Meistens merkt man es im Winter. Man sitzt im Wohnzimmer, die Heizung läuft seit Stunden und trotzdem will es nicht wirklich warm werden. Ein leises Ziehen, das man nicht verorten kann. Man rückt den Sessel weg vom Fenster. Irgendwann steht man auf und legt die Hand an die Scheibe. Eiskalt. Und unten an der Laibung ist der Putz wieder dunkel.
Vielleicht ist es bei Ihnen auch die Heizkostenabrechnung, die jedes Jahr ein Stück höher wird, ohne dass sich im Haus etwas verändert hätte. Oder die Scheiben, die jeden Morgen von innen beschlagen. Oder das Schlafzimmerfenster, das sich seit zwei Wintern nur noch mit Druck schließen lässt und bei dem man sich irgendwann damit abgefunden hat.
Wer in einem Altbau wohnt, kennt das.
Irgendwann beginnt man, ernsthaft darüber nachzudenken, die alten Fenster zu erneuern und einen Fenstertausch im Altbau anzugehen, der das Problem an der Wurzel packt. Und dann kommen die Fragen auf; was kostet das? Wie läuft das ab? Muss wirklich alles raus, oder reicht eine Reparatur?
Dieser Ratgeber beantwortet das. Konkret, ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufsabsicht. Wenn eine Reparatur ausreicht, sagen wir das. Wenn ein Kompletttausch sinnvoller ist, erklären wir, warum. Das ist die Grundlage, auf der wir bei Schmidinger seit über 45 Jahren in Oberösterreich arbeiten – ob einfache Reparatur, reiner Glastausch oder komplette Fenstersanierung.
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Wir kommen zu Ihnen – unverbindlich, kostenlos, mit Erfahrung aus ganz Oberösterreich.
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Manche Anzeichen sind eindeutig. Andere schleichen sich so langsam ein, dass man sie irgendwann nicht mehr wahrnimmt, weil man sich schlicht daran gewöhnt hat.
Zugluft bei geschlossenem Fenster ist oft das Erste. Ein leises Ziehen, wenn man nah dran sitzt oder die Hand in die Nähe des Rahmens hält. Manchmal liegt es nur an verschlissenen Dichtungen, die sich im Regelfall erneuern lassen, günstig und dazu auch ohne großen Aufwand. Wenn der Rahmen selbst aber verzogen ist und der Flügel nicht mehr sauber schließt, helfen neue Dichtungen allein nichts mehr.
Kondensat auf der Innenseite ist kein Putzproblem. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Scheibe so kalt ist, dass die warme Raumluft daran niederschlägt. Bei Einfachverglasung passiert das fast zwangsläufig. Bei altem Isolierglas ohne Wärmeschutzbeschichtung ebenfalls. Dauerhaft nasse Scheiben sind nicht nur unangenehm, sondern sie sind der direkte Weg zum Schimmel an der Laibung.
Blinde oder trübe Scheiben sehen auf den ersten Blick aus, als bräuchten sie einen ordentlichen Putzdurchgang. Das Trübe sitzt aber innen. Der Randverbund des Isolierglases ist undicht, das Schutzgas entwichen, der Scheibenzwischenraum dauerhaft beschlagen. Von außen kommt man nicht dran. Manchmal reicht hier ein reiner Glastausch ohne neuen Rahmen – ob das bei Ihrem Fenster infrage kommt, klären wir im nächsten Abschnitt.
Schwergängige oder klemmende Beschläge können ein einfaches Serviceproblem sein, das ein erfahrener Monteur in wenigen Minuten löst. Sie können aber auch auf einen verzogenen, feuchtigkeitsgeschädigten Rahmen hinweisen. Im Zweifel frühzeitig einschätzen lassen, bevor aus einem harmlosen Symptom ein echtes Problem wird.
