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Fenster Test & Prüfungen

Fenster Test und Prüfungen. So erkennen Sie geprüfte Qualität als Käufer

Zuletzt aktualisiert am 11. April 2026 von Florian Schmidinger

Ein Fenster sieht von außen schnell wie das andere aus. Erst die Prüfwerte zeigen, was wirklich drinsteckt. Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Wärmedurchgang, Schallschutz und Einbruchhemmung sind keine Marketing-Begriffe, sondern messbare Eigenschaften, die in Prüflabors nach klar definierten Normen ermittelt werden. Wer ein Fenster kaufen will, hat das Recht auf diese Werte. Und wer als Verkäufer ausweicht, liefert oft genau jene Qualität, die er nicht offen kommunizieren will.

Bei Fenster-Schmidinger in Gramastetten arbeiten wir seit über 45 Jahren mit Fenstern von Herstellern, die ihre Systeme regelmäßig prüfen lassen. Wir wissen aus Erfahrung, welche Werte im Datenblatt wirklich zählen, welche Prüfstellen in Österreich relevant sind und woran Sie als Käufer eine seriöse Leistungserklärung erkennen. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen das in einfacher Sprache und ohne Fachchinesisch.

Fenster Test und Prüfungen. Das Wichtigste in Kürze

  • Fünf Eigenschaften werden geprüft. Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Widerstand gegen Windlast, Schallschutz und Einbruchhemmung sind die Kernwerte nach ÖNORM EN 14351-1 und ÖNORM B 5300.
  • Zwei zentrale Prüfstellen in Österreich. Holzforschung Austria in Wien und das Bauphysiklabor der Stadt Wien sind die wichtigsten unabhängigen Prüfinstitute. International ergänzt das ift Rosenheim als notifizierte Stelle NB 0757.
  • CE-Kennzeichnung ist Pflicht, kein Gütesiegel. Sie zeigt nur, dass der Hersteller die EU-Bauprodukteverordnung einhält. Echte Qualität erkennen Sie an der Leistungserklärung mit konkreten Werten.
  • Die beste Prüfung nützt nichts ohne saubere Montage. Erst der Einbau nach ÖNORM B 5320 sichert die im Labor gemessenen Werte auch in Ihrer Wand.

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Inhaltsverzeichnis

Warum Fensterprüfungen für Sie als Käufer wichtig sind

Ein Fenster ist eine Investition für 30 bis 40 Jahre. Wer hier auf Werbeversprechen statt auf gemessene Werte vertraut, merkt das oft erst nach Jahren. Dann zieht es bei Sturm durch die Anschlussfuge, der Beschlag hakt schon nach drei Jahren oder die Heizkostenabrechnung fällt höher aus als versprochen. Geprüfte Fenster geben Ihnen schwarz auf weiß, was Sie kaufen.

Die wichtigste Norm in Österreich ist die ÖNORM EN 14351-1. Sie regelt die Leistungseigenschaften von Fenstern und Außentüren europaweit. Ergänzt wird sie durch die ÖNORM B 5300, die zusätzliche Anforderungen für den österreichischen Markt definiert. Beide zusammen bilden die Basis für jede ernsthafte Fensterprüfung. Hersteller, die nach diesen Normen prüfen lassen, dokumentieren das in einer Leistungserklärung, die Sie als Käufer jederzeit verlangen können.

Die fünf Kernwerte, die im Labor gemessen werden, sind Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Widerstand gegen Windlast, Schallschutz und Einbruchhemmung. Dazu kommen Eigenschaften wie Wärmedurchgang, mechanische Festigkeit, Bedienkräfte und Dauerfunktion. Wir gehen die wichtigsten dieser Werte unten Schritt für Schritt durch.

Geprüfte Fenster zeigen ihre Qualität durch Werte wie Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Windlastwiderstand und Einbruchhemmung.

Geprüfte Fenster bieten nachvollziehbare Qualität durch klar definierte Prüfwerte. Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Windlast, Schallschutz und Einbruchhemmung sind die wichtigsten Kennzahlen aus dem Labor.


Die fünf wichtigsten Prüfwerte erklärt

Wer ein Datenblatt versteht, verhandelt selbstbewusster. Wir erklären die Werte in der Reihenfolge, in der sie auch in der Leistungserklärung stehen.

1. Schlagregendichtheit nach EN 12208

Hier wird das Fenster mit Wasser bei steigendem Winddruck beregnet. Je mehr Druck es aushält, ohne dass Wasser eindringt, desto höher die Klasse. Die Skala reicht von Klasse 1A (geringer Schutz) bis Klasse E1200 (extrem hoher Schutz). Für ein Einfamilienhaus in Oberösterreich empfehlen wir mindestens Klasse 9A. Wer am Hang im Mühlviertel oder in einer wetterexponierten Lage am Traunsee baut, sollte auf Klasse E750 oder höher gehen.

2. Luftdurchlässigkeit nach EN 12207

Dieser Wert sagt, wie viel Luft durch das geschlossene Fenster strömt. Klasse 1 ist die schlechteste, Klasse 4 die beste. Für ein modernes Einfamilienhaus mit kontrollierter Wohnraumlüftung ist Klasse 4 Pflicht. Bei Niedrigenergie- und Passivhäusern erst recht. Ein Fenster der Klasse 2 oder 3 wirkt im Winter wie ein Loch in der Wand.

3. Widerstand gegen Windlast nach EN 12210

Hier prüft das Labor, ob das Fenster bei Sturm stabil bleibt und sich nicht durchbiegt. Die Klassifizierung kombiniert eine Zahl (1 bis 5 für die Druckbelastung) mit einem Buchstaben (A bis C für die Durchbiegung). Für Standard-Lagen in Oberösterreich reicht meist Klasse C3. Wer am Hang oder in höheren Lagen baut, sollte mindestens C4 wählen. Die Berechnung der tatsächlichen Windlast richtet sich nach ÖNORM EN 1991-1-4 (Eurocode für Windlasten).

