Leicht, klar sowie zeitlose Grautöne als Fensterfarbe – wir stellen vor Fenster in RAL 7001 Silbergrau
Warum Silbergrau so oft passt – Manchmal braucht ein Haus genau den Ton, der alles zusammenhält, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. RAL 7001 Silbergrau ist so ein Farbton: hell genug, um freundlich zu wirken, neutral genug, um zu vielen Fassaden zu passen – vom frisch verputzten Neubau bis zur sanierten Ziegelwand.
Silbergrau ist dabei noch ein Geheimfavorit einiger Webseitenbesucher, aber wenn man vielleicht mal einen neuen Grauton in eine bereits mit Anthrazitgrau oder schwarzen Fenstern verbauten Siedlung setzen möchte, dann könnte das Silbergrau eine erfreuliche Abwechslung sein.
✎ RAL 7001 Silbergrau: Der zeitlose Klassiker
Inhaltsverzeichnis
Silbergrau ist ein helles Mittelgrau mit kühlem Unterton. Auf weißem oder beigem Putz wirkt der Rahmen klar sowie sauber; zu Holz, Naturstein oder Sichtbeton entsteht ein ruhiger Kontrast. Im Alltag praktisch: Staub als auch Wassertropfen fallen weniger auf als bei Weiß, der Gesamteindruck bleibt lange gepflegt.
Viele wählen RAL 7001 Silbergrau, weil es modern wirkt, aber nicht so „hart“ wie Anthrazit. Je nachdem, ob die Fassade eher warm oder kühl ist, kann Silbergrau unterschiedlich rüberkommen – bei Sonne wirkt’s oft etwas heller, bei bedecktem Himmel eher ruhiger und „metallischer“. Darum ist es sinnvoll, auch gleich die Nachbarteile mitzudenken wie etwa Fensterbank, Beschattungsschienen, Geländer und Eingangstüre sollten entweder bewusst dazu passen oder klar abgesetzt sein, sonst wirkt’s schnell zufällig.
Wenn man aber sehr viele graue Bauteile mischt, kann es schnell zu einem Graumix werden, der unruhig wirkt – daher lieber 1–2 Grautöne konsequent durchziehen. So bleibt die Optik klar, und man ärgert sich nicht später, dass jedes Teil „fast gleich“, aber eben doch anders ist.

Das Farbmuster RAL 7001 Silbergrau zeigt ein helles, kühles Grau, das besonders auf weißen oder beigen Fassaden klar sowie modern wirkt. Es sorgt für ruhige Kontraste und pflegeleichte, elegante Fensterrahmen.
Kunststoff/Aluminium in RAL 7001 Silbergrau
Innen pflegeleichter Kunststoff, außen eine pulverbeschichtete Alu-Schale in Silbergrau in einer hochwetterfesten Ausführung, die besonders die Farbechtheit über Jahre erhält.
Stärken: sehr wartungsarm, gute Dämmwerte, faires Preis-Leistungs-Verhältnis bei sehr hoher Stabilität. Schwächen sind unter anderem, dass sie gegenüber reinen Kunststoff-Fenstern her teurer sind – ca. 35 – 45 % – sowie auch in der Herstellung sehr energieaufwändig sind und aus keinem nachwachsenden Material bestehen.
Wann sinnvoll? Beim Fenstertausch im Einfamilienhaus, wenn Alltagstauglichkeit sowie auch die Optik gleichermaßen zählen. Feinstruktur empfiehlt sich – die Oberfläche wirkt wertig und Fingerabdrücke bleiben dezent, jedoch kann die Reinigung bei Pollenflug mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Holz/Aluminium die natürliche Variante mit silbergrauer Aluschale
Innen echtes Holz – wahlweise in Eiche, Fichte oder Lärche – außen Alu in RAL 7001 und Sie sagen „Ciao“ zum Streichen als Schutz vor Verwitterung.
Stärken: warme Haptik im Wohnraum, robuste Außenhaut, sehr gute Energiewerte. Von 2-fach bis hochwärmedämmenden 3-fach Verglasungen ist fast alles möglich. Optik, mit flächenbündigen oder flächenversetzten Profilen möglich.
Wann sinnvoll? Wenn innen Holzbild gefragt ist, außen aber eine langlebige, farbstabile Schale gewünscht wird. Passt besonders gut zu Naturmaterialien sowie klassischen Fassaden.

