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Fenster-Sanierung im Altbau

Für Altbauten sind energetische Maßnahmen mittlerweile unumgänglich. Sie reichen von der Fassadendämmung über den Austausch der Heizung bis zur Erneuerung der Fenster. Gerade letztere sind oftmals undicht und wenig energieeffizient. Daher lohnt es sich, die Fenster sanieren zu lassen und gegen neue mit besserer Verglasung auszutauschen.

Vorher-Nachher-Vergleich einer Fenster-Sanierung im Altbau mit modernen Fenstern und sanierter grauer Fassade

Das sorgt allerdings auch häufig für Verunsicherung. Neben Warnungen über eine höhere Schimmelgefahr wird dazu geraten, den Austausch nur in Verbindung mit einer Fassadendämmung vorzunehmen. Ebenso heißt es, dass sich die 3-fach-Verglasung nicht für den ungedämmten Altbau eignet. Tatsächlich ist bei einem Fensterwechsel etwas Vorsicht geboten. Hier sind individuelle Lösungen und Maßnahmen entscheidend, die auf die Verglasung und Dichtigkeit der Fenster abgestimmt sind. Dieser Beitrag räumt mit Halbwahrheiten auf und erklärt Ihnen, wie die Fenstersanierung im Altbau funktioniert und worauf es beim Austausch tatsächlich ankommt.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste kurz zusammengefasst

Neue Fenster im Altbau – Was ist zu beachten?

Der Neubau wird immer als geschlossenes energetisches Gebäude geplant. Daher liegen von vornherein einheitliche Bedingungen vor, die auch den Einbau der Fenster mit normgerechten Öffnungen erheblich vereinfachen. Ganz anders sieht das bei dem schiefen, dicken und oftmals porösen Mauerwerk des Altbaus aus. Hier wird das moderne, luftdichte Fenster in eine ungedämmte, kalte Wand eingesetzt. Das verändert den gesamten Luftaustausch.

Sind Sie Besitzer eines Altbaus, wird Ihnen sicherlich oft geraten, erst die Fassade dämmen zu lassen und danach den Einbau der Fenster vorzunehmen. Aber es gibt auch Alternativen, um den Aufwand zu verkleinern. Vor allem sind professionelle Lösungen gefragt, die helfen, die Bestandsrisiken zu minimieren. Die Wahl der richtigen Fenster ist hierbei ebenso entscheidend wie die getroffenen Maßnahmen beim Einbau.

In der Regel sind im Altbau Fenster mit Einfachverglasung verbaut, die sechsmal mehr Wärme als moderne Fenster verlieren, dazu auch wenig Schutz vor Lärm bieten. Sie sehen zwar schön aus, entsprechen aber nicht mehr modernen Anforderungen. Ein Austausch der Fenster dient Ihnen hier vor allem dazu, die Heizkosten zu senken und den Wohnkomfort zu steigern. Dabei kann es allerdings passieren, dass die neuen Fenster auf einmal dichter als die Wände sind.

Problematisch ist das, weil sich die Luftfeuchtigkeit immer an der kältesten Stelle niederschlägt. Sind die Wände ungedämmt, während das Fenster dicht ist, geschieht das nicht mehr am Glas, sondern an der Fensterlaibung, genauer an der Wandöffnung, in die sowohl Türen als auch Fenster eingebaut werden. Ebenso sind Wände und Ecken betroffen. Der Fenstertausch im Altbau unterscheidet sich daher erheblich von dem im Neubau und erfordert daher das Fachwissen vom Profi.