4. Schallschutz nach EN ISO 10140

Der Schallschutz wird in Dezibel (dB) angegeben und in Schallschutzklassen unterteilt. Klasse 1 entspricht etwa 25 bis 29 dB, Klasse 6 mehr als 50 dB. Für ein Wohnhaus an einer ruhigen Straße reicht meist Klasse 2 oder 3. An Hauptverkehrsstraßen, an der Westbahnstrecke oder in der Nähe der A7 in Linz empfehlen wir mindestens Klasse 4 (35 bis 39 dB). Eine Verbesserung um 10 dB wird vom menschlichen Ohr als Halbierung der Lautstärke wahrgenommen.

5. Einbruchhemmung nach ÖNORM EN 1627

Die Einbruchhemmung wird in Widerstandsklassen von RC1 N bis RC6 angegeben. RC steht für „Resistance Class“. Für den privaten Wohnbereich empfehlen wir mindestens RC2. Diese Klasse hält einem geübten Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug (Schraubendreher, Zange, Keil) mindestens 3 Minuten stand. Wer im Erdgeschoß oder in einer Risikolage wohnt, sollte auf RC3 gehen, wo zusätzlich Brechstangen und 5 Minuten Widerstandszeit zum Prüfumfang gehören. Pflicht für alle Klassen ab RC2 ist außerdem eine Sicherheitsverglasung nach EN 356, meist eine P4A-Scheibe oder höher.

Fenster Test und Zertifikate. Verschiedene Prüfinstitute bewerten U-Wert, Schalldämmung und Qualität von Fenstern mit Testberichten.

Geprüfte Fenster bringen messbare Werte für U-Wert, Schalldämmung, Schlagregendichtheit und Einbruchschutz mit. Diese Kennzahlen stehen in der Leistungserklärung des Herstellers und sollten beim Kauf immer angefordert werden.


Wärmedurchgang. Der wichtigste Energiewert für Sanierer

Beim Wärmedurchgang gibt es drei Werte, die Sie kennen sollten. Ug beschreibt den Wärmedurchgang der Verglasung allein, Uf den des Rahmens und Uw den des kompletten Fensters inklusive Glas, Rahmen und Abstandhalter. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt das Fenster.

Aktueller Standard für moderne Wohngebäude in Österreich ist eine 3-fach-Verglasung mit einem Ug-Wert von 0,5 bis 0,7 W/m²K. Der Uw-Wert des Gesamtfensters liegt bei guten Systemen heute zwischen 0,8 und 1,0 W/m²K. Die OIB-Richtlinie 6 schreibt für Neubauten in Österreich einen maximalen Uw-Wert von 1,4 W/m²K vor. Wer also nur das Mindestmaß erfüllt, baut bereits mit veralteter Technik. Die alte 2-fach-Verglasung mit Uw-Werten um 1,3 oder 1,4 ist heute keine ernsthafte Option mehr und wird auch von kaum einem Hersteller noch standardmäßig angeboten.

In unserem Schauraum in Gramastetten zeigen wir Ihnen den Unterschied zwischen einem Standard-3-fach-Glas und einem Premium-Glas mit Ug 0,5 direkt zum Anfassen. Mehr zu den verschiedenen Verglasungsarten finden Sie in unserem Beitrag Fenster mit Dreifachverglasung.


Die zentralen Prüfstellen für Österreich

Wer ein Fenster auf den österreichischen Markt bringen will, muss es in einer akkreditierten Prüfstelle testen lassen. Drei Institute spielen dabei eine zentrale Rolle.

Holzforschung Austria in Wien

Die Holzforschung Austria mit Sitz in Wien-Landstraße ist die wichtigste österreichische Prüfstelle für Fenster, Türen und Fassaden. Sie verfügt über ein eigenes Fenster-Türen-Zentrum am Standort Stetten bei Korneuburg und prüft alle relevanten Eigenschaften nach österreichischen und europäischen Normen. Dazu zählen Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Windlastwiderstand, Schallschutz, Wärmedurchgang und Einbruchhemmung. Außerdem ist die Holzforschung Austria eine zugelassene Zertifizierungsstelle für die CE-Kennzeichnung nach Bauprodukteverordnung. Wer ein Fenster mit dem HFA-Prüfzeichen sieht, hält ein Produkt in der Hand, das in einem unabhängigen österreichischen Labor getestet wurde.

Bauphysiklabor der Stadt Wien

Das Bauphysiklabor der MA 39 (Magistratsabteilung für Versuchs- und Forschungsanstalt) prüft Fenster, Türen, Fassaden und Gläser nach ÖNORM B 5300 und EN 14351-1. Besonders wertvoll ist, dass dieses Labor auch Vor-Ort-Prüfungen direkt auf der Baustelle anbietet. Damit lässt sich die Luftdichtheit und Schlagregendichtheit am bereits eingebauten Fenster messen. Auch der Fensteranschluss wird nach ÖNORM B 5321 kontrolliert. Wer einen begründeten Verdacht auf Mängel hat, kann dort eine unabhängige Begutachtung beauftragen.

ift Rosenheim als europäische Referenz

Das Institut für Fenstertechnik in Rosenheim ist zwar in Deutschland, gilt aber als die wichtigste deutschsprachige Referenz für Fenstertechnik. Es ist von der EU als notifizierte Stelle „NB 0757″ zugelassen und kann damit europaweit gültige CE-Zertifikate ausstellen. Viele österreichische Hersteller lassen ihre Systeme parallel beim ift prüfen, weil das international anerkannt ist. Wer ein Fenster mit ift-Prüfzertifikat angeboten bekommt, hat ein Produkt aus einer der renommiertesten Prüfstellen Europas.

Holzforschung Austria und Bauphysiklabor Wien sind die wichtigsten österreichischen Prüfstellen für Fenster, Türen und Fassaden.

Die Holzforschung Austria in Wien und das Bauphysiklabor der Stadt Wien sind die zentralen unabhängigen Prüfinstitute für Fenster in Österreich. Beide arbeiten nach ÖNORM B 5300 und EN 14351-1 und prüfen alle relevanten Leistungseigenschaften.


CE-Kennzeichnung. Pflicht, aber kein Gütesiegel

Das CE-Zeichen auf einem Fenster ist Pflicht für jedes Produkt, das in der EU verkauft wird. Es bedeutet, dass der Hersteller die EU-Bauprodukteverordnung 305/2011 einhält und die zugehörige Leistungserklärung ausstellt. Was viele Käufer nicht wissen, ist dass das CE-Zeichen kein unabhängiges Gütesiegel ist. Es wird vom Hersteller selbst angebracht, nicht von einer Prüfstelle vergeben.

