Ratgeber Glastrennwand: Was man bei der Abtrennung alles beachten sollte, erfahren Sie vom oberösterreichischen Anbieter für maßgefertigte Glastrennwände.
Eine Glastrennwand wirkt im ersten Moment nach „Design“, aber in der Praxis geht es dabei um viel, viel mehr: Licht, Akustik, Privatsphäre und nicht zuletzt auch um Sicherheit.
Gerade im Büro, im Flur oder im Ladenlokal benötigt man oft Bereiche, ohne gleich „dichte“ Mauern zu bauen. Glas ist da ein spannender Mittelweg – optisch offen, funktional aber klar getrennt. In diesem Beitrag schauen wir uns daher an, worauf es bei einer Glastrennwand wirklich ankommt, damit sie im Alltag funktioniert und zudem nicht nur am Plan gut aussieht.
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Inhaltsverzeichnis
In vielen Gebäuden ist der Grundriss eigentlich gut, nur das „Dazwischen“ fehlt:
Genau hier spielt Glas seine Stärke aus! Der Raum bleibt hell, Sichtbeziehungen bleiben erhalten und trotzdem entsteht eine klare Trennung. Wer hier durchdacht plant (Höhe, Anschluss an Decke bzw. Boden, Türlösung, Glasaufbau), hat später jeden Tag etwas davon.

Glastennwände verbinden Offenheit sowie Funktionalität. Sie sorgen für Lichtdurchflutung, klare Raumstrukturen und verbessern zudem auch Akustik sowie Arbeitskomfort in modernen Gebäuden – ob im Büro, Eingangsbereich oder Verkaufsraum.
Bei Glastrennwänden reden wir nicht von normalem Fensterglas. In der Regel kommen Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) zum Einsatz – je nach Situation ebenso wie Vorschriften, die Sie in den aktuellen OIB-Richtlinien nachlesen können.
Gerade in Bürofluren, Eingangsbereichen oder Ladenlokalen, wo Kunden sowie Kinder unterwegs sind, ist VSG oft die bessere Wahl. Auch bei hohen Glastrennwänden bis zur Decke ist es durchaus sinnvoll, eher auf VSG zu setzen – einfach, weil hier mehr Masse dahinter ist und die Glasfläche auch mal einen Stoß aushalten muss.
Ein wichtiger Punkt aus der Praxis: Markierungen! Klare Glastrennwände sollten in Augenhöhe mit Streifen, Logo oder einem dezenten Motiv markiert sein, damit niemand „vollgas“ dagegenläuft. Das klingt banal, spart aber viele Schreckmomente sowie Ärger.

Bei Glastrennwänden kommt Sicherheitsglas wie ESG oder VSG zum Einsatz. Je nach Höhe, Nutzung aber auch Vorschriften variiert die empfohlene Glasart. Markierungen an klaren Scheiben dienen der Sicherheit.
In einer modernen Bürolandschaft aus Glas kann es für betriebsfremde Personen schnell unübersichtlich werden – man steht vor einer transparenten Wand und sucht den Durchgang. Ein cleverer Schachzug ist es hier, die Glastüren ganz bewusst durch markante Rahmen hervorzuheben. Anstatt die Tür „unsichtbar“ in der Fläche verschwinden zu lassen, schaffen Sie mit einem Rahmen einen optischen Ankerpunkt, der Besuchern sofort signalisiert: „Hier geht es hinein!“
Diese „Rahmung“ dient nicht nur dem Design, sondern fungiert als stumme Orientierungshilfe. Während die Trennwand im Hintergrund bleibt, rückt die Tür in den Fokus. Das verhindert peinliche Momente, in denen Kunden nach der Klinke suchen, und sorgt für einen souveränen ersten Eindruck beim Betreten des Gebäudes.

