So bleibt Ihr Zuhause im Sommer kühl!
Ein Quadratmeter freies Fensterglas lässt an einem sonnigen Sommertag mehrere hundert Watt Wärme herein. Das wirkt wie ein kleiner Heizstrahler, der den ganzen Nachmittag läuft. Guter Hitzeschutz für Fenster fängt die Sonne ab, bevor sie das Glas erreicht. So gelingt sommerlicher Wärmeschutz ohne Klimaanlage. Das gilt im Dachgeschoß in Linz-Urfahr genauso wie im Neubau im Mühlviertel.
✎ Das Wichtigste in Kürze zum Thema Hitzeschutz für Fenster
Josef Lanzerstorfer (Verkauf, Ihr Mann für Fenster und Zubehör) berät Sie gerne zu Sonnenschutzglas und Beschattung. Sie erreichen uns unter +43 7239 7031 0 oder per E-Mail an office@fensterschmidinger.at. Unsere eigenen Monteure sind in ganz Oberösterreich unterwegs. Angrenzende Bezirke übernehmen wir bis 1,5 Stunden Fahrtzeit. Für Salzburg, NÖ und die Steiermark prüfen wir Ihre Anfrage individuell per E-Mail.
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Inhaltsverzeichnis
Sonnenlicht besteht aus kurzwelliger Strahlung. Die geht fast komplett durch das Glas. Im Raum trifft sie auf Boden, Möbel und Wände. Dort verwandelt sich das Licht in Wärme. Diese Wärme strahlt langwellig zurück. Dafür ist Glas ein schlechter Durchlass. Die Energie bleibt drinnen gefangen. Ihr Wohnzimmer arbeitet wie ein kleines Treibhaus. In einer Wohnung unterm Dach in Linz zeigt das Thermometer rasch über 30 °C. Draußen hat es da oft erst 27 °C.
Wie stark sich ein Raum aufheizt, hängt von der Ausrichtung ab. Süd- und Westfenster liefern die größte Wärmelast. Der Westen trifft Sie am späten Nachmittag, wenn der Raum schon warm ist. Ostfenster heizen am Vormittag, Nordfenster spielen kaum eine Rolle. Setzen Sie den Hitzeschutz gezielt dort an, wo die Sonne wirklich hinkommt.
Ein Sonderfall ist der Wintergarten. Seine großen Glasflächen verstärken den Effekt noch einmal. Dafür gelten eigene Regeln. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber Wintergarten im Sommer zu heiß. Auf dieser Seite hier geht es um die Fenster im ganzen Haus.
Die Position entscheidet. Raffstore, Rollladen und Markise fangen die Strahlung schon vor dem Glas ab. Die Wärme entsteht draußen, und der Wind trägt sie weg. Je nach System bleiben so rund 70 bis 90 % der Energie vor dem Fenster. Beschattung außen ist der wirksamste Hitzeschutz am Fenster.
Lösungen innen wie Plissee, Vorhang oder Jalousie sitzen hinter dem Glas. Die Strahlung ist dann schon im Raum. Ein heller Stoff wirft einen Teil zurück, der Rest bleibt als Wärme drinnen. Gegen Blendung am Schreibtisch sind Plissees eine feine Sache. Gegen Hitze schaffen sie meist nur 20 bis 35 %. Eine Jalousie zwischen den Scheiben liegt bei der Wirkung dazwischen und bleibt staubfrei.
Der Raffstore bzw. die Außenjalousie hat dem Rollladen etwas voraus. Sie stellen die Lamellen schräg. So bleibt der Raum hell und die pralle Sonne draußen. Der Rollladen punktet dafür mit dunklem Schlafzimmer und einem Plus an Einbruchschutz.
Der wichtigste Kennwert heißt g-Wert. Ausgeschrieben heißt das Gesamtenergiedurchlassgrad. Er zeigt, wie viel Sonnenenergie durch das Glas in den Raum kommt. Ein g-Wert von 0,5 bedeutet, die Hälfte der Energie kommt durch. Je niedriger der Wert, desto kühler bleibt es hinter dem Glas.