Echte Aussagekraft hat das CE-Zeichen erst in Verbindung mit der Leistungserklärung (englisch DoP, Declaration of Performance). Dieses Dokument muss der Hersteller jedem Käufer auf Anfrage zur Verfügung stellen. Darin stehen alle gemessenen Werte zu Wärmedurchgang, Schallschutz, Luftdurchlässigkeit und so weiter. Wer Ihnen kein DoP zeigen kann oder will, hat etwas zu verbergen.

Die unabhängigen Prüfsiegel von Holzforschung Austria (HFA-geprüft) oder ift Rosenheim sind dagegen echte Qualitätsnachweise, weil sie auf einer externen Prüfung beruhen. Sie kosten den Hersteller Geld, und genau deshalb haben sie Aussagekraft. Ein Hersteller, der freiwillig in unabhängige Prüfungen investiert, hat in der Regel auch kein Problem damit, Ihnen seine Werte offen zu zeigen.

Extra-Tipp

Verlangen Sie immer die Leistungserklärung

Wenn Sie ein Angebot vergleichen, fragen Sie nach der Leistungserklärung des Herstellers. Das ist ein zweiseitiges PDF mit allen Prüfwerten zum jeweiligen Fenstersystem. Jeder seriöse Anbieter hat das Dokument griffbereit und schickt es Ihnen innerhalb eines Tages per E-Mail. Wer ausweicht und nur „Markenqualität“ oder „beste Verarbeitung“ verspricht, hat oft keine konkreten Werte zu bieten. Das ist ein Warnsignal. Ein erfahrener Berater erklärt Ihnen die Werte sogar von sich aus, ohne dass Sie nachfragen müssen. So merken Sie schnell, mit wem Sie es zu tun haben.


So erkennen Sie ein geprüftes Fenster

Als Käufer haben Sie mehrere Möglichkeiten, die Qualität eines Fensters vor dem Kauf zu prüfen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Anhaltspunkte.

Schauen Sie zuerst auf das Datenblatt des Fenstersystems. Dort müssen die Werte für Uw, Ug, Schallschutz, Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit und Windlast stehen. Fehlen einer oder mehrere dieser Werte, fragen Sie gezielt nach. Verlangen Sie die Leistungserklärung (DoP) für das konkrete System, das Sie kaufen wollen. Achten Sie auf das HFA-Prüfzeichen oder ein ift-Rosenheim-Zertifikat auf dem Fenster oder in den Unterlagen. Beide sind echte unabhängige Qualitätsnachweise. Fragen Sie, ob die Montage nach ÖNORM B 5320 erfolgt und ob die Anschlussfuge dreistufig abgedichtet wird (innen luftdicht, mittig gedämmt, außen wetterdicht).

Ein guter Anbieter erklärt Ihnen all diese Punkte ungefragt. Bei Fenster-Schmidinger bringen wir bei jedem Beratungsgespräch im Schauraum die Datenblätter und Leistungserklärungen unserer Systeme mit. So wissen Sie immer genau, was Sie kaufen. Mehr zu unserem Beratungsangebot finden Sie auf der Seite Fenster Hersteller Österreich.


Was die beste Prüfung wert ist ohne saubere Montage

Ein Fenster mit Top-Werten im Labor verliert seine gesamte Wirkung, wenn die Montage nicht stimmt. Diesen Punkt unterschätzen viele Käufer komplett. In Österreich regelt die ÖNORM B 5320 den fachgerechten Einbau von Fenstern und Außentüren. Sie schreibt vor, dass die Anschlussfuge in drei Ebenen abgedichtet wird. Innen luftdicht, mittig wärmegedämmt, außen schlagregendicht und diffusionsoffen. Dieser Aufbau folgt dem bauphysikalischen Grundsatz „innen dichter als außen“. Damit kann Feuchtigkeit, die ins Material eindringt, wieder nach außen entweichen, ohne in der Wand Schaden anzurichten.

Wer dagegen nur mit Bauschaum arbeitet und die innere und äußere Abdichtung weglässt, riskiert Zugluft, Kondenswasser, Schimmel und langfristige Schäden am Mauerwerk. Reine Schaummontage ist heute nicht mehr Stand der Technik und entspricht nicht der ÖNORM. Wenn ein Anbieter Ihnen das verkaufen will, sollten Sie das Angebot ablehnen.

Bei Fenster-Schmidinger arbeiten ausschließlich eigene, geschulte Monteure. Wir geben die Montage nie an Subfirmen ab, weil wir die Qualität nicht aus der Hand geben wollen. Mehr zu unserem Montagestandard und den drei Abdichtungsebenen erfahren Sie auf der Seite ÖNORM B 5320 Montage.


Was wir bei Fensterprüfungen in der Praxis sehen

In über 45 Jahren Praxis haben wir tausende Fenster eingebaut und tausende Datenblätter gelesen. Drei Beobachtungen kommen immer wieder.

Erstens: Die meisten Käufer schauen nur auf den Uw-Wert und ignorieren alle anderen Kennzahlen. Das ist ein Fehler. Ein Fenster mit Uw 0,9 W/m²K, aber Luftdurchlässigkeit der Klasse 2 verliert über die undichten Stellen mehr Energie, als der gute Uw-Wert einsparen kann. Schauen Sie immer auf das Gesamtbild.

Zweitens: Bei Fensterprüfungen vor Ort, etwa nach einem Mängelverdacht, finden wir am häufigsten Probleme nicht am Fenster selbst, sondern am Anschluss zur Wand. Die innere Dichtebene fehlt oder ist beschädigt, der Putzanschluss ist nicht ausgeführt, die äußere Folie hat Falten oder Risse. Das sind Montagefehler, keine Produktfehler.

