Ratgeber zu Holzfenster kaufen in Oberösterreich
Holz bringt Wärme in einen Raum, die kein anderes Material ersetzt. Nicht nur optisch, sondern auch haptisch und klimatisch. Wer den Werkstoff bewusst wählt, merkt den Unterschied im Alltag an vielen kleinen Stellen. An der Haptik der Griffbereiche, an der Akustik der Räume, an der angenehmen Oberflächentemperatur der Fensterrahmen im Winter. Holzfenster sind das sichtbare Element, das diese Qualität ins Haus trägt.
Die natürliche Maserung jedes Rahmens ist ein Unikat. Keine zwei Fenster sehen exakt gleich aus, weil kein Baum dem anderen gleicht. Dazu kommt die ökologische Seite. Holz wächst nach, es speichert Kohlendioxid über die gesamte Nutzungsdauer, und die Herstellung verbraucht weniger Energie als bei Kunststoff- oder Aluminium-Profilen.
Bei den Dämmwerten spielen moderne Holzfenster auf hohem Niveau mit. Mit 3-fach-Verglasung erreichen sie Uw-Werte, die problemlos in den Passivhaus-Bereich hineinreichen. Das Ergebnis ist ein Fenster, das ästhetisch, ökologisch und energetisch punktet.
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Inhaltsverzeichnis
Wer in einem Raum mit Holzoberflächen sitzt, spürt meist einen Unterschied zu Räumen mit nur Kunststoff- oder Metallflächen. Das ist kein esoterisches Thema, sondern eine Kombination aus Haptik, Akustik und Klimaverhalten des Materials.
Holz reguliert Luftfeuchtigkeit. Es nimmt bei feuchter Raumluft Wasser auf und gibt es bei Trockenheit wieder ab. Dieser Puffereffekt sorgt dafür, dass die Werte im Wohnbereich nicht so stark schwanken. Im Winter, wenn die Heizung läuft, fühlt sich die Luft weniger trocken an. Im Sommer, bei schwüler Witterung, verhindert das Holz, dass es klamm wird.
Dazu kommt die Haptik. Greifen Sie im Jänner einmal an einen Kunststoffrahmen und dann an einen Holzrahmen. Der Unterschied ist spürbar. Kunststoff fühlt sich kalt an, Holz nicht. Das liegt an der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit. Bei Fenster-Schmidinger verwenden wir 4-fach schichtverleimtes Holz, das für gute Klimaregulierung, stabile Form und zuverlässige Wetterfestigkeit sorgt.

4-fach schichtverleimtes Holz sorgt für Formstabilität und guten Regenschutz. Das macht Holzfenster zu einer soliden Wahl für das ganzjährige Raumklima. (Bildquelle Fenster und Profilschnitt Holz: HAIDL Fenster und Türen GmbH)
Holz arbeitet mit, statt nur rumzustehen. Bei feuchter Raumluft saugt es Feuchtigkeit auf, bei Trockenheit gibt es sie wieder ab. Dieser Effekt hilft dabei, dass die Luftfeuchtigkeit im Wohnbereich nicht zu stark schwankt. Im Winter fühlt es sich weniger trocken an, im Sommer weniger klamm. Dazu kommt die Haptik. Wer schon einmal im Winter an einen Holzrahmen gegriffen hat, weiß, dass sich das ganz anders anfühlt als kalter Kunststoff oder Aluminium. Für viele Kunden ist genau dieser Punkt der Grund, warum sie sich trotz höherem Pflegeaufwand für Holz entscheiden.
Als Rahmenmaterial hat Holz einen entscheidenden Vorteil gegenüber Kunststoff oder Aluminium. Es leitet Wärme von Natur aus schlecht. Die von uns verbauten Holzfenster kommen in der Ausführung mit 3-fach-Verglasung auf Uw-Werte bis 0,77 W/m²K. Das ist ein Wert, der problemlos Passivhaus-Standard erreicht. In der Praxis heißt das, weniger Heizwärme entweicht durch den Rahmen, und gerade in oberösterreichischen Wintern mit zweistelligen Minusgraden macht sich das auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar. Dazu sind unsere Holzfenster mit umlaufenden Dichtungen ausgestattet und lassen sich je nach Anforderung auch mit Schallschutzglas oder Sicherheitsglas kombinieren.
