Die OIB-Richtlinie 6 einfach erklärt | EnEV-Anforderungen Fenster in Österreich
EnEV oder OIB? Was gilt wirklich bei uns? Viele, die in Österreich ein Haus bauen, renovieren oder Fenster tauschen möchten, stolpern irgendwann über die Frage: Was sind EnEV-Anforderungen für Fenster in Österreich. Die Frage ist eigentlich nicht richtig, denn: Tatsächlich kommt die EnEV, die Energieeinsparverordnung, aus Deutschland. Sie legt dort energetische Standards fest, besonders für Neubauten sowie Sanierungen. Klingt erst einmal verwirrend, denn auch in Österreich gibt es strikte Vorgaben, aber eben unter einem anderen Namen: OIB-Richtlinie 6.
Die OIB-Richtlinien sind das österreichische Pendant zur deutschen EnEV und regeln alles rund um Wärmeschutz und Energieeinsparung im Gebäude. Sie gibt ganz genau vor, wie gut Fenster dämmen müssen, um Heizkosten zu sparen und das Klima zu schützen. Ab 2026 gilt hier OIB RL 6 2025. Die Anforderungen sind damit flächendeckend noch strenger, weshalb sich ein genauer Blick lohnt.
✎ EnEV-Anforderungen Fenster in Österreich im kurzen Überblick
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Inhaltsverzeichnis
Fenster sind mehr als nur Glas mit Rahmen. Sie bestimmen, wie wohl Sie sich zu Hause fühlen, wie hoch Ihre Heizkosten ausfallen. Um zu bestimmen, wie gut die Dämmung ist, gibt es den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Der U-Wert gibt an, wie viel Wärmeenergie in Watt pro Quadratmeter Oberfläche bei einer Temperaturdifferenz von 1 Kelvin (bzw. 1 °C) durch das Fenster fließt. Einfach gesagt: Je kleiner der U-Wert, desto besser bleibt die Wärme drinnen.
Bei dem U-Wert kann es schnell zu Verwirrungen kommen: Der U-Wert heißt bei Fenstern auch Uw-Wert – das w steht hier für das englische Wort window. Der Uw-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters. Daneben gibt es noch den Uf-Wert (f für frame, der Rahmen) und den Ug-Wert (g für glazing, die Verglasung). Wichtig für die OIB-Richtlinie für Fenster ist der Uw-Wert.
Beim Neubau oder Niedrigstenergiegebäude gilt aktuell, dass Fenster laut OIB-Richtlinie 6 einen maximalen Uw-Wert von etwa 1,3 bis 1,4 W/(m²K) benötigen. Wer ein Haus neu baut, muss darauf achten, dass die Fenster diesen Wert nicht überschreiten. Moderne doppelt oder dreifach verglaste Fenster kommen allerdings locker unter diesen Uw-Wert.
Der Uw-Wert von Fenstern bei Sanierung sieht ähnlich aus. Auch hier verlangt die OIB an allen Außenwänden – und damit an Fenstern – maximal 1,3 bis 1,4 W/(m²K). Möchten Sie Förderungen in Anspruch nehmen, setzen viele Landes-Förderstellen und der Bund sogar noch strengere Werte voraus. Oft liegt die Grenze für förderfähige Fenster bei 1,1 W/(m²K) oder sogar noch niedriger. Da lohnt sich der Blick ins Detail, denn ein niedrigerer Uw-Wert bringt bares Geld durch Zuschüsse und niedrigere Energiekosten.
Jetzt fragen Sie sich sicher: Welche Fenster passen denn überhaupt zu diesen Anforderungen? WAKU-Fenster, speziell die Systeme W76 und W88, erfüllen nicht nur die Vorgaben der OIB-Richtlinie 6, sondern übertreffen sie sogar. Beide Varianten bieten exzellenten Wärmeschutz und helfen Ihnen, Ihr Zuhause fit für die Zukunft zu machen.
Das WAKU W76 ist ein echtes Allroundtalent: Mit einem Uw-Wert bis zu 0,78 W/(m²K) unterbietet es die gesetzlichen Vorgaben deutlich. Wer große Fensterflächen liebt und dabei Energie sparen möchte, ist hier bestens beraten. Die schlanke Optik sorgt für viel Licht, ohne auf Komfort zu verzichten.
Noch eine Stufe besser dämmt das WAKU W88. Mit einem Uw-Wert ab 0,67 W/(m²K) ist es die erste Wahl für alle, die maximale Förderung ausschöpfen und den höchsten Energiestandard erreichen wollen. Besonders bei Passivhäusern oder bei anspruchsvollen Altbausanierungen spielt dieses System seine Stärken voll aus.
Beide Fenstersysteme gibt es in zahlreichen Designs und Ausführungen: klassisch, modern, in Kunststoff oder Kunststoff/Aluminium. Das sorgt dafür, dass sie optisch und technisch zu jedem Haus passen – egal ob Neubau oder Renovierung. Und das Beste: Wer sich für WAKU entscheidet, bekommt geprüfte Qualität, die auf jedem Förderantrag eine gute Figur macht. So bleiben Sie flexibel und sichern sich alle Vorteile – ohne Kompromisse.
