Bewegliche Glasschiebe-Systeme Sunflex
Glasschiebe-System eröffnen neue Möglichkeiten!
Moderne Bauweisen sehen immer mehr einen offenen Küchen- und Wohnbereich vor. Was zwar für Weite und große Räume sorgt, kann beim Kochen für Essengerüche oder unangenehmen Geräusche als störend empfunden werden. Mit unseren Schiebeelementen oder Glas-Faltsystemen können Sie Räume auf eleganter und lichtdurchlässiger Art abtrennen.
✎ Sunflex Glasschiebelösungen – flexibel und offen
- Ein bewegliches Glasschiebesystem macht den Unterschied: Im Sommer lässt sich die Front fast komplett öffnen, und der Raum wirkt wie eine Terrasse. Zieht Wind oder Regen auf, schiebt man die Elemente einfach wieder zu.
- Die Sunflex-Systeme gibt es in verschiedenen Varianten. Rahmenlos für freie Aussicht, mit schlanken Aluprofilen, auf Wunsch auch wärmegedämmt.
- Man sollte sich vorher überlegen, wie man’s nutzen will. Leichtgängige Laufrollen, Schiebe- oder Faltfunktion, Bodenschiene eingelassen oder aufgesetzt – das sind Details, die im Alltag spürbar sind.
- Am besten probiert man das selbst aus. In unserem Schauraum haben wir Sunflex-Anlagen zum Testen – man schiebt die Flügel, spürt den Lauf und sieht sofort, ob das System passt.
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Innovativer Hersteller von Glasschiebe-Systemen
Zur Raumtrennung entwickelt SUNFLEX seit Jahrzehnten Lösungen, die sowohl in der Optik als auch in der Funktionalität hohen Ansprüchen gerecht werden. Als Ganzglas-Varianten vermitteln die Horizontal-Schiebe-Wand SF 40, das Schiebe-System SF 20 und die Schiebe-Dreh-Systeme SF 25 und das stehende SF 30 ein Maximum an Transparenz und ermöglichen neue Raumdimensionen, wobei sie im geschlossenen Zustand trotzdem effiziente Barrieren gegen Gerüche sowie Geräusche schaffen. Dabei zeichnen sich alle genannten Systeme durch wartungsfreie und hochwertige Beschlagteile, Schienen, Kugellager und Rollen aus und lassen sich leichtgängig, gleichmäßig und leise bewegen.

Rahmenlose Sunflex-Glasschiebewand mit fünf Glasflügeln auf einer Terrasse bei Sonnenuntergang – offene Glasfront mit Blick auf Landschaft.
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Sunflex Glasschiebetüren eignen sich auch für den Innenbereich
Glas hat auch in unseren Räumen immer mehr Einzug gehalten. Dank der transparenten Optik und der flexiblen Handhabung, werden Glasschiebetüren auch gerne für die Abtrennung von Räumen verwendet. Die Sunflex SF 20 Systeme eignen sich hervorragend für die Teilung von großen Wohnflächen, Küchenbereichen oder aber auch Büros.
Optisch unauffälliges Glasschiebe-System
Nur die Horizontal-Schiebe-Wand kommt ganz ohne Bodenschiene aus, weil ihre Glaselemente oben in einer Deckenschiene hängen. Sie ist vor allem für den Innenbereich gedacht, als Raumteiler oder Geschäftseingang. Alle anderen Systeme laufen auf einer schmalen Bodenschiene, die sich aber flächenbündig in den Boden einlassen lässt. So entsteht keine Stolperkante, und der Übergang bleibt barrierefrei und optisch ruhig, obwohl technisch eine Schiene vorhanden ist. Beim stehenden System liegt die Last auf dieser versenkten Bodenschiene, was sich überall dort anbietet, wo die Decke das Gewicht nicht tragen kann. Durch die Lastverteilung auf der Bodenschiene eignet sich dieses System als Raumtrenner an Stellen im Haus, an denen die Decke die Systemlast nicht tragen könnte. Aufgrund unserer Systemvielfalt können wir auf die unterschiedlichsten Kundenanforderungen reagieren und fertigen auf Wunsch auch Sonderlösungen an. Durch Flexibilität am Projekt bleiben wir am Puls der Zeit und entwickeln unsere Systeme stetig weiter.
Extra-Tipp: Barrierefreiheit gleich „mitdenken“ – nicht erst, wenn’s zu spät ist
Wenn Sie sich für ein nahezu unsichtbares Glasschiebe-System entscheiden, lohnt es sich, das Thema Barrierefreiheit sowie Alltagstauglichkeit von Anfang an mitzudenken. Gerade bodenbündige Lösungen sehen nicht nur elegant aus, sondern sind später Gold wert, wenn Kinder mit Laufrad unterwegs sind, jemand mit Rollator oder Kinderwagen durchmöchte – oder man einfach mit dem Tablett hinaus auf die Terrasse geht.
Sprechen Sie daher früh mit Ihrem Planer darüber, wo wirklich komplett schwellenlos ausgeführt werden soll und wo vielleicht eine minimale Nut oder Rinne nötig ist (z.B. für Entwässerung).
