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Welches Fundament für die Terrassenüberdachung?

Fundamentales Wissen rund um die Terrassenüberdachung

Der Begriff Terrassenüberdachung macht deutlich, dass es sich um ein Überdachen der offenen Terrasse handelt. Die schließt sich üblicherweise auf der Rückfront als plattierte Freifläche direkt an das Eigenheim an. Der Austritt aus dem Wohnzimmer führt unmittelbar auf die Terrasse. Mit ihrer Überdachung bietet sie eine spürbare Vergrößerung des Wohnraumes. Dass sich die überdachte Terrasse im Freien, also außerhalb des Gebäudes befindet, ist ein echter Mehrwert an Lifestyle. Die Überdachung kann, sie muss aber nicht zusätzlich mit Seitenwänden versehen sein.

Baurechtlich ist die Terrassenüberdachung eine Umbaumaßnahme an dem bestehenden Gebäude. Für den Eigenheimbesitzer stellt sich daher die Frage nach der richtigen Wahl des Fundamentes, damit die Terrassenüberdachung buchstäblich bombenfest steht.

Welches Fundament für die Terrassenüberdachung? – Schnell erklärt

  • Fundamentart wählen: Punktfundament, Streifenfundament oder Plattenfundament – je nach Größe, Gewicht und Untergrund der Überdachung.
  • Frostsichere Tiefe beachten: Mindestens 80 cm, in frostgefährdeten Regionen bis 150 cm, um Schäden durch Bodenfrost zu vermeiden.
  • Maße & Ausführung: Punktfundamente meist 30-50 × 30-50 cm, mit Schotter unterfüttern und waagrecht betonieren. Pfostenträger korrekt ausrichten.

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Das richtige Terrassenfundament auswählen

Für jede Terrassenüberdachung ist die sichere Befestigung sowohl am Gebäude aus auch im Terrassenuntergrund eine unabdingbare Voraussetzung. Als Terrassenfundament stehen drei gängige Möglichkeiten zur Wahl. Die Fundamentwahl orientiert sich ganz maßgeblich an dem Ausmaß des Terrassendaches in m² und an seiner Beschaffenheit mit Material, Gewicht sowie der maximalen Traglast. Jedes der infrage kommenden Fundamente besteht aus Normalbeton als einem Mix aus Zement als Bindemittel und Gesteinskörnung als Zuschlagstoff.


Plattenfundament

Dieses Fundament wird üblicherweise aus Stahlbeton gegossen und dann vollflächig verlegt. Zum Einsatz kommen Plattenfundamente für An- und größere Bauten wie Gartenhaus oder Garage. Zu den Vorteilen dieser Fundamentart gehört die Verteilung der abzutragenden Last auf eine größere bis große Gesamtfläche. Das Fundamentverlegen selbst ist durch den hohen Materialbedarf zeit- und kostenaufwändig. Für die Überdachung der heimischen Terrasse ist das Plattenfundament eher überdimensioniert und insofern weniger geeignet.

Das Bild zeigt ein Querschnittsmodell eines Plattenfundaments. Unter der Grasnarbe ist eine dicke Schotterschicht erkennbar, die von einer Betonplatte abgedeckt wird - ideal zur Lastverteilung bei größeren Bauwerken.

Ein Plattenfundament verteilt das Gewicht einer Überdachung gleichmäßig auf eine große Fläche. Es besteht meist aus Stahlbeton und Schotterbettung, bietet hohe Stabilität, ist jedoch aufwendiger und kostenintensiver in der Ausführung.

Punktfundament

Es gilt als erste Wahl zum sicheren Montieren der Überdachung für die Terrasse. Punktfundament bedeutet, dass jeweils und ausschließlich diejenigen Punkte als Fundament genutzt werden, in die das Ständerbauwerk mit seinen Pfosten und Pfählen als den Trägern eingelassen wird. Eine Verschalung kann, sie muss aber nicht unbedingt sein. Ohne Verschalung wird das ausgehobene Fundamentloch direkt mit Normalbeton oder anders gesamt mit Zement ausgefüllt. Bei dieser Fundamentform verteilt sich die Traglast punktuell auf die einzelnen eingelassenen Träger.

