Terrassen Schiebetüren aus Holz
Terrassenschiebetüren aus Holz werden oft dann interessant, wenn man große Glasflächen möchte, aber innen trotzdem dieses warme, wohnliche Gefühl behalten will. Holz wirkt nicht technisch, sondern eher „wie Teil vom Raum“, gerade bei Parkett, Holzdecken oder klassischen Häusern. Aber auch bei den typischen Neubauten kommt diese Variante zum Einsatz – wenn noch genug Budget dafür auch übrig bleibt.
✎ Terrassen-Schiebetüren aus Holz: Natürlichkeit mit technischem Weitblick
- Holzschiebetüren bieten durch ihre natürliche Beschaffenheit eine hervorragende Wärmedämmung und eine behagliche Wohnatmosphäre, die mit anderen Materialien oft schwer zu erreichen ist. Allerdings ist Holz als lebendiger Werkstoff auch anfälliger für Verwitterung, besonders dann wenn Feuchtigkeit über längere Zeit auf den unteren Rahmenbereich einwirkt. Wir empfehlen daher, die Oberfläche regelmäßig zu kontrollieren, da eine Sanierung von bereits tief ins Holz eingedrungener Feuchtigkeit oft nicht mehr wirtschaftlich möglich ist.
- Bei Hebeschiebetüren aus Holz treten aufgrund der großen Glasformate enorme Belastungen auf den Randverbund auf. Wenn die Versiegelung der Glasscheiben nachlässt oder kleine Risse entstehen, tritt Feuchtigkeit in den Luftzwischenraum ein, was zu einer dauerhaften Trübung führen kann. Ähnlich wie bei herkömmlichen Fenstern ist das Reinigen oder Reparieren einer solchen „blinden“ Scheibe bei Schiebetüren in der Regel mit erheblichem Aufwand verbunden.
- Die Mechanik einer Hebeschiebetür ist komplex sowie auf präzise Justierung angewiesen. Versuche, schwergängige Beschläge oder aber undichte Dichtungen in Eigenregie zu reparieren, führen oft nicht zum gewünschten Ergebnis, da hierfür spezielle Fachkenntnisse und oft auch schweres Gerät notwendig sind.
- Vor einer Entscheidung für eine umfangreiche Sanierung der alten Holz-Schiebeelemente ist es ratsam, die Kosten für Ersatzteile und Arbeitszeit genau den Kosten einer Neuanschaffung gegenüberzustellen.
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Warum entscheiden sich viele für Holz bei den Schiebetüren?
Terrassenschiebetüren aus Holz sind für viele Bauherren genau dann spannend, wenn man innen ein warmes Wohngefühl möchte und nicht diese „kühle Aluminium-Optik“ oder Kunststoff-Optik im Raum haben will. Holz wirkt nämlich einfach wohnlich, passt hervorragend zu Holzparkett, Holzdecken oder Stiegen und macht auch große Glasflächen optisch weicher.
Gleichzeitig muss man bei Holz-Schiebetüren ehrlich sein, denn das System ist technisch anspruchsvoller als ein normales Fenster, weil große Flügelgewichte bewegt werden und weil die Tür im Alltag oft hundertmal am Tag genutzt wird. Was sich auch auf die Kosten entsprechend niederschlägt.
Bei diesen besonderen Ansprüchen da zählt die Qualität von Beschlag, Laufwagen, Dichtungen und auch der Einbau mehr als bei einem kleinen Dreh-Kipp-Fenstern bzw. gewöhnlichen Terrassentüren.
Bei den Schiebetüren aus Holz gibt es die klassische Parallel-Schiebe-Kipp-Türe, die aber aufgrund des oft höheren Profilübertritts und dem Handling nicht mehr so beliebt ist und die momentan im Trend liegende Hebeschiebetüren in Holz.