Produktfeatures & Technisches Daten der Glasschiebetüren SF 20
- max. Anlagenbreite 19.200 mm / min. Anlagenbreite 600 mm
- max. Anlagenhöhe 3.000 mm / min. Anlagenhöhe 1.100 mm
- Flügelanzahl mindestens 1 – maximal 12
- Wärmedämmung Nein
- Bodenschiene 1-6 spurige Schienen
- Mitnehmerfunktion beim Schließen des Schiebeflügels
- Dichtigkeit/Belüftung – Spaltabdeckung durch Aluminiumprofil mit Bürstendichtung
Untergrund, Entwässerung & Schwelle – was vor dem Einbau wichtig ist
Damit ein bewegliches Glasschiebe-System von Sunflex im Alltag auch Freude macht, muss der Bereich darunter genau stimmen. Wichtig ist ein tragfähiger, ebener Untergrund – egal ob Terrasse, Balkon ebenso wie der Sitzplatz. Kleine Unebenheiten können später dazu führen, dass die Flügel schwer laufen oder sich nicht mehr sauber schließen lassen.
Ebenso entscheidend ist die Entwässerung: Wohin läuft das Wasser, das vor der Anlage stehen bleibt oder vom Dach kommt? Oft ist eine Entwässerungsrinne vor der Glasfront oder ein definiertes Gefälle nach außen sinnvoll. So bleibt der Übergang trocken und Sie vermeiden, dass bei Starkregen Wasser an der falschen Stelle stehen bleibt.
Beim Thema Schwelle geht es um den Kompromiss aus Barrierefreiheit und Dichtheit. Niedrige Schwellen sind angenehm zu begehen und optisch sehr ruhig, brauchen aber eine sauber geplante Entwässerung. Höhere Aufkantungen verzeihen mehr Wasser von außen, wirken aber schneller wie eine „Stufe“. Hier schauen wir uns bei der Beratung immer den vorhandenen Bodenaufbau, die gewünschte Nutzung und die Witterungslage an – dann findet sich meist eine Lösung, die technisch passt und im Alltag bequem ist.
FAQ – Ihre Fragen zum Thema bewegliche Glasschiebe-Systeme Sunflex
Grundsätzlich ja, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Eine Pergola ist konstruktiv nicht dasselbe wie eine geschlossene Terrassenüberdachung, und genau das macht den Unterschied.
Eine
klassische Pergola ist eine offene Konstruktion aus Pfosten und Querbalken, oft aus Holz oder Aluminium, die als Rankhilfe oder zur Beschattung dient. Sie hat in der Regel
kein dichtes Dach, sondern offene Latten, ein Sonnensegel oder eine Lamellenkonstruktion. Eine Glasschiebewand seitlich daran zu befestigen, funktioniert technisch nur, wenn die Pergola
stabil genug ist und die obere Führungsschiene der Schiebewand sauber montiert werden kann.
In der Praxis sind dafür drei Punkte entscheidend.
Statik der Pergola. Die Pfosten und der obere Längsträger müssen die zusätzliche
Windlast der seitlichen Verglasung aufnehmen. Eine offene Pergola lässt den Wind durchstreichen, sobald Sie seitlich Glasflächen einsetzen, wirkt die Konstruktion wie ein Segel. Dafür sind viele Pergolen nicht ausgelegt, weil sie ursprünglich nur für ihr Eigengewicht und die Beschattung berechnet wurden. Wir empfehlen vor dem Einbau immer eine statische Beurteilung, im Zweifelsfall durch einen Statiker.
Obere Führungsschiene. Die Schiebewand braucht oben eine Schiene, an der die Flügel laufen. Bei Sunflex SF 20 oder SF 25, den am häufigsten gewählten rahmenlosen Systemen, ist diese Schiene mehrere Meter lang und muss exakt waagrecht montiert sein. Bei einer Pergola mit weichen Querbalken oder mit größeren Spannweiten zwischen den Pfosten kann die Schiene durchbiegen, wenn keine zusätzliche Verstärkung eingebaut wird. Bei modernen
Aluminium-Pergolen mit massiven Profilquerschnitten funktioniert die Befestigung meistens problemlos. Bei
Holz-Pergolen ist es heikler, weil Holz arbeitet und die Schiene auf Dauer ihre exakte Lage verlieren kann.
Wenn Sie schon eine Pergola haben und über eine seitliche Verglasung nachdenken, schauen wir uns die Konstruktion gerne beim
Beratungstermin vor Ort an. Beim Aufmaß klären wir, ob die Pergola für eine Schiebewand geeignet ist und welches System bei Ihrem Pfosten- und Profilaufbau funktioniert.
Bei Glasschiebe-Systemen gibt es zwei grundsätzliche Bauarten, die sich in puncto Dichtheit deutlich unterscheiden. Wer wissen will, was bei welchem System realistisch erreichbar ist, sollte den Unterschied verstehen.