Unregelmäßige Maueröffnungen

Gegenüber dem Neubau, der die normgerechte und energieeffiziente Planung voraussetzt, weisen Altbauten eine Architektur mit oftmals veralteten Fensterblöcken auf, die historisch gewachsen und dadurch nicht auf moderne Fenster abgestimmt sind. Die Laibungen sind hier selten rechtwinklig und eben. Daher ist es notwendig, das Aufmaß an jedem Fenster vorzunehmen. Gleiches gilt für das Mauerwerk, für Putzausbrüche und unterschiedliche Fugentiefen. Bei Schmidinger als Firma für Fenster-Sanierung in der Nähe wird daher jedes Fenster einzeln berücksichtigt. Statt üblicher Pauschalmaße kommen bei uns Maßskizzen zum Einsatz, die auch eine komplexe Einbindung in die Bestandsstruktur erlauben.

Altbautypische Einbausituationen

Bei alten Fenstern sitzen die Blechabdeckungen und die Bleiverkleidungen tief im Mauerwerk oder sind unter der Fensterbank verborgen. Erfolgt keine geeignete Dämmung, entstehen klassische Wärmebrücken mit einem höheren Schimmelrisiko. Gleiches gilt für die Rollladenkästen, die, wenn sie nicht ausreichend gedämmt sind, beim Austausch der Fenster am bestens gleich mit saniert werden, um späteren Ärger zu vermeiden.

Planen Sie beim Fenstertausch auch gleich neue Rollläden mit ein? Unser Ratgeber Fenster mit Rollladen erklärt, welche Systeme sich für den Altbau eignen und worauf Sie achten müssen.

Im Bereich von Bad sowie Küche benötigen die Fliesen in der Laibung häufig eine spezielle Demontagetechnik, um keine Schäden zu verursachen. Ferner verlaufen im Altbau die Heizungsrohre oft direkt im Mauerwerk unter dem Fenster, wodurch eine gezielte Dämmung der Nische notwendig wird. Als verantwortungsbewusster Handwerksbetrieb arbeiten wir sauber, sorgfältig und rücksichtsvoll, ohne viel Staub und Schmutz aufzuwirbeln. Wir erklären Ihnen genau, was bei einem Fensterwechsel auf Sie zukommt und welche Maßnahmen anfallen.

Denkmalschutz und Schutzzone

Bei Altbauten spielt immer auch der Denkmalschutz eine Rolle. In einigen Gemeinden ist eine Bauanzeige oder Genehmigung notwendig, wenn Sie das äußere Erscheinungsbild Ihrer Immobilie verändern möchten. Das gilt auch für Städte wie Linz, Gramastetten, Wels, Vöcklabruck und Gmunden. Allgemein sind teilweise Voraussetzungen verpflichtend, dass die Farbwahl, die Profilstärke und die Sprossenoptik der Fenster an den Charakter des Gebäudes angepasst werden müssen. Bestehen Zweifel, können Sie sich bei der Gemeinde erkundigen. Gerne beraten wir Sie auch vor Ort.

Über das Fenster hinausplanen: Weitere sinnvolle Maßnahmen

Empfehlenswert ist es immer, neben dem Einbau der Fenster die Rollläden, die Außenbeschattung und den Insektenschutz einzubeziehen, um ein späteres aufwendiges Nachrüsten dann zu vermeiden. Diese Arbeiten können wir beim Wechsel der Fenster direkt miterledigen. Gleiches gilt, wenn Sie die Fassadendämmung für einen späteren Zeitraum planen. Hier können Sie die Einbauposition der Fenster schon jetzt richtig auswählen, ob sie beispielsweise bündig oder vor der Laibung eingesetzt werden. Das minimiert den Aufwand für nachfolgende Arbeiten.

Fenster richtig einbauen und abdichten im Altbau

Der Einbau der Fenster im Altbau ist anspruchsvoll und bringt ein höheres Risiko für Wärmebrücken mit sich. Daher ist eine fachgerechte Montage nach der ÖNORM B 5320 wichtig, die dem Prinzip „innen dichter als außen“ folgt, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Aus diesem Grund arbeiten wir ausschließlich nach der Norm, damit Sie lange Freude an Ihren neuen Fenstern haben, plus nur mit eigenen Montagepersonal.

