Heizkosten sparen mit neuen Fenstern
Problem mit steigenden Heizkosten – Wir zeigen Ihnen was Sie im Bereich der Fenster tun können!
Die aktuelle Energiepreisexplosion hat uns gezeigt, wie abhängig wir von äußeren Einflüssen sind und wie schnell sich bis dato stabile Heiz- und Energiekosten entwickeln können. Damit man sich von diesem äußeren Einfluss unabhängiger macht, empfehlen viele Energieberater die thermische Sanierung von Wohngebäuden. Doch welche Maßnahmen können Sie im Bereich des Fenstertausches in kurzer Zeit umsetzen, damit die Kosten sinken?
✎ Heizkostenexplosion stoppen: Wo Ihre Fenster bares Geld verbrennen
- Zieht es bei Ihnen an kalten Tagen im Nacken, wenn Sie vor dem Fenster sitzen? Viele unterschätzen, wie viel Energie durch poröse Dichtungen oder veraltete Rahmen verloren geht.
- Glastausch statt Komplett-Sanierung? Es muss nicht immer gleich das komplette Fenster gewechselt werden. Wenn die Rahmen noch in Schuss sind, kann oft schon ein reiner Glastausch Wunder wirken. Wichtig ist hier! Die neuen Gläser müssen in die alten Profile passen (Stichwort Glasleisten).
- Manchmal liegt es gar nicht am Material, sondern an der Mechanik. Ein Fenster, das nicht mehr richtig schließt, ist wie ein Loch in der Wand. Ein professionelles Fensterservice kann hier helfen.
- Das beste Fenster der Welt nützt Ihnen gar nichts, wenn der Anschluss zum Mauerwerk „pfuschig“ gemacht wurde. Wir sehen oft, dass es genau dort am meisten zieht (Wärmebrücken). Eine Montage nach ÖNORM sorgt dafür, dass die Fuge zwischen Fenster und Wand wirklich luftdicht ist.
- Ein wichtiger Punkt, den viele vergessen! Neue Fenster sind absolut dicht. Die alte „Zwangsbelüftung“ durch Ritzen fällt weg. Wer nach der Sanierung so weiterlüftet wie bisher, riskiert Schimmel. Wir erklären Ihnen bei der Übergabe genau, wie Sie mit Stoßlüften für frische Luft sorgen, ohne dass die Wärme gleich wieder draußen ist.
Sie planen konkret einen Fenstertausch, damit Sie die Heizkosten reduzieren?
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5 einfache Tipps wie Sie der Heizkostenexplosion den Kampf ansagen
Wir möchten Ihnen nachstehend ein paar Tipps geben, wie Sie Ihre bestehenden Fenster prüfen können, um wertvolle Heizkosten zu sparen. Auch zeigen wir Ihnen, was ein kompletter Fenstertausch für Sie bringt.
Fensterdichtungen prüfen:
Sie möchten keine neuen Fenster einbauen lassen, da ihre bestehenden wärmetechnisch noch in Ordnung sind? Überprüfen Sie dennoch, ob es zu einer Zuglufterscheinung kommt und testen Sie die Fensterdichtungen, ob diese noch elastisch und geschmeidig sind. Falls dies nicht der Fall ist, empfehlen wir Ihnen einen Austausch der Dichtungen vorzunehmen!

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Fensterdichtung. Regelmäßige Kontrolle verhindert Wärmeverluste und hilft, Heizkosten zu senken. Elastische Dichtungen sorgen für ein angenehmes Raumklima und sparen Energie.
Glastausch statt Fenstertausch:
Sie scheuen sich vor dem zu erwarteten Aufwand eines Fenstertausches bzw. haben nicht das Budget für einen kompletten Fenstertausch zur Verfügung oder Ihre Bestandsfenster sind noch nicht über 25 Jahre? Wie wäre es nur die Gläser gegen moderne Wärmeschutzgläser auszutauschen. Beim Glastausch ist darauf zu achten, dass die neuen Gläser die gleiche dicke wie die bereits eingebauten Glasscheiben haben. Möchten Sie statt 2-fach Gläser neue 3-fach Gläser dann wird der Glastausch schon ein wenig schwieriger. Bei einem dickeren Glas wird es nämlich zusätzlich erforderlich sein neue schmälere Glasleisten einzubauen. Oft sind jedoch neue Glasleisten für die älteren Fenstersysteme nicht erhältlich! Fragen Sie am besten einen Glaserbetrieb in Ihrer Nähe!
Problem mit steigenden Heizkosten – Glaser tauscht Gläser. Neue Gläser anstatt Fenstertausch können auch eine Einsparung der Heizkosten bringen