Holz/Aluminium die natürliche Variante mit silbergrauer Aluschale Infografik Holz-Alu Fenster RAL 7001.
Reines Aluminium – ein- oder beidseitig im gleichen Farbton möglich
Schlanke Profile, präzise Kanten, die silbergraue RAL-Farbe sieht dabei sehr sauber im Gesamtbild aus. Es hält sich dank filigraner-thermisch getrennter Aluprofile dezent im Hintergrund und gilt als alternativer Farbton zum RAL 9006 Weißaluminium sowie das RAL 7040 Fenstergrau.
Stärken: hohe Stabilität für große Elemente (Hebe-Schiebetüren, Ecklösungen, Wintergartenverglasungen, Schiebefenster mit mehreren Flügeln und eingelassener Bodenschwellen). Hochwärmedämmende Verglasungen bzw. Funktionsgläser wie Schallschutz und Sicherheitsverglasungen sind ebenfalls möglich einzubauen.
Wann sinnvoll? Moderne Baukörper mit viel Glas und klaren Linien – Silbergrau hält große Flächen optisch „leicht“.
In der Sanierung ist 3-fach-Glas heute Standard, dabei erreichen moderne Fenstersysteme meist Uw-Werte unter 0,8 W/m²K – wichtig ist dabei auch eine „Warme Kante“ am Glasrand, damit die Laibung innen nicht auskühlt und nicht so stark im Glasrandbereich kondensieren können. Zudem sollen die hochwärmedämmenden silbergrauen Fenster auch mit einem Edelgas wie Argon gefüllt sein.
Beim Schallschutz bringen asymmetrische Glasaufbauten spürbare Ruhe an Straßenlagen, vor allem, wenn sowohl Glasdicken als auch die Scheibenzwischenräume sinnvoll kombiniert sind und auch der Anschluss rund ums Fenster wirklich dicht ausgeführt ist – ÖNORM B 5320 als Stichwort sollte hier genannt sein. Denn wenn die Fenstermontage da nicht passt, dann dringt Schall durch kleinste Ritzen und Löcher ungehindert ein, und schon war’s mit der vermeintlichen Ruhe, nach der man sich eigentlich beim Kauf der Schallschutzfenster gesehnt hat.
Bei der Sicherheit sollte man auf eine umlaufende Pilzkopfverriegelung setzen, im Erdgeschoß planen Sie dabei idealerweise die Fenster im RC2-Standard, abschließbare Griffe und P4A-Sicherheitsglas inklusive. Das ist beim Tausch meist günstiger, als später aufwendig nachzurüsten. Bei den Standardfenstern müssen Sie nicht ganz auf diese Sicherheitsfeatures verzichten, da bereits hier mindestens eine Pilzkopfverriegelung zu den anderen sonstigen gewöhnlichen Verriegelungen verbaut ist.
Beim Komfort zahlt es sich aus, über Kipp-Stellungen mit Spaltlüftung, verdeckt liegende Beschläge und barrierearme Schwellen bei Terrassentüren zu sprechen; das sind Dinge, die man jeden Tag merkt. Im Beratungsgespräch hilft es, konkrete Alltagssituationen (Kinderzimmer, Homeoffice, Schlafräume, Gartenzugang) durchzugehen – dann sieht man schnell, welche Ausstattung wirklich Sinn macht und wo man sich das Geld sparen kann.
Die Farbe sieht man, die Montage spürt man. In Österreich gilt: innen luftdicht, mittig gedämmt, außen schlagregendicht und diffusionsoffen. So bleibt die Anschlussfuge trocken, Zugluft hat keine Chance, und die Energie-Werte kommen dann auch in der Praxis an. Wichtig ist die Systemplanung: Fensterbank, Beschattung, Insektenschutz und Laibung müssen zusammenspielen, besonder im Altbau.
Woran erkenne ich eine normgerechte Montage?
Ein paar Punkte können Sie auch als Laie gut prüfen. Steht im Angebot oder in der Auftragsbestätigung ausdrücklich „Montage nach ÖNORM B 5320“? Wird das Fenster beim Einbau zuerst mechanisch verschraubt und erst danach ausgeschäumt bzw. mit Bändern/Folien abgedichtet – oder „klebt“ es nur im Schaum? Sehen Sie innen und außen Dichtbänder oder Folien an der Laibung, bevor alles verputzt bzw. verspachtelt wird? Gibt es ein sichtbares Gefälle und eine Tropfkante an der Außenbank, und werden seitliche Abschlüsse sauber ausgeführt?