Sonnenschutzglas trägt eine hauchdünne Beschichtung auf der Scheibe. Sie spiegelt einen Teil der Energie zurück nach draußen. Tageslicht kommt trotzdem reichlich herein. Damit sinkt der g-Wert je nach Aufbau auf etwa 0,2 bis 0,4. Übliches Wärmeschutzglas liegt eher bei 0,5 bis 0,6. Wie modernes Isolierglas aufgebaut ist, erklären wir im Beitrag über Isolierglasfenster aus Oberösterreich.
Und die dritte Scheibe? Eine 3-fach-Verglasung dämmt vor allem gegen Winterkälte und senkt den U-Wert. Gegen Sommerhitze hilft die Scheibenzahl wenig, hier entscheidet der g-Wert. Am stärksten wirkt das Trio aus guter Dämmung, Sonnenschutzglas und Beschattung davor.
Sonnenschutz und UV-Schutz sind zwei Paar Schuhe. Wärme bringt vor allem das sichtbare und das infrarote Licht. UV-Strahlung macht nur einen kleinen Teil aus. Warum Möbel hinter modernen Scheiben trotzdem ausbleichen können, lesen Sie im Beitrag zur UV-Durchlässigkeit von Fenstern.
Der beste Sonnenschutz nützt wenig, wenn untertags heiße Luft hereinströmt. Solange es draußen wärmer ist als drinnen, bleiben Fenster und Beschattung zu. Das klingt streng, macht aber mehrere Grad Unterschied. Das gekippte Fenster über Mittag ist der Klassiker unter den Sommerfehlern.
Nachts und am frühen Morgen drehen Sie den Spieß um. Machen Sie Fenster auf beiden Seiten der Wohnung ganz auf. Dann zieht die kühle Luft quer durch. Eine halbe Stunde Durchzug bringt mehr als den ganzen Tag kippen. Massive Wände und Decken speichern diese Kühle bis weit in den Nachmittag. Fachleute nennen das Speichermasse. Im Leichtbau und im Dachgeschoß fehlt dieser Puffer. Dort zählt der Hitzeschutz am Fenster doppelt.
Wer ein Wohnhaus neu baut oder umfassend saniert, braucht einen Nachweis gegen sommerliche Überwärmung. So will es die OIB-Richtlinie 6. Die Rechenregeln dafür liefert die ÖNORM B 8110-3. Der Planer nimmt sich den kritischsten Raum vor. Meist ist das ein Zimmer mit großen West- oder Südfenstern. Für diesen Raum rechnet er die operative Raumtemperatur über einen heißen Tag durch.
Die Grenzwerte sind klar. Haupträume dürfen tagsüber höchstens 27 °C haben. Schlaf- und Ruheräume müssen nachts zwischen 22 und 6 Uhr unter 25 °C bleiben. In die Rechnung fließt der gtot-Wert ein. Er bündelt Glas und Verschattung außen zu einem Wert. Ein Raffstore verbessert das Ergebnis stärker als jedes Glas allein.
Für Sie heißt das, planen Sie die Beschattung gleich mit den Fenstern. Wer den Vorbaukasten für den Raffstore erst nach dem Verputzen nachrüstet, zahlt drauf. Und die Kästen sitzen sichtbar an der Fassade. Bei der Bestellung mitgedacht, verschwindet die Technik im Sturz.
Bei Beratungen zwischen Gmunden, Eferding und Rohrbach sehen wir immer dasselbe Muster. Zwei oder drei Fenster verursachen den Großteil der Hitze. Fast immer liegen sie auf der West- und Südseite. Genau dort ist Ihr Geld gut angelegt. Für die meisten Häuser in OÖ empfehlen wir Beschattung außen an Süd und West. Dazu Sonnenschutzglas in den großen Scheiben. An der Nordseite und in Nebenräumen reicht Standardglas völlig.
Steht ohnehin ein Fenstertausch an, nehmen Sie den Sonnenschutz gleich mit ins Paket. Unser Standard beim Tausch ist das Kunststoff-Fenster WAKU W76 MD. Sonnenschutzglas und Vorbau-Raffstore passen dort direkt dazu. Ein Fenster samt Montage kostet je nach Größe und Ausführung ca. 650 bis 1.200 €, mit Rollladen ca. 950 bis 1.700 €. Den Aufpreis für Sonnenschutzglas nennen wir Ihnen nach einem Blick auf Ihre Fensterliste. Preise und Irrtümer vorbehalten. Wie der Tausch abläuft, zeigt unser Ratgeber Fenster austauschen.
