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Baugenehmigung Wintergarten in Oberösterreich

In diesem Beitrag möchten wir uns näher mit dem Thema Baugenehmigung Wintergarten und Sommergarten – die oft auch als Kaltwintergarten bezeichnet werden –, beschäftigen und wir geben Antwort auf die häufigsten Fragen diesbezüglich!

Benötigt man für die Errichtung eines Wintergartens eine Genehmigung?

Die Antwort auf diese Frage beantwortet unser Wintergartenexperte Reinhard Hofer mit einem JA. „Es gibt jedoch Unterschiede zwischen einem warmen Wohnwintergarten und einem Sommerwintergarten – auch Kaltwintergarten genannt“, erklärt Hofer.

Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden immer, dass sie sich ihr Winter-/Sommergartenprojekt grundsätzlich durch die Gemeinde genehmigen lassen sollen. Somit erspart man sich unnötigen Ärger und in Folge natürlich auch Kosten.

Es gibt für ein derartiges Ansuchen bedauerlicherweise keine einheitliche Linie. Das heißt, die Gemeinden handhaben dies unterschiedlich.


Wintergarten & Baugenehmigung in Oberösterreich – kurz erklärt

Baugenehmigung Wintergarten: Was ist für ein Ansuchen nötig?

Hier haben wir Ihnen jene Punkte angeführt, welche für eine positive Genehmigung ihres Bauvorhabens eventuell benötigt werden. Eine genaue Information welche Dokumente, Pläne oder Skizzen wirklich für Ihr Projekt notwendig sind, kann Ihnen das Bauamt oder die Gemeinde mitteilen. Gerne unterstützen wir Sie beim Prozess des Ansuchens und können technische Fragen direkt mit den Behörden abklären.

Infografik Schritt-für-Schritt-Anleitung zur reibungslosen Baugenehmigung Wintergarten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur reibungslosen Genehmigung Ihres Wintergartenprojekts.

Wann sollte man den Bauantrag für den Wintergarten stellen?

Der Bauantrag für den Wintergarten, der im Rahmen der Baugenehmigung Wintergarten notwendig ist, kann prinzipiell noch während der Planung durch einen Fachbetrieb gestellt werden.

Für die Baugenehmigung benötigt man einen Plan, Grundriss und eine Projektbeschreibung, daher sollten die Formen, Materialien und Größen bereits fixiert sein.

Die Dauer der Genehmigung des Antrages hängt von der jeweiligen Baubehörde ab. Man kann jedoch davon ausgehen, dass von der Einreichung bis zur Genehmigung des Bauantrags für den Wintergarten mindestens 4 Wochen gerechnet werden können!


Kommt es zu einer Bauverhandlung vor der Genehmigung eines Wintergartens?

Eine Bauverhandlung bei einem Wintergarten-Projekt kann nicht prinzipiell ausgeschlossen werden, da dies jede Gemeinde individuell entscheidet. Wenn es zu einer Verhandlung kommt, dann werden üblicherweise auch die Grundnachbarn darüber verständigt und zu der Bauverhandlung eingeladen. Die Nachbarn haben dann auch die Möglichkeit, Bedenken über das geplante Vorhaben zu äußern.

Besprechen Sie am besten schon bei den ersten Planungen mit der Gemeinde die übliche Vorgehensweise.


Auf gute Nachbarschaft bei der Realisierung Ihres Wintergarten-Projektes achten!

Neben der behördlichen Genehmigung empfehlen wir unseren Kunden ebenso, die Nachbarn über die Errichtung Ihres Projektes zu informieren und wenn möglich auch schriftlich zu fixieren. So können Sie diverse Unstimmigkeiten bereits im Vorfeld klären und eventuelle Missverständnisse aus dem Weg räumen.


Wann ist ein Wintergarten eine Wohnfläche?

Normalerweise wird die Fläche eines Raumes zu der bestehenden Wohnfläche hinzugerechnet. Bei einem Wintergarten ist dies ein wenig anders geregelt, da es hier auch auf die Qualität und die Nutzbarkeit des Wintergartenraumes ankommt. Beispielsweise zählt ein unbeheizter Wintergarten nicht als Wohnraum. Bei beheizten Wintergärten werden üblicherweise 50% der Fläche zur Wohnfläche hinzugezählt.