Drittens: Hersteller, die ihre Systeme regelmäßig in unabhängigen Prüfstellen testen lassen, haben fast immer auch in der Produktion höhere Qualitätsstandards. Sie können sich Mängel nicht leisten, weil das nächste Audit kommt. Das überträgt sich auf das fertige Fenster, das Sie bekommen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre bestehenden Fenster noch dicht sind, oder ob ein Angebot wirklich hält, was es verspricht, kommen Sie gerne in unseren Schauraum in Gramastetten. Wir gehen mit Ihnen das Datenblatt Punkt für Punkt durch und sagen Ihnen offen, was wirklich drinsteht. Mehr zum Thema Dichtheit finden Sie auch in unserem Beitrag Sind meine Fenster dicht?.


Die besten Testergebnisse kommen von den Kunden

Ein Labor prüft Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit und Windlast. Das ist wichtig und liefert harte Zahlen. Aber es gibt einen Test, den kein Prüfinstitut ersetzen kann. Das ist die Erfahrung, die ein Kunde nach dem Einbau im Alltag macht. Wie war die Beratung? Wurde pünktlich geliefert? Haben die Monteure sauber gearbeitet? Hält das, was im Datenblatt steht, auch in der Wand?

Für uns sind diese Bewertungen die ehrlichste Form der Qualitätsprüfung. Sie kommen von Menschen, die uns ihr Zuhause anvertraut haben und nach ein paar Wochen oder Jahren ein Resümee ziehen. Zwei Stimmen aus den letzten Jahren stehen stellvertretend für viele.

Kundenstimme aus Windischgarsten

„Die neue Haustüre wurde von den beiden Monteuren absolut professionell und sauber montiert. Diese Mitarbeiter sind absolute Spitzenkräfte. Bitte an die beiden Herren weitergeben. Besser geht’s nicht.“

Peter Klinser aus Windischgarsten, Kundenfeedback ⭐⭐⭐⭐⭐

Genau diese Verbindung aus Fachwissen und sauberer Ausführung ist der Punkt, an dem sich Datenblatt und Realität treffen.

Kundenstimme aus Oberösterreich

„Wir haben gerade unsere neuen Fenster bekommen. Nach nur 2 Tagen war alles erledigt. Die Monteure waren pünktlich, haben überall Vlies ausgelegt. Nach dem Einbau wurde sogar gesaugt und sofort sauber gemacht. Wir sind begeistert. All unsere Fragen wurden freundlich beantwortet. Das Team war toll. Würde die Firma Schmidinger jederzeit weiterempfehlen und 5 Jahre Garantie sind auch einmalig.“

Familie aus Oberösterreich, Google-Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐

Pünktlichkeit, Sauberkeit und Termintreue sind Werte, die in keiner Leistungserklärung stehen, aber im Alltag den Unterschied machen.

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, finden Sie auf unserem ProvenExpert-Profil über 727 weitere Bewertungen von Kunden aus ganz Oberösterreich. Wir sind seit 2024 durchgehend als Top-Dienstleister im Bauwesen ausgezeichnet, zuletzt 2026.


Übersicht der wichtigsten Prüfwerte

Prüfwert Norm Empfehlung Standard Empfehlung exponiert
Wärmedurchgang Uw EN 14351-1 0,9 bis 1,0 W/m²K 0,7 bis 0,8 W/m²K
Schlagregendichtheit EN 12208 9A E750 oder höher
Luftdurchlässigkeit EN 12207 Klasse 4 Klasse 4
Windlast EN 12210 / EN 1991-1-4 C3 C4 oder C5
Schallschutz EN ISO 10140 Klasse 2 bis 3 Klasse 4 oder höher
Einbruchhemmung ÖNORM EN 1627 RC2 RC3

Diese Werte sollten in jeder Leistungserklärung eines seriösen Fensterherstellers stehen. Wer kein DoP hat oder bei einzelnen Werten ausweicht, ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der richtige Anbieter für Ihr Projekt.

Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten. Die konkrete Empfehlung hängt immer von Lage, Bauart und persönlichen Anforderungen ab. Sprechen Sie uns gerne an.


FAQ – Ihre Fragen zum Thema Fenster Test und Prüfungen

Natürlich können wir Ihnen hier kein Ranking für eine bestimmte Fenstermarke mitteilen, aber wir können Ihnen ein paar Hinweise geben, die Sie bei der Auswahl der Fenstermarke berücksichtigen sollten. Wenn Sie die nachstehenden Tipps anwenden, dann finden Sie bestimmt einen Fensterhersteller und -marke, die perfekt zu Ihnen passt:
  1. Regionale Fensteranbieter bevorzugen, da diese schneller zur Stelle stehen, falls eine Reparatur oder Wartung der Fenster erforderlich ist.
  2. Fenster und Montage aus einer Hand, denn die beste Fenstermarke bringt Ihnen nichts, wenn die Montage nicht von Profis durchgeführt wird.
  3. Monteure sollten sich bei den aktuellen Montagerichtlinien und Normen auskennen und diese im Neu- als auch im Altbau anwenden.
  4. CE-Kennzeichnungen und Prüfberichte der Fenster anfordern und mit den anderen Fensterfirmen vergleichen. Wichtigste Werte sind – Uw-Wert, Ug-Wert des Fensters und Schalldämmwerte.
  5. Informieren Sie sich bei Freunden oder Bekannten über die Firma und deren Vorgehensweise. Prüfen Sie Internetbewertungen des Fensterproduzenten und deren Arbeitsweise. Auch im Umgang mit dem Kundenservice – Reaktionsschnelligkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit.
  6. Testen Sie die Produkte im Schauraum und lassen Sie sich persönlich beraten.
  7. Vergleichen Sie mindestens drei Angebote untereinander!
  8. Sie montieren selbst die Fenster, wie wäre es mit einem Online-Fensterhändler?
Abgebildet sind verschiedene Fensterquerschnitte mit Dreifachverglasung. Der begleitende Text erklärt, wie man durch regionale Anbieter, geprüfte Uw-Werte und fachkundige Montage die richtige Fenstermarke für Neubau oder Sanierung auswählt.

Welche Fenstermarke ist zu empfehlen?