Holz wächst nach. Das klingt banal, macht in der Ökobilanz aber einen großen Unterschied. Für unsere Holzfenster verwenden wir hauptsächlich Fichte und Lärche aus österreichischen Wäldern mit nachhaltiger Bewirtschaftung. Die Herstellung eines Holzfensters verbraucht deutlich weniger Energie als die Produktion von PVC-Profilen oder Aluminium, weil der Rohstoff selbst fast ohne industriellen Aufwand entsteht. Am Ende des Lebenszyklus lässt sich Holz thermisch verwerten, also zur Energiegewinnung verbrennen, oder mechanisch recyceln. Wer Wert auf eine regionale, natürliche Lösung legt, liegt hier richtig.
Vom klassischen Landhaus mit Sprossen bis zum modernen Flachdachhaus mit verdeckten Beschlägen, Holz passt überall. Die Maserung macht jedes Fenster zum Unikat, keine zwei sind exakt gleich. Dazu kommt die Farbvielfalt. Lasuren lassen die Maserung durchschimmern, deckende Lacke verwandeln das Fenster in einen einheitlichen Farbkörper, Öle betonen die natürliche Oberfläche. Was viele unterschätzen, ist die Umgestaltbarkeit. Wer nach zwanzig Jahren Lust auf eine andere Farbe hat, schleift den alten Lack ab und streicht neu. Bei Kunststoff geht das nicht.
Holz schluckt Schall besser als die meisten anderen Rahmenmaterialien, das ist eine Frage der Dichte. Kombiniert mit 2-fach- oder 3-fach-Schallschutzverglasung bringt das an verkehrsreichen Adressen in Linz oder Wels einen deutlich hörbaren Unterschied. Bei der Einbruchsicherheit punkten unsere Holzfenster mit serienmäßiger Pilzkopfverriegelung und Sicherheitsschließstücken. Wer zusätzliche Sicherheit will, kann auf RC2- oder RC3-Klasse aufrüsten. Das Gesamtergebnis ist ein Fenster, das gleichzeitig für Ruhe sorgt und den Einbruchsschutz erhöht, ohne dass man im Wohnraum etwas von beidem sieht.
Ein ordentlich gepflegtes Holzfenster hält locker 40 bis 60 Jahre. Wichtig ist die regelmäßige Wartung, dazu weiter unten mehr. Ein großer Vorteil gegenüber Kunststoff ist die Reparaturfreundlichkeit. Bekommt ein Holzrahmen einen Kratzer oder eine Druckstelle, lässt sich das abschleifen und überlackieren. Bei Kunststoff ist so ein Schaden meist dauerhaft. Auch der Austausch einzelner Teile, etwa eines Flügels, funktioniert bei Holzfenstern unkomplizierter, weil die Tischlerei solche Reparaturen nach Maß machen kann.
Der größte Schwachpunkt von Holzfenstern ist der Pflegeaufwand. Kunststoff wischt man einmal im Jahr ab, Holz braucht mehr. Je nach Lack- oder Lasurtyp steht alle fünf bis zehn Jahre ein Anstrich an. Dazu kommen regelmäßige Kontrollen auf kleine Risse im Lack, durch die Feuchtigkeit eindringen könnte. Wird das ignoriert, fault das Holz langsam von innen, und dann wird es teuer. Für Kunden, die möglichst wenig rund ums Haus arbeiten wollen, ist Kunststoff oder Holz-Alu die pragmatischere Wahl. Wer Freude an der Pflege hat oder den Handwerker ohnehin im Haus hat, für den ist das kein großer Punkt.
Regen, Schnee und starke Temperaturschwankungen setzen Holz mehr zu als Kunststoff oder Aluminium. Moderne Beschichtungen und die Verwendung von Schichtholz haben diese Probleme deutlich reduziert, aber weg sind sie nicht. An wettermäßig stark exponierten Fassaden, etwa bei freistehenden Häusern auf Anhöhen im Mühlviertel, verzieht sich Holz trotz guter Verarbeitung mit der Zeit stärker als andere Rahmenmaterialien. In solchen Lagen kann der Griff zu einem Holz-Alu-Fenster mit Aluschale an der Außenseite die sinnvollere Lösung sein. Das Holz bleibt innen sichtbar, die Aluschale schützt außen vor dem Wetter.