Geht es nur um Beschattung ohne Fenstertausch, ist ein Sonnenschutz-Profi die bessere Adresse. Wir empfehlen dafür gerne KOS Sonnenschutz in Linz. Ehrlich beraten heißt für uns auch, Sie zum passenden Betrieb zu schicken.
Letzten Juli haben wir bei einer Familie in Vöcklabruck neue Fenster samt Raffstores montiert. Drei Wochen später kam der Anruf, das Wohnzimmer hatte trotzdem 28 °C. Des Rätsels Lösung, alle waren tagsüber außer Haus und die Lamellen blieben oben. Seither steuert eine Zeitschaltuhr mit Sonnensensor die Raffstores. Am Vormittag fährt die Beschattung von selbst herunter. Jetzt kommen alle heim und haben 24 °C. Der beste Raffstore bringt nichts, wenn ihn niemand bedient. Eine einfache Automatik kostet wenig und arbeitet verlässlicher als jeder gute Vorsatz.
Sie möchten wissen, welcher Hitzeschutz zu Ihren Fenstern passt? Kommen Sie mit Plänen oder ein paar Fotos in unseren Schauraum nach Gramastetten. Gemeinsam rechnen wir durch, wo sich Sonnenschutzglas und Beschattung bei Ihnen wirklich auszahlen!
Schmidinger GmbH
Gewerbepark 6, 4201 Gramastetten bei Linz
Telefon 07239 7031 0
E-Mail office@fensterschmidinger.at
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Sonnenschutz außen wirkt deutlich besser. Raffstore, Rollladen oder Markise stoppen die Sonne vor dem Glas. So bleiben etwa 70 bis 90 % der Energie draußen. Innen montierte Plissees oder Vorhänge helfen gegen Blendung. Gegen Hitze schaffen sie oft nur 20 bis 35 %. Wenn Ihnen kühle Räume wichtig sind, setzen Sie zuerst außen an.
Nur wenig. Die dritte Scheibe senkt vor allem den U-Wert und hält im Winter die Heizwärme drinnen. Für den Sommer zählt der g-Wert, also der Anteil der Energie, der durch das Glas kommt. Erst Sonnenschutzglas oder eine Beschattung außen macht den Unterschied. Ein 3-fach-Glas mit Sonnenschutzfunktion verbindet beides.
Der g-Wert gibt an, wie viel Sonnenenergie durch das Glas in den Raum kommt. Ein g-Wert von 0,5 heißt, die Hälfte der Energie kommt durch. Übliches Wärmeschutzglas liegt bei etwa 0,5 bis 0,6, Sonnenschutzglas bei 0,2 bis 0,4. Je niedriger der Wert, desto kühler bleibt der Raum.
Bei Neubau und umfassender Sanierung eines Wohnhauses ja. Die OIB-Richtlinie 6 verlangt den Nachweis gegen sommerliche Überwärmung. Haupträume dürfen tagsüber höchstens 27 °C haben, Schlafräume nachts höchstens 25 °C. Beim einfachen Fenstertausch im Bestand brauchen Sie keinen Nachweis. Guter Hitzeschutz zahlt sich trotzdem aus.
Bei neuen Fenstern zahlen Sie für Sonnenschutzglas einen fairen Aufpreis pro Scheibe. Die Höhe hängt von Größe und Glasaufbau ab. Beim reinen Glastausch in bestehende Rahmen rechnen Sie mit ca. 200 bis 400 € pro Quadratmeter Glasfläche. Ein genaues Angebot erstellen wir nach einem Blick auf Ihre Fenster. Preise und Irrtümer vorbehalten.
Gerade dann. Mit Beschattung außen und richtigem Lüften bleiben Räume an Hitzetagen oft um mehrere Grad kühler. Eine Klimaanlage kostet Strom und braucht Wartung, guter Sonnenschutz arbeitet gratis. Wer die Sonne gar nicht erst hereinlässt, muss sie später nicht wegkühlen. Und falls doch einmal ein Klimagerät einzieht, sinken die Stromkosten spürbar.
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