Unabhängige Institute führen bei Kunststofffenstern sogenannte Systemprüfungen durch. Diese Tests bewerten die Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit und die Widerstandsfähigkeit bei Windlasten. Ein weiterer wichtiger Test ist der Wärmedurchgangskoeffizient, der mit dem Uf-Wert angegeben wird. Neben den Kunststoffprofilen selbst werden auch die Berechnungen für den gesamten Uw-Wert des Fensters mit verschiedenen Verglasungsvarianten getestet. Ebenso wird die Schalldämmung geprüft, wobei unterschiedliche Glasvarianten und Glaszusammensetzungen zum Einsatz kommen. In der Regel können Sie die Prüfberichte und Tests für die Kunststofffenster bei Ihrem Fensterhersteller anfordern.
Das Foto zeigt eine Prüfmaschine im Labor, die ein Kunststoffprofil auf Festigkeit testet. Im Hintergrund erkennt man einen Computer und Messtechnik, die zur Qualitätssicherung von Fensterrahmen eingesetzt wird.

Kunststofffenster werden durch unabhängige Tests auf Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit, Windlast, Wärmedämmung sowie Schalldämmung geprüft. Die Ergebnisse dieser Systemprüfungen können beim Hersteller über offizielle Prüfberichte angefordert werden.

Testberichte für Fenster erhalten Sie normalerweise vom Fensterhersteller oder Profillieferanten auf Anfrage. Es gibt viele verschiedene Glasaufbauten, Systeme und Hersteller von Fenstern, daher ist die Auswahl an Prüfattesten sehr umfangreich. Wissen Sie detailliert, welches Fenster mit welcher Spezifikation Sie wünschen, fragen Sie einfach beim Hersteller oder Profillieferanten nach. In der Regel senden diese Ihnen innerhalb weniger Tage den gewünschten Testbericht zu.
Das Bild zeigt eine Person mit Schutzhelm, die durch eine Lupe schaut – ein Symbol für sorgfältige Analyse und Kontrolle von Produktdaten, wie sie bei Fenster-Testberichten üblich ist.

Testberichte zu Fenstern erhält man direkt vom Fensterhersteller oder Profillieferanten. Nach Angabe der gewünschten Fensterspezifikation werden die passenden Prüfberichte meist innerhalb weniger Tage als Nachweis für Qualität und technische Werte übermittelt.

Soweit wir wissen, gibt es in Österreich kein unabhängiges Prüfinstitut, das einen Fenster-Test durchführt und dabei einen Testsieger auszeichnet. Zwar existieren Rankings, die auf BekanntheitWerbeaktivitäten und Kundenbefragungen basieren, doch diese sagen oft wenig über die Qualität der Fenster selbst aus – und schon gar nicht über die Montagequalität, die unserer Meinung nach genauso wichtig ist wie die Fenster-Tests selbst.

Wir empfehlen Ihnen, bei der Wahl des Anbieters lokale Firmen in Ihrer Nähe zu wählen. Recherchieren Sie, wie diese Unternehmen arbeiten, zum Beispiel über Bewertungsportale im Internet. Zudem sollten Sie Freunde und Bekannte nach ihren Erfahrungen fragen und Schauräume der Firmen besuchen. Dies verschafft Ihnen einen guten Einblick in das Unternehmen und die Fensterqualität.

Es gibt auch verschiedene Fenstertypen, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten. Kunststofffenster überzeugen durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ihre Wetterbeständigkeit, während Holzfenster eine natürliche Optik und hervorragende Dämmwerte bieten. Aluminiumfenster sind besonders robust und ideal für moderne Architektur. Je nach Ihren individuellen Bedürfnissen – sei es in puncto EnergieeffizienzSchallschutz oder Langlebigkeit – sollten Sie die verschiedenen Materialien sorgfältig vergleichen. Achten Sie dabei auf Testberichte bzw. Prüfzeugnisse der Fenster, die Ihnen die Anbieter auf Anfrage zur Verfügung stellen können.

Darüber hinaus ist es wichtig, sich über den Ablauf der Montage bei den Fensterfirmen zu informieren. Arbeiten sie mit festangestellten Mitarbeitern, was wir sehr empfehlen, oder setzen sie auf externe Subunternehmen? Diese Information kann Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Beim Fenstereinbau sollten Sie nicht nur auf das Fenster und die Montage achten, sondern auch auf den Service und die Garantieleistungen des Anbieters. Eine langfristige Garantie ist ein Zeichen dafür, dass der Hersteller von der Qualität seiner Fenster neben allen Tests auch überzeugt ist. Ebenso wichtig ist der Service nach dem Kauf: Fragen Sie nach, ob es regelmäßige Wartungsangebote gibt und wie der Anbieter auf etwaige Reparaturanfragen reagiert. Ein guter und verlässlicher Service kann Ihnen langfristig viel Ärger ersparen und die Lebensdauer Ihrer Fenster deutlich erhöhen.

Bitte seien Sie auch vorsichtig vor vermeintlichen Testsiegern und überzeugen Sie sich selbst über die Qualität und den Kundenservice!
Goldenes Siegertreppchen mit Konfetti. Welche Fenster sind Testsieger in Österreich? Unabhängige Qualitätsprüfung.

In Österreich existiert kein unabhängiges Institut, das offizielle Testsieger für Fenster kürt. Bestehende Rankings basieren oft nur auf Bekanntheit oder Umfragen, sagen aber wenig über die Produkt- und vor allem die Montagequalität aus. Es wird empfohlen, auf lokale Fachbetriebe mit festangestellten Monteuren zu setzen, Schauräume zu besuchen und individuelle Prüfzeugnisse sowie Garantieleistungen anzufordern. Letztlich entscheiden das Material (Kunststoff, Holz oder Alu) und ein verlässlicher After-Sales-Service über die langfristige Zufriedenheit.

Ja, es gibt bundesweite Tests in Deutschland, in denen die besten Online-Shops für Fensterhändler analysiert und getestet werden. Diese Tests bieten oft einen guten Überblick und können eine wichtige Entscheidungsgrundlage für den Fensterkauf sein.

Damit Sie sich zusätzlich absichern können, empfehlen wir Ihnen, selbst etwas Recherchearbeit zu investieren und sich durch das Lesen von Bewertungen ein eigenes Bild zu machen. Zudem ist es sinnvoll, genauer zu schauen, wo die Fenster hergestellt werden und wie das Unternehmen mit Nachhaltigkeitsaspekten umgeht.