Grundrissplan eines Wintergartens mit Baugenehmigung Wintergarten zur Berechnung der Wohnfläche.

Die Qualität und die Nutzbarkeit des Wintergartens spielen eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung als Wohnfläche.

Ist ein Sommergarten genehmigungspflichtig?

Bei einem Sommergarten handelt es sich um eine einfachere und preiswertere Konstruktion als einen ganzjährig nutzbaren Wintergarten. Nun taucht immer wieder die Frage von Interessenten auf, ob trotz der einfacheren Konstruktion ein Sommergarten auch genehmigungspflichtig ist? Die Frage kann nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden, da jedes Bundesland und sogar die Gemeinden unterschiedliche Bauvorschriften haben. Da meistens bei der Errichtung eines Sommergartens weitere Umbaumaßnahmen am Haus erfolgen, empfehlen wir vor Planungsbeginn immer ein persönliches Gespräch bei der Gemeinde oder dem Bauamt. Diese können Ihnen meist rasch mitteilen, ob eine Genehmigung für den Sommergarten erforderlich ist und welche Unterlagen man für das Ansuchen benötigt.

Icon Extra-TippEXTRA-TIPP: Klären Sie wichtige Fragen im Vorfeld ab!
Bevor Sie mit der Bestellung und Planung des Sommergartens beginnen, sollten Sie unbedingt alle relevanten Fragen vorab klären. Es ist bereits vorgekommen, dass ein Sommergarten nicht genehmigt wurde oder zusätzliche bauliche Maßnahmen erforderlich waren. So stellen Sie sicher, dass man alle genehmigungsrelevanten Aspekte berücksichtigt und man Ihr Projekt reibungslos umsetzen kann.


Ist ein Sommergarten (Kaltwintergarten) in Oberösterreich genehmigungspflichtig

Sommergärten können je nach den Vorschriften und Gesetzen genehmigungspflichtig sein. Die Genehmigung oder eine Bauanzeige sind für den Bau eines Sommergartens in Oberösterreich in vielen Fällen notwendig. Hierfür ist eine Antragstellung bei dem zuständigen Bauamt oder der Gemeinde erforderlich. Die Vorschriften können je nach Region, Gemeinde oder Stadt variieren, daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf genau zu informieren.

Falls eine Genehmigung erforderlich ist, sollten die entsprechenden Formulare der jeweiligen Gemeinde formgerecht und vollständig ausgefüllt vor der Beauftragung eingereicht werden. Notwendige Unterlagen können unter anderem ein Lageplan mit Maßstab, Grundriss- und Schnittzeichnungen sowie Angaben zur geplanten Nutzung des Sommergartens sein. Es gibt einige Gemeinden, die eine Statikberechnung des Sommergartens verlangen, um die Stabilität des Bauwerks sicherzustellen.

Auch die vorgeschriebenen Bauvorschriften müssen eingehalten werden. Dazu gehören etwa Bestimmungen zur Bebauungsdichte und zur Abstandsfläche, die im jeweiligen Bebauungsplan geregelt sind. Es können auch Vorgaben hinsichtlich der Materialauswahl und der Gestaltung des Sommergartens gemacht werden. Eine weitere wichtige Vorschrift könnte sich auf den Brandschutz beziehen. Um den Schutz von Mensch und Eigentum zu gewährleisten, müssen bestimmte Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden, wie zum Beispiel die Wahl feuerfester Materialien, die Installation von Brandmeldern oder die Einhaltung bestimmter Abstände zu anderen Gebäuden.

Nachdem der Bauantrag vollständig ist, wird dieser von der Behörde geprüft. Die Prüfung des Antrages wird einige Wochen beanspruchen. Falls noch weitere Unterlagen oder Nachbesserungen erforderlich sind, können diese jederzeit von den zuständigen Behörden verlangt werden. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann mit dem Bau des Sommergartens begonnen werden.