Sichtbare Schäden am Rahmen – Risse im Kunststoff, Fäulnis bei Holzfenstern, Verformungen durch jahrelange Feuchtigkeitseinwirkung lassen keine andere Wahl. Da hilft keine Reparatur mehr.
Wer weiß, wann die Fenster eingebaut wurden, hat bereits einen ersten Anhaltspunkt:
Beachten Sie, dass die angegebenen Jahreszeiten nicht unbedingt auch den exakten Zustand Ihrer Fenster widerspiegeln können, daher empfehlen wir vor der Bestellung immer eine Prüfung durch einen Fensterfachberater in Ihrer Nähe.

Ob ein Fenstertausch im Altbau erforderlich ist, lässt sich durch verschiedene Anzeichen wie Zugluft, Kondensatbildung, blinde Scheiben oder mechanische Defekte identifizieren. Ergänzend dient eine Faustregel basierend auf dem Einbaujahr als erste Orientierungshilfe
Ob das eigene Glas eine Wärmeschutzbeschichtung hat, lässt sich oft ganz einfach selbst herausfinden. Halten Sie ein Feuerzeug nah ans Glas und beobachten Sie die Spiegelbilder der Flamme. Bei unbeschichtetem Glas sehen alle Flammenspiegelungen gleich aus. Bei beschichtetem Glas ist eines davon leicht anders gefärbt oder leicht versetzt – das ist die Beschichtungsseite.
Nicht ganz sicher? Beim Aufmaß-Termin schauen wir das gemeinsam an.

Mit dem Feuerzeugtest können Bewohner einfach prüfen, ob ihr Fensterglas eine Wärmeschutzbeschichtung besitzt. Man hält ein Feuerzeug ans Glas und beobachtet die Flammenspiegelungen; farbliche Abweichungen kennzeichnen die beschichtete Seite. Professionelle Hilfe steht beim Aufmaß-Termin zur Verfügung.
Es wäre einfach, hier zu schreiben: alte Fenster raus, neue rein. Aber das empfehlen wir nur dann, wenn es wirklich sinnvoll ist. Und das sagen wir lieber jetzt, bevor irgendetwas bestellt wird.
Es gibt Situationen, in denen eine günstigere Lösung genauso viel bringt.
Dichtungen erneuern kostet einen Bruchteil eines Fenstertausches. Wenn der Rahmen noch intakt ist, beseitigt das den Zuglufteffekt vollständig. Das Fenster kann damit noch Jahre in Betrieb bleiben.
Beschläge nachstellen oder fetten ist manchmal alles, was ein klemmendes Fenster braucht. Ein Monteur erledigt das in wenigen Minuten. Kein Grund für ein neues Fenster.
Nur das Glas tauschen ist möglich, wenn der Rahmen noch gut in Schuss ist und ausschließlich die Scheibe das Problem ist. Das ist deutlich günstiger als ein Kompletttausch. Ob das bei Ihrem Fenster infrage kommt, erklärt unser Beitrag zum Glastausch als Alternative zum Fenstertausch. Wer wissen möchte, welches Glas dann das richtige wäre, findet die Antwort hier: Welches Glas beim Fenstertausch im Altbau?
Wenn Rahmen, Glas genauso wie die Dichtungen gleichzeitig am Ende sind, ist der Kompletttausch die klügere Entscheidung. Wer heute 400,00 € in einen Rahmen steckt, der in drei Jahren erst kaputt ist, hat am Ende mehr ausgegeben als beim direkten Tausch. Das klingt banal, aber wir erleben diesen Gedankengang öfter, als man meint.
Und bei Fenstern aus den frühen 1970er Jahren mit Einfachverglasung: Da rechnet sich dann meist keine Reparatur mehr. Wer solche alten Fenster erneuert, verbessert spürbar die Energieeffizienz des Hauses und kann damit dann langfristig deutlich Heizkosten sparen. Das erleben Hausbesitzer rund um Linz genauso wie im Salzkammergut oder im Raum Vöcklabruck.