Warum das Aufschäumen allein nicht ausreicht

Eine günstige und schnelle Methode ist das Aufschäumen. Hierbei verwenden viele Firmen einfachen PU-Montageschaum und für die Fugen Silikon. Das ist jedoch nicht normgerecht und schon gar keine langfristige Lösung. Der von uns vorgenommene Einbau nach der ÖNORM B 5320 verhindert spätere Schäden.

PU-Schaum gilt zwar ein geeigneter Wärmeschutz, ist jedoch offenporig und nicht dampfdicht. Das Abkühlen der Luft im Schaum verursacht Kondenswasser, wodurch die Dämmwirkung verloren geht. Auch fehlt es dem Material an Flexibilität. Da sich die Fenster bei Hitze ausdehnen und bei Kälte zusammenziehen, ist der ausgehärtete PU-Schaum dann zu starr und bildet mit der Zeit Risse. Das verursacht Zugluft und Feuchtigkeit in Ihren Räumen. Dazu altert PU-Schaum schlecht, ist wenig UV-beständig und verursacht Undichtigkeiten.

Gleiches gilt für Silikon, das in der alleinigen Verwendung für eine Abdichtung nach der ÖNORM B 5320 unzulässig ist. Aufgrund seiner Zusammensetzung bietet es keine Dauerelastizität und bildet mikroskopische Abrissrisse, sobald es zu einer Dehnung und Stauchung des Fensterrahmens durch Kälte und Hitze kommt. Silikon dichtet lediglich oberflächlich ab und ist, ähnlich wie PU-Schaum, nicht dampfdicht. Ebenso hält es keinen Schlagregen ab, sodass weitere Maßnahmen bei einer Nutzung solcher Materialien erforderlich sind, die der ÖNORM B 5320 entsprechen.

Die ÖNORM B 5320 als Standard für Österreich

In Österreich ist der fachgerechte Fenstereinbau nach der ÖNORM B 5320 geregelt und beinhaltet die 3-Ebenen-Abdichtung. Diese funktioniert auf der Basis, dass jedes Fenster innen luftdicht, in der Mitte dämmend und außen wetterfest ist. Die Norm gilt für Fenster und Türen und definiert die technischen Anforderungen nach heutigen Standards, die von der Planung bis zur Ausführung reichen, um Bauschäden und Schimmel zu vermeiden.

Nach dem Kernprinzip „innen dichter als außen“ erhalten Fenster auf der inneren Raumseite eine dampfdichte Folie oder ein Dichtband, um die Raumfeuchtigkeit draußen zu halten. So gelangt keine feuchte Raumluft in die Fuge. Mittig im Funktionsbereich erfolgt eine Wärmedämmung durch das Ausfüllen der Fuge mit PU-Schaum oder durch einen anderen Dämmstoff. Für die außen liegende Seite wird von uns ein dampfdiffusionsoffenes Dichtband verwendet. Dieses transportiert die Feuchtigkeit nach außen und hält gleichzeitig Schlagregen ab.

Warum eine Abdichtung im Altbau immer schwieriger als im Neubau ist

Durch normgerechte Fensteröffnungen stellt die Montage der Fenster im Neubau keine Herausforderung dar. Sie entsprechen durch eine Standardisierung der modernen energetischen Luftdichtigkeit und erleichtern den Einbau. Die Laibung des Fensters ist eben und glatt, sodass sich Folien und Dichtbänder sauber verkleben lassen.

Der Altbau weist dagegen ein unebenes Mauerwerk auf. Üblich sind Putzausbrüche oder ein dekoratives Sichtbauwerk aus Naturstein. Hinzu kommen Hohlräume und Löcher. Das Verkleben ist hier deutlich aufwendiger, da Dichtbänder nicht auf rauen Flächen haften bleiben. Die Lösung für das Fenster einbauen im Altbau sind spritzbare Dichtstoffe, aber auch der Glattstrich vor einer Montage. Bei diesem tragen wir eine glatte Spachtelmasse auf, die Unebenheiten, Fugen und Lunker ausgleicht. So entsteht eine ebene, tragfähige und saubere Oberfläche für eine dauerhaft luftdichte Verklebung.