Fazit: Ein Sommergarten kann eine wunderbare Möglichkeit sein, die warmen Tage im Freien zu genießen. Vor dem Bau sollte man sich unbedingt über die Vorschriften und Anforderungen informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Baugenehmigung Sommergarten Infografik zeigt den Genehmigungsprozess Schritt für Schritt.

Infografik – Genehmigungsprozess Sommergarten – Beispiel.

Wintergarten-Grenzbebauung in Österreich

Das heikle Thema Wintergartengrenzbebauung

Wer in Österreich einen Wintergarten auf seinem Grundstück errichten will, sollte sich vorher genau über die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich baulicher Maßnahmen informieren. Als Informationsquelle dient hierfür als zuständige Behörde in erster Linie die Gemeinde bzw. der Bürgermeister. Insbesondere kann sich hier jeder darüber informieren, ob in der entsprechenden Gemeinde ein Bebauungsplan existiert oder nicht. Ein solcher Bebauungsplan kann jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein, da es in Österreich kein einheitliches Baurecht gibt, welches immer und überall in Österreich zur Geltung kommt.

Blick von oben auf dicht bebaute Siedlung mit Wintergarten Grenzbebauung in Österreich

Wintergarten Grenzbebauung – Wir zeigen Ihnen was zu beachten ist!

Unterscheidungsfälle bei der Wintergartengrenzbebauung

Wer einen Wintergarten auf seinem Grundstück bauen möchte, sollte bereits in der Planungsphase vor Beginn der eigentlichen Baumaßnahme im Wesentlichen folgende Punkte abklären:


Regelung der Grenzbebauung in Oberösterreich

Das eigene Haus auf dem eigenen Grundstück, wer würde sich das nicht wünschen? Hier ist man sein eigener Herr und kann auch weitestgehend bauliche Veränderungen vornehmen. Wenn jedoch von diesen baulichen Veränderungen auch die Grundstücksgrenze betroffen ist, berührt dies auch die Interessen des angrenzenden Nachbarn mit dessen Grundstück. Es ist also dann eine Vereinbarung mit dem Nachbarn unumgänglich, und auch das Bauamt muss mit involviert werden.

Es gibt in Österreich keine bundeseinheitliche Regelung für die Abstände zwischen Bau- und Grundstücksgrenzen, da diese Verordnungen von jedem Bundesland eigenständig festgelegt werden. Daher variiert dieser Abstand etwa zwischen drei bis sechs Meter.

In Oberösterreich ist dieser Abstand beispielsweise mit mindestens drei Metern festgelegt.


Fazit Grenzbebauung

So schön und erstrebenswert ein Wintergarten auch ist, so ist es doch für jeden, der einen solchen zu bauen plant, von erheblicher Bedeutung, sich auch bezüglich der gesetzlichen Bestimmungen über das Errichten von Wintergärten zu informieren. Auf diese Weise kann sich jeder Bauherr eine Menge Ärger und auch finanzielle Verluste ersparen. Dies gilt im Übrigen auch für Gartenhäuser, Gewächshäuser oder Geräteschuppen.

Wenn Sie den Bau eines Wintergartens planen, sollten Sie auf jeden Fall unseren fachkundigen Rat einholen und sich mit uns in Verbindung setzen.

Unsere Planer von Wintergärten können Sie zu jeder gewünschten Zeit in solchen Fragen fachkundig beraten und tun dies auch gerne.


FAQ – Ihre Fragen zum Thema Baugenehmigung Wintergarten & Sommergarten

Im österreichischen Recht wird die Wohnfläche eines Gebäudes nach bestimmten Kriterien berechnet. Ein beheizter Wintergarten (Warmer Wintergarten), der fest in die Gebäudestruktur integriert ist, zählt in der Regel zur Wohnfläche.

Bei einem Kaltwintergarten, der nicht beheizt ist und eher saisonal genutzt wird, ist dies nicht immer eindeutig. Die Entscheidung, ob ein Kaltwintergarten zur Wohnfläche zählt, hängt von verschiedenen Rahmenbedingungen ab, wie der Art der Nutzung, der Bauweise und dem verwendeten Wintergarten-System. Es empfiehlt sich, dies im Einzelfall mit einem Experten für Baurecht oder der zuständigen Behörde zu klären, bevor man tiefer in die Planung des Projekts einsteigt.