Darum lohnt sich oft ein Tausch alter Schiebetürsysteme
In der Praxis sieht man bei älteren Holz-Schiebetüren oft typische Alterserscheinungen, wie dass die Flügel schwer laufen, die Dichtungen mit den Altersjahren immer spröder und rissiger werden und wenn Wasser im unteren Bereich stehen bleibt, dann leidet genau dort die Oberfläche zuerst.
Bei Holz kann das im schlimmsten Fall dazu führen, dass der untere Rahmenbereich weich bzw. aufquillt oder die Lackschicht aufreißt und abplatzt. Dazu kommt, dass frühere Systeme – wo meist nur zwei Dichtungen eingezogen sind – oft nicht die heutigen Dichtkonzepte hatten, wodurch man im Winter manchmal Zugerscheinungen spürt oder die Schwelle unangenehm kalt wird. Das liegt nicht nur am Holz, sondern oft auch an der damaligen Montage und an Anschlussdetails, die damals einfach anders gelöst wurden.
Also wenn Sie merken, dass der Verbrauch bei der Heizenergie jedes Jahr ein wenig mehr wird, dann kann es durchaus ein Indiz dafür sein, warum man einen Tausch der Terrassenschiebetüren bzw. Fenster in Betracht ziehen sollte.
Moderne Systeme zum Schieben und auf was man beim Kauf der Terrassenschiebetüren achten soll
Wer heute eine Holz-Schiebetür plant, sollte vor allem auf drei Dinge achten. Erstens auf einen sauberen Wärmeschutz im gesamten Element, also Glas, Rahmen als auch Schwelle gemeinsam. Zweitens auf eine Schwellenlösung, die zu Ihrem Alltag passt. Eine sehr niedrige Schwelle ist angenehm, muss aber technisch korrekt eingebunden werden, damit es nicht zu Undichtheiten bei Schlagregen kommt. Und drittens auf den Wetterschutz außen. Viele entscheiden sich deshalb gleich für Holz/Alu-Schiebetüren, weil innen Holz bleibt mit seiner angenehmen Ausstrahlung, außen aber eine Aluschale das Wetter abhält und die Pflege dadurch deutlich reduziert wird.
Einstellen oder doch gleich tauschen
Wenn eine bestehende Holz-Schiebetür Probleme macht, kann man nicht pauschal sagen „nur einstellen“ oder gleich „alles tauschen“. Manchmal reicht eine fachgerechte Wartung mit neuer Einstellung und dem Tausch einzelner Dichtungen bzw. auch defekten Glastafeln.
Wenn aber das Holz unten schon stark verwittert ist, die Beschläge am Limit sind oder das Glas seine Dämmwirkung verloren hat, ist ein Austausch oft wirtschaftlicher, weil man nicht an mehreren Stellen gleichzeitig herumflickt. Hier lohnt sich immer ein Blick auf das Gesamtbild, denn bei Terrassentüren merkt man jede Schwäche im Alltag sehr schnell.
Auch sollte man bei anstehenden thermischen Sanierungen wie etwa dem Nachrüsten eines Vollwärmeschutzes oder einer Sanierung im Innenbereich schon ernsthaft darüber nachdenken, ob man die Terrassenschiebetüre nicht auch gleich miterneuert, da wenn man diese erst zu einem späteren Zeitpunkt wechselt, dann hat man wieder eine Baustelle bzw. wenn die Demontage des alten Elementes nicht so einfach ist, auch schnell wieder eine Beschädigung etwa an der frisch renovierten Fassade.
FAQ – Weitere Fragen zum Thema Terrassen Schiebetüren aus Holz
Ehrlich gesagt: Eine reine Terrassenschiebetüre aus Holz kommt gar nicht so häufig vor, und aktuelle Preise dafür können wir Ihnen aus dem Stegreif gar nicht nennen. Wir haben jedoch vor Kurzem für ein Projekt eine Hebeschiebetüre aus Holz/Aluminium kalkuliert, und wir hoffen, dass wir Ihnen anhand dieses Beispiels das zu erwartende Budget etwas näherbringen können.