Neue Gläser anstatt Fenstertausch können auch eine Einsparung der Heizkosten bringen
Einstellung der Fenster prüfen:
Ihre Fenster sind schon länger nicht mehr serviciert worden und das Öffnen und Schließen geht schwer. Dann sollten Sie über einen Fensterservice nachdenken. Oft sind schwergängige oder nicht servicierte Fenster nicht mehr dicht und gerade in der kühleren Jahreszeit kann wertvolle Heizenergie verloren gehen.
Fensterlaibungen dämmen und isolieren der Fensterbänke:
Sind Fensterdichtungen und Einstellung der Fenster in Ordnung, spüren Sie aber dennoch Zugluft im Bereich des Fensters? Vielleicht wäre eine Dämmung der Fensterlaibung und das Isolieren des Fensterbankanschlusses ein Tipp, um es in den vier Wänden wärmer zu haben. Ein versierter Fensterfachmann kann Ihnen hier bestimmt bei einem Vor-Ort-Gespräch helfen und die Frage über die Notwendigkeit klären.
Ein komplett neuer Fenstereinbau:
Die teuerste, aber effektivste Methode um Heizkosten zu sparen, ist ein Austausch der alten Fenster! Wenn man nur ein kleineres Budget zur Verfügung hat, dann kann man eine Teilsanierung – von häufig genutzten Räumen – in Betracht ziehen. Es gibt viele Fensterfirmen, die Sie in dem Bereich beraten können!

Infografik mit 5 Tipps zum Heizkostensparen durch Fensterprüfung, Glastausch, Dämmung und Fensterservice.
Probleme mit steigenden Heizkosten – Förderungen jetzt in Anspruch nehmen
Da die Heizkosten auch in absehbarer Zeit nicht nachgeben werden und im Bereich der thermischen Sanierung viel Nachholbedarf in Österreich vorhanden ist, bietet der österreichische Staat verschiedene Sanierungsförderungen an. Es gibt sowohl Landesförderungen als auch Bundesförderungen, die eine thermische Sanierung oder einen Fenstertausch bezuschussen.
Auch mit dem seit über ein paar Jahren etablierten Sanierungsscheck können bis maximal 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten refundiert werden.
Nachstehend ein kurzer Überblick aktueller Förderungen:
Extra-Tipp
Sanierungsbonus leider eingestellt!
Bitte beachten Sie, dass der Sanierungsbonus aktuell ausgelaufen ist. Für Bauvorhaben im Jahr 2025 besteht daher bedauerlicherweise keine Möglichkeit zur Beantragung. Wir empfehlen Ihnen, sich dennoch über alternative Förderprogramme zu informieren – unser Blogbeitrag hält Sie auf dem Laufenden, falls der Sanierungsbonus in Zukunft neu aufgelegt wird. So verpassen Sie keine Neuerungen und können stets von den besten Fördermöglichkeiten für den Fenstertausch profitieren.

Geborgenheit und Energieeinsparung durch neue Fenster. Förderungen für thermische Sanierungen können helfen, steigende Heizkosten zu senken und den Wohnkomfort deutlich zu verbessern.
6 Anzeichen, dass alte Fenster ersetzt werden sollten
Sie möchten wertvolle Heizenergie sparen, wissen aber nicht, ob Ihre alten Fenster schuld an der hohen Heizkostenabrechnung sind? Wir haben Ihnen 6 Anzeichen zusammengefasst, wie Sie feststellen können, ob Ihre Fenster erneuert werden sollten.
- Fenster lassen sich nicht mehr ordentlich öffnen oder die Griffe gehen nicht in die ursprüngliche Position zurück – auch ein durchgeführter Fensterservice bringt keine Besserung
- Die Dichtungen sind schon poröse und ein Ersatz ist nicht möglich
- Fensterrahmen oder Flügelprofile weisen Risse auf
- Es zieht zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk herein und ein Abdichten ist laut Fensterfirma nicht durchführbar. Womöglich ist zur damaligen Zeit der Montageanschluss nicht ordentlich durchgeführt worden