Bitte beachten Sie, dass dies eine allgemeine Auskunft ist und die spezifischen Umstände Ihres Falles eine detaillierte rechtliche Prüfung erfordern könnten.
Zählt ein Kaltwintergarten zur Wohnfläche Gelber Zollstock aufgefaltet auf weißem Hintergrund als Symbol für Flächenberechnung und Maße

In Österreich zählen beheizte Wintergärten in der Regel zur Wohnfläche, da sie dauerhaft nutzbar sind. Für unbeheizte Kaltwintergärten gilt das nicht automatisch. Die Einstufung hängt von Nutzung, Bauweise und rechtlichen Vorgaben ab und sollte im Einzelfall geprüft werden.

Ob ein neuer Bauantrag erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Baubehörde oder der Gemeinde ab. In den meisten Fällen muss bei Veränderungen ein neuer Antrag gestellt werden, insbesondere wenn es sich um einen Austausch handelt.

Es ist daher wichtig, sich bei der zuständigen Behörde oder dem Bauamt zu erkundigen, um die genauen Anforderungen und Verfahren zu klären.
Bedarf es einem neuen Bauantrag wenn ich bereits einen bestehenden Wintergarten ersetzen möchte Symbolbild mit Richterhammer und Modellhaus

Ob beim Austausch eines Wintergartens ein neuer Bauantrag erforderlich ist, hängt von den Vorgaben der jeweiligen Gemeinde oder Baubehörde ab. In vielen Fällen ist ein neuer Antrag notwendig. Daher sollte man vorab direkt beim zuständigen Bauamt nachfragen, um Verfahren und Anforderungen eindeutig zu klären.

Ein Bauantrag für einen Wintergarten läuft in der Regel folgendermaßen ab:
  1. Vorabinformation beim Bauamt
    Erkundigen Sie sich zunächst bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Bauamt über die Anforderungen und notwendigen Unterlagen. Oft sind Lagepläne, Bauzeichnungen und technische Beschreibungen erforderlich.
  2. Einreichung der Unterlagen
    Anschließend reichen Sie alle geforderten Dokumente als offiziellen Bauantrag bei der Gemeinde ein. Die Unterlagen müssen vollständig sein, um Verzögerungen zu vermeiden.
  3. Prüfung durch die Behörde
    Die zuständige Stelle prüft den Antrag auf Übereinstimmung mit den baurechtlichen Vorschriften. Diese Phase dauert je nach Gemeinde mehrere Wochen.
  4. Bewilligung und Baubescheid
    Bei positiver Prüfung erhalten Sie den Baubescheid. Erst danach dürfen Sie mit dem Bau Ihres Wintergartens beginnen.
Wichtig: Beginnen Sie keinesfalls mit dem Bau oder der Produktion, bevor die offizielle Baugenehmigung vorliegt. Andernfalls drohen hohe Geldstrafen oder im Extremfall sogar ein Abriss.
Wie läuft ein Bauantrag beim Wintergarten ab Mann im Anzug stempelt Dokumente für ein behördliches Genehmigungsverfahren

Der Bauantrag für einen Wintergarten beginnt mit der Informationseinholung bei der Gemeinde über notwendige Unterlagen. Danach folgt die Einreichung der Pläne und Beschreibungen. Die Behörde prüft den Antrag mehrere Wochen lang. Nach positiver Entscheidung wird der Baubescheid ausgestellt, der zum Baubeginn berechtigt. Ohne Genehmigung darf nicht gebaut werden, sonst drohen Strafen.