Die Regel ist einfach: Stimmt nur eine Sache nicht, gezielte Reparatur. Sind Rahmen, Glas und Dichtungen gleichzeitig fällig, lohnt sich der Kompletttausch. Dazwischen gibt es eine Grauzone – und genau dafür ist ein ehrliches Gespräch mit einem Fachmann das Sinnvollste. Keine Verkaufspräsentation, sondern eine klare Einschätzung.
Hier liegt der eigentliche Unterschied zwischen dem Fenstertausch im Altbau und dem Einbau im Neubau. Wer Fenster austauschen lassen im Altbau möchte, sollte diese Unterschiede von Anfang an mitdenken. Was im Neubau problemlos funktioniert, kann im Altbau zu ernsthaften Schäden führen – wenn man nicht weiß, worauf es ankommt. Vier Punkte, die man kennen sollte.
Was viele nicht wissen: Alte, undichte Fenster haben im Altbau jahrzehntelang etwas geleistet, das so niemand geplant hatte. Sie haben – ganz unfreiwillig – für einen minimalen Luftaustausch gesorgt. Keine gute Wärmedämmung, das stimmt. Aber dadurch konnte Raumluftfeuchtigkeit irgendwo entweichen.
Wenn jetzt hochdichte neue Fenster eingebaut werden und die Außenwände ungedämmt bleiben, fehlt dieser Austausch. Die Feuchtigkeit, die früher durch die Fugen abgezogen ist, bleibt im Raum. Sie sucht sich die kälteste Stelle. Und die ist nach dem Fenstertausch nicht mehr die neue, gedämmte Scheibe – sondern die kalte, ungedämmte Wand daneben.
Ergebnis: Schimmel. Nicht wegen der neuen Fenster, sondern wegen fehlender Planung drumherum.
Die einfachste Gegenmaßnahme ist konsequentes Stoßlüften – mehrmals täglich, kurz und kräftig. Nicht stundenlang auf Kipp: Das entzieht der Wohnung nur Wärme, ohne die Feuchtigkeit wirklich abzuführen. Wer das im Alltag nicht konsequent schafft, sollte über Fensterfalzlüfter nachdenken – kleine Lüftungselemente direkt im Rahmen, die einen kontrollierten Luftwechsel ermöglichen, ohne dass man bewusst daran denken muss.
Die dauerhaft sauberste Lösung ist es, Fassade und Fenster gemeinsam zu sanieren. Dann stimmt das Verhältnis der U-Werte zueinander. Der U-Wert – der Wärmedurchgangskoeffizient – gibt an, wie viel Wärme ein Bauteil nach außen abgibt. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Eine verständliche Erklärung dazu gibt es hier: U-Wert bei Fenstern.
Dämmt das Fenster deutlich besser als die angrenzende Wand, entsteht am Übergang eine Wärmebrücke – ein Bereich, der kälter ist als der Rest des Wandquerschnitts. Genau dort schlägt sich Feuchtigkeit nieder. Und Kondensat an der Laibung ist, auf Dauer, Schimmel.
In Österreich ist die ÖNORM B 5320 die maßgebliche technische Richtschnur für den fachgerechten Fenstereinbau. Sie legt fest, wie die Bauanschlussfuge – der Übergang zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk – dauerhaft dicht und schadensresistent ausgeführt sein muss.
Das Grundprinzip lautet: innen dichter als außen. Die innere Abdichtungsebene muss dampfdicht sein, damit warme, feuchte Raumluft nicht ins Mauerwerk eindringen kann. Die äußere muss dampfdiffusionsoffen sein, damit eventuelle Restfeuchtigkeit nach außen abtrocknen kann – und nicht im Mauerwerk eingeschlossen bleibt.