Ein undichter Maueranschluss kann zur Schimmelbildung führen
- Gläser und Fenstersystem entsprechen nicht mehr den aktuellen Stand – die Rahmen weisen eine Bautiefe unter 70 mm auf und die Verglasung besteht nur aus einem 2-fach Isolierglas (ohne Wärmebeschichtung) oder sogar einer 1-fach Verglasung

Fenster mit einer 1-fach Verglasung weisen einen sehr schlechten U-Wert von ca. 5,5 W/m² auf! Daher empfehlen wir den Austausch der kompletten Fenster auf moderne 3-fach verglaste Fenster
- Die Isoliergläser laufen im Luftzwischenraum an. Dies ist oft ein Zeichen, dass die Scheibe undicht ist und das Wärmeschutzgas somit entwichen ist
- Sie haben geplant ihr Haus mit einem Vollwärmeschutz auszustatten – dann sollten Sie überlegen die alten Fenster auch auszutauschen.
Fenstertausch wie oft notwendig?
Grundsätzlich ist ein Auswechseln der Fenster im Schnitt alle 30 bis 40 Jahre notwendig. Werden die bestehenden Fenster wenig gepflegt bzw. handelt es sich um keine wärmedämmende Isolierverglasung, so empfehlen wir den Austausch der Fensterelemente schon früher. Falls kein Fenstertausch gewünscht wird, so kann man die Wärmedämmung der Fenster mit einem Glas- und Dichtungstausch verbessern. In diesem Zuge sollte dann aber auch der Anschluss zum Mauerwerk überprüft werden, da hier auch oft Wärmebrücken über die Jahre entstanden sein können. Fenster mit einer Einfachverglasung bieten fast keinen Schutz vor Kälte und sollten daher umgehend erneuert werden.
Extra-Tipp
Veraltete Fenster und Türen sind wahre Heizenergie-Vernichter!
So kann je nach Alter und Beschaffenheit der Fenster ein Wärmeverlust von bis zu 10 bis 25 % jährlich entstehen, wenn Fenster und deren Einbau nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Somit ergibt sich nach erfolgter Modernisierung ein Einsparpotenzial von bis zu 25 % bei den Heizenergiekosten. Lassen Sie daher Ihre Fenster begutachten und den Zustand feststellen!

Das Bild zeigt ein altes, desolates Holzfenster mit einfacher Verglasung, das kaum Wärmedämmung bietet. Es verdeutlicht die Notwendigkeit eines Fenstertauschs, um Wärmeverluste von bis zu 25 Prozent zu verhindern und Energiekosten zu senken. Undichte Fenster zählen zu den Hauptursachen, die ein Problem mit steigenden Heizkosten hervorrufen.
Wie viel spare ich mit einem Fenstertausch?
Ob und wann sich ein Auswechseln der alten Fenster und Türen lohnt, ist schwierig zu beantworten und bei der Recherche im Internet stößt man auf unterschiedlichste Berechnungsbeispiele und Berichte dazu. Unsere Empfehlung lautet hier, dass sich ein Fenstertausch bei Fenstern und Türen, die vor dem Einbau von Wärmeschutzgläsern (1994er Jahre und davor) eingebaut wurden, rascher lohnen kann, als wenn man Fenster wechselt, die nach dem Jahr 1995 ausgetauscht wurden. Auch hängt das Einsparpotenzial von der jeweiligen Heizart und den aktuellen Kosten für das Betreiben der Heizung ab.
Vergleich – Alte vs. neue Fenster
| Merkmal |
Alte Fenster (vor 1995) |
Neue 3-fach-verglaste Fenster |
Unterschied |
| U-Wert Fenster |
ca. 2,8 – 3,0 W/m²K |
ca. 0,7 – 1,0 W/m²K |
bis zu 70 % besser |
| Wärmeverlust im Winter |
hoch |
sehr gering |
spürbare Heizkostensenkung |
| Behaglichkeit |
oft Zugluft, kalte Oberflächen |
gleichmäßige Raumtemperatur |
mehr Wohnkomfort |
| Lärmschutz |
gering |
deutlich verbessert |
ruhigeres Wohnen |
| Tauwasser / Schimmelgefahr |
häufig an den Rahmen + Gläsern |
meist kaum vorhanden, Fenster sind dichter, daher ist Stoßlüften regelmäßig erforderlich |
gesündere Raumluft |
Schon der Fenstertausch allein kann die Heizkosten um bis zu 20 % senken – besonders bei sehr alten Einfach- oder Doppelverglasungen.