Das Bild zeigt ein Punktfundament im Querschnitt. Ein einzelner Betonblock ist tief im Erdreich eingelassen, darüber ragt ein Trägerpfosten heraus. Die Konstruktion ist von Erde und Gras umgeben.

Das Punktfundament ist eine bewährte Methode für Terrassenüberdachungen. Es trägt die Last gezielt an den Pfostenpunkten, ist materialsparend, bietet hohe Stabilität und lässt sich schnell ohne große Flächenarbeiten herstellen.

Streifenfundament

Es ist ein langgezogenes schmales Fundament und wird vergleichbar mit dem Punktfundament angelegt. Auch für das Streifenfundament kann sich die Einschalung erübrigen. Anstelle punktuell wird der Beton respektive Zement in den freigelegten Fundamentstreifen verteilt. Die Traglastverteilung ist gegenüber dem Punktfundament deswegen deutlich größer, weil sie sich auf den gesamten Fundamentstreifen erstreckt.

Das Bild zeigt ein Streifenfundament im Querschnitt. Ein länglicher Betonstreifen ist tief im Boden verankert, darüber befindet sich ein senkrechter Stützpfosten. Umgeben ist die Konstruktion von Erde und Gras mit blauem Himmel im Hintergrund.

Das Streifenfundament eignet sich ideal für Terrassenüberdachungen, da es die Last gleichmäßig über die Länge verteilt. Es wird direkt im Erdreich betoniert und bietet eine stabile, dauerhafte Basis für Pfosten und Tragelemente.

Die Entscheidung Punktfundament vs. Streifenfundament orientiert sich an der individuellen Einzelsituation von Terrasse sowie der Überdachung. Hier sollte der Eigenheimbesitzer als Bauherr den Rat des Fachmannes einholen.

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Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Terrassenüberdachung starten, überlegen Sie genau, welches Fundament zu Ihrem Projekt passt. Auch wenn ein Punktfundament oft ausreicht, kann bei größeren oder schwereren Überdachungen ein Streifen- oder sogar Plattenfundament nötig sein. Tipp vom Profi: Sprechen Sie vorab mit einem Fachbetrieb. Dieser kann Ihnen sagen, welches Fundament für Ihre Überdachung am besten geeignet ist – und worauf es bei der sicheren Verankerung wirklich ankommt.



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Punktfundament selber machen so geht’s

Ob Punkt- oder ob Streifenfundament; in beiden Fällen genügen die folgenden drei oder vier Schritte für das Terrassendach-Fundament

Bei einer Fundamenttiefe von etwa 80 plus X cm ist eine frostsichere Standfestigkeit des Terrassendaches im Regelfall gewährleistet. Ist die Fundamenttiefe geringer, kann gefrorenes Wasser unterhalb des Betons das Fundament anheben. Die Folge davon ist eine Schieflage des Terrassendaches.

– Abhängig von der Größe des Terrassendaches haben Punktfundamente eine Größe von 40 × 40 bis zu 105 × 105 cm.
– Beim Betonmischen gilt es, das vom Hersteller angegebene Mischverhältnis von Beton/Zement sowie Wasser zu beachten. Anker und auch die Träger der Pfosten werden direkt mit dem Einfüllen des Betons einbetoniert.
– Die Aushärtedauer des Betons beträgt zudem einige Tage. Vollbelastbar sind die in das Punkt- oder Streifenfundament einbetonierten Träger etwa drei bis vier Wochen später.
– Zum Regenschutz wird das frische Betonfundament zudem für diesen Zeitraum mit einer Plane abgedeckt.
– Bei heißem Wetter sollte das Betonfundament regelmäßig täglich oder alle zwei Tage nachgewässert werden, um beim Austrocknen eine Rissbildung zu vermeiden.


FAQ – Ihre Fragen zum Thema Fundament für Terrassenüberdachung

Ja, ohne ein tragfähiges Fundament steht keine Terrassenüberdachung sicher. Das Dach muss Wind und Schnee aushalten, und diese Kräfte gehören sauber in den Boden abgeleitet.

Eine Überdachung wirkt wie ein großes Segel. Bei Sturm zieht der Wind daran, im Winter drückt die Schneelast von oben. Ohne festes Fundament würde die Konstruktion wackeln oder sich heben, im schlimmsten Fall kippt sie. Deshalb bekommt jeder Pfosten seinen sicheren Halt im Erdreich.

