Sonnenschutzglas für Wintergarten
Sonnenschutz und angenehme Temperaturen im Wintergarten! Sonnenschutzglas für den Wintergarten oder lieber Rollos, die den Blick verstellen? Besitzer von Wintergärten greifen zu verschiedenen Lösungen, um hohe Temperaturen im Wintergarten zu vermeiden. Dabei liegt das Problem oft an dem Glas und hier findet sich genauso die Lösung.
✎ Sonnenschutzglas im Wintergarten – damit es nicht zu heiß wird
- Im Wintergarten freut man sich über jede Sonnenstunde – bis es im Sommer irgendwann zu viel wird. Dann merkt man schnell, dass normales Glas die Hitze kaum abhält. Sonnenschutzglas ist hier eine gute Lösung, weil es einen Teil der Strahlung einfach draußen lässt.
- Es gibt verschiedene Varianten, manche fast klar, andere mit deutlicher Tönung. Wie stark der Schutz sein soll, hängt von der Lage ab. Südseite braucht oft mehr, nordseitig reicht manchmal schon eine leichtere Version. Man kann sich das wie eine Art eingebauten Sonnenschirm im Glas vorstellen.
- Optisch wirkt das Glas je nach Ausführung unterschiedlich. Ein leicht getönter Wintergarten kann sehr edel aussehen – andere mögen es lieber möglichst neutral. Wichtig ist, dass Sie die Wirkung selbst einmal sehen, bevor Sie sich entscheiden.
- Wir laden Sie daher gerne ein, im Schauraum die verschiedenen Muster anzuschauen. Viele Kunden sagen erst dort: „Genau so will ich es haben.“ Und falls Sie noch nicht sicher sind – macht nichts. Sie nehmen sich die Zeit, die Sie brauchen.
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So funktioniert Sonnenschutzglas
Sonnenschutzglas ist veredeltes Glas. Ziel ist es dabei Licht in den Raum zu lassen und hingegen den Wärmeanteil – der durch die Sonneneinstrahlung verursacht wird – zu mindern. Herkömmliche Innenbeschattung sind damit überholt und dienen eher der Gemütlichkeit und der Dekoration. In manchen Lagen ist genau dieser Sichtschutz zwar gewünscht, doch wo das nicht der Fall ist, stellt Sonnenschutzglas für den Wintergarten eine attraktive Alternative dar.

Einfach dargestellt zeigen wir Ihnen die Funktion eines Sonnenschutzglases
Unterschiedliche Ansätze in der Technik
Um die Wärmebelastung in Wintergärten zu mindern, existieren zwei Verfahren: Reflexion oder Absorption.
Es gelangt weniger Wärmestrahlung in den Raum, wenn das kurzwellige Licht an der Oberfläche des Glases reflektiert. Dennoch ist der Raum geflutet mit langwelligem sichtbarem Licht und von innen wirkt das Glas farbneutral. Einen Großteil der Wärmeeinwirkung des einfallenden Sonnenlichts strahlt das Sonnenschutzglas im Wintergarten ab.
Für die Absorption von Wärmestrahlung wird die Glasmasse selbst oder die Oberfläche des Glases eingefärbt. An dieser Färbung wird die Strahlungsenergie der Sonne in Wärme umgewandelt und abgestrahlt. Sie kennen den Effekt von dunklen Fassaden und Wänden. Diese Wärme gelangt nun nicht mehr so stark in den Wintergarten. Die Behandlung des Glases geht mit einer leichten Tönung einher, die viele als angenehm empfinden.
Möchten Sie weitere Informationen zu den Wintergärten-Gläsern erhalten? Klicken Sie auf den folgenden Link, um mehr über die Wahl des Glases für meinen Wintergarten zu erfahren: „Welches Glas wähle ich für meinen Wintergarten?„
Licht oder Beschattung im Wintergarten
Innen angebrachter Sonnenschutz im Wintergarten dient seltener dem Zweck, die Lichteinstrahlung und Wärmeentwicklung einzudämmen. Gerade der freie und uneingeschränkte Blick nach draußen an einem sonnigen Tag ist es doch, der bei den meisten den Wunsch nach einem Wintergarten weckt. Herkömmliche Lösungen wie Rollos, Raffgardinen oder Jalousien eignen sich zwar als Raumdekoration, erlauben jedoch keine schöne Aussicht. Sie dienen einem ganz anderen Zweck: die Temperatur zu senken. Das gelingt mit Sonnenschutzglas ohne Verdunkelung.