Vergleich – Alte vs. neue Fenster zeigt historische Fassade mit saniertem und unsaniertem Gebäudeteil als Beispiel für Fenstertausch.
Fenster alter von 1977 bis 1994 – kein Wärmeschutzglas – gewöhnliches 2-fach Isolierglas ➡ Austausch auf 3-fach wärmeschutzverglaste Fenster (U-Wert Uw 0,72 W/m²K)
Wenn man die aktuellen Kosten von Heizöl und Gas heranzieht, dann ist die durchschnittliche Einsparung nach dem Fenstertausch im Jahr 2023 bei rund € 38,00 bei Heizöl und € 50,00 bei Gas – pro Quadratmeter Fenster. Wenn man jetzt die Gesamtquadratmeter von Fenster und Türen pro Wohnung rechnet (im Durchschnitt 30 m²), so kann man von einer gesamten Einsparung von € 1.140,00 bis € 1.500,00 pro Jahr rechnen.
Falls der Maueranschluss bei den alten Fenstern nicht dicht ist bzw. Dichtungen nicht mehr intakt sind, so kann die Ersparnis nach dem Tausch der Fenster noch größer ausfallen. Natürlich ergeben sich andere Preise bei der Einsparung, falls sich die Preise für Öl und Gas anders entwickeln. Für diese Berechnung sind wir von einem Preis pro Liter Heizöl von € 1,33 bzw. 17,60 ct / kWh beim Gas ausgegangen.
Sie möchten die Ersparnis genau für Ihr Eigenheim wissen, dann empfehlen wir Ihnen sich beim Energiesparverband oder bei einem Energieberater zu informieren. Die können Ihnen oft die Kalkulation nach den aktuellen Fensterwerten und den tagesaktuellen Kosten für die Energiequelle mitteilen.
(Änderungen sowie Irrtümer vorbehalten!)
Neue Fenster helfen Ihnen Heizkosten zu sparen
Damit man Heizkosten spart, ist es wichtig bei der Wahl der neuen Fenster sowie Türen nachstehende Merkmale zu berücksichtigen:
- Fensterprofile besteht aus mehreren Kammern, die dem Energieverlust entgegenwirken. Profile mit mindesten 5 Kammern oder mehr versprechen eine sehr gute Wärmedämmung.
- Zusätzliche Dämmeinschübe bei den Profilen können die Wärmedämmung zusätzlich verbessern.
- Die Fenster und Türen haben mindestens 3 Dichtungsebenen.
- Neue Fenster sind meistens mit hochwärmedämmenden Isoliergläsern mit 3 Scheiben konstruiert. In den Glaszwischenräumen befindet sich ein Edelgas (Argon, etc.) und die Glasscheiben sind mit einer speziellen Beschichtung versehen. Die Glasabstandhalter der neuen Fenster sind als thermische Abstandhalter (Warme Kante) konstruiert – es sollten keine Abstandhalter aus Aluminium sein.
- Das beste Fenster hilft nichts, wenn die Montage nicht ordentlich ausgeführt ist. Achten Sie daher auf eine Montage nach dem aktuellen Stand der Technik und den gültigen ÖNORMEN.
- Als Zusatznutzen bieten neue Fenster einen besseren Schalldämmwert und Einbruchschutz.
FAQ – Ihre Fragen zum Thema Heizkosten sparen mit neuen Fenstern
Es gibt
keine wirkliche Empfehlung, welche Sanierungsmaßnahme zuerst umgesetzt werden sollen. Dies hängt immer auch von der aktuellen Beschaffenheit des Hauses oder der Wohnung ab und man kann erst nach der Besichtigung vor Ort eine genaue Aussage diesbezüglich treffen. Oft wird der Fenstertausch vorab empfohlen, manchmal aber auch erst der Vollwärmeschutz angebracht.
Falls Sie also ein Problem mit steigenden Heizkosten haben und Sie nicht weiterwissen, dann stehen wir Ihnen gerne mit unseren entsprechenden Informationen bei einem
Vor-Ort-Gespräch zur Verfügung.