Dabei wurde ein Maß von 3,6 × 2,4 Meter in 2-teiliger Ausführung gerechnet, Holzart Eiche. Der Preis lag inkl. 3-fach Wärmeschutzglas mit ESG-Sicherheitsglas bei 10.746,00 €, ohne Einbaukosten. Falls Sie einen genauen Preis für eine Holzvariante wissen möchten, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung – wir kalkulieren Ihr gewünschtes Maß bzw. die gewünschte Ausführung. Bitte beachten Sie, dass der oben angegebene Preis individuell laut Anfrage ist und sich natürlich ändern kann – Preise und Irrtümer vorbehalten.
Man kann auch Terrassenschiebetüren beidseitig sperrbar machen, also sprich mit einem Griff innen und außen und einem eingebauten Profildoppelzylinder, damit man die Terrassenschiebetüren auch von außen öffnen und schließen kann.
Schiebetüren sind super – keine Frage. Aber es gibt ein paar Sachen, die man vorher auf dem Schirm haben sollte.
Dichtheit: Eine Schiebetür schließt nie so dicht wie eine Dreh-Kipp-Tür. Da wird der Flügel einfach nicht so fest an den Rahmen gedrückt. Eine Hebeschiebetür (HST) schneidet da besser ab als eine einfache Schiebetür – aber an eine PSK-Tür kommt auch die nicht ganz ran.
Schwelle: Barrierefreie Lösungen gehen, sind aber aufwendiger. Die flache Bodenschiene braucht eine saubere Entwässerung, sonst steht bei Starkregen das Wasser. Das muss man beim Einbau mitdenken.
Laufschiene sauber halten: In der Bodenschiene sammeln sich Staub, Blätter, kleiner Dreck. Wer das schleifen lässt, merkt es irgendwann – der Flügel geht schwerer oder hakt beim Zuschieben.
Einbruchschutz: Große Glasflächen muss man absichern. Mit Sicherheitsglas und Pilzkopfverriegelungen geht das gut – kostet aber extra.
Preis: Eine Hebeschiebetür ist spürbar teurer als eine PSK-Tür oder Balkontür in der gleichen Größe. Gerade bei Breiten über 2 Meter merkt man das im Budget.
Am Ende muss man abwägen, was einem wichtiger ist – der große, offene Zugang zur Terrasse oder maximale Dichtheit. Wer unsicher ist, welcher Türtyp am besten passt: einfach bei uns melden, wir schauen uns das gemeinsam an.
Die Holzart macht bei einer Schiebetür mehr aus als viele denken. Gerade bei großen Elementen Richtung Terrasse ist das Holz auf der Außenseite Wind, Regen und Sonne ausgesetzt. Da muss das Material einiges aushalten.
Am häufigsten wird Fichte oder Lärche verbaut. Fichte ist leichter, günstiger und lässt sich gut verarbeiten. Für eine Schiebetür mit Alu-Vorsatzschale auf der Außenseite reicht das vollkommen – weil das Holz ja nur innen sichtbar ist und außen das Alu die Witterung abfängt.
Lärche ist von Natur aus witterungsbeständiger und härter. Wer ein reines Holzfenster ohne Alu-Schale will, ist mit Lärche besser bedient. Sie hält Feuchtigkeit besser stand und arbeitet weniger. Dafür ist sie etwas teurer und schwerer.
Eiche kommt seltener zum Einsatz, hat aber eine enorme Härte und Langlebigkeit. Bei großen Hebeschiebetüren kann das ein Vorteil sein, weil das Profil bei schweren Flügeln stabiler bleibt. Preislich liegt Eiche aber deutlich über Fichte und Lärche.