All diese Informationen sollten Ihnen dabei helfen, einen vertrauenswürdigen Online-Händler für Ihre Fenster zu finden, damit Sie mit gutem Gewissen Ihre Entscheidung treffen können.
Auf einem Bildschirm ist eine digitale Checkliste mit mehreren markierten Punkten zu sehen, im Vordergrund die Hand einer Person.

Tests von Online-Fensterhändlern zeigen Qualitätsunterschiede. Neben Testergebnissen helfen Bewertungen, Nachhaltigkeitskriterien und Herkunft der Fenster bei der Entscheidung für einen passenden Anbieter.

Basierend auf eigenen Recherchen lassen sich mehrere wiederkehrende negative Kriterien identifizieren, die Kunden – von namhaften österreichischen Fensterfirmen – häufig in der Zusammenarbeit bemängeln. Hier sind die meisten negativen Erfahrungen, die Kunden unserer Marktbegleiter gemacht haben:
  1. Schlechter Kundenservice
    • Mangelnde Erreichbarkeit: Kunden berichten oft, dass der Kundenservice schwer erreichbar ist oder gar nicht auf Anfragen reagiert.
    • Unzureichende Unterstützung: Bei Problemen erhalten Kunden keine adäquate Hilfe oder Lösungsvorschläge.
  2. Qualitätsprobleme der Produkte
    • Produktfehler: Häufige Mängel wie defekte Fenstermechanismen, undichte Fenster oder fehlerhafte Beschichtungen werden erwähnt.
    • Schlechte Verarbeitung: Kunden bemängeln oft unzureichende Verarbeitung, wie Kratzer, Dellen oder schlechte Lackierungen.
  3. Schlechte Installationsqualität
    • Falsche Montage: Fenster werden unsachgemäß installiert, was zu Funktionsstörungen wie schlecht schließenden Fenstern oder Undichtigkeiten führt.
    • Mangelnde Fachkenntnisse: Installateure scheinen oft nicht ausreichend geschult oder erfahren zu sein.
  4. Unzuverlässige Nachbetreuung
    • Langsame Reaktionszeiten: Reparaturen oder Nachbesserungen werden nur verzögert durchgeführt.
    • Fehlende Kulanz: Selbst bei offensichtlichen Fabrikationsfehlern weigert sich der Anbieter oft, kulante Lösungen anzubieten.
  5. Missverständnisse und fehlende Transparenz
    • Irreführende Informationen: Kunden fühlen sich oft schlecht informiert oder über die Garantieleistungen getäuscht.
    • Verantwortungslosigkeit: Anbieter schieben die Schuld auf Dritte oder den Kunden, anstatt Verantwortung zu übernehmen.
  6. Hohe Kosten ohne entsprechende Leistung
    • Überhöhte Preise: Kunden empfinden die Preise als nicht gerechtfertigt im Verhältnis zur gebotenen Qualität und Leistung.
    • Zusätzliche Kosten: Unerwartete Kosten für Nachbesserungen oder Ersatzteile belasten die Kunden zusätzlich.
  7. Mangelnde Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
    • Unflexible Angebote: Anbieter zeigen wenig Bereitschaft, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen oder alternative Lösungen anzubieten.
Diese häufig genannten Kritikpunkte verdeutlichen, dass Kunden insbesondere Wert auf zuverlässigen Kundenservice, hohe Produktqualität und professionelle Installation legen. Anbieter, die in diesen Bereichen Schwächen aufweisen, riskieren eine negative Kundenerfahrung und eine schlechte Reputation.

Bei der Auswahl des Fensters bzw. des Anbieters sollten Sie daher auch selbst recherchieren, wie die Reputation des Fensteranbieters ist.
Drei Holzblöcke mit Gesichtern von traurig bis lachend, Finger wählt das Symbol mit negativer Bewertung aus.

Kunden bemängeln oft Service, Qualität und Montage bei Fensteranbietern. Negative Erfahrungen betreffen auch Transparenz, Nachbetreuung und Preis-Leistung, wodurch Unzufriedenheit und Vertrauensverlust entstehen können.

Ein Blower-Door-Test misst die Luftdichtheit eines Gebäudes oder einzelner Bauteile wie Fenster.

Die Kosten für einen solchen Test variieren je nach Objektgröße, Anbieter und Region. Für ein Einfamilienhaus bewegen sich die Kosten für einen Blower-Door-Test meist zwischen 400 € und 800 €. Je nach Aufwand können die Kosten natürlich auch noch höher ausfallen.

Wenn der Test speziell auf Fensterdichtheit abzielt oder in Kombination mit einer Leckagesuche durchgeführt wird, können zusätzliche Kosten entstehen. Manche Anbieter bieten günstigere Pauschalen an, wenn der Test im Rahmen einer größeren Sanierungs- oder Bauabnahme erfolgt.

Tipp: Holen Sie sich mehrere Angebote ein und klären Sie vorab, ob die Auswertung (z. B. ein Prüfbericht) bereits im Preis enthalten ist. Fenster-Schmidinger bietet solche Tests aber nicht an.
Nahaufnahme eines Blower-Door-Test-Gerätes mit Ventilator und roter Abdeckung in einer offenen Türöffnung eines Rohbaus.

Ein Blower-Door-Test prüft die Luftdichtheit eines Hauses oder einzelner Fenster. Die Kosten variieren je nach Anbieter und Hausgröße meist zwischen 400 und 800 Euro.

Ob es ein Ranking für den besten Fensterservice in Österreich gibt, ist uns aktuell nichts bekannt. Auch nicht, ob in der Vergangenheit ein solcher Testsieger gekürt wurde. Ob die Fensterfirma einen guten Service bietet, können Sie am besten anhand von Bewertungen auf gängigen Plattformen (Trustpilot, ProvenExpert) bzw. den Google-Bewertungen nachlesen.
Blaues Feld mit Aufschrift Test und Pixel-Hand-Cursor. Gibt es einen Testsieger für Fensterservice? Online-Bewertungen.