Eine Baugenehmigung für einen Wintergarten ist notwendig, weil dieser als bauliche Veränderung gilt, die das Erscheinungsbild, die Statik und die Nutzung eines Gebäudes beeinflussen kann. Mit der Genehmigung stellt die zuständige Baubehörde sicher, dass der Wintergarten die geltenden baurechtlichen Anforderungen wie Abstandsregelungen zur Grundstücksgrenze, Brandschutzbestimmungen und statische Vorgaben erfüllt. Zudem vermeidet die rechtzeitige Beantragung der Baugenehmigung mögliche rechtliche Konsequenzen, wie beispielsweise Bußgelder oder sogar den Rückbau des Wintergartens.
Warum brauche ich eine Baugenehmigung für einen Wintergarten zeigt Planunterlagen und verdeutlicht die Bedeutung baurechtlicher Vorgaben.

Ein Wintergarten braucht eine Baugenehmigung, da er das Gebäude verändert und verschiedene baurechtliche Vorgaben erfüllen muss. Die Genehmigung schützt vor rechtlichen Problemen, Bußgeldern oder einem möglichen Rückbau.

Die Genehmigung für einen Wintergarten stellt in Österreich und Deutschland die zuständige Gemeinde- oder Stadtverwaltung (Bauamt) aus. Dazu müssen die erforderlichen Unterlagen, wie beispielsweise Baupläne, technische Beschreibungen und statische Berechnungen, eingereicht werden. Nach Prüfung der Dokumente und Einhaltung der örtlichen Bauvorschriften wird von der Behörde eine offizielle Baugenehmigung bzw. ein Baubescheid ausgestellt.

Wichtig: Beginnen Sie mit der Planung und Umsetzung des Wintergartens erst, nachdem Ihnen die schriftliche Baugenehmigung vorliegt.
Wer stellt eine Genehmigung für meinen Wintergarten aus zeigt Stempel mit Bestätigung und verweist auf behördliche Freigaben

Die Baugenehmigung stellt das Bauamt aus. Dafür müssen Pläne, technische Beschreibungen und statische Berechnungen eingereicht werden. Erst nach der schriftlichen Bewilligung darf gebaut werden.

Eine Sanierung eines bestehenden Wintergartens benötigt in der Regel keine neue Baugenehmigung, solange die ursprüngliche Konstruktion nicht wesentlich verändert wird. Wesentliche bauliche Veränderungen, wie etwa eine Erweiterung, Änderung der Dachform oder neuer Anbau, erfordern hingegen meist eine erneute Genehmigung durch das zuständige Bauamt.

Wichtig: Bevor Sie einen Auftrag an die Wintergartenfirma erteilen, informieren Sie sich aber vorab, ob es in Ihrer Gemeinde diesbezüglich eine andere Regelung gibt.
Brauche ich für eine Wintergarten-Sanierung eine Baugenehmigung zeigt Person beim Zeichnen von Bauplänen und Modell auf dem Tisch

Eine Sanierung braucht in der Regel keine neue Baugenehmigung, solange der Wintergarten nicht wesentlich verändert wird. Erweiterungen oder bauliche Änderungen müssen meist erneut vom Bauamt genehmigt werden. Vorab immer bei der Gemeinde nachfragen.

Die Dauer für die Genehmigung eines Wintergartens beträgt meist zwischen 4 und 12 Wochen, je nach Gemeinde und Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen. Um Verzögerungen zu vermeiden, sollten Sie bereits frühzeitig vollständige Baupläne und Dokumente vorbereiten und rechtzeitig einreichen.

Tipp: Erteilen Sie der Wintergartenfirma erst den Auftrag, sobald die Gemeinde einen positiven Bescheid ausstellt bzw. signalisiert.
Wie lange dauert die Genehmigung eines Wintergartens zeigt wartende Personen auf Stühlen als Symbol für längere Bearbeitungszeit

Eine Wintergarten-Genehmigung dauert in der Regel zwischen vier und zwölf Wochen, je nachdem, wie schnell die Gemeinde arbeitet und wie vollständig die Unterlagen sind. Frühzeitig einreichen spart Zeit und verhindert Verzögerungen.

Wenn ein Wintergarten nicht den geltenden Bauvorschriften oder örtlichen Genehmigungsauflagen entspricht, kann das ernsthafte Folgen haben. Die Baubehörde kann eine Nachbesserung, die Stilllegung der Nutzung oder im schlimmsten Fall sogar den kompletten Rückbau anordnen. Zusätzlich drohen Verwaltungsstrafen oder Probleme beim Verkauf der Immobilie, wenn keine ordnungsgemäße Genehmigung vorliegt.