Eine fachgerechte Fenstermontage folgt klaren technischen Regeln, um Funktion, Dichtheit und Energieeffizienz sicherzustellen.
Wir setzen außen auf hochwetterfeste Pulverbeschichtung. Das bringt UV-Stabilität, eine harte, kratzunempfindliche Oberfläche und in Glatt-Matt bzw.Feinstruktur eine matte, hochwertige Optik.
Pflege: lauwarmes Wasser, neutraler Reiniger, weiches Tuch. Keine Scheuermittel bzw. auch keine Microfasertücher. Dichtungen jährlich pflegen, Beschläge schmieren – das hält alles leise und leichtgängig.
Extra-Tipp: Alltag denken – nicht nur die schöne Musterkarte
RAL 7001 schaut auf der Musterkarte oft etwas kühler aus – in der Realität wirkt der Ton, kombiniert mit Putz, Stein oder Holz, erstaunlich ruhig und wertig. Wichtig ist aber: Überlegen Sie, wo die Fenster später „arbeiten“ müssen. Straßenseite, Garage, Kinderzimmer mit Fußballtor davor – überall dort zahlt sich die hochwetterfeste Pulverbeschichtung doppelt aus, weil kleine Stöße und Schmutzspuren weniger Thema sind. Lassen Sie sich, wenn möglich, ein echtes Referenzobjekt oder ein größeres Musterblech zeigen – da erkennt man Glatt-Matt oder Feinstruktur viel besser als am Minifächer. Und klären Sie gleich mit, wer im Haushalt wie putzt: Wenn die Putzfirma weiß, dass keine Microfasertücher und scharfen Reiniger an die Rahmen dürfen, bleibt die Oberfläche auch langfristig schön.

Eine hochwetterfeste Pulverbeschichtung in RAL 7001 ist robust, UV-stabil und pflegeleicht, besonders in Glatt-Matt oder Feinstruktur. Für die Reinigung reichen lauwarmes Wasser, neutraler Reiniger und ein weiches Tuch – plus jährliche Pflege von Dichtungen und Beschlägen.
Silbergraue Fenster in RAL 7001 wirken auf den ersten Blick recht „einfach“ – und genau da liegt der Punkt: Die Farbe drängt sich nicht in den Vordergrund, aber sie verzeiht auch keine halben Entscheidungen bei den Details. Wenn Griffe, Fensterbank oder Beschattung nicht zusammenpassen, wirkt das Ganze schnell unruhig, obwohl die Fenster an sich schön wären. Mit ein paar kleinen Stellschrauben bekommst du RAL 7001 dagegen richtig stimmig hin – eher ruhig, hochwertig und sauber durchgezogen.
Wenn man vor der Farbwahl steht und man die Entscheidung nicht sofort treffen kann, dann möchte man oft auch noch alternative Grautöne bei der Farbwahl der Fenster in Betracht ziehen. Doch welche sind ähnlich dem RAL 7001 Silbergrau und könnten daher für Ihr Fenstertauschprojekt passen? Hier eine kleine Auswahl:
Tipp: Farben am Objekt prüfen, falls es sich um eine Sanierung handelt – Tageslicht und Umgebungsfarben verändern die Wirkung deutlich, daher sollten Sie an unterschiedlichen Tagen und Lichtverhältnissen prüfen. Natürliches Tageslicht wirkt oft anders als Spots in einem Schauraum.
Bei Silbergrauen Fenstern in RAL 7001stellt sich schnell die Preisfrage, denn tatsächlich macht der Farbton selbst aber nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus, viel entscheidender sind Material, Elementgrößen, Verglasung, Sicherheitsausstattung und die Einbausituation.
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Wir nehmen uns Zeit, messen sauber auf und setzen dann Ihren Fenstertausch nach ÖNORM B 5320 um – damit Optik und Technik langfristig zusammenpassen.
Fenster-Schmidinger ist in Oberösterreich plus angrenzenden Bezirken in Niederösterreich, Salzburg sowie der Steiermark für Sie tätig – bei einer maximalen Fahrtzeit von 1,5 Stunden von unserem Standort aus.
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