Nur in einem Fall geht es manchmal ohne neues Fundament, nämlich wenn schon eine tragfähige, frostsichere Betonplatte unter der Terrasse liegt. Auf bloßem Pflaster oder Schotter reicht das dagegen nicht, ebenso wenig auf einem dünnen Estrich. Ob Ihr Untergrund trägt, klären Sie am besten vorab mit einem Fachbetrieb.
Für eine Terrassenüberdachung kommen drei Fundamentarten infrage, das Punktfundament, das Streifenfundament und das Plattenfundament. Welche davon passt, hängt von Größe und Gewicht ab, dazu vom Untergrund.

Das Punktfundament ist die häufigste Wahl. Dabei bekommt jeder Pfosten seinen eigenen Betonblock im Boden, die Last verteilt sich also punktuell. Es ist materialsparend und schnell gemacht.

Das Streifenfundament ist ein langgezogener, schmaler Betonstreifen unter der Pfostenreihe. Es verteilt die Last über die ganze Länge und kommt dann zum Zug, wenn der Untergrund weicher oder die Überdachung schwerer ist.

Das Plattenfundament schließlich ist eine durchgehende Betonfläche. Für eine normale Terrassenüberdachung ist es meist überdimensioniert, es rentiert sich eher bei einem Anbau wie Garage oder Gartenhaus. Welche Variante bei Ihnen sinnvoll ist, sagt Ihnen der Fachbetrieb nach einem Blick auf Boden und Dach.
Ein Punktfundament besteht aus einzelnen Betonblöcken, von denen jeder genau einen Pfosten der Überdachung trägt. Statt einer durchgehenden Fläche gießt man also nur dort Beton, wo wirklich Last aufkommt.

Genau das macht es so beliebt. Es braucht deutlich weniger Beton als ein Platten- oder Streifenfundament, und der Erdaushub hält sich in Grenzen. Man gräbt pro Pfosten ein Loch, füllt Beton ein und setzt den Pfostenträger. Fertig.

Die Last der Überdachung wandert dabei gezielt über die Pfosten in die einzelnen Blöcke und von dort in den Boden. Für die meisten Terrassendächer auf gewachsenem, festem Boden ist das die sichere und zugleich sparsamste Lösung. Nur bei weichem Untergrund oder sehr schweren Dächern greift man lieber zum Streifenfundament.
Das Fundament muss mindestens 80 cm tief sein, damit es frostsicher steht. In dieser Tiefe kommt der Frost nicht mehr an den Beton heran. Fragen Sie aber für Ihre Region exakt nochmal bei einem Bauunternehmen oder dem Hersteller der Terrassenüberdachung nach.

Der Grund ist der Bodenfrost. Sitzt das Fundament zu flach, kann gefrorenes Wasser darunter es anheben, und das Terrassendach gerät in Schieflage. In besonders kalten oder alpinen Lagen geht man tiefer, meist auf 100 bis 120 cm, in Extremfällen bis 150 cm.

Bei den Seitenmaßen kommt es auf die Dachgröße an. Für ein leichtes Aluminiumdach genügt oft ein Punktfundament von 40 × 40 cm, bei großen und schweren Überdachungen wächst es bis etwa 105 × 105 cm. Welche Tiefe und welche Maße Ihr Projekt genau braucht, steht am Ende im Fundamentplan, den Sie von der Baufirma bekommen.
In wenigen Schritten, nämlich Loch ausheben, bei Bedarf verschalen, Beton einfüllen und den Pfostenträger einsetzen (falls dieser zum System gehört). Wichtig ist dabei vor allem die richtige Tiefe und ein waagrechter Abschluss.

Zuerst heben Sie an jeder Pfostenstelle ein mindestens 80 cm tiefes Loch aus. Bei lockerem oder sandigem Boden stützen Sie die Wände mit einer Schalung, sonst kann man oft darauf verzichten. Dann füllen Sie den Beton ein, klopfen ihn fest, damit keine Luftblasen bleiben, und ziehen die Oberfläche waagrecht ab.