Ob das Sonnenschutzglas soweit ausreicht, um auf eine zusätzliche Beschattung zu verzichten, klären Sie am besten mit einem Fachpartner bei einem Besichtigungstermin ab!
EXTRA-TIPP: Natürliche Beschattung als Option für angenehmere Temperaturen im Wintergarten!
Eine natürliche Beschattung durch einen Baum bietet eine interessante Alternative zum Sonnenschutzglas oder einer konventionellen Beschattung. Dabei ist es wichtig, den perfekten Standort für den Baum sorgfältig auszuwählen. Der Wuchs der Wurzeln könnte angrenzende Gebäudeteile, wie die Wintergartenkonstruktion, beeinträchtigen, was im schlimmsten Fall zur Entfernung des Baumes führen könnte. Außerdem muss man Wetterextreme und Stürme berücksichtigen, da diese den Baum umstürzen lassen könnten, was besonders in der Nähe des Wintergartens problematisch sein kann. Auch die Zeit, die ein Baum benötigt, um ausreichend natürlichen Schatten zu spenden, kann eher dafür sprechen, Sonnenschutzglas zu verwenden und den Wintergarten mit einer Außenbeschattung auszustatten.
Sonnenschutzglas in der Praxis
Vor allem das gläserne Dach ist es, das die sommerlichen Extrem-Temperaturen im Wintergarten begünstigt. Ein Sonnenschutzglas kann die Temperaturen im Innenraum um bis zu 75 Prozent senken. Technische Angaben der Hersteller zu den Gläsern heißen dann etwa so: 50/25. Dabei bezieht sich der erste Wert auf die Lichtdurchlässigkeit in Prozent und der zweite auf den sogenannten g-Wert. Das ist der Grad der Aufheizung durch die Sonne. In diesem Beispiel gibt der g-Wert eine Aufheizung von nur noch 25 Prozent an. Das wärmeabweisende Sonnenschutzglas wirkt in beide Richtungen. Im Sommer hält es sie solare Aufheizung draußen, im Winter die Heizwärme innen.

Infografik zu Sonnenschutzglas in der Praxis mit g-Wert-Skala und Empfehlungen für verschiedene Himmelsrichtungen zur Planung.
Prinzipiell kann man also auch Sonnenschutzgläser bei Wintergärten als Dachverglasung montieren. Es ist jedoch nicht so gebräuchlich, da auch zur kälteren Jahreszeit – wo man gerne die solaren Gewinne / Wärme im Wintergarten wünscht – auch die Sonne abgeschirmt wird. Im Sommer hingegen hat das Sonnenschutzglas einen positiven Effekt, da der Raum nicht so schnell aufheizt. Je nach Wahl des Sonnenschutzglases wird man aber über eine zusätzliche Außenbeschattung des Wintergartens im Sommer nicht hinwegkommen. Es stellt sich dann auch die Frage, ob das doch teurere Sonnenschutzglas die zusätzlichen Kosten rechtfertigt.
Zum Einsatz empfehlen wir Sonnenschutzgläser mit einer bläulichen Spiegelung bzw. ein neutrales Sonnenschutzglas mit einer leichten Spiegelung. Bräunliche Sonnenschutzgläser hingegen empfehlen wir nicht, da diese das Gefühl erwecken können, dass es draußen immer bewölkt / trüb ist.

Es gibt verschiedene Arten von Sonnenschutzgläsern, die beim Wintergarten zum Einsatz kommen können. Ob das Sonnenschutzglas eine Aussenliegende-Beschattung ersetzen kann, klären Sie am besten mit dem Wintergarten-Experten Ihres Vertrauens ab!
FAQ – Ihre Fragen zum Thema Sonnenschutzglas für Wintergarten
Rechnen Sie mit einem Aufpreis von ca. 40,00 bis 100,00 € pro m² Glasfläche, wenn Sie statt einem normalen 3-fach-Wärmeschutzglas ein Sonnenschutzglas wählen. Bei einem Wohnwintergarten von 20 m² senkrechter Verglasung und 15 m² Dachfläche ergibt das unterm Strich ca. 1.500,00 bis 3.500,00 € Mehrkosten. Am Dach kommt dazu, dass nach ÖNORM Verbundsicherheitsglas (VSG) Pflicht ist. Die Kombination aus VSG und Sonnenschutzbeschichtung kostet pro m² deutlich mehr als reines Sonnenschutzglas in der Fassade.
