Ein Innenfenster bringt Tageslicht in Räume, die sonst dunkel bleiben. Innenliegende Bäder, fensterloses Vorzimmer, abgetrennte Home-Offices. Überall dort, wo eine Wand zwei Räume teilt und das Licht nicht weiterkommt, schafft ein Fenster in der Innenwand Abhilfe. Gleichzeitig bleibt die räumliche Trennung erhalten, anders als bei einer offenen Raumgestaltung ohne Wand.
In Oberösterreich sehen wir das Thema Innenfenster in den letzten Jahren immer häufiger. Besonders bei Altbausanierungen in Linz und Umgebung, wo dunkle Flure sowie innenliegende Räume typisch sind. Aber auch im Neubau setzen Architekten gezielt Innenraumfenster ein, um Räume miteinander zu verbinden, ohne auf Privatsphäre oder Schallschutz zu verzichten.
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Inhaltsverzeichnis
Nicht jede Innenwand braucht ein Fenster. Aber es gibt Situationen, in denen ein Innenraumfenster einen spürbaren Unterschied macht.
Innenliegende Bäder sind der Klassiker. In vielen Wohnungen in Linz, Wels oder Steyr haben Bäder kein Außenfenster. Ein Innenfenster zum angrenzenden Schlafzimmer oder Flur lässt Tageslicht herein und verbessert die Belüftung. Mit satiniertem Glas bleibt die Privatsphäre gewahrt. Ein Dreh-Kipp-Mechanismus ermöglicht zusätzlich das Lüften nach dem Duschen.
Dunkle Flure und Vorzimmer profitieren enorm von einem Lichtfenster zur Küche oder zum Wohnzimmer. Selbst ein kleines, festverglastes Element über der Tür (ein sogenanntes Oberlicht) bringt bereits einen deutlichen Unterschied.
Küchendurchreichen erleben ein Comeback. Die klassische Durchreiche aus den 70er Jahren ist zwar optisch überholt, aber das Prinzip funktioniert nach wie vor. Ein modernes Schiebefenster aus Aluminium zwischen Küche oder aber auch einem Essbereich sieht zeitgemäß aus und erfüllt den gleichen Zweck. Essen durchreichen, kurz etwas besprechen, das Fenster wieder schließen.
Home-Office-Bereiche in Wohnräumen lassen sich mit einem Innenfenster optisch abtrennen, ohne den Raum abzuschotten. Der Blickkontakt bleibt erhalten, aber die Schalltrennung verbessert sich gegenüber einer offenen Lösung spürbar.
Büros und Praxen nutzen Innenfenster, um Besprechungsräume, Empfangsbereiche oder Behandlungszimmer mit Tageslicht zu versorgen. Einen ausführlichen Ratgeber zu größeren Glaslösungen im Bürobereich finden Sie in unserem Beitrag zu Glastrennwänden für Büro und Wohnbereich. Dort geht es um komplette Glaswände als Raumtrenner. Ein Innenfenster ist die kleinere, gezieltere Variante.

Ob als moderne Küchendurchreiche, Lichtbringer für fensterlose Bäder oder zur Strukturierung von Home-Offices und Praxen: Innenfenster schaffen eine zeitgemäße Raumaufteilung mit optimaler Lichtausbeute bei gewahrter Privatsphäre.
Die Entscheidung hängt davon ab, was das Innenfenster leisten soll.
Die einfachste und günstigste Variante. Das Glas sitzt fest im Rahmen und lässt sich nicht öffnen. Perfekt, wenn Sie nur Lichteinfall brauchen, aber keine Lüftung. Festverglasungen eignen sich besonders für Oberlichter über Türen, für Lichtfenster in Treppenhäusern und für dekorative Elemente im Loft-Stil. Durch den fehlenden Flügelrahmen fällt die Ansichtsbreite des Profils besonders schmal aus, was die Glasfläche maximiert.
Das klassische Wohnraumfenster, das auch im Innenbereich funktioniert. In Kippstellung lüften Sie den Raum, in Drehstellung öffnen Sie das Fenster komplett. Wir montieren im Innenbereich die gleichen Qualitätsbeschläge wie bei Außenfenstern. Die Bedienung ist identisch. Der Unterschied liegt bei der Verglasung, die im Innenbereich einfacher ausfallen kann.
Dreh-Kipp ist die richtige Wahl, wenn Sie Licht sowie Lüftung in einem Element kombinieren möchten. Beim innenliegenden Bad zum Beispiel ist die Kippfunktion nach dem Duschen Gold wert.
Platzsparend und modern. Das Fenster schiebt sich horizontal zur Seite, ohne in den Raum hineinzuragen. Das ist besonders bei Küchendurchreichen und bei Innenfenstern in schmalen Fluren praktisch, wo ein nach innen schwingender Flügel stören würde.
Schiebefenster für den Innenbereich fertigen wir in Aluminium oder Kunststoff nach Maß. Die Schiene kann oben, unten oder beidseitig geführt sein. Für eine filigrane Optik empfehlen wir Aluminiumprofile, die schlanker ausfallen als Kunststoff.
Im Gegensatz zu Außenfenstern muss ein Innenfenster weder Wind, Regen noch Temperaturschwankungen standhalten. Das vereinfacht die Materialwahl und senkt die Kosten.
Verglasung. Eine Einfachverglasung reicht in den meisten Fällen. Wenn Sie einen gewissen Schallschutz zwischen den Räumen wünschen (z.B. Home-Office neben dem Wohnzimmer), empfehlen wir eine 2-fach-Verglasung mit asymetrischen Glasdicken. Wärmeschutzglas mit Low-E-Beschichtung ist im Innenbereich nicht nötig, weil kein Temperaturunterschied zwischen den Räumen besteht.