Lamellenfräse statt Vorschlaghammer

Brachiale Gewalt bringt beim Ausbau der Fenster wenig. Daher legen wir Wert auf eine fachgerechte Ausführung, durch die wir Beschädigungen und Glasbruch vermeiden. Bei uns kommen geeignete Maschinen und Werkzeug zum Einsatz, die wenig Schmutz und Lärm verursachen. Statt Brecheisen und Vorschlaghammer verwenden wir die Lamellenfräse, die ein sehr sauberes Arbeiten ermöglicht. Durch das dünne und gleichzeitig große Sägeblatt ist es leichter, hinter dem Rahmen in die Fugen zu gelangen. Ebenso durchtrennt die Maschine vorhandene Nägel und versteinerten Kitt. Dadurch lässt sich der Rahmen danach fast von allein aus der umliegenden Wand herausnehmen. Ferner verwenden wir Abdeckungen, damit Ihr Zuhause sauber bleibt.

Welche Fenster für den Altbau ohne Dämmung?

Neue Fenster im Altbau sorgen nicht nur für geringere Heizkosten und weniger Lärm, sie bringen auch mehr Licht in Ihre Wohnräume. Sie können zwischen Holz-, Aluminium- und Kunststofffenster auswählen oder sich für Fenster entscheiden, die die Materialien kombinieren, wie das Holz-Aluminiumfenster. Dabei sitzt die Verglasung im Fensterrahmen, der in verschiedenen Farben erhältlich ist. Durch die Sanierung haben Sie viel Gestaltungsfreiheit, können Fenster wählen, die den Altbau-Charme unterstreichen oder ihm eine moderne Optik verleihen. Besonders wetterfest sind Holz-Aluminiumfenster. Kunststofffenster bieten zudem durch Luftkammern einen besseren Wärmeschutz.

Als Fachbetrieb in Oberösterreich bieten wir Ihnen moderne Fenster mit Mehrfachverglasung, die die höchsten energetischen Ansprüche erfüllen. Sie bestehen aus zwei oder drei dünnen Scheiben, die übereinander geschichtet sind und zusätzlich eine Edelgasfüllung und eine Wärmeschutzbeschichtung aufweisen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist es auch möglich, Ihre alten Fenster mit einer neuen Verglasung zu versehen.

Fenstersanierung und Schimmel

Im Altbau bewirken undichte Fenster immer einen natürlichen, wenn auch ungewollten Luftwechsel. Da sie weniger dicht sind, bilden sie die kälteste Stelle im Raum. Die Zugluft dringt über Fugen und Ritzen ein, die Feuchte kondensiert am Glas und lässt sich einfach abwischen. Neue Fenster wiederum sind luftdicht verschlossen. Entsprechend wandert die Feuchtigkeit vom Fenster auf die Wand und auf die Fensterlaibung über. Oft breitet sie sich dann auch an unsichtbaren Stellen aus und begünstigt die Schimmelbildung. Diese birgt nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern greift auch die Bausubstanz an. Da durch die Dichtigkeit der Fenster zugleich auch weniger kalte Luft nachströmt, bleibt die Feuchtigkeit verstärkt im Raum zurück. Das ist besonders im Winter problematisch, wo die Luftfeuchte auf bis zu 75 Prozent ansteigen kann.