Wichtig: Bereits vor der Planung sollte man sich bei der Gemeinde über alle baurechtlichen Anforderungen informieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, beauftragt einen erfahrenen Anbieter, der auch die Einreichunterlagen und die Kommunikation mit der Behörde übernimmt.
Was passiert wenn ein Wintergarten nicht den Bauvorschriften entspricht zeigt einen gestressten Mann am Schreibtisch als Symbol für rechtliche Folgen

Nicht eingehaltene baurechtliche Vorgaben können zu behördlichen Auflagen, Strafen und erheblichen Mehrkosten führen. Eine sorgfältige Planung und Abstimmung mit den Behörden verhindert Konflikte.

Eine Baugenehmigung ist in den meisten Fällen erforderlich, sobald ein Wintergarten dauerhaft mit dem Wohnhaus verbunden ist und als zusätzlicher Raum genutzt werden soll. Der Grund: Wintergärten gelten rechtlich als bauliche Erweiterung und unterliegen daher den jeweiligen Bauvorschriften des Bundeslands sowie den lokalen Regelungen der Gemeinde.

Ob eine Genehmigung notwendig ist, hängt insbesondere davon ab:
  • der Größe und Höhe des geplanten Wintergartens,
  • der Bauweise (freistehend oder angebaut),
  • dem Abstand zur Grundstücksgrenze,
  • und der geplanten Nutzung (z. B. als Wohnraum oder Kaltwintergarten).
Wichtig: Klären Sie bereits vor Planungsbeginn mit der zuständigen Gemeinde, ob eine Baubewilligung notwendig ist. Denn ohne Genehmigung drohen rechtliche Konsequenzen – bis hin zum Rückbau.
Wann ist eine Genehmigung für den Bau eines Wintergartens erforderlich zeigt Bauarbeiter mit Plan auf Baustelle zur Orientierung und Planung

Für einen Wintergarten wird in den meisten Fällen eine Genehmigung benötigt, da er fest mit dem Haus verbunden ist und als zusätzlicher Raum zählt. Ob eine Zustimmung erforderlich ist, bestimmen Faktoren wie Größe, Bauweise, Grenzabstände und Nutzung.

Ja, im Regelfall müssen Sie mit einer Nachverrechnung rechnen. In Oberösterreich sind die Beiträge für Kanal und Wasser (Interessentenbeiträge) an die bebauter Fläche bzw. die Geschoßfläche Ihres Hauses gekoppelt. Da ein Wintergarten die Fläche Ihres Hauses vergrößert, wird die Gemeinde die Anschlussgebühr anteilig neu berechnen.

Was Sie wissen sollten:
  • Die Faustregel: Gerechnet wird meist die zusätzliche Quadratmeterfläche des Wintergartens multipliziert mit dem aktuellen Beitragssatz Ihrer Gemeinde.
  • Einmalige Zahlung: Es handelt sich hierbei um eine einmalige Ergänzungsabgabe, nicht um laufend höhere Gebühren.
  • Zuständigkeit: Da jede Gemeinde (oder der Magistrat in Linz) eigene Hebesätze hat, kann nur das zuständige Bauamt die exakte Summe nennen.
Unser Tipp: Fragen Sie schon während der Planungsphase kurz beim Bauamt nach dem aktuellen Quadratmetersatz für Kanal und Wasser. So gibt es später keine bösen Überraschungen bei der Endabrechnung Ihres Projekts!

… Sie haben eine Frage? Senden Sie uns einfach eine Nachricht an office@fensterschmidinger.at und wir werden Ihnen umgehend unsere Antwort mitteilen!


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Wir von Fenster Schmidinger begleiten Sie gerne bei der Planung bis hin zum Ansuchen für die Gemeinde bis zur Baugenehmigung von dem Wintergarten! So kommen Sie ohne Hindernisse Ihrem Traum vom Sommer- oder Wintergarten ein Stückchen näher.

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