Modernes Büro mit Glas-Trennwand und einer deutlich gerahmten Glastür in Schwarz. Dahinter stehen Schreibtische mit Monitoren, links ein Fenster, oben lange schwarze Hängeleuchten.
Viele stellen sich Glas automatisch als „hell, aber laut“ vor. Aber das stimmt so nicht ganz. Mit dem richtigen Glasaufbau oder gerahmten Glastrennwänden lässt sich auch der Schallschutz deutlich verbessern sowie die Lautstärke reduzieren.
Besonders effektiv wird es, wenn man auf asymmetrische Glasaufbauten setzt – also zwei Scheiben kombiniert, die unterschiedlich dick sind (z. B. 8 mm sowie 12 mm). Da diese Gläser unterschiedliche Eigenfrequenzen haben, „schlucken“ sie gegenseitig die Schwingungen und verhindern den gefürchteten Dröhneffekt, den man oft von dünnen, gleichmäßigen Scheiben kennt.
Für Besprechungsräume im Büro oder Beratungszonen in einem Laden ist es daher sinnvoll, kurz zu überlegen:
Je klarer die Anforderung, desto besser können der Glasaufbau, Dichtungen an der Tür sowie die Anschlüsse an Boden bzw. Decke abgestimmt werden. Nur ein „schönes Glaselement“ einbauen und hoffen, dass es plötzlich leiser wird, funktioniert oft selten nicht.
Unser Profi-Tipp für die Akustik: Denken Sie bei der Planung nicht nur an die Glaswand selbst, sondern auch an das „Drumherum“. In einem Raum, der nur aus Glas, Beton und harten Böden besteht, wird der Schall wie in einer Kathedrale reflektiert (Hall-Effekt). Ergänzen Sie Ihre Glastrennwand daher idealerweise mit schallabsorbierenden Elementen im Raum – wie Akustikbildern, Teppichen oder speziellen Deckenpaneelen. So bleibt die Diskretion gewahrt und die Sprachqualität im Inneren wird spürbar angenehmer.

Glastrennwände schaffen helle Räume und ermöglichen gleichzeitig guten Schallschutz. Durch spezielle Gläser mit unterschiedlichen Scheibendicken lässt sich die Lärmdämmung spürbar verbessern, ohne auf Transparenz und Offenheit zu verzichten.
Eine Glastrennwand braucht meistens auch eine Tür. Die ist technisch oft der spannendste Teil.
Wichtig ist daher vorher zu klären, wie oft man die Tür benutzt und wer sie dann auch hauptsächlich verwendet. Eine Schiebetür ohne Bodenführung sieht zwar schick aus, kann aber bei starkem Durchgangsverkehr oder bei Kindern im Alltag schnell an ihre Grenzen kommen.
Gerne beraten wir Sie bei einem persönlichen Beratungstermin über die Möglichkeiten.
Glastrennwand heißt nicht automatisch komplett durchsichtig. Gerade im Büro oder bei Beratungsplätzen ist das Thema Privatsphäre wichtig, damit man sich konzentriert auf seine Aufgaben konzentrieren kann. Daher gibt es diese Möglichkeiten:
Schön in der Praxis: Zonen, in denen Kunden sitzen oder stehen, können mattiert oder foliert werden, während der obere Bereich klar bleibt. So bleibt der Raum hell und ist trotzdem nicht komplett „auf dem Präsentierteller“. Auch drückt eine vollflächige satinierte Glasscheibe und macht dann Räume wieder kleiner.
Bevor man eine Glastrennwand bestellt, sollte immer klar sein, was die vorhandene Decke, der Boden und die angrenzenden Wände tatsächlich tragen können – und was nicht nur am Plan gut aussieht. Auf Fotos oder Grundrissen sieht man oft nicht, wo Leitungen, Lüftungskanäle, Unterkonstruktionen oder weiche Stellen (zB. Gipskarton) sitzen, die für die Befestigung ungeeignet sind. Eine persönliche Besichtigung vor Ort hilft, Deckenaufbau, Estrichhöhe, Fußbodenheizung, Randfugen und eventuelle Unebenheiten real einzuschätzen und die Befestigung sowie Profilführung darauf abzustimmen. So lassen sich Statik, Glasaufteilung und Türposition gleich richtig planen, anstatt später mit Notlösungen, sichtbaren Blenden oder nachträglichem Aufdoppeln zu arbeiten. Gleichzeitig kann man bei diesem Termin auch weiterführende Themen bzw. Punkte wie Schallschutz, Durchgangsbreiten, Türanschlag und Alltagstauglichkeit (zB. Reinigung, Stolperkanten) besser besprechen.
Je nach Untergrund braucht es andere Befestigungslösungen, Profile ebenso wie Unterkonstruktionen. Wer das vorher sauber abklärt, spart sich später Nacharbeiten sowie Diskussionen. Auch wichtig sind Bewegungsfugen und der Umgang mit Schallbrücken – eine Glastrennwand, die schalltechnisch sauber getrennt ist, bringt deutlich mehr, als wenn alles hart in Wand und Decke „durchschlägt“ und Lärm durch die Anschlüsse durchdringen kann.
Glasflächen sehen toll aus – wenn sie sauber sind. Darum lohnt ein kurzer Blick auf das Thema Reinigung:
Auch Profile und Beschläge der Glastrennwände sollten so geplant sein, dass man mit einem Staubsauger oder einem Tuch gut dazukommt. Eine Lösung, die nur mit Spezialwerkzeug gereinigt werden kann, ist im Alltag oft einfach unpraktisch.
Lesen Sie bezüglich der Reinigung und Wartungsempfehlung auch immer die Anleitung des Lieferanten durch, damit Sie die richtigen Pflegeprodukte und Wartungsarbeiten an den Glaswänden vornehmen.
Je nach Gebäudeart und Nutzung kann es sein, dass eine Glastrennwand in einem Fluchtweg liegt oder angrenzend zu einem Bereich mit höheren Brandschutzanforderungen geplant wird.
Dann reicht eine „normale“ Glastrennwand oft unter Umständen nicht – hier kommen spezielle Brandschutzgläser sowie -systeme zum Einsatz. Auch Türbreiten, Öffnungsrichtungen und auch Kennzeichnung spielen hier dann eine Rolle. Deshalb: In solchen Fällen immer vorab mit Planer/Bauleitung abklären, was baurechtlich gefordert bzw. erlaubt ist.
Gerade bei Bestandsgebäuden zeigt sich das Thema Brandschutz oft erst auf den zweiten Blick. Ähnlich wie bei alten Fenstern, die den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen, sind auch frühere Glastrennwände häufig ohne Rücksicht auf aktuelle Brandschutz- und Fluchtwegkonzepte ausgeführt worden. Was optisch leicht und offen wirkt, kann im Ernstfall schnell zum Problem werden. Fehlende Feuerwiderstandsklassen, ungeeignete Profile oder Türen ohne definierte Selbstschließung fallen meist erst dann auf, wenn der Planer oder die Behörde genauer hinschaut. Wird hier erst spät nachgebessert, bedeutet das oft aufwendige Umbauten oder sogar den kompletten Austausch der Anlage. Deshalb lohnt es sich, Brandschutz und Fluchtwege von Anfang an mitzudenken – nicht als lästige Vorschrift, sondern als wichtiger Sicherheitsfaktor, der im Alltag unsichtbar bleibt, im Ernstfall aber entscheidend ist.