Gemessen an der Gesamtinvestition fällt der Glasaufpreis nicht groß ins Gewicht. Ein Wohnwintergarten in Österreich kostet samt Konstruktion, Fundament, Verglasung und Montage um die 1.500,00 bis 4.500,00 € pro m² Grundfläche. Das Sonnenschutzglas steckt da entweder schon drin oder kommt als separater Posten dazu, den wir im Angebot klar ausweisen.
Den Vorteil spüren Sie im Sommer. Der g-Wert der Verglasung sinkt von ca. 0,50 bis 0,62 bei normalem Wärmeschutzglas auf 0,25 bis 0,35 bei Sonnenschutzglas. Statt voller Sonneneinstrahlung kommt nur noch rund die Hälfte der Energie ins Rauminnere (dies variiert natürlich bei den einzelnen Sonnenschutzglastypen!).
Nachteil: Das Glas filtert auch im Winter. Wer viel Wert auf passive Sonnenwärme an kalten Wintertagen legt, verliert diesen Effekt. Wenn Ihr Wintergarten ohnehin temperiert mit Fußbodenheizung betrieben wird, stört das kaum. Bei einem Kaltwintergarten, der nur von der Sonne lebt, würden wir Sonnenschutzglas eher nicht empfehlen.
Als Alternative bleibt die außenliegende Beschattung. Eine Markise, ein Sonnensegel oder eine Dachbeschattung fangen die Sonnenstrahlen schon ab, bevor sie auf das Glas treffen. Das ist flexibler, weil Sie bei Bedarf beschatten und an trüben Tagen die volle Sonne reinlassen. Für eine motorbetriebene Dachbeschattung bei einem mittelgroßen Wintergarten reden wir über ca. 5.000,00 bis 12.000,00 €. Die Rechnung fällt dann ähnlich aus wie reines Sonnenschutzglas, manchmal auch teurer, bringt aber mehr Spielraum im Alltag.
Bitte beachten Sie, dass die genannten Preise Richtwerte aus unserer Beratungspraxis sind und je nach Hersteller, Glasaufbau, Rahmenmaterial und regionalen Gegebenheiten stark variieren können.
Einen pauschal „richtigen“ g-Wert für Wintergärten gibt es nicht. Was beim einen Wintergarten ideal wäre, wäre beim anderen eine Fehlentscheidung. Die wichtigsten Punkte, auf die es ankommt, sind die Ausrichtung zur Sonne, wie Sie den Raum nutzen wollen und ob Sie außen eine Beschattung planen.
Der g-Wert sagt aus, wie viel Sonnenenergie durch das Glas kommt. Bei 0,60 sind es 60 %, der Rest wird reflektiert oder absorbiert. Für den Wintergarten heißt das unterm Strich, dass ein hoher g-Wert im Winter kostenlose Heizung bringt und im Sommer Hitzestress. Genau zwischen diesen beiden Polen müssen Sie sich entscheiden oder eine Beschattung dazwischenschalten.
In der Praxis haben sich folgende Werte bewährt.
Auf der Nordseite darf der g-Wert ruhig hoch sein, damit die wenige Sonne möglichst viel Wärme bringt. Übliche 3-fach-Wärmeschutzgläser mit g-Werten zwischen
0,50 und 0,62 passen hier gut.
Auf Süd-, Ost- und Westseite ohne Beschattung empfehlen wir ein
Sonnenschutzglas mit einem g-Wert zwischen 0,25 und 0,40. Ohne diese Reduktion wird der Raum im Sommer bei direkter Sonne kaum nutzbar. Moderne Sonnenschutzgläser schaffen sogar Werte unter 0,20, was aber die solaren Gewinne im Winter stark beschneidet.
Mit außenliegender Beschattung auf Süd- und Westseite können Sie auf Sonnenschutzglas verzichten. Ein normales 3-fach-Wärmeschutzglas mit g-Wert um
0,50 bis 0,55 reicht, weil der Raffstore, die Dachmarkise oder das Sonnensegel den Sommerschutz übernimmt. Im Winter lassen Sie bei Bedarf die volle Sonne rein.
Beim Glasdach ist Vorsicht geboten, weil das Dach der direkten Sonne am stärksten ausgesetzt ist. Entweder
Sonnenschutzglas mit einem g-Wert um 0,30 oder normales Wärmeschutzglas plus außenliegende Dachbeschattung. Ohne eine der beiden Lösungen wird der Raum im Juli und August zum Treibhaus.