In der Praxis heißt das: vorkomprimierte Dichtbänder, Dichtfolien, Rundschnüre. Nicht PU-Schaum als einzige Abdichtung. Bauschaum wirkt auf den ersten Blick dicht – er kann aber nicht diffundieren, er altert, er reißt. Wer nach zehn Jahren kein feuchtes Mauerwerk haben will, kommt um eine Montage nach ÖNORM nicht herum.
Was wir immer wieder erleben: Kunden kommen zu uns, weil vor Jahren billig und schnell montiert wurde. Ein paar Jahre später ist das Mauerwerk feucht. Die Sanierung kostet ein Vielfaches dessen, was damals bei der Montage gespart wurde.
Bei Schmidinger ist ÖNORM-Montage kein Sonderauftrag. Es ist die einzige Art, wie wir arbeiten. Den genauen Ablauf erklären wir hier: Ablauf einer ÖNORM-Montage.
Im Neubau sind Maueröffnungen gerade, rechtwinklig, maßhaltig. Man misst einmal – das Fenster passt.
Im Altbau ist das selten so. Laibungen – die seitlichen Eintiefungen rund um die Fensteröffnung im Mauerwerk – sind oft schief. Öffnungen sind oben schmaler als unten. Das Mauerwerk wurde über Jahrzehnte verputzt, geflickt, verändert. Wer ohne genaues Aufmaß bestellt, riskiert Fenster, die schlicht nicht passen.
Wir messen jedes Fenster einzeln aus. Vor Ort, mit dem richtigen Werkzeug. Manchmal entdecken wir dabei Dinge, die vorher niemandem aufgefallen sind: einen Rollladenkasten, der von innen feucht ist, oder einen Mauersturz, der seit Jahren Wasser zieht. Das ändert in der Regel nichts am Grundauftrag – aber es ist wichtig, es vor der Bestellung zu wissen.
Beim Aufmaß klären wir gleichzeitig alle Anschlüsse: Welche Fensterbank muss erneuert werden? Gibt es einen Rollladenkasten, der mitgemacht oder nachgedämmt werden sollte? Kommt ein Insektenschutz dazu? Das alles besprechen wir vor der Bestellung – nicht beim Einbau, wenn es zu spät ist.
Ein Gründerzeithaus in Linz braucht andere Fenster als ein Siedlungshaus aus den 1980ern. Und beide brauchen andere als ein altes Bauernhaus im Mühlviertel.
Profilstärke, Sprossenoptik, Farbton – das beeinflusst, wie ein Gebäude nach dem Fenstertausch wirkt. Wer ein schönes altes Haus hat, sollte danach nicht weniger Freude daran haben. Wir beraten gerne, welche Profile und Farben zum Charakter des Gebäudes passen – bevor etwas bestellt wird.
Noch ein kurzer Hinweis: Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Häusern in Ortsbildschutzzonen kann eine Bauanzeige oder Genehmigung erforderlich sein. In Oberösterreich ist das von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Ein kurzes Telefonat klärt das meist rasch – und spart später Ärger.
Eine Frage, die wir fast täglich hören. Hier ist die ehrliche Übersicht der gängigen Materialien.
Kunststofffenster sind die günstigste Option. Gute Dämmwerte, pflegeleicht, witterungsbeständig. Für viele Altbauten eine vollkommen solide Wahl – besonders wenn die Optik keine besonderen Anforderungen stellt.
Kunststoff-Aluminium kombiniert einen Kunststoffkern innen mit einer Aluminiumschale außen. Robuster als reiner Kunststoff, witterungsbeständiger, und in nahezu jeder Farbe lieferbar – von Weiß über Anthrazit bis hin zu individuellen RAL-Tönen. Das ist mit Abstand die meistgewählte Variante bei unseren Kunden in Oberösterreich.
Holz-Aluminium bringt die natürliche Wärme von Holz auf der Innenseite und den Witterungsschutz von Aluminium außen. Besonders bei alten Bauernhäusern, Jugendstilhäusern oder Gebäuden mit ausgeprägtem Charakter passt dieses Material oft am stimmigsten.