Holzfenster punkten bei Schallschutz und Wärmedämmung. Dafür liegt der Pflegeaufwand höher als bei Kunststoff. Für den Außenbereich lohnt sich oft Holz-Alu.
Holzfenster haben gegenüber Kunststoff klare Stärken bei Wärmedämmung, Schallschutz und Ökobilanz. Welches Material für Ihr Projekt passt, hängt von Ihren Vorlieben, dem Budget und den baulichen Anforderungen ab. Die Holzfenster von Fenster-Schmidinger lassen sich für exponierte Fassaden auch mit einer Aluminiumschale kombinieren, was den Pflegeaufwand auf das Niveau eines Kunststoff-Fensters senkt.
Einen direkten Vergleich zwischen Holz und Kunststoff finden Sie im Beitrag Was ist besser, Holz- oder Kunststofffenster.
Extra-Tipp
Holz oder Holz-Aluminium
Wenn Sie die Natürlichkeit von Holz mögen, aber möglichst wenig Pflegeaufwand haben wollen, ist ein Holz-Aluminium-Fenster die passende Lösung. Die Aluminiumschale auf der Außenseite schützt das Holz vor Wind und Wetter. Streichen entfällt damit komplett. Innen bleibt die warme Holzoptik erhalten. Bei Fenster-Schmidinger erhalten Sie beide Varianten aus einer Hand.
Für Fenster, Möbel und Fußböden stehen verschiedene Holzarten zur Wahl. Jede hat ihre eigenen Stärken und ein anderes Erscheinungsbild. Bei Fenster-Schmidinger arbeiten wir mit Fichte, Lärche und Eiche.
Eiche ist das härteste und robusteste der drei Hölzer. Die markante Maserung und der warme Farbton zwischen Hellbraun und tiefem Braun machen Eichenfenster zu einem echten Blickfang. Die hohe Dichte macht das Material widerstandsfähig gegen Kratzer und Abnutzung, weshalb sich Eiche besonders für stark beanspruchte Bereiche eignet. An Pflege braucht Eiche regelmäßige Reinigung und gelegentliches Nachölen oder Wachsen. Dann bleibt die Schönheit über Jahrzehnte erhalten.
Lärche ist der Allrounder unter den Fensterhölzern. Sie ist hart, von Natur aus witterungsbeständig und hat einen hohen Harzanteil, der sie vor Fäulnis und Insektenbefall schützt. Die goldgelbe bis rötliche Farbe wandelt sich über die Jahre zu einer silbergrauen Patina, was viele Bauherren bewusst als Gestaltungselement einplanen. Der Pflegeaufwand bleibt gering, eine gelegentliche Reinigung und eine Imprägnierung genügen meist.
Fichte ist weicher, heller und hat eine dezentere Maserung. Das macht sie preislich günstiger und gut geeignet für Innenräume oder als Basis für Holz-Alu-Fenster, wo die Aluschale die Witterung nach außen abfängt. Als reines Außenfenster ohne Aluschale ist Fichte empfindlicher gegen Feuchtigkeit und braucht regelmäßigen Schutzanstrich. Wer ein budgetfreundliches Holzfenster für eine geschützte Lage sucht, fährt mit Fichte aber gut.
Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab. Wie exponiert ist die Fassade? Welche Optik soll es sein, dezent oder markant? Wie hoch ist das Budget? Für stark bewitterte Lagen im Außenbereich empfehlen wir meist Lärche oder eine Kombination mit Aluschale. Für Innenräume und geschützte Fassaden reicht oft Fichte. Eiche kommt zum Einsatz, wenn Optik und Robustheit gleichermaßen gefragt sind, etwa in repräsentativen Bauten oder bei bodentiefen Fenstern, wo die Rahmen besonders beansprucht werden.
| HOLZART | IDEAL FÜR | PREISKLASSE | PFLEGEAUFWAND | OPTIK |
|---|---|---|---|---|
| Fichte | Innenräume, Budgetlösungen, mit Alu-Verblendung auch außen | €€ | HOCH | Hell, dezente Maserung, schlicht |
| Lärche | Außenbereich, witterungsbelastete Lagen, Allrounder | €€€ | MITTEL | Goldgelb bis rötlich, schöne Patina |
| Eiche | Hochwertige Projekte, repräsentative Bauten, stark beanspruchte Bereiche | €€€€ | MITTEL | Markante Maserung, warm, edel |

Eiche steht für Robustheit und markante Optik, Lärche für Wetterfestigkeit, Fichte für günstigere Innenraum-Lösungen.