Ein Handwerker bringt eine weiße Dämmplatte an einer Hauswand an – Symbol für Wärmeschutz und energetische Sanierung.
Ein Großteil der Wärme geht bei einem ungedämmten oder schlecht sanierten Haus über die
Außenhülle verloren – und das oft mehr, als vielen bewusst ist. Besonders viel Energie entweicht über das
Dach, die
Fenster, die
Außenwände und den
Keller.
Am häufigsten betroffen sind:
- Alte Fenster mit Einfachverglasung oder undichten Rahmen
- Nicht oder schlecht gedämmte Dächer
- Unisolierte Außenwände
- Kellerdecken ohne Wärmeschutz
Tipp: Schon der Austausch von alten Fenstern oder eine Dachbodendämmung kann spürbar Heizkosten sparen – und das Raumklima merklich verbessern.

Wo verliert ein Haus am meisten Wärme sichtbar gemacht durch Heizkosten und Energieeinsparung bei Fenstern und Dämmung.
Neue Fenster können dabei helfen, spürbar Energie zu sparen – und das gleich auf mehreren Ebenen. Moderne Fenster mit guter Wärmedämmung halten die Heizwärme im Raum und verhindern, dass im Winter zu viel davon nach außen entweicht. Gleichzeitig bleibt im Sommer die Hitze draußen.
Vor allem
Mehrfachverglasung,
wärmegedämmte Rahmen, mindestens
drei Dichtungsebenen und
gut abgedichtete Anschlüsse sorgen dafür, dass keine unnötige Energie verloren geht. Auch der richtige Einbau spielt eine große Rolle – selbst das beste Fenster bringt wenig, wenn es nicht sauber montiert wird.
Tipp: Wer alte Fenster tauscht, kann seinen Energieverbrauch je nach Zustand der alten Verglasung um bis zu 20 % senken – das macht sich auch bei den Heizkosten bemerkbar.

Wie kann man mit neuen Fenstern mehr Energie sparen zeigt modernes geöffnetes Fenster mit Tageslicht im Innenraum.
Um den
Wärmeverlust bei Fenstern effektiv zu messen, empfiehlt es sich, eine
Thermografie mit einer Wärmebildkamera in Auftrag zu geben.
Mit dieser Methode lassen sich
undichte Stellen am Fenster sichtbar machen und der Wärmeverlust
klar dokumentieren.
Da eine Thermografie
nur bei bestimmten Außentemperaturen und Bedingungen aussagekräftige Ergebnisse liefert, empfehlen wir,
einen erfahrenen Spezialisten damit zu beauftragen.
Tipp: Die Kosten für eine professionelle Thermografie fangen in der Regel bei ca.
300 € an und können je nach Objektgröße und Anbieter natürlich teurer werden.

Thermografisches Bild eines Wohnhauses bei Nacht, mit farblichen Temperaturunterschieden – Fenster, Dach und Türen zeigen Wärmeverluste.
Kälte lässt sich schon mit einfachen Maßnahmen
wirksam von Fenstern abhalten – und so sorgt man für ein besseres Raumklima.
Unser erster Tipp: Überprüfen Sie die
Einstellung des Fensters sowie die
Dichtungen. Ist der
Anpressdruck richtig eingestellt und sind die
Dichtungen noch intakt, kann man kalte, zugige Luft oft schon deutlich reduzieren.
Auch ein
Glastausch auf besser dämmendes Wärmeschutzglas kann einen spürbaren Effekt bringen – vor allem, wenn bisher noch
einfaches Isolierglas verbaut ist. Gerade bei älteren Fenstern merkt man das oft daran, dass die
Glasscheibe an kalten Tagen sehr kalt wirkt, wenn man sie berührt.
Im Zuge der Überprüfung sollte man – wenn möglich – auch die
Anschlüsse zum Mauerwerk kontrollieren. Zieht es an den Laibungen oder unter dem Fensterbrett, liegt die Ursache oft an
undichten Übergängen. Hier können
Nachbesserungen mit Silikon oder das
Anbringen von Dichtbändern helfen.
Zusätzlich wirkt auch ein
außenliegender Rollladen sehr effektiv. Er hält die Wärme im Raum und schützt das Fenster von außen vor Kälte.
Weitere mögliche Maßnahmen:
- Thermovorhänge oder schwere Vorhänge abends zuziehen
- Fensterbank nicht komplett mit Gegenständen zustellen (damit die warme Raumluft zirkulieren kann)
- Dichtungsprofil bei Bedarf nachrüsten (z.B. bei älteren Holzfenstern)