Standard bei Schmidinger ist heute das 3-fach Wärmeschutzglas mit einem Ug-Wert von 0,6 W/m²K. Der Ug-Wert beschreibt die Dämmleistung der Verglasung allein. Der Uw-Wert beschreibt dagegen das Fenster als Ganzes, also das Zusammenspiel von Glas und Rahmen. Er ist damit der aussagekräftigere Wert, wenn es um die tatsächliche Energieeffizienz des Fensters in der Praxis geht. Alle Verglasungsoptionen erklärt unsere Seite zur Mehrfachverglasung.
Aber – und das ist ein wichtiger Punkt für den Altbau – ein 3-fach Wärmeschutzglas ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn die Außenwände kaum gedämmt sind. Dann dämmt das Fenster deutlich besser als die Wand, und die Wärmebrücke verlagert sich genau an den Übergang zwischen Rahmen und Mauerwerk. In solchen Fällen kann eine gut geplante 2-fach Verglasung die sinnvollere Übergangslösung sein – bis die Fassade mitgedämmt wird.
Was für Ihr Haus konkret das Richtige ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Das ergibt sich erst aus dem Aufmaß vor Ort.
Aber – und das ist ein wichtiger Punkt für den Altbau – ein 3-fach Wärmeschutzglas ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn die Außenwände kaum gedämmt sind. Dann dämmt das Fenster deutlich besser als die Wand, und die Wärmebrücke verlagert sich genau an den Übergang zwischen Rahmen und Mauerwerk. In solchen Fällen kann eine gut geplante 2-fach Verglasung die sinnvollere Übergangslösung sein – bis die Fassade mitgedämmt wird.
Was für Ihr Haus konkret das Richtige ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Das ergibt sich erst aus dem Aufmaß vor Ort.
Wie aufwendig ist das eigentlich? Wie viel Dreck, wie viel Lärm, wie viele Tage, an denen man nicht normal wohnen kann?
Die Antwort: weniger als die meisten erwarten. Wenn es professionell gemacht wird.
Ein einzelnes Fenster braucht in der Regel ein bis zwei Stunden. Bei einem Einfamilienhaus mit zehn bis fünfzehn Fenstern rechnen wir üblicherweise mit zwei bis drei Arbeitstagen. Die Wohnung bleibt dabei bewohnbar – abends sind alle Öffnungen wieder geschlossen.
Konkrete Preise lassen sich hier seriös nicht nennen – dafür ist jeder Altbau zu individuell. Was wir sagen können: Ein einfaches Standardfenster inklusive Montage beginnt erfahrungsgemäß bei etwa 650 bis 1.200 Euro. Nach oben gibt es keine feste Grenze – größere Formate, besondere Öffnungsarten, Holz-Alu-Profile oder aufwendige Laibungsarbeiten treiben den Preis.
Im Altbau ist der Fenstertausch tendenziell etwas teurer als im Neubau. Die Demontage ist aufwendiger, die Maße individueller, die Anschlüsse komplexer. Das ist keine Überraschung, wenn man es von Anfang an einplant.
Was den Gesamtpreis beeinflusst:
Eine detaillierte Kostenübersicht mit Beispielen finden Sie hier: Fenster austauschen – was kostet es?
Wer Fenster austauschen lassen im Neubau möchte, hat es vergleichsweise unkompliziert: exakte Maueröffnungen, stimmige Maße, gedämmte Wände. Keine alten Fenster, die schonend demontiert werden müssen. Die Montage läuft schnell und ohne Überraschungen.
Beim Fenster austauschen lassen im Altbau ist das grundlegend anders. Die Öffnungen sind selten rechtwinklig, die Laibungen oft uneben, das Mauerwerk hat eine Geschichte. Individuelle Maße, aufwendigere Demontage, Laibungsarbeiten, die Schimmelthematik, optische Anforderungen – das alles spielt hier eine Rolle, die es beim Neubau schlicht nicht gibt.