Für Bäder und Bereiche mit Sichtschutzanforderung bieten wir satiniertes Glas (oft als Milchglas bezeichnet) an. Dieses Glas lässt Licht durch, verhindert aber den Durchblick. Auch Ornamentglas mit Strukturen ist eine Option, die besonders in Altbauten gut zur bestehenden Architektur passt. Mehr zum Thema Milchglas finden Sie in unserem Beitrag zu Fenstern mit satiniertem Glas.
Rahmenmaterial. Im Innenbereich spielt die Witterungsbeständigkeit keine Rolle. Trotzdem empfehlen wir Aluminium oder Kunststoff, weil diese Materialien pflegeleicht und langlebig sind. Aluminium hat den Vorteil der besonders schmalen Profilansicht, was bei Innenfenstern optisch viel ausmacht. Die Aluminiumprofile lassen sich in jeder RAL-Farbe pulverbeschichten. Schwarz (RAL 9005) im Industrial-Loft-Stil ist aktuell sehr beliebt. Einen eigenen Beitrag zu diesem Designtrend finden Sie unter Loftfenster im Industrial-Design.
Sicherheitsglas. Bei bodentiefen Innenfenstern oder bei Innenfenstern in Kinderzimmern empfehlen wir ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas). Es zerfällt bei einem Bruch in kleine, stumpfe Stücke und reduziert das Verletzungsrisiko deutlich.
Ein Innenfenster setzt voraus, dass die Innenwand eine Öffnung bekommt. Bevor Sie loslegen, sollten Sie drei Punkte klären.
– Tragfähigkeit der Wand. Bei einer tragenden Wand brauchen Sie einen Sturz über der Fensteröffnung, der die Last ableitet. Das muss ein Statiker oder Baumeister beurteilen. Bei einer nicht tragenden Trennwand (z.B. Leichtbauwand, Gipskarton) ist der Wanddurchbruch unkomplizierter, erfordert aber trotzdem eine saubere Einfassung.
– Wandstärke. Die Profiltiefe des Fensters muss zur Wandstärke passen. Standardmäßig arbeiten wir mit Profiltiefen von 76 mm oder 88 mm. Bei dünneren Innenwänden gibt es schmalere Lösungen mit Aluminium-Systemprofilen.
– Leitungen in der Wand. Vor dem Durchbruch unbedingt prüfen, ob Elektroleitungen, Wasserleitungen oder Heizungsrohre in der Wand verlaufen. Hier hilft ein einfaches Ortungsgerät oder ein Installateur, der kurz drüberschaut.
Die Montage selbst übernehmen wir mit unseren eigenen Monteuren. Der Einbau eines Innenfensters ist in der Regel innerhalb weniger Stunden erledigt, vorausgesetzt der Wanddurchbruch ist bereits vorbereitet. Für den Wanddurchbruch arbeiten wir bei Bedarf mit regionalen Bauunternehmen in Oberösterreich zusammen.
Beide Lösungen bringen Licht in abgetrennte Räume. Aber sie unterscheiden sich in Aufwand, Optik und Funktion.
Ein Innenfenster ist eine gezielte Öffnung in einer bestehenden Wand. Die Wand bleibt großteils erhalten. Das Fenster kann klein (z.B. 60 × 40 cm als Oberlicht) oder groß (z.B. 120 × 100 cm als Lichtfenster) ausfallen. Der bauliche Aufwand ist überschaubar, die Kosten moderat.
Eine Glastrennwand ersetzt eine komplette Wand oder einen großen Wandabschnitt durch Glas. Sie schafft maximale Transparenz, erfordert aber einen deutlich größeren baulichen Eingriff. Im Bürobereich ist die Glastrennwand oft die bessere Wahl, weil dort ganze Räume offen und lichtdurchflutet wirken sollen.
Für den Wohnbereich empfehlen wir häufiger das Innenfenster, weil es die bestehende Raumstruktur erhält und trotzdem Licht durchlässt. Wer beides kennenlernen möchte, ist in unserem Schauraum in Gramastetten willkommen. Dort zeigen wir sowohl Innenfenster-Lösungen als auch Glastrennwände.
Wir werden oft gefragt, ob man für ein Innenfenster „spezielle Fenster“ braucht. Die Antwort ist nein. In den meisten Fällen verbauen wir ganz normale Wohnraumfenster, die wir auch für Fassaden einsetzen. Der Unterschied liegt nur in der Verglasung, die im Innenbereich einfacher ausfallen kann. Das hat einen handfesten Vorteil für Sie. Sie bekommen die gleiche Beschlagqualität, die gleiche Verarbeitung und die gleiche Langlebigkeit wie bei einem Außenfenster. Und wenn Sie sich später entscheiden, den Raum umzugestalten, passt das Fenster auch in eine Außenwand – nur mit geringerem Wärmedämmwert. Wir haben schon Projekte gesehen, bei denen ein Innenfenster nach einem Umbau plötzlich zum Außenfenster wurde. Da war es gut, dass die Qualität von Anfang an gestimmt hat.
… Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!
Fenster-Schmidinger plant und montiert Innenfenster für Wohnräume und Büros in ganz Oberösterreich. Unser Tätigkeitsgebiet umfasst auch angrenzende Bezirke von Niederösterreich, Salzburg sowie der Steiermark bei einer maximalen Fahrtzeit von 1,5 Stunden von unserem Standort in Gramastetten bei Linz.
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