Für einen
Wohnwintergarten, der ganzjährig auf 19 bis 22 °C temperiert wird, ist ein g-Wert um
0,40 bis 0,50 in Kombination mit Beschattung meist die ausgewogenste Lösung. Ein
temperierter Wintergarten mit leichter Heizung verträgt einen etwas höheren Wert, weil die passiven Sonnengewinne stärker zur Temperierung beitragen. Ein
Kaltwintergarten ohne Heizung lebt fast nur von der Sonne, hier sollte der g-Wert nicht zu niedrig sein.
Was dabei oft untergeht, ist der Zusammenhang mit dem
U-Wert. Niedriger g-Wert plus hoher U-Wert ist die schlechteste Kombination, weil Sie weder Sonnenwärme reinlassen noch die vorhandene Wärme halten. Hochwertige Wintergartengläser haben deshalb U-Werte um 0,5 bis 0,7 W/m²K, kombiniert mit einem passenden g-Wert.
Bitte beachten Sie, dass die genannten Werte Richtwerte aus unserer Beratungspraxis sind. Welche Glaskombination für Ihren Wintergarten die richtige ist, hängt von der konkreten Ausrichtung, der geplanten Nutzung und der Beschattung ab. Wir planen jede Verglasung individuell und zeigen Ihnen beim
Beratungstermin die konkreten Werte der Glasaufbauten, die bei Ihrem Projekt in Frage kommen.
Klassisches Sonnenschutzglas ist dauerhaft getönt und verändert seine Farbe nicht. Die Tönung wird durch eine hauchdünne Metallbedampfung auf einer der Glasscheiben im Scheibenzwischenraum erzeugt. Diese Beschichtung reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlung zurück, bevor die Energie ins Rauminnere gelangt. Unabhängig davon, ob die Sonne scheint oder nicht, bleibt die Optik der Scheibe gleich.
Im Vergleich zu einer selbsttönenden Brille ist der Unterschied also groß. Phototrope Gläser, wie man sie von Sehbrillen kennt, reagieren auf UV-Licht und werden bei Sonne dunkler. Beim Fenster funktioniert das technisch nicht, weil Isolierglas mehrere Scheiben mit Beschichtung und Gasfüllung kombiniert und die UV-Reaktion durch die Wärmeschutzbeschichtung gestört würde. Serienreife phototrope Verglasungen für Wintergärten gibt es deshalb nicht.
Die Tönung selbst ist in der Regel dezent. Moderne Sonnenschutzgläser haben einen leichten Grün-, Blau- oder Graustich, der von innen kaum auffällt und von außen je nach Lichteinfall unterschiedlich stark wirkt. Die Lichtdurchlässigkeit bleibt trotzdem hoch, meistens zwischen 50 und 70 %. Das heißt, der Raum bleibt hell (wird aber abgedunkelt), nur die Wärme wird reduziert.
In der Praxis ist die Kombination aus normalem Sonnenschutzglas plus außenliegender Beschattung meistens die bessere Wahl. Der Raffstore, die Dachmarkise oder das Sonnensegel lassen sich bei Bedarf aktivieren und bei trüben Tagen oder im Winter komplett zurückziehen.
Für einen Wintergarten reicht Sonnenschutzglas allein in den seltensten Fällen aus. Eine außenliegende Beschattung ist in fast allen Fällen die bessere oder zumindest eine sinnvolle Ergänzung, besonders auf Süd- sowie Westseite und vor allem beim Glasdach.
Der Grund liegt in der Physik. Sonnenschutzglas reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlung, lässt aber immer noch einen Anteil durch. Selbst bei einem niedrigen g-Wert von 0,30 kommen 30 % der Energie ins Rauminnere. Bei einem unbeschatteten Glasdach von 15 m² an einem heißen Julitag reichen diese 30 % trotzdem aus, um den Raum auf über 35 °C aufzuheizen. Die Wärme, die einmal drin ist, bleibt drin und staut sich.
Eine außenliegende Beschattung fängt die Sonnenstrahlung ab, bevor sie auf das Glas trifft. Das ist thermisch viel wirkungsvoller, weil die Wärme erst gar nicht in den Raum gelangt. Ein außenliegender Raffstore bzw. Senkrechtmarkise oder eine Dachmarkise reduziert den solaren Wärmeeintrag um bis zu 80 %, während Sonnenschutzglas allein nur 40 bis 70 % schafft.