Das bedeutet nicht, dass ein Altbau-Fenstertausch komplizierter ist als ein Neubau-Einbau. Es bedeutet, dass die Beratung vor dem Kauf im Altbau noch wichtiger ist als anderswo. Wer ohne Vor-Ort-Termin bestellt, weil es online einfacher klingt, riskiert Fenster, die nicht passen – und Probleme, die er vorher nicht hatte.
Widerstehen Sie der Versuchung, Altbaufenster online zu konfigurieren und liefern zu lassen – so praktisch das klingt. Was im Neubau mit Standardmaßen funktioniert, endet im Altbau oft in Problemen: Fenster, die nicht passen, Laibungen, die nachgearbeitet werden müssen, Anschlüsse, die niemand geplant hat. Ein Vor-Ort-Termin kostet nichts und dauert eine Stunde. Dafür wissen Sie danach genau, was Sie brauchen, was es kostet und wie es aussehen wird. Im Altbau gibt es keine Pauschallösung vom Bildschirm. Es gibt nur eine, die zu Ihrem Haus passt.
Pro Fenster rechnen wir mit ein bis zwei Stunden. Bei einem Einfamilienhaus mit zehn bis fünfzehn Fenstern sind das in der Regel zwei bis drei Arbeitstage. Die Wohnung bleibt dabei bewohnbar – abends sind alle Öffnungen geschlossen.
Nicht zwingend. Wenn die Demontage schonend erfolgt und die Montage sauber abgedichtet wird, hält sich der Eingriff ins Mauerwerk in Grenzen. Kleinere Ausbesserungen an der Laibung sind manchmal nötig – das besprechen wir vor dem Einbau.
Ja. Wir tauschen Fenster unabhängig davon, von welchem Hersteller die alten Fenster stammen. Entscheidend ist der Zustand der Öffnung, nicht die Marke des Vorgängers. Gerade bei älteren Häusern, wo Modelle längst nicht mehr erhältlich sind, ist das der Normalfall.
In den meisten Fällen nicht. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Häusern in Ortsbildschutzzonen kann jedoch eine Bauanzeige oder Genehmigung erforderlich sein. Das variiert von Gemeinde zu Gemeinde. Im Zweifel kurz nachfragen – wir helfen Ihnen, die richtige Stelle zu kontaktieren.
Weniger als die meisten erwarten. Mit modernen Demontagemaschinen lässt sich der alte Rahmen herauslösen, ohne das Mauerwerk unnötig aufzureißen. Staub entsteht, das lässt sich nicht ganz vermeiden – wir schützen aber angrenzende Flächen und halten den Arbeitsbereich so sauber wie möglich. Am Ende des Arbeitstages ist alles wieder geschlossen.
Wenn Sie Ihre Fenster tauschen lassen möchten und dafür eine erfahrene Firma in der Nähe suchen, die handwerklich sauber und nach österreichischem Standard arbeitet, ist Fenster-Schmidinger Ihr regionaler Ansprechpartner in Oberösterreich.
Unsere Monteure sind fest angestellt, speziell geschult und arbeiten ausnahmslos nach ÖNORM B5320. Keine Subunternehmer, keine Abkürzungen. Das ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit in der Branche – bei uns ist es Standard.
Von der ersten Beratung bis zur gemeinsamen Abnahme stehen wir Ihnen zur Seite. Ehrlich, konkret und ohne Umwege.
Fenster-Schmidinger GmbH
Gewerbepark 6, A-4201 Gramastetten bei Linz
+43 7239 7031-0
✉️ office@fensterschmidinger.at
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Denken Sie beim Fenstertausch auch über Rollläden nach? Unser Ratgeber Fenster mit Rollladen zeigt Ihnen, welche Lösungen es gibt und wie Sie Beschattung und neues Fenster optimal kombinieren können.
max. 1,5h Fahrtzeit von unserem Standort zum Bauvorhaben
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