Dennoch ist der Einbau besserer Fenster energetisch sinnvoll, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden. Er bewirkt nicht automatisch Feuchtigkeit und Schimmel. Höher ist das Risiko im ungedämmten Altbau und bei Fenstern, die einen hervorragenden U-Wert besitzen. Damit ist der Wärmedurchgangskoeffizient gemeint, der angibt, wie viel Wärme durch das Fenster von innen nach außen verloren geht. Je niedriger er ist, desto besser ist die Dämmung. Bei der 2-fach-Verglasung liegt der Wert bei 1,1 W/(m²K), bei der 3-fach-Verglasung bei sehr guten 0,5 bis 0,7 W/(m²K). Dazu spielt der g-Wert eine Rolle, der angibt, wie viel Sonnenenergie durch das Glas in Ihre Innenräume gelangt. Die 2-fach-Verglasung lässt dabei mehr Wärme von außen ein als die 3-fach-Verglasung. Auch das ist zu berücksichtigen.

U-Wert Fenster vs. U-Wert Wand

Eine Fenstersanierung beeinflusst den gesamten Luftaustausch im Haus. Daher empfiehlt es sich, beide Werte im Auge zu behalten und anhand des U-Werts die Entscheidung für den Fensterkauf zu treffen. Im Idealfall ist der U-Wert der Wand immer besser als der U-Wert des Fensters, da es ansonsten zur Schimmelbildung kommt. Besteht diese Gefahr, sind weitere lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich, beispielsweise durch den Einbau einer dezentralen oder zentralen Lüftung.

Wie wirkt sich der U-Wert auf den Luftaustausch aus?

Vor dem Fenstertausch ist ein Lüftungscheck zwingend notwendig, sobald mehrere Fenster ausgetauscht werden sollen. Der U-Wert ist dabei maßgebend für die geeignete Verglasung. Allgemein gilt: Je stärker die Fenster gedämmt sind, desto entscheidender ist das richtige Lüften.

Sie haben mehrere Möglichkeiten für ein sinnvolles Lüftungskonzept. Oftmals genügt bereits das Stoßlüften, bei dem Sie drei- bis viermal täglich das Fenster etwa fünf bis zehn Minuten öffnen. Dabei entweicht die verbrauchte Luft und wird durch Frischluft ersetzt. Nötig ist allerdings immer das vollständige Öffnen. Die Kipplüftung allein reicht nicht aus.

Alternativ verbessern Sie das Raumklima durch ein Lüftungssystem, das auch mit einer Wärmerückgewinnung erhältlich ist. Hier gibt es zentrale und dezentrale Geräte, bei denen der Einbau auf die baulichen Rahmenbedingungen des Hauses abgestimmt werden müssen. Wenn Sie das Lüftungsverhalten an die Gegebenheiten anpassen, stellen beide Verglasungsformen auch im Altbau kein Problem dar.

Was ist im ungedämmten Altbau besser, die 2-fache oder 3-fache Verglasung?

Fenster mit 2-facher und 3-facher Verglasung sind mit speziellen Gasen gefüllt und beschichtet. Dadurch wird der Wärmeverlust bei beiden Varianten deutlich reduziert. Der Wahl der Verglasung hängt jedoch immer von der Einbausituation und weiteren Faktoren ab. Entsprechend ist die Antwort nicht in jedem Fall gleich. Lassen Sie uns einen Blick auf beide Verglasungen werfen, um die Vor- und Nachteile zu erörtern.

2-fach-Verglasung

Die 2-fach-Verglasung besteht aus zwei Scheiben, in deren Zwischenraum mit einem Edelgas gefüllt ist. Hinzu kommt eine hauchdünne und unsichtbare Metalloxidschicht, durch die die Wärmestrahlung in den Raum zurück reflektiert. Sie gilt mit dem U-Wert von 1,1 W/(m²K) als Mindeststandard und sorgt, gegenüber dem Einfachglas, für bis zu 75 Prozent weniger Energieverlust. Im ungedämmten Altbau ist sie oftmals die pragmatische Lösung.