Eine innenliegende Beschattung wie Plissees, Rollos oder Jalousien hinter dem Glas hilft beim Blendschutz, aber kaum gegen die Wärme. Die Strahlung ist bereits durch das Glas und wird nur reflektiert. Die Wärmeenergie bleibt trotzdem im Raum. Deshalb reichen Plissees bei einem Wintergarten im Sommer nicht aus, egal wie gut das Glas ist.
Ein leicht dunklerer Eindruck bleibt, aber deutlich weniger, als die meisten Kunden befürchten. Moderne Sonnenschutzgläser haben eine Lichtdurchlässigkeit von ca. 50 bis 70 %, während normales 3-fach-Wärmeschutzglas bei 70 bis 75 % liegt. Der Unterschied ist vorhanden, aber im Alltag kaum störend.
Was Sie merken, ist weniger eine Verdunkelung als ein leichter Farbstich. Sonnenschutzgläser haben je nach Hersteller und Beschichtung einen Grün-, Blau- oder Grauton, der von innen gesehen die Umgebung leicht einfärbt. Rasen, Bäume und Himmel wirken gedämpfter als durch normales Glas. Die meisten Kunden gewöhnen sich innerhalb weniger Wochen komplett daran und nehmen den Effekt nach dieser Zeit gar nicht mehr bewusst wahr.
Bei sehr niedrigen g-Werten unter 0,20 wird der Effekt allerdings stärker. Diese Spezialgläser sind dann deutlich dunkler getönt und eignen sich eher für Bürogebäude oder Schaufenster als für einen Wohnwintergarten. Für den privaten Bereich empfehlen wir Sonnenschutzgläser im g-Wert-Bereich 0,30 bis 0,40, weil die Tönung dort noch unauffällig bleibt und die Sommertauglichkeit trotzdem gegeben ist. Tipp... schauen Sie sich im Schauraum die einzelnen Muster an!
Ein Unterschied, den viele übersehen, ist die Wirkung von außen. Sonnenschutzglas reflektiert einen Teil des Lichts, was von außen manchmal wie ein leichter Spiegeleffekt aussieht, besonders bei direkter Sonneneinstrahlung. Das kann sogar gewünscht sein, weil es die Einsicht in den Raum von außen reduziert. An trüben Tagen oder bei Dunkelheit ist dieser Effekt aber kaum sichtbar, das Glas wirkt dann fast wie normales Isolierglas.
Ein weiterer Punkt betrifft die Pflanzen im Wintergarten. Sonnenschutzglas reduziert nicht nur die Wärme, sondern filtert auch einen Teil der UV-Strahlung heraus. Für die meisten Zierpflanzen ist das unproblematisch, weil sie mit weniger direkter Sonne gut zurechtkommen. Bei Zitruspflanzen, Oleander oder mediterranen Kübelpflanzen, die viel Licht brauchen, kann ein zu dunkles Glas das Wachstum beeinträchtigen. Hier sollten Sie den g-Wert nicht zu niedrig wählen oder die Pflanzen zusätzlich im Sommer nach draußen stellen.
… Sie haben eine Frage? Senden Sie uns einfach eine Nachricht an office@fensterschmidinger.at und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!
Schöne Aussichten mit Wintergarten-Sonnenschutzglas
Wie bereits erwähnt, benutzen viele die Beschattung als dekoratives Element im Wintergarten. Jalousien oder weich fallende Faltsonnensegel besitzen ihren Charme, den auch wir wahrnehmen. Sie sind willkommen als Blendschutz, wenn die Sonne vorübergehend im ungünstigen Winkel zum Wintergarten steht. Gegen die Wärmestauung im Sommer richten sie wenig aus. Wenn doch, dann oft um den Preis der Verdunkelung.
Statt auf herkömmliche Maßnahmen zu setzen, informieren Sie sich über unsere Vorschläge für Ihr Wintergartenprojekt. Diese Vorschläge sehen nicht nur gut aus, sondern erfüllen auch ihren Zweck, wie beispielsweise LED-Licht in den Dachsparren oder viele andere Ausstattungsmerkmale, die den Wintergarten noch attraktiver machen. Zudem können wir Ihnen passende Sonnenschutzverglasungen anhand verschiedener Muster präsentieren und Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile im Detail erläutern.
Wir bieten unsere Beratungsleistungen vor Ort oder in unserem Schauraum für Interessenten in Oberösterreich sowie in den angrenzenden Bezirken von Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark an, solange die Fahrtzeit maximal 1,5 Stunden beträgt. Außerhalb dieses Gebiets können wir leider keine Beratung anbieten.
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