Der Pfostenträger kommt direkt in den frischen Beton, exakt im Lot. Setzen Sie den Holz- oder Alupfosten niemals direkt in den Beton, weil er dort mit der Zeit Schaden nimmt, sondern immer auf einen Anker oder eine Hülse. Danach heißt es warten. Antrocknen dauert ein bis zwei Tage, voll belastbar ist das Fundament aber erst nach drei bis vier Wochen. Decken Sie es in dieser Zeit mit einer Plane ab und wässern Sie es bei Hitze nach, dann reißt der Beton nicht.

Beachten Sie dazu auch immer die Herstellerhinweise auf eventuellen Abweichungen.
Für ein Terrassendach-Fundament nimmt man am besten einen Fertigbeton der Festigkeitsklasse C25/30. Der ist stabil genug für die Lasten aus Wind und Schnee und im Baumarkt als Sackware leicht zu bekommen.

Für ganz leichte Aluminiumdächer reicht oft auch die etwas schwächere Klasse C20/25. Sobald es aber schwerer wird, etwa bei einem Glasdach, sind Sie mit C25/30 auf der sicheren Seite. Wichtig ist außerdem, dass der Beton frostbeständig ist, weil das Fundament ja im Freien und in der Kälte steht.

Wenn Sie den Beton selbst anmischen, halten Sie sich genau an das vom Hersteller angegebene Mischverhältnis von Zement und Wasser und welches Material er Ihnen empfiehlt. Die genaue Betonsorte für Ihr Dach steht ohnehin im Fundamentplan. Im Zweifel fragen Sie kurz beim Fachbetrieb nach, dann stimmt die Güte auf jeden Fall.
Nur wenn schon eine tragfähige, frostsichere Betonplatte vorhanden ist, kann man die Pfosten darauf aufdübeln, sonst führt kein Weg an einem Fundament vorbei. Der Untergrund entscheidet alles.

Liegt unter der Terrasse eine dicke, frostsicher gegründete Betonplatte, etwa eine alte Fundamentplatte, lassen sich die Pfosten mit Schwerlastankern fest damit verschrauben. Dann braucht es kein neues Loch. Wichtig ist, dass die Platte wirklich trägt und tief genug frostsicher gegründet ist.

Auf Pflaster- oder Verbundsteinen funktioniert das dagegen nicht, ebenso wenig auf einem dünnen Estrich. Diese Beläge tragen die Lasten aus Wind und Schnee nicht ab, die Überdachung würde sich lösen. Im Zweifel prüft der Fachbetrieb den Untergrund, bevor irgendwo gebohrt wird. Mehr dazu, wie so ein Dach jedem Wetter standhält, lesen Sie unter Terrassenüberdachung Stabilität.
Eine Glasschiebewand braucht einen festen und frostsicheren Unterbau, der ordentlich hergestellt ist, damit die Elemente sauber laufen. Anders als ein Pfosten steht sie nämlich auf einer durchgehenden Führungsschiene am Boden.

Meist gründet man dafür ein Streifenfundament oder eine schmale Betonschwelle unter der Laufschiene, wieder mindestens 80 cm tief für die Frostsicherheit.

Weil die Schiebewand oft mit einer Überdachung zusammenspielt, planen wir den Unterbau am besten gleich mit. So passen Fundament, Schiene und Glas von Anfang an zusammen. Sprechen Sie uns dazu einfach an, wir stimmen das für Ihr Projekt gemeinsam ab.

… Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!


Terrassenüberdachung Beratung Ohne Fundament keine Terrassenüberdachung

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass eine Terrassenüberdachung ohne das richtige Fundament weder denkbar noch machbar ist. Bei Fragen rund um das Thema Terrassenüberdachung stehen wir Ihnen von der Schmidinger GmbH aus Gramastetten bei Linz mit Rat und Tat zur Verfügung.

Schicken Sie uns eine E-Mail an office@fensterschmidinger.at mit Ihrer Anfrage oder aber rufen Sie unter der Nummer +43 7239 7031 bei uns an. Wir sind Ihnen bei der Überdachung Ihrer Terrasse gerne behilflich!

Wir bei Fenster-Schmidinger arbeiten bewusst regional in Oberösterreich sowie in angrenzenden Bezirken von NÖ, Salzburg und der Steiermark (max. 1,5 Std. ab Gramastetten).

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