Gegenüber dem Altbestand bewirken diese Fenster eine enorme Verbesserung und haben gleichzeitig den Vorteil, dass sie zwar dicht, aber nicht dichter als die Wand sind. Daher bildet sich das Kondensat weiterhin eher auf dem Glas als an der Laibung und an der Wand. Dadurch ist die Feuchte immer sichtbar und kontrollierbar, sodass wenig Gefahr für die Schimmelbildung besteht. Im Vergleich der Fenster mit 3-fach-Verglasung ist die 2-fach-Verglasung kostengünstiger und stellt durch das geringere Gewicht auch keine Belastung für alte Fensterrahmen und Beschläge dar. Allgemein ist es wichtig, dass wir vor dem Einbau den Gebäudezustand prüfen und uns auch über die Dämmung der Fassade und des Daches ein Bild zu machen.

3-fach-Verglasung

Alternativ gibt es die 3-fach-Verglasung, die einen U-Wert zwischen 0,5 und 0,7 W/(m²K) aufweist. Sie setzt sich aus drei Glasscheiben zusammen und hat zwei mit Edelgas gefüllte Zwischenräume, die mit Abstandhaltern die Gläser voneinander trennen. Auch die Beschichtung ist an zwei Scheiben vorhanden, was zu einer signifikanten Verbesserung der Wärmedämmung führt. Ist das Fenster jedoch dichter als die Wände, bildet sich die Feuchte nicht mehr auf dem Glas, sondern an der Laibung, wodurch das Schimmelrisiko steigt. Der Einbau im Altbau ist daher zwar möglich, aber nur sinnvoll, wenn eine geeignete Lüftung sichergestellt ist. Das gelingt beispielsweise mit Fensterfalzlüfter oder einer dezentralen Lüftung. So erreichen Sie mehr Wohnkomfort und können sich gleichzeitig über einen besseren Schallschutz freuen.

Beide Verglasungen steigern den Wert Ihrer Immobilie. Bei Schmidinger prüfen wir den Bestand und beraten Sie individuell. Wenn sie ohnehin eine Fassadendämmung einplanen, empfehlen wir die 3-fach-Verglasung. Ohne Dämmung und Lüftungskonzept ist die 2-fach-Verglasung in der Regel die sicherere Wahl.

Fensterfalzlüfter für die kontrollierte Wohnraumlüftung – die einfachste Lösung für den Altbau

Wenn Sie die 3-fach-Verglasung im Altbau wünschen, stellen Fensterfalzlüfter innerhalb des Lüftungskonzepts einen guten Kompromiss zum aufwendigen Stoßlüften oder zum Kauf eines Lüftungssystems dar. Hierbei handelt es sich um kleine Ventilöffnungen, die wir unsichtbar in die Kante zwischen Fensterflügel und Rahmen einbauen, der sogenannten Fensterfalz. Das ist auch nachträglich möglich.

Fensterfalzlüfter ermöglichen bei geschlossenem Fenster einen minimalen, kontrollierten Luftaustausch. Sie verbrauchen keinen Strom und nutzen den natürlichen Luftdruckunterschied zwischen der Außen- und Innenluft. Bei hohem Winddruck schließen sie automatisch und verhindern Zugluft. Bei wenig Luft sind sie geöffnet. Vor allem in Räumen mit hoher Feuchtigkeitsentwicklung wie Bad und Küche sind sie eine gute Lösung.

Eine unterschätzte Maßnahme – die Laibungsdämmung

Die Fensterlaibung ist der Bereich, in den das Fenster in die Maueröffnung eingesetzt wird. Gemeint sind hier die seitlichen Innenflächen. Bauphysikalisch weist der Bereich immer eine Schwachstelle auf, da er anfällig für Wärmeverluste ist. Das ist besonders dann der Fall, wenn keine ausreichende Isolierung vorhanden ist.