Eine Person klebt ein selbstklebendes Dichtungsband an den inneren Rahmen eines geöffneten weißen Kunststofffensters.
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es stark davon abhängt,
welche Fenster damals eingebaut und
wie gut Beschläge und Dichtungen gewartet wurden.
Viele Kunden berichten, dass ihre Fenster bereits
über 30 Jahre alt sind – und
noch immer einwandfrei funktionieren, weil sie die
Dichtungen regelmäßig gepflegt und mit Pflegemitteln imprägniert haben. Wenn die Fenster ordentlich verschlossen sind und es keine Zugluft zu spüren gibt, ist dies ein Hinweis auf ihre Qualität.
Auch die
Verglasung spielt eine große Rolle, da sie den größten Anteil an der Fensterfläche ausmacht. Wer bereits eine
3-fach-Verglasung mit einem Ug-Wert von 0,7 W/m²K eingebaut hat, sollte gut abwägen, ob sich ein Austausch rein energetisch wirklich lohnt. Oft ist der Unterschied beim Energieverbrauch
nicht gravierend,
sofern auch
Beschläge, Dichtungen und der Maueranschluss noch in einem guten Zustand sind.
Sollten Sie jedoch
Zugluft spüren oder das Gefühl haben, dass die Fenster nicht mehr richtig abdichten, ist das
ein deutliches Warnsignal. Dann lässt sich annehmen, dass die alten Fenster
überflüssige Kosten für die Heizung verursachen.
Wenn aktuell noch
zweifach verglaste Fenster verbaut sind, kann ein Austausch – je nach Zustand und Einbausituation –
durchaus wirtschaftlich sinnvoll sein. Besonders, wenn zusätzlich
andere Sanierungsmaßnahmen geplant sind oder Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Wie alt dürfen Fenster maximal sein zeigt ein Sammelplatz mit ausgebauten, veralteten Holzfenstern in schlechtem Zustand.
Ja, in der Regel hilft ein Fenstertausch, die Wärme
besser im Haus zu halten – und dadurch auch den
Heizenergieverbrauch zu senken, was wiederum zu
niedrigeren Heizkosten führt.
Aber:
Nicht nur das Fenster selbst leistet einen Beitrag dazu, dass es im Haus wärmer wird –
auch die Montage spielt eine entscheidende Rolle.
Hier sollten Sie unbedingt auf eine
normgerechte Ausführung achten.In Österreich gilt dafür insbesondere die
ÖNORM B 5320, die genau vorgibt,
wie Fenster fachgerecht eingebaut und abgedichtet werden müssen. Nur so bleiben
Zugluft und Wärmeverluste dauerhaft außen vor.

