Reinigung Satinato Gläser
Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag Reinigungstipps für Satinato Gläser!
Bei einem Fenster mit Satinatoglas handelt es sich um ein undurchsichtiges Glas, welches durch verschiedene Arten hergestellt werden kann. Als Grundmaterial kommt dabei eine einfache Float Klarglasscheibe zum Einsatz. Diese wird in der Produktion mittels Sandstrahlung, Siebdruck oder aber auch Säuremittel zu dem milchigen Endprodukt weiterverarbeitet.
✎ Reinigung von Satinato-Glas – kurz zusammengefasst
- Satinato- bzw. säuremattiertes Glas ist ein milchiges, undurchsichtiges Glas auf Basis von normalem Floatglas, das etwa durch Sandstrahlen, Siebdruck oder Säurebehandlung bearbeitet wird.
- Für die normale Reinigung reichen Wasser und ein weiches Tuch oder Schwamm, bei stärkeren Verschmutzungen ein handelsüblicher Glasreiniger – immer die ganze Fläche gut benetzen und lieber zwei Durchgänge machen.
- Wichtig: keine trockenen, verschmutzten Tücher, keine Mikrofasertücher, Stahlwolle, Schleifpapier oder scharfen Reiniger (Nitro, Chlor usw.) verwenden, sonst drohen feine Kratzer und dauerhafte Spuren in der matten Oberfläche.
- Fettflecken möglichst mit Glasreiniger entfernen und auf der satinierten Seite zuerst an einer unauffälligen Stelle testen; generell lohnt es sich, beim Glaslieferanten eine eigene Reinigungsempfehlung einzuholen.
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Reinigungstipps Satinato Gläser
Für säuremattiertes Glas empfehlen wir die Reinigung mit Wasser und einem weichen Reinigungstuch oder aber auch einen weichen Schwamm. Für hartnäckigere Flecken können auch handelsübliche Glasreiniger verwendet werden.
- Bringen Sie bei der Reinigung reichlich Wasser oder Glasreiniger auf die gesamte Glasfläche auf. Nur so kann eine streifenfreie Reinigung gewährleistet werden.
- Bei hartnäckigen Flecken wiederholen Sie zudem den Vorgang.
- Wichtig – für die Reinigung! Nie trockene oder verschmutzte Tücher oder aber auch Lappen verwenden. Auch nicht mit zu großem Druck putzen. Dies kann dazu führen, dass auf dem Glas Kratzspuren hinterlassen werden.
- Verwenden Sie keine scharfen Reinigungsmittel (Nitro, Chlor, etc.) und auch keine Stahlwolle, Schleifpapier oder andere spitzen und scharfen Gegenstände.
Die oben angegebenen Hinweise sind Empfehlungen und können natürlich je nach Art des Glases und Herstellers variieren.
Wir empfehlen Ihnen daher, bei Ihrem Lieferanten, nach einer gesonderten Reinigungsempfehlung anzufragen.
Extra-Tipp
Gerade bei Satinato- oder säuremattierten Gläsern lohnt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen!
1. Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Glas speziell beschichtet oder herstellerseitig behandelt wurde – das beeinflusst die Reinigungsmethode.
2. Testen Sie Reinigungsmittel immer an einer unauffälligen Stelle. So vermeiden Sie ungewollte Schlieren oder Veränderungen der Glasoberfläche.
3. Für besonders langanhaltende Sauberkeit können Sie überlegen, ob ein Glasversiegelungsmittel sinnvoll ist – es hilft, Kalk und Schmutz abzuweisen.
Am besten: Holen Sie sich vom Glaslieferanten eine individuelle Pflegeempfehlung, abgestimmt auf Ihre Verglasung. Damit bleibt Ihr Satinato-Glas lange schön – ganz ohne Risiko.
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Wie kann ich Fettflecken auf satiniertem Glas beseitigen?
Wenn Sie Fettflecken auf satiniertem Glas haben, können Sie versuchen, diese mit einem herkömmlichen Glasreiniger zu entfernen. Sollte es sich nicht um die glatte Seite, sondern um die satiniert-geätzte Glasseite handeln, testen Sie den Glasreiniger zunächst an einer nicht sichtbaren Stelle, um zu prüfen, ob der Reiniger die Oberfläche beschädigt. Lesen Sie außerdem vor dem Anwenden des Glasreinigers die genaue Anleitung des Reinigungsmittels, um sicherzustellen, dass kein Hinweis vermerkt ist, dass das satinierte Glas damit nicht gereinigt werden darf. Generell sollten Sie beim Reinigen der satinierten Oberfläche darauf achten, nur weiche Tücher zu verwenden und auf Mikrofasertücher, grobe Reinigungsschwämme oder sogar Stahlwolle zu verzichten, da diese die Oberfläche beschädigen und feine Kratzer hinterlassen können.
FAQ – Weitere Fragen zum Thema Reinigung Satinato Gläser
Mit weichem Tuch ist ein Tuch gemeint, das keine harten Fasern hat und die satinierte Oberfläche nicht poliert oder verkratzt. Am besten eignet sich ein sauberes, weiches Baumwolltuch (z.B. ein altes, weiches T-Shirt) oder aber ein Spezialglas-Tuch, das für empfindliche Glasoberflächen gedacht ist und zudem auch streifenfrei reinigt. Mikrofasertücher können - je nach Qualität und Struktur - auf satiniertem Glas zu Schlieren führen oder die Oberfläche mit der Zeit optisch verändern, weil sie sehr griffig sind.