Das lässt sich durch den Einsatz von Dämmschaum oder einer dünnen Dämmschaumplatte, die etwa zwei bis drei Zentimeter dick ist, vermeiden. Die Laibungsdämmung kostet wenig und bringt viel. Sie bietet eine maximale Wärmeisolierung auf begrenztem Raum. In Verbindung mit neuen Fenstern im ungedämmten Altbau ist sie eine zuverlässige Methode, um Wärmebrücken und Schimmel zu vermeiden. Wenn Sie Ihre Fenster sanieren möchten, sollten Sie daher nie die Nischen vernachlässigen. Die Laibungsdämmung kann von uns bei der Montage gleich miterledigt werden, wodurch Sie Kosten und Aufwand sparen.

Fensteraustausch Altbau Kosten: Mit welcher Summe sollte ich rechnen?

Die Berechnung der Kosten für das Fenster einbauen in Altbau fällt unterschiedlich aus und umfasst die Materialien, die von Ihnen gewünschte Verglasung und den Montageaufwand. Ferner weist jeder Altbau individuelle Eigenschaften auf, die wir bei der Planung berücksichtigen müssen. Gegenüber dem Neubau ist die Demontage immer aufwendiger und benötigt verschiedene Anpassungen. Daher können wir Ihnen nur eine Orientierungshilfe geben, damit Sie ungefähr wissen, welche Fensteraustausch Altbau Kosten auf Sie zukommen. Gerne erstellen wir Ihnen bei einer Anfrage aber auch ein kostenloses, unverbindliches Angebot. Dieses beinhaltet den Montage-Check vor Ort in Linz, Gramastetten, Wels und anderen Städten in Oberösterreich.

Die Preise für Fenster hängen davon ab, welche Verglasung Sie wählen und welche zusätzlichen Maßnahmen für den Einbau erforderlich sind. Ein pauschaler Quadratmeterpreis ist bei Altbauten nicht möglich. Ein Standardfenster kostet bei uns, inklusive der Montage, zwischen 650 und 1.200 Euro. Der Altbau-Zuschlag erhöht den Preis um etwa 10 bis 20 Prozent. Sind eine Laibungsdämmung, ein Glattstrich, die Montage von Unterbauprofilen oder das Nachrüsten der Rollläden notwendig, kommen weitere Kosten hinzu. Eine detaillierte Auflistung unserer Preise finden Sie an dieser Stelle.

Fenstersanierung im Altbau – Der Ablauf bei Fenster-Schmidinger

Als professioneller Handwerksbetrieb in Oberösterreich beraten wir Sie umfassend und bieten verschiedene Fensterlösungen für den individuellen Bedarf. Wir vereinen die hohe Qualität der Produkte mit der zuverlässigen Umsetzung. Durch langjährige Erfahrung wissen wir genau, welche Maßnahmen für den Einbau erforderlich sind und arbeiten mit schonenden und umweltfreundlichen Methoden. Unsere Leistungen setzen sich folgendermaßen zusammen:


EXTRA-TIPP: Kaufen Sie sich nach dem Fenstertausch ein Hygrometer. Dieses kleine Gerät ist günstig erhältlich und zeigt Ihnen jederzeit an, welche Luftfeuchtigkeit im Raum vorherrscht. Wenn der Wert unter 60 Prozent bleibt, ist das Raumklima im grünen Bereich. Steigt der Wert an, ist das häufigere Lüften notwendig. Ein Hygrometer ist dabei deutlich verlässlicher als Ihr Bauchgefühl. So vermeiden Sie Schimmelprobleme, die weniger durch den Fenstertausch oder eine schlechte Montage entstehen als durch ein falsches Lüftungsverhalten. Passen Sie dieses an, bringen die neuen Fenster immer den gewünschten Wohnkomfort.

Warum Schmidinger wählen?

Neue und dichtere Fenster können im ungedämmten Altbau zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel führen. Als Profis für die Fenstersanierung beraten wir Sie umfassend und setzen auf Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz. Fenster-Schmidinger hat sich in Österreich längst als bekannten Marke etabliert. Wir arbeiten schnell, zuverlässig und sorgfältig. Wenn Sie für Ihren Altbau moderne Fenster benötigen, sind wir der richtige Ansprechpartner.