Wird mein Haus durch neue Fenster wärmer? Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung verbessern die Energieeffizienz deutlich.
Ganz genau lässt sich nicht sagen, wie viel Energie über ein Fenster verloren geht. Das hängt stark vom Alter des Fensters sowie vom Zustand der Dichtungen ab.
Als grobe Hausnummer: In einem
unsanierten Haus können über die Fenster (Glas, Rahmen und Undichtheiten) rund
20 bis 40 % der Heizwärme verloren gehen. Entscheidend ist auch: Wie viele Dichtungsebenen hat das Fenster? Ist die Beschläge-Einstellung korrekt? Stimmt der Anpressdruck?
Auch die Montagequalität spielt eine große Rolle. Schon kleinste Risse oder Spalten können dafür sorgen, dass kalte Luft ungehindert eindringt – und so wertvolle Energie verloren geht.
Mehr Klarheit bietet hier der U-Wert des Fensters, wenn Ihnen dieser bekannt ist. Er gibt an, wie gut das Fenster gedämmt ist – je niedriger, desto besser.
Nicht zu unterschätzen ist auch das Lüftungsverhalten.
Am energiesparendsten ist es, wenn man mehrmals täglich stoßlüftet – also das Fenster für ein paar Minuten komplett öffnet. Das ist deutlich effizienter als stundenlanges Kippen. Letzteres sorgt nicht nur für unnötigen Wärmeverlust, sondern kann auch die Mauerlaibung stark auskühlen und so Schimmelbildung begünstigen.
Wer sicher gehen möchte, kann seine Fenster auch mit einer Thermografieaufnahme oder Blower-Door-Messung überprüfen lassen – besonders in Altbauten eine hilfreiche Entscheidungshilfe.

Thermografieaufnahme eines Fensters mit Farbverlauf zur Veranschaulichung der Frage Wie viel Energie geht über Fenster verloren?
Ja, ein Fenstertausch kann auch hitzegeplagten Menschen helfen –
vorausgesetzt, man setzt auf eine hochwärmedämmende Dreifachverglasung. Diese hat den Vorteil, dass sie
im Winter die Wärme besser im Raum hält und
im Sommer dank der zusätzlichen Glasschicht weniger solare Gewinne zulässt als ein gewöhnlich zweifachverglastes Fenster.
Den
Hitzeschutz kann man natürlich noch weiter verbessern, wenn man zusätzlich auf
Sonnenschutzglas oder eine
Außenbeschattung setzt. Wer es flexibel möchte, für den ist ein außenliegender Sonnenschutz wie
Raffstore, Rollläden oder Fensterläden die ideale Ergänzung – damit bleibt es in der Wohnung spürbar kühler.
Innenliegende Lösungen wie Plissees oder Jalousien können zwar vor Blendung schützen, bieten aber
keinen vergleichbaren Wärmeschutz wie Systeme auf der Außenseite des Fensters.

Modernes Wohnhaus bei Sonnenschein mit geschlossenen Fensterläden – Hilft ein Fensteraustausch gegen die Hitze?
In der Regel ja. Moderne Fenster sind heute deutlich weiter entwickelt als jene, die vor 20 Jahren verbaut wurden. Damals kam meist noch einfaches Zweifach-Wärmeschutzglas zum Einsatz – bei bodentiefen Fenstern häufig sogar ohne Sicherheitsglas.
Auch die Beschlagtechnik hat sich weiterentwickelt: Aufgrund des höheren Gewichts durch Dreifachverglasung wurden die Tragkräfte der Flügel und die Qualität der Beschläge verbessert. Gleichzeitig sind viele Fenstersysteme heute umweltfreundlicher – etwa durch höhere Recyclinganteile in den Profilen oder effizientere Produktionsprozesse.
Ein weiterer Punkt: Auch bei der
Montage hat sich viel getan. Heute werden Fenster meist nach den Vorgaben der
ÖNORM B 5320 eingebaut – was Zugluft, Feuchtigkeit und Schimmelbildung deutlich reduziert.
Wenn Ihre Fenster also in die Jahre gekommen sind und der Zustand allgemein nicht mehr gut ist, kann sich ein Austausch auf moderne, dreifachverglaste Fenster spürbar lohnen – vor allem auch mit Blick auf die
Heizkosteneinsparung und den Wohnkomfort.

Nachdenkliche Frau am Fenster – Symbolbild zur Frage: Sind Fenster heute besser als vor 20 Jahren? Energieeffizienz & Komfort.
Eine konkrete Formel oder offizielle Studie zur genauen Wertsteigerung durch neue Fenster gibt es unseres Wissens nicht.
Allerdings gehen viele Immobilienberechnungen davon aus, dass neue Fenster den Wert einer Immobilie um rund
5 bis 20 % steigern können – abhängig von Ausführung und Qualität.
Besonders gut gedämmte Fenster mit
Dreifachverglasung bringen meist eine höhere Wertsteigerung als einfachere Modelle. Auch
zusätzliche Sicherheitsfeatures oder
schalldämmende Maßnahmen können sich positiv auf den Immobilienwert auswirken.
Einen genauen Prozentsatz kann Ihnen am besten ein
Sachverständiger nennen, der den Zustand und die Ausstattung des Gebäudes im Detail beurteilt.