Rahmenlose Glasschiebeelemente wie Sunflex SF 20 oder SF 25 sind vom Konzept her nicht regenwasserdicht und auch nicht winddicht im Sinne eines Wohnraumfensters. Die einzelnen Glasflügel laufen oben und unten in einer Schiene, an den vertikalen Stoßstellen treffen sie über kleine Bürstendichtungen aufeinander. Diese Bauart bringt maximale Transparenz und größtmögliche Öffnung im Sommer, schließt aber konstruktionsbedingt nie so dicht wie ein klassisches Fenster. Bei starkem Schlagregen oder Sturm kann Wasser durch die Stoßfugen eindringen, vor allem an exponierten Lagen.
Gerahmte Schiebesysteme wie Neher Multiraum-Elemente sind dagegen mit umlaufenden Profilrahmen ausgestattet. Sie schließen besser, sind aber ebenfalls keine Wohnraumfenster. Auch hier muss man mit gewisser Restdurchlässigkeit rechnen, vor allem bei starkem Wind.
Was Sie konkret tun können, um ein Glasschiebe-System so dicht wie technisch möglich zu bekommen, hängt vom Einsatzbereich ab.
Bei Sommergärten und Balkonverglasungen ist eine perfekte Dichtheit in der Regel nicht das Ziel. Diese Räume sind als temperierter Außenraum gedacht, nicht als beheizter Wohnraum. Eine gewisse Luftdurchlässigkeit verhindert sogar Kondenswasser-Probleme im Winter, weil der Raum natürlich belüftet bleibt. Wer hier auf vollständige Dichtheit besteht, holt sich oft mehr Probleme ein als gelöst werden.
Bei Wohnwintergärten oder ganzjährig genutzten Räumen ist ein Glasschiebe-System meistens die falsche Wahl. Wer einen vollwertigen Wohnraum erweitern will, sollte zu einer Hebeschiebetür oder einem Faltschiebesystem mit umlaufenden Lippendichtungen und Mehrfachverriegelung greifen. Diese Systeme erreichen die gleichen Dichtwerte wie ein normales Fenster, mit Schlagregendichtigkeitsklasse, Luftdurchlässigkeitsklasse und niedrigem Uw-Wert.
Drei konkrete Maßnahmen verbessern die Dichtheit eines bestehenden Glasschiebe-Systems spürbar.
Sauberer Bodenanschluss. Die untere Laufschiene muss bündig in den Boden integriert oder mit einer entsprechenden Schwelle gegen Wassereintritt geschützt sein. Bei Sommergärten reicht oft ein leichtes Gefälle nach außen, damit eindringendes Wasser sofort abläuft. Bei einem höheren Anspruch an Dichtheit ist eine Lippendichtung am Bodenanschluss zusätzlich sinnvoll.
Zusätzliche Dichtungselemente an den Stoßstellen. Manche Hersteller bieten nachrüstbare Dichtungen oder bessere Bürstendichtungen, die zwischen den Glasflügeln eingesetzt werden. Damit lässt sich die Restdurchlässigkeit deutlich reduzieren, ohne das gesamte System zu ersetzen.
Sauberer Wandanschluss. Der Übergang zur Hauswand und zur Überdachung darüber ist oft eine Schwachstelle. Hier helfen Wandanschlussprofile, die bei den meisten Glasschiebetüren von Fenster-Schmidinger gleich zum Standard dazugehören.
Was Sie nicht erwarten dürfen, ist eine Dichtheit auf Wohnraumniveau. Glasschiebe-Systeme sind in ihrer Konstruktion auf maximale Öffnung und transparente Optik ausgelegt, nicht auf maximale Dichtheit. Wer beides will, muss zwischen den Anforderungen wählen oder zu einer anderen Bauform greifen.
Meist ist mit „ohne Bodenschiene“ gemeint, dass die Schiene flach im Boden versenkt wird, nicht dass gar nichts unten sitzt. Ein bisschen Führung unten brauchen die schweren Glasflügel nämlich fast immer.
Bei den gängigen Systemen für Balkon und Terrasse läuft die Glaswand auf einer schmalen Bodenschiene, die sich flächenbündig in den Boden einlassen lässt. Genau das macht den Übergang barrierefrei und optisch ruhig, obwohl technisch eine Schiene da ist.
Wirklich ganz ohne Bodenschiene kommt nur die
Horizontal-Schiebe-Wand aus, bei der die Glaselemente oben in einer Deckenschiene hängen. Die ist aber vor allem für den Innenbereich gedacht, als Raumteiler oder Geschäftseingang. Für einen offenen, dem Wetter ausgesetzten Balkon eignet sie sich nicht, weil sie weder gegen Wind noch gegen Schlagregen geprüft ist. Draußen führt kein Weg an einem wind- und regendichten System mit versenkter Bodenschiene vorbei.
Ein Punkt gehört noch dazu. Eine flach versenkte Schiene im Außenbereich braucht eine gut geplante Entwässerung, damit bei Regen kein Wasser in der Schiene stehen bleibt. Deshalb schauen wir uns vor dem Einbau den Untergrund und das Gefälle genau an. Welche Lösung zu Ihrem Balkon und Ihrer Situation passt, klären wir am besten gemeinsam.
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