Bei uns gilt noch die Handschlagqualität. Das bedeutet, dass wir halten, was wir versprechen. Machen Sie mit uns einen ersten Termin aus. Wir freuen uns auf Sie.

FAQ – Fragen und Antworten zur Fenstersanierung im Altbau

1. Erhöht sich das Risiko für Schimmel, wenn ich im Altbau neue Fenster einbauen lasse?

Der Einbau neuer Fenster im Altbau erfordert grundsätzlich erweiterte Baumaßnahmen, um das Risiko einer Schimmelbildung zu minimieren. Sind die Fenster dichter als die Wände, verändert sich der Luftaustausch. Entsprechend sind die Wahl der Fenster und ihre Verglasung und weitere Maßnahmen wie die Laibungsdämmung ebenso wichtig wie das richtige Lüften danach.

2. Brauche ich im ungedämmten Altbau eine 2-fache oder 3-fache Verglasung?

Die Wahl der geeigneten Verglasung hängt von der Beschaffenheit und Dicke der Außenwand ab. Ohne zusätzliche Dämmung der Fensterlaibung empfiehlt sich die 2-fach-Verglasung, bei der sich das Kondensat auf der Fensterscheibe absetzt und nicht auf die Laibung und Wände übergeht. Bei der Fassadendämmung oder Laibungsdämmung macht auch die 3-fach-Verglasung Sinn, bei der ein durchdachtes Lüftungskonzept das Schimmelrisiko senkt.

3. Was bedeutet ÖNORM B 5320 beim Fenstereinbau?

Die ÖNORM B 5320 ist die maßgebliche Norm für den fachgerechten Einbau der Fenster in Wände, um spätere Bauschäden, Zugluft und Schimmelbildung zu vermeiden. Sie orientiert sich an der 3-Ebenen-Abdichtung, die eine Dämmung von innen über die Mitte bis nach außen vorgibt, bei der die innere Ebene dichter als die äußere ist. Im Altbau ist sie deutlich schwieriger umzusetzen als im Neubau und erfordert das Fachwissen vom Profi.

4. Wie lange dauert eine Fenstersanierung im Altbau?

Da der Einbau der Fenster im Altbau erweiterte Maßnahmen benötigt, ist eine pauschale Antwort nicht möglich. Darunter fallen die Begutachtung und Vermessung jedes einzelnen Fensters, die Vorbereitung und Dämmung der Laibung und kleinere Verputzarbeiten. Erfahrungsgemäß dauert die Montage pro Fenster bei uns etwa 1,5 bis 3 Stunden. Das beinhaltet den Ausbau, den Einbau, das Verschrauben, das Ausschäumen und das Abdichten.

5. Muss ich für den Fenstertausch die Wand aufstemmen lassen?

Im Normalfall ist es nicht notwendig, für den Austausch der Fenster die Wand aufzustemmen. Durch moderne Sanierungstechniken werden Schäden vermieden und die Bausubstanz geschont. Fenster-Schmidinger nutzt die Lamellenfräse für eine schonende Demontage und arbeitet mit weiteren modernen Montagetechniken, die wenig Schmutz verursachen.

6. Kann Fenster-Schmidinger Fenster anderer Hersteller austauschen?

Bei einer Sanierung spielt die Marke des Fensters keine Rolle. Als Firma für die Fenstersanierung in Ihrer Nähe bietet Fenster-Schmidinger daher auch den Austausch von Fenstern, die von anderen Herstellern stammen. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, alte Bestandsfenster gegen moderne und neue aus dem eigenen Sortiment zu ersetzen. Lediglich bei der Reparatur ist die Angabe des Herstellers hilfreich, um markenspezifische Bauteile zu ersetzen.

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