Bitte testen Sie das Tuch zuerst an einer nicht so sichtbaren Stelle, damit Sie sehen, ob es wirklich keine Schlieren macht, die Oberfläche sauber bleibt und darüber hinaus, ob es nicht zu sehr reibt auf der satinierten Fläche.
Kratzer auf satiniertem Glas sind leider schwer zu reparieren, weil die matte Oberfläche durch eine spezielle Behandlung (Säureätzung oder Sandstrahlung) entsteht. Jeder Versuch, den Kratzer zu schleifen oder zu polieren, verändert die Struktur der Oberfläche. Die behandelte Stelle wird dann glänzender als der Rest und fällt sofort auf.
Wenn der Kratzer stark stört, bleibt in vielen Fällen nur der Austausch der Glasplatte. Satiniertes Glas kann nach Maß gefertigt werden. Die Kosten hängen von der Größe und der Glasstärke ab.
Davon raten wir ab. Säuren und stark chemische Reiniger können die mattierte Oberfläche verändern, weil diese bewusst aufgeraut ist und Flüssigkeiten anders aufnimmt als glattes Glas.
Die Hersteller sehen das nicht einheitlich. Der Glashersteller Sprinz schließt in seinen Pflegehinweisen säurehaltige Reinigungsmittel und Essigessenz ausdrücklich aus, und in den Reinigungshinweisen zu den AGC-Dekorgläsern heißt es, dass stark säure- oder laugenhaltige Mittel die Glasoberfläche anrauen können. Andere Glasereien empfehlen bei Kalk hingegen sehr wohl Essigsäure. Ein Mittel, das auf jedem satinierten Glas funktioniert, gibt es also nicht.
Unsere Empfehlung geht daher in eine andere Richtung. Prüfen Sie zuerst, welche Verschmutzung überhaupt vorliegt, und testen Sie jedes Mittel an einer möglichst unauffälligen Stelle, bevor Sie die ganze Fläche behandeln. Liegt Ihnen die Pflegeanleitung Ihres Glasherstellers vor, gilt immer diese.
Wolken entstehen fast immer durch zu wenig Flüssigkeit und zu viel Druck. Wird nur ein Teil der Scheibe feucht gewischt, trocknet der gelöste Schmutz am Rand wieder an und hinterlässt genau diese milchigen Schleier. Drückt man zusätzlich fest auf, entsteht an der matten Oberfläche ein feiner Abrieb, der ebenfalls als heller Schleier sichtbar bleibt.
Reinigen Sie deshalb immer die gesamte Scheibe auf einmal und mit reichlich Wasser. Trocknen Sie anschließend die ganze Fläche gleichmäßig mit einem weichen, fusselfreien Baumwolltuch nach. Papier- und Zellstofftücher sind dafür ungeeignet, weil sie zu stark abreiben.
Mit warmem Wasser und mehreren Durchgängen lässt sich Kalk in den meisten Fällen lösen. Wichtig ist Geduld statt Druck, denn Kalk sitzt in der aufgerauten Oberfläche fester als auf glattem Glas und geht selten beim ersten Versuch weg.
Reicht Wasser nicht aus, kommt ein Kalkentferner in Frage. Dafür gilt dieselbe Regel wie für jedes andere Mittel. Testen Sie das Produkt zuerst an einer unauffälligen Stelle, lassen Sie es nicht eintrocknen und spülen Sie großzügig mit klarem Wasser nach. Wichtig! Informieren Sie sich vor dem Selbstversuch mit einem Kalkreiniger bei Ihrem Glaslieferanten nach seiner Empfehlung und seinen Tipps für die Reinigungsmittel.
Am wirksamsten ist es, den Kalk gar nicht erst entstehen zu lassen. Wer die Fläche nach jedem Kontakt mit Wasser abtrocknet, hat bei Duschtrennwänden und Fenstern deutlich weniger Arbeit.
Ein einfacher Test gibt Aufschluss. Machen Sie die betroffene Stelle mit Wasser nass. Verschwindet der Fleck, solange das Glas feucht ist, und kommt er beim Trocknen wieder, sitzt noch Schmutz in der Oberfläche. Bleibt die Stelle auch im nassen Zustand sichtbar, ist die mattierte Schicht selbst verändert.
Dauerhafte Veränderungen entstehen meist durch aggressive Reiniger, durch Polier- und Schleifversuche oder durch Reste von Silikon und Klebstoff. Sie lassen sich nicht mehr wegputzen, weil nicht der Schmutz auf dem Glas liegt, sondern die Struktur der Oberfläche verändert wurde. In diesem Fall bleibt in der Regel nur der
Austausch der Scheibe.
Für eine Tischplatte aus satiniertem oder mattiertem Glas gilt dasselbe wie für
Milchglas in Fenstern und Türen, nur ist die Belastung höher. Fett von Händen, Speisen und Getränken zieht sichtbar in die matte Oberfläche ein und fällt bei Streiflicht sofort auf.
Wischen Sie frische Flecken möglichst rasch mit reichlich warmem Wasser ab und trocknen Sie danach
die gesamte Platte gleichmäßig nach. Punktuelles Nachwischen ist die häufigste Ursache für fleckig wirkende Tische. Bei eingetrockneten Fettflecken hilft ein handelsüblicher Glasreiniger, den Sie vorher an einer nicht so sichtbaren Stelle testen. Passen Sie generell bei den Glasreinigern auf die Sie kaufen und fragen Sie zunächst immer den Lieferanten bzw. den Hersteller des Satinatoglases nach seiner hauseigenen Empfehlung!
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