Aktuell gibt es in Österreich kein offizielles Ranking oder ein unabhängiges Institut, das einen spezifischen Testsieger für Fensterservice auszeichnet. Um die Qualität einer Fensterfirma dennoch beurteilen zu können, empfiehlt sich ein Blick auf etablierte Bewertungsportale wie Google, Trustpilot oder ProvenExpert.

Einen offiziellen „Testsieger“ für Fliegengitter von bekannten Prüfinstitutionen (z.B. Stiftung Warentest) gibt es nach unserem Wissensstand derzeit nicht – zumindest keinen Test, der gängige Spannrahmen, Schiebeanlagen und Plissee-Türen umfassend vergleicht. Deshalb bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Qualität der Insektenschutzprodukte selbst zu beurteilen. Im Schauraum in Ruhe ansehen, Rahmen anfassen, Flügel öffnen sowie schließen, auf Laufkomfort, Stabilität der Profile, Gewebequalität und Eckverbindungen achten.

Unsere Empfehlung ist daher, dass Sie sich einen Anbieter in Ihrer Nähe suchen, der Fliegengitter nicht nur im Katalog zeigt, sondern auch zum Angreifen vor Ort hat. Bei Fenster-Schmidinger finden Sie gängige Insektenschutzlösungen – fixe Spannrahmen, Schiebe-Fliegengitter und Plissee-Türen – montiert im Schauraum. So können Sie direkt testen, wie leicht die Elemente laufen, wie stabil die Rahmen wirken und ob die Verarbeitung Ihren Vorstellungen entspricht.
Insekten auf engmaschigem Fliegengitter. Gibt es einen Testsieger für Fliegengitter? Qualität im Schauraum prüfen.

Nach aktuellem Kenntnisstand existiert kein umfassender Test bekannter Institutionen, der einen offiziellen Testsieger für Fliegengitter kürt.

Die Leistungserklärung, oft als DoP (Declaration of Performance) bezeichnet, ist ein Pflichtdokument, das jeder Fensterhersteller nach der EU-Bauproduktenverordnung mitliefern muss. Sie enthält alle relevanten technischen Werte des Fensters und ermöglicht es Ihnen, verschiedene Angebote objektiv zu vergleichen. Wer nur auf den Preis schaut, übersieht oft die wirklich wichtigen Unterschiede.

Auf dem Dokument finden Sie zuerst die Identifikation des Produkts. Dazu gehören Hersteller, Profilsystem, Verglasungsaufbau und das Datum der Erstellung. Dieser Block dient der eindeutigen Zuordnung. Wichtig ist, dass die Leistungserklärung zu Ihrem konkret bestellten Fenster passt und nicht eine allgemeine Datenblattvorlage des Herstellers ist.

Der wichtigste Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient Uw, angegeben in W/m²K. Er beschreibt, wie viel Wärme durch das gesamte Fenster verloren geht. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmleistung. Moderne 3-fach-verglaste Fenster liegen meist zwischen 0,8 und 1,0 W/m²K. Achten Sie darauf, dass es sich um den Uw-Wert (Window) handelt und nicht um den Ug-Wert (Glas) oder Uf-Wert (Frame), die immer besser klingen, aber nur Teilbereiche abbilden.

Beim Schallschutz finden Sie den Wert Rw, angegeben in Dezibel (dB). Standardfenster erreichen 32 bis 35 dB, gute Schallschutzfenster 38 bis 42 dB, hochwertige Schallschutzlösungen für Bahn- und Straßenlagen bis zu 47 dB oder mehr. Ein Unterschied von 10 dB bedeutet etwa eine Halbierung der gefühlten Lautstärke.

Beim Einbruchschutz steht die Widerstandsklasse, zum Beispiel RC 1 N, RC 2 N oder RC 2. Die Bezeichnungen sind in der ÖNORM EN 1627 geregelt. Für Erdgeschossfenster sollte mindestens RC 2 angegeben sein. Wenn keine Klasse angegeben ist, hat das Fenster keinen geprüften Einbruchschutz.

Die Luftdurchlässigkeit wird in Klassen von 1 bis 4 angegeben. Klasse 4 ist die höchste und bedeutet, dass das Fenster auch bei starkem Winddruck dicht bleibt. Standardfenster für Wohngebäude sollten mindestens Klasse 3 erreichen, besser Klasse 4.

Die Schlagregendichtheit zeigt, wie gut das Fenster bei Sturm und Regen dicht bleibt. Die Klassen reichen von 1A bis 9A für ungeschützte Lagen und 1B bis 7B für geschützte Lagen. Wer in exponierter Lage am Berg oder direkt am Wasser wohnt, sollte hier auf hohe Werte achten.

Die Widerstandsfähigkeit gegen Windlast ist in Klassen von 1 bis 5 angegeben, kombiniert mit einem Buchstaben für die Verformung (A bis C). Auch hier gilt, je höher die Klasse, desto stabiler das Fenster bei Sturm. Bei großen Hebe-Schiebe-Türen oder bodentiefen Fenstern in Windlagen ist dieser Wert besonders wichtig.

Was viele übersehen, ist der g-Wert der Verglasung. Er beschreibt, wie viel Sonnenenergie durch das Glas in den Raum gelangt. Bei 3-fach-Wärmeschutzglas liegt der g-Wert meist zwischen 0,5 und 0,62. Bei Sonnenschutzglas zwischen 0,25 und 0,35. Ein hoher g-Wert ist im Winter gut, weil Sonnenwärme ins Haus kommt. Im Sommer auf der Südseite ist ein niedriger g-Wert besser, um Überhitzung zu vermeiden.

Wer zwei Angebote vergleicht, sollte immer die Leistungserklärungen nebeneinander legen und alle Werte einzeln durchgehen. Oft sieht man dann schnell, warum das eine Angebot günstiger ist. Geringere Schalldämmung, fehlender Einbruchschutz, schlechtere Klassen bei Wind und Schlagregen oder ein höherer Uw-Wert sind die häufigsten Unterschiede zwischen einem Billig- und einem Qualitätsangebot.
Die Schlagregendichtheit wird nach ÖNORM EN 12208 in Klassen von 1A bis 9A bzw. 1B bis 7B angegeben. Die Zahl gibt den Prüfdruck in Pascal an, bei dem das Fenster noch dicht bleibt. Der Buchstabe sagt aus, ob das Fenster vor dem Wetter geschützt ist oder nicht. Verfahren A gilt für ungeschützt eingebaute Fenster ohne Vordach oder Dachüberstand, Verfahren B für geschützte Einbausituationen mit Vordach, Balkon oder tiefer Laibung.