Wie hoch ist die Wertsteigerung durch neue Fenster? Energieausweis wird vor einer modernen Wohnanlage in die Kamera gehalten.
Ja – denn bei alten, spröden Dichtungen kann im Winter wertvolle Heizenergie entweichen. Gleichzeitig entsteht ein Einfallstor für Zugluft. Deshalb empfiehlt es sich, die Dichtungen an Fenstern und Türen
noch vor Beginn der Heizsaison zu überprüfen – und sie bei Bedarf mit einem passenden Dichtungspflegemittel zu behandeln.
So erkennen Sie auch frühzeitig poröse oder beschädigte Dichtungen – und können diese rechtzeitig austauschen, bevor die ersten kalten Tage kommen.
Tipp: Achten Sie beim Austausch auf Qualität und passgenaue Dichtungsgeometrien – das zahlt sich langfristig aus.

Kann ich meine Heizkosten reduzieren wenn ich meine Fensterdichtungen erneuere und somit Energieverluste durch Zugluft verhindere?
Je nachdem, wie alt die Bestandsfenster im Einfamilienhaus sind und ob dies bereits ein Wärmeschutzglas eingebaut haben, die Dichtungen noch intakt sind und die Montageanschlüsse fachgerecht ausgeführt wurden.
Wenn die Fenster schon im schlechten Zustand sind und diese kein Wärmeschutzglas verbaut haben, kann die Einsparung durch neue Fenster mit Dreifachverglasung
bis zu 30 % der aktuellen Heizkosten betragen.
Wie hoch der Wert im konkreten Fall wirklich ist, kann Ihnen ein Energieberater des Energiesparverbandes sagen – vor allem, wenn er sich das Gebäude und den Zustand der Fenster direkt bei Ihnen ansieht.

Ein modernes Haus im Schnee mit beleuchteten Fenstern, das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt – eine starke visuelle Verbindung zur Frage, wie viel Heizkosten man durch neue Fenster sparen kann.
Ja, wenn es sich um ein
gewöhnliches Zweischeibenisolierglas handelt, dann kann sich der Glastausch auf ein Wärmeschutzglas durchaus lohnen. Wichtig dabei zu beachten ist, dass die Glasdicke des Glases nicht die des aktuell eingebauten Isolierglases übersteigt, da ansonsten die
Glashalteleisten nicht mehr passen.
Falls Sie im Zuge des Glastausches auch die
Dichtungen gleich überprüfen lassen und gegebenenfalls defekte Dichtungen austauschen, dann können Sie noch weiter Heizkosten einsparen.

Ein Glastausch von Isolierglas auf Wärmeschutzglas kann die Heizkosten deutlich senken – vor allem in Kombination mit neuen Dichtungen, sofern die Glasstärke mit dem alten System kompatibel ist.
… Sie haben eine Frage zu Heizkosten sparen mit neuen Fenstern? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!
Beratung Fenstertausch oder -modernisierung: Heizkosten sparen mit neuen Fenstern
Wir bieten Ihnen gerne eine kostenlose Beratung für den Fenstertausch in Oberösterreich sowie in den angrenzenden Bezirken Niederösterreichs, der Steiermark oder Salzburg an – solange die maximale Fahrtzeit von unserem Standort in Gramastetten 1,5 Stunden nicht übersteigt. Die Montage Ihrer neuen Fenster erfolgt durch unsere eigenen, erfahrenen Montagepartien und selbstverständlich nach den geltenden ÖNORMEN.
Gerne laden wir Sie in unseren Schauraum ein, um sich persönlich von unseren Lösungen zu überzeugen. Alternativ kommt einer unserer Kollegen zu Ihnen vor Ort, um Sie individuell zu beraten und passende Möglichkeiten für Ihr Problem mit steigenden Heizkosten aufzuzeigen. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch unter Tel.: +43 7239 7031 oder per E-Mail an office@fensterschmidinger.at!
Klicken Sie auf den nachstehenden Button, damit Sie alternativ einen Termin gleich online auswählen und buchen können!
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