Unsere Holzfenster sind 4-fach schichtverleimt. Das klingt technisch, hat aber einen praktischen Hintergrund. Bei der Schichtverleimung werden mehrere dünne Holzschichten mit wechselnder Faserrichtung verklebt. Das Ergebnis ist ein Rahmen, der sich kaum noch verzieht, auch wenn sich die Luftfeuchtigkeit stark ändert. Einteilige Holzrahmen aus Vollholz arbeiten deutlich stärker und sind anfälliger für Risse und Verformungen.
Die Oberfläche bekommt eine Behandlung mit Hydrohobeln. Dabei wird das Holz mit Wasser und Druck bearbeitet, was die Oberfläche ungewöhnlich glatt und gleichmäßig macht. Kleine Unebenheiten und abstehende Holzfasern verschwinden, die Oberfläche lässt sich sauber lackieren oder beizen. In der Haptik merkt man den Unterschied sofort, das Holz fühlt sich fast wie poliert an.
Dazu kommen moderne Dichtungssysteme, die Rahmen und Flügel luft- und wasserdicht verbinden. Das reduziert Wärmeverlust, hält Zugluft draußen und bringt zusätzlichen Schallschutz. In Kombination mit 3-fach-Verglasung erreichen unsere Holzfenster Werte, die vor zwanzig Jahren undenkbar waren. Die Summe dieser Techniken ist der Grund, warum moderne Holzfenster bei Wärmedämmung auf Augenhöhe mit Kunststoff spielen und bei der Lebensdauer oft sogar vorne liegen.
Holzfenster lassen sich nahezu beliebig gestalten. Die Bandbreite reicht von der schlichten Fichte-Ausführung für das Ferienhaus bis zur Eiche mit deckendem Farblack für die moderne Villa. Bei den Verglasungen stehen 2-fach- und 3-fach-Verglasungen zur Wahl, je nach gewünschter Dämmung. Schallschutzglas ist eine Option für Adressen an stark befahrenen Straßen.
Bei den Farben haben Sie große Auswahl. Von hellen Fichte-Lasuren über kräftiges Goldbraun bis zu deckenden Lacken in RAL-Farben ist vieles möglich. Sprossenlose Fenster bringen viel Licht in den Raum und geben den Blick frei. Wer den klassischen Landhausstil sucht, wählt Sprossenfenster mit 6er- oder 8er-Teilung. Die Kombination aus Holzart, Glas, Farbe und Sprossen macht jedes Fenster zu einer individuellen Lösung, die genau zum Haus passt.
Ein gutes Fenster steht und fällt mit dem Einbau. Bei der Montage achten unsere Monteure auf die ÖNORM B 5320, die in Österreich für Fenstermontagen verbindlich ist. Die Bauanschlussfuge wird dreistufig abgedichtet, innen luftdicht, in der Mitte gedämmt, außen schlagregendicht. Dazu kommen robuste Beschläge mit Pilzkopfverriegelung als Standard, die den Einbruchsschutz verbessern.
Bei der Wartung hat Holz eine Besonderheit, die Sie kennen sollten, die Blaufärbung. Bestimmte Pilze können in das Holz eindringen und es bläulich verfärben. Das passiert vor allem, wenn Feuchtigkeit dauerhaft eindringt und das Holz nicht ausreichend geschützt ist. Die Verfärbung ist mehr als ein optisches Problem, sie kann auf Dauer die Stabilität des Holzes beeinträchtigen.
Vorbeugen hilft. Unsere Holzfenster kommen werkseitig mit Bläueschutz und Grundierung. Sie werden so getrocknet, dass die Holzfeuchte unter 20 Prozent liegt, was Pilzwachstum hemmt. Wer ganz sicher gehen will, wählt eine einseitige Alu-Verblendung außen. Die Aluschale hält Regen und Schnee vom Holz fern und senkt den Pflegeaufwand drastisch.