Die Glastrennwand ist in einen Innenraum integriert, wobei Fluchtweg und Brandschutz klar sichtbar berücksichtigt sind.
Eine Glastrennwand für Büro, Flur oder Ladenlokale ist mehr als nur „ein bisschen Glas“.
Sie beeinflusst:
Wer sich vorab kurz mit Themen wie Sicherheitsglas, Schallschutz, Türlösung, Sichtschutz als auch Reinigung beschäftigt, holt aus der Investition deutlich mehr heraus. Und am Ende zählt, wie immer: Sie sollen sich in Ihren Räumen wohlfühlen – und das jeden Tag, nicht nur am Einbautag.
… Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!
Ob Büro, Flur oder Ladenlokal: Bei einer Glastrennwand entscheiden ein paar Punkte, ob es im Alltag wirklich passt – Sicherheitsglas (ESG/VSG), sinnvoller Schallschutz, die richtige Türlösung (Schieben oder Drehen) und vor allem eine Befestigung, die zum Boden- ebenso wie zum Deckenaufbau passt. Wenn Sie möchten, schauen wir uns das gemeinsam an und sagen Ihnen ehrlich, welche Ausführung für Ihren Zweck am meisten Sinn macht.
Wir sind als mühlviertler Familienbetrieb vor allem in Oberösterreich unterwegs – rund um Linz, Wels, Steyr, Linz-Land, Urfahr-Umgebung und durchs Mühlviertel, je nach Projekt auch Richtung Salzkammergut. Normalerweise halten wir die Anfahrt bei max. 1,5 Stunden ab Gramastetten, damit Montage und späterer Service unkompliziert bleiben. Beratung, Planung und Montage kommen bei uns aus einer Hand – mit eigenen, geschulten Montageteams.
Telefon: +43 7239 7031
E-Mail: office@fensterschmidinger.at
Optional: Online-Terminbuchung ist möglich.
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