Welche Klasse Sie brauchen, hängt nicht pauschal vom Bundesland ab, sondern von mehreren Faktoren zusammen. Maßgeblich sind die Windzone Ihres Standorts nach ÖNORM EN 1991-1-4, die Höhe des Gebäudes, die Lage (freistehend oder geschützt zwischen anderen Häusern) und die konkrete Einbausituation des einzelnen Fensters. Die ÖNORM B 5300 legt diese Beanspruchungsklassen für Fenster in Österreich fest.

Für typische Wohngebäude im oberösterreichischen Zentralraum wie Linz, Urfahr-Umgebung, Wels oder das Hausruckviertel reicht in den meisten Fällen die Klasse 5A bis 7A aus. Das deckt Prüfdrücke bis 250 bzw. 300 Pa ab und entspricht etwa Windstärken bis Stufe 8. Für ein normales Einfamilienhaus in einer ruhigen Wohnsiedlung mit Dachüberstand ist das praxisnah ausreichend.

Anders sieht es in exponierten Lagen aus. Wer im Mühlviertel auf einer Anhöhe wohnt, im Salzkammergut mit Föhneinwirkung oder in einer freistehenden Lage am Berg, sollte mindestens Klasse 8A oder 9A wählen. Diese Klassen halten Prüfdrücken bis 450 bzw. 600 Pa stand und sichern auch bei kräftigen Stürmen die Dichtheit. Gerade bei Föhnstürmen im Alpenvorland erleben wir, wie unterschätzte Windlasten zu Wassereintritt an Fenstern führen, die für eine niedrigere Klasse ausgelegt waren.

Bei Hochhäusern oder mehrgeschossigen Wohnbauten in Stadtlage steigt die Anforderung mit jedem Stockwerk. Im fünften Stock pfeift der Wind deutlich kräftiger als im Erdgeschoss, weil die Bebauung den Wind oben weniger bremst. Hier wird in der Praxis oft Klasse 9A vorgegeben.

Die konkrete Klasse sollte im Idealfall vom Planer oder Architekten anhand der ÖNORM B 5300 berechnet werden. Bei einem reinen Fenstertausch im bestehenden Eigenheim machen wir das beim Aufmaß meistens selbst, weil wir die Standortbedingungen einschätzen können. Bei Neubauten oder größeren Sanierungen ist eine Vorgabe des Planers Pflicht.

Was Sie als Bauherr wissen sollten: Hochwertige Markenfenster erreichen oft serienmäßig Klasse 9A auch in der Dreh-Kipp-Ausführung. Das ist mehr als für die meisten Standorte nötig, aber es schadet nicht. Festverglaste Elemente und Hebe-Schiebe-Türen sind hier oft kritischer als normale Drehflügel, weil die abdichtenden Bürstendichtungen weniger leistungsfähig sind als umlaufende Lippendichtungen.

Hinweis: Die genaue Beanspruchungsklasse muss im Einzelfall nach ÖNORM B 5300 unter Berücksichtigung von Windzone, Gebäudehöhe und Einbausituation ermittelt werden. Die genannten Klassenempfehlungen sind Richtwerte aus der Praxis und ersetzen keine Berechnung. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Ja, beide Prüfzeichen sind gleichwertig im Sinne der rechtlichen Anerkennung und der technischen Aussagekraft. Das ift Rosenheim (Institut für Fenstertechnik, Deutschland) und die HFA Holzforschung Austria sind beide europaweit notifizierte und akkreditierte Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstellen. Beide dürfen die nach der EU-Bauproduktenverordnung erforderliche Konformitätsbewertung für Fenster und Türen durchführen, die Grundlage für die verpflichtende CE-Kennzeichnung nach ÖNORM EN 14351-1 ist.

In der Praxis prüfen beide Institute nach denselben europäischen Normen. Schlagregendichtheit nach EN 1027 mit Klassifizierung nach EN 12208, Luftdurchlässigkeit nach EN 1026 mit Klassifizierung nach EN 12207, Widerstandsfähigkeit gegen Windlast nach EN 12211 mit Klassifizierung nach EN 12210, Schalldämmung nach EN ISO 10140, Wärmedurchgang nach EN ISO 10077 und Einbruchhemmung nach EN 1627. Die Prüfergebnisse sind also direkt vergleichbar und werden in ganz Europa anerkannt, unabhängig davon, ob das Prüfzeichen aus Rosenheim oder Wien stammt.

Was die beiden Institute unterscheidet, ist der regionale Schwerpunkt und die fachliche Tradition. Das ift Rosenheim wurde 1966 in Bayern gegründet und ist mit ca. 230 Mitarbeitern eines der größten und bekanntesten Prüfinstitute Europas. Die HFA Holzforschung Austria mit Sitz in Wien ist seit über 70 Jahren tätig und hat ihren historischen Schwerpunkt im Bereich Holzbau und Holztechnologie, prüft heute aber genauso umfassend Fenster und Türen aller Materialien einschließlich Kunststoff und Aluminium.

Beide Institute arbeiten sogar eng zusammen und veröffentlichen gemeinsame Richtlinien, etwa zur Prüfung und Bewertung der Einbruchhemmung von Bauelementen. Es gibt also keinen fachlichen Konflikt zwischen den beiden Häusern, sondern eher eine arbeitsteilige Anerkennung im deutschsprachigen Raum.

In Österreich ist die HFA für viele Hersteller die naheliegende Anlaufstelle, weil sie die nationalen Normen wie ÖNORM B 5300 oder ÖNORM B 5320 mitentwickelt hat und die akkreditierte Prüfstelle für österreichische Verhältnisse ist. In Deutschland ist es umgekehrt, dort ist das ift Rosenheim das dominante Institut. Viele große Fensterhersteller lassen ihre Produkte aber bei beiden Instituten prüfen, weil sie auf beiden Märkten verkaufen und sich die regionale Anerkennung nicht antun wollen.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

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