Was Sie selbst tun können, ist einfach. Einmal im Jahr alle Holzflächen auf kleine Risse im Lack kontrollieren und die Dichtungen abtasten. Kleine Stellen nachbessern ist günstig, großflächige Schäden nach Jahren der Vernachlässigung werden teuer. Mehr zur Pflege und zum Service steht im Beitrag Fensterservice Kosten.
| KRITERIUM | FICHTE | LÄRCHE | EICHE |
|---|---|---|---|
| Montagekomplexität | ■■■ | ■■■ | ■■■ |
| Pflegeaufwand | HOCH | MITTEL | MITTEL |
| Witterungsbeständigkeit | ■■■ | ■■■ | ■■■ |
| Feuchtigkeitsschutz erforderlich | HOCH | GERING | MITTEL |
| Bläueschutz-Maßnahmen | ERFORDERLICH | OPTIONAL | OPTIONAL |
| Abdichtung bei Montage | ■■■ | ■■■ | ■■■ |
| Einbruchschutz (Beschläge) | ■■■ | ■■■ | ■■■ |
| Wartungsintervall | 1-2 JAHRE | 3-4 JAHRE | 4-5 JAHRE |
| Lebensdauer (gepflegt) | ■■■ | ■■■ | ■■■ |
| Kosten Erstmontage | €€ | €€€ | €€€€ |
| Empfehlung Alu-Verblendung | EMPFOHLEN | OPTIONAL | OPTIONAL |
Legende.
■ Spitzenwert
■ Gut
■ Schwächer
Je nach System des Anbieters können die Kriterien unterschiedlich ausfallen. Wir empfehlen einen Blick in die genauen Systemkonfigurationen sowie die Pflege- und Montageanleitungen des jeweiligen Herstellers.
Die Kosten für Holzfenster hängen von mehreren Faktoren ab. Holzart, Größe, Verglasungstyp, Beschlagsausstattung und Oberflächenbehandlung spielen eine Rolle. Grundsätzlich liegen Holzfenster preislich über Kunststofffenstern, dafür bekommen Sie ein Material mit langer Lebensdauer, guter Ökobilanz und natürlicher Optik.
Bei Förderungen lohnt der Blick aufs Bundesland. In Oberösterreich läuft die OÖ-Wohnbauförderung als aktives Programm für den Fenstertausch. Sie übernimmt 15 % der förderbaren Kosten, gedeckelt mit 1.000 € pro Wohnung. Voraussetzung ist ein Uw-Wert von höchstens 1,1 W/m²K und eine Baubewilligung des Gebäudes, die mindestens 20 Jahre zurückliegt. Moderne Holzfenster erfüllen diesen Wert mühelos. Mehr zu aktuellen Fördermöglichkeiten steht im Beitrag Fenster Förderung Österreich.
Auf lange Sicht zahlt sich die Investition aus. Gute Wärmedämmung senkt die Heizkosten spürbar, die Langlebigkeit erspart einen vorzeitigen Tausch, und die Optik hält optisch über Jahrzehnte ohne großen Trendwechsel durch. Für viele Kunden aus Oberösterreich ist ein Holzfenster weniger eine reine Kostenfrage als eine Entscheidung für ein Material, mit dem sie langfristig gut leben wollen.
| FENSTERTYP | PREIS AB (INKL. MONTAGE) | VERGLASUNG | WARTUNGSKOSTEN | EMPFEHLUNG |
|---|---|---|---|---|
| Holzfenster (Fichte) | ab ca. 1.430 € | 3-fach, Ug 0,5 W/m²K | MITTEL | Budgetfreundlich, mit Alu-Schale Aufwände reduzieren |
| Holz-Alu-Fenster | ab ca. 1.940 € | 3-fach, Ug 0,5 W/m²K | GERING | Beste Kombination aus Optik und Pflegeleichtigkeit |
| Holzfenster (Eiche) | auf Anfrage | 3-fach, Ug 0,5 W/m²K | MITTEL | Premium-Wahl für höchste Ansprüche |
Richtpreise für einflügelige Fenster inkl. Aus- und Einbau nach ÖNORM. Endpreise variieren je nach Größe, Ausstattung und Einbausituation. Fordern Sie Ihr kostenloses Angebot an. Preise und Irrtümer vorbehalten.
Extra-Tipp
OÖ-Wohnbauförderung nutzen
Für den Fenstertausch in Oberösterreich gibt es die Landesförderung. 15 % der förderbaren Kosten, maximal 1.000 € pro Wohnung. Voraussetzung ist ein Uw-Wert unter 1,1 W/m²K und eine Baubewilligung, die mindestens 20 Jahre zurückliegt. Beides erfüllen moderne Holzfenster von Fenster-Schmidinger problemlos. Wir helfen Ihnen beim Antrag und stellen die nötigen Unterlagen bereit.