Es gibt Förderung für den Fenstertausch in Österreich. Meistens sind die Förderungen Teil von großen Programmen, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Die Höhe der Zuschüsse ist dabei von Programm zu Programm und Bundesland zu Bundesland verschieden. Hier ein Überblick für Sie, über die gängigsten Förderprogramme zur Sanierung:
Häufig muss der Uw-Wert Ihrer Fenster die Fördergrenze erfüllen – aktuell liegt dieser meist bei maximal 1,1 W/(m²K). Schauen Sie am besten vorab in die Förderbedingungen Ihres Bundeslandes, denn manche Regionen fordern noch strengere Werte oder bieten Extra-Zuschüsse für besonders energieeffiziente Systeme. Halten Sie auch Nachweise über den fachgerechten Einbau bereit – manchmal brauchen Sie für den Antrag eine Bestätigung vom Fensterfachbetrieb.
Ohne Energieausweis läuft gar nichts. Sie brauchen ihn für die Förderanträge und als offiziellen Nachweis der energetischen Qualität Ihres Gebäudes. Viele Fensterprofis können den Energieausweis direkt für Sie erstellen oder vermitteln. Das spart Zeit und Nerven. Beim ersten Beratungsgespräch können Sie gleich danach fragen – so bekommen Sie alles aus einer Hand und sind bestens vorbereitet.
Behalten Sie die Fristen im Blick: Förderanträge müssen Sie meist vor Baubeginn oder Fenstertausch einreichen. Ein schneller Check beim zuständigen Amt oder auf der Website Ihres Bundeslandes schützt vor bösen Überraschungen. Und noch ein Tipp für Sparfüchse: Je besser der U-Wert deiner Fenster, desto höher fällt oft die Förderung aus – also kann sich die Investition in hochwertige Fenstersysteme doppelt lohnen.
Uw-Werte klingen abstrakt. Was bedeutet der Unterschied zwischen 2,5 und 0,7 W/m²K konkret auf Ihrer Heizkostenabrechnung? Wir rechnen das an einem typischen Einfamilienhaus in Oberösterreich durch.
Annahmen für die Rechnung. Einfamilienhaus mit 20 m² Fensterfläche, Heizperiode 200 Tage, durchschnittliche Temperaturdifferenz innen/außen 20 °C, Heizkosten 10 Cent pro kWh (Gas/Wärmepumpe Mischwert).
| Fenster | Uw-Wert | Wärmeverlust pro Jahr | Heizkosten nur für Fenster |
|---|---|---|---|
| Isolierglas vor 1995 | 2,5 W/m²K | ca. 2.400 kWh | ca. 240 € |
| 2-fach Wärmeschutzglas | 1,1 W/m²K | ca. 1.056 kWh | ca. 106 € |
| 3-fach Verglasung (OIB-konform) | 0,7 W/m²K | ca. 672 kWh | ca. 67 € |
| 3-fach Premium (energeto®) | 0,5 W/m²K | ca. 480 kWh | ca. 48 € |
Der Wechsel von altem Isolierglas auf eine moderne 3-fach-Verglasung spart in diesem Beispiel rund 170 € pro Jahr allein über die Fensterflächen. Bei steigenden Energiepreisen wird dieser Betrag von Jahr zu Jahr größer. Über die Lebensdauer der Fenster (30+ Jahre) ergibt sich eine Ersparnis von über 5.000 €, und das nur bei den Fenstern.
Diese Rechnung ist bewusst vereinfacht. In der Praxis spielen auch die Rahmenqualität, die Warme Kante, die Montagequalität und das Lüftungsverhalten eine Rolle. Trotzdem zeigt sie, dass der U-Wert kein theoretischer Wert ist, sondern direkt auf Ihre Heizkosten wirkt. Einen ausführlichen Vergleich zwischen 2-fach und 3-fach Verglasung finden Sie im Beitrag 2-fach vs. 3-fach Verglasung.
Fenster nach OIB-Richtlinie 6 zu planen oder zu tauschen, muss keine Herausforderung sein. Mit den richtigen Infos und den passenden Fenstern ist vieles möglich: mehr Wohnkomfort, geringere Heizkosten und attraktive Förderungen. Egal, ob Sie neu bauen oder Ihr Zuhause modernisieren – mit dem Wissen um U-Werte und die aktuellen Förderbedingungen treffen Sie die richtige Wahl.
Sie möchten wissen, ob Ihre geplanten oder bestehenden Fenster den aktuellen Vorgaben entsprechen? Dann lassen Sie Ihre Fenster kostenlos und unverbindlich prüfen. So erhalten Sie Klarheit, Sicherheit und bleiben immer auf dem neuesten Stand.
Sie möchten Fenster, die die Anforderungen an die OIB-Richtlinien erfüllen? Genau dafür sind unsere WAKU-Fenster die clevere Lösung. Mit Uw-Werten weit unter den gesetzlichen Grenzen holen Sie nicht nur maximale Zuschüsse, sondern sparen langfristig richtig Heizkosten.
Was unsere Kunden daran besonders schätzen:
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