Holz ist der einzige Werkstoff im Fensterbau, der wirklich nachwächst. Während Kunststoff aus Erdöl hergestellt wird und Aluminium unter hohem Energieaufwand produziert werden muss, kommt Holz aus einem biologischen Kreislauf. In Österreich stammt es aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, die kontinuierlich aufgeforstet werden. Für jeden geschlagenen Baum wachsen neue nach.
Während des Wachstums speichern Bäume Kohlendioxid. Dieser gebundene Kohlenstoff bleibt im Holz, solange es als Fenster im Haus steht. Ein Holzfenster ist also nicht nur CO2-arm in der Herstellung, es bindet aktiv Kohlenstoff über seine gesamte Lebensdauer. Bei einer Nutzungsdauer von 40 bis 60 Jahren macht das einen spürbaren Unterschied in der Gesamtbilanz eines Hauses.
Am Ende des Lebenszyklus lässt sich Holz mehrfach weiternutzen. Altes Fensterholz kann als Baumaterial wiederverwendet werden, mechanisch zu Spanplatten verarbeitet oder thermisch zur Energiegewinnung verbrannt werden. Bei der thermischen Verwertung wird zwar das gebundene CO2 wieder freigesetzt, aber eben nur das, was der Baum zuvor aufgenommen hat. Die Bilanz bleibt neutral. Für Bauherren, die Wert auf ökologische Verantwortung legen, ist Holz deshalb die naheliegende Wahl.

Wie viel kostet der Austausch von Holzfenstern? Bild zeigt neue, unbehandelte Holzrahmen in einer Werkstatt vor dem Einbau.

Gebrauchte Holzfenster werden meist beim Ausbau beschädigt. Daher bieten wir diese nicht zum Wiederverkauf an, da sie in der Regel nicht mehr funktionstüchtig oder vollständig sind.

Holzfenster werden heute nur noch in bestimmten Fällen verbaut, z. B. bei Blockhäusern oder denkmalgeschützten Gebäuden – sie benötigen meist mehr Pflege als moderne Holz-Alu-Fenster mit Witterungsschutz.

Fichtenfenster sind günstiger und leichter, jedoch empfindlicher. Eichenfenster wirken edler, sind härter, langlebiger, aber auch deutlich teurer. Beide Materialien haben ihren eigenen Charakter und Vorzüge.
Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir melden uns umgehend bei Ihnen.
Holzfenster kaufen in Oberösterreich, wir beraten Sie gerne.
Ein Fensterkauf ist eine langfristige Entscheidung. Mehrere Punkte sind dabei wichtig. Die Qualität des Holzes zuerst. Gut getrocknetes, knotenarmes Holz mit passender Feuchte ist die Basis für jedes gute Fenster. Dazu kommt die Verarbeitungsqualität, sichtbar an sauber verleimten Ecken, passgenauen Flügeln und einer gleichmäßigen Oberfläche.
Bei der Energieeffizienz zählen die Uw-Werte. Moderne Holzfenster mit 3-fach-Verglasung erreichen Werte, die für Neubau und Sanierung mehr als ausreichend sind. Auch die Luftdichtheit der Anschlussfuge zum Mauerwerk ist ein Thema, das oft unterschätzt wird. Selbst das beste Fenster dämmt schlecht, wenn die Fuge zum Mauerwerk undicht ist.
Garantiebedingungen und Service nach dem Kauf sind weitere Punkte. Wir bieten auf unsere Holzfenster umfangreiche Garantieleistungen und haben Ersatzteile für Jahrzehnte nach dem Einbau im Lager. Im Servicefall fahren unsere eigenen Monteure raus, ohne Subfirmen und ohne lange Wartezeiten.
Das Team von Fenster-Schmidinger aus Gramastetten steht Ihnen für die Kaufberatung zur Verfügung. Rufen Sie uns unter +43 7239 7031 an oder schreiben Sie an office@fensterschmidinger.at. Unser Tätigkeitsgebiet umfasst ganz Oberösterreich sowie die angrenzenden Bezirke in Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark bis zu einer Fahrtzeit von 1,5 Stunden.
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