Dann gibt es noch Meranti – ein tropisches Hartholz, das früher sehr verbreitet war. Ist formstabil und witterungsbeständig, steht aber wegen der Herkunft bei manchen Kunden nicht mehr so hoch im Kurs.
Bei den meisten Terrassenschiebetüren, die wir verbauen, ist es eine Holz-Alu-Kombination. Innen Fichte oder Lärche für die schöne Holzoptik, außen Alu als Wetterschutz. Damit hat man das Beste aus beiden Welten – und die Frage nach der Witterungsbeständigkeit vom Holz erledigt sich fast von selbst.
Das ist eine der häufigsten Sorgen bei Schiebetüren zur Terrasse. Und sie ist berechtigt – denn die flache Bodenschiene, die den Flügel führt, ist baulich einfach eine Schwachstelle. Da muss man bei Planung und Einbau sauber arbeiten.
Jede ordentliche Hebeschiebetür hat in der Bodenschiene kleine Entwässerungsöffnungen. Die leiten Regenwasser, das in die Schiene gelangt, nach außen ab. Klingt simpel. Aber wenn die bei der Montage zugeschmiert werden oder sich über die Jahre mit Dreck zusetzen, staut sich das Wasser und drückt bei Starkregen irgendwann nach innen. Also regelmäßig kontrollieren und die Schiene sauber halten.
Genauso wichtig ist das Gefälle auf der Terrasse. Die Oberfläche muss vom Fenster weg entwässern, nicht darauf zu. Wenn der Terrassenbelag direkt bündig an die Schwelle herangeht und das Wasser eher Richtung Tür läuft, hilft auch die beste Schiene irgendwann nicht mehr.
Bei barrierefreien Lösungen mit Nullschwelle wird das Ganze nochmal heikler. Da muss die Abdichtung drumherum umso besser gelöst sein. Eine Entwässerungsrinne direkt vor der Schwelle ist bei solchen Lösungen eigentlich Pflicht – die fängt das Wasser ab, bevor es überhaupt zur Schiene kommt.
Was viele vergessen: Auch die seitlichen Anschlüsse an Mauerwerk oder Putz müssen dicht sein. Das beste Türelement bringt nichts, wenn das Wasser links oder rechts daneben in die Konstruktion zieht. Hier gehört ein sauberer Anschluss mit Dichtband oder Kompriband hin.
Und noch was aus der Praxis: Bei Schlagregen mit starkem Wind kommt es weniger auf die Wassermenge an, sondern auf den Druck. Der Wind drückt das Wasser regelrecht in jede kleine Fuge. Da zeigt sich dann, ob bei der Montage ordentlich gearbeitet wurde.
… Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!
Beratungsangebot: Terrassen-Schiebetüren aus Holz – Hebeschiebe oder Parallel-Schiebe-Kipp?
Terrassen-Schiebetüren aus Holz sind oft genau dann spannend, wenn man große Glasflächen möchte, innen aber dieses warme, wohnliche Gefühl behalten will. Darum lohnt es sich, vorab sauber zu klären, welches System zu Ihnen passt – Hebeschiebetüre oder Parallel-Schiebe-Kipp-Türe – und wie Schwelle, Dichtheit und Wetterschutz gelöst werden.
Gerne beraten wir Sie dazu persönlich – bei Ihnen vor Ort oder in unserem Schauraum in Gramastetten. Bei Fenster-Schmidinger profitieren Sie von:
- einer individuellen Beratung mit klarer Empfehlung, welches System für Ihren Alltag Sinn macht
- fachgerechter Montage durch eigene, geschulte Monteure (keine laufend wechselnden Fremdteams)
- Service und Nachjustierungen auch später, wenn sich einmal etwas „setzt“
Wir betreuen vor allem Projekte in Oberösterreich – rund um Linz, Wels, Steyr, Linz-Land, Urfahr-Umgebung und im Mühlviertel, je nach Auftrag auch im Salzkammergut. In der Regel halten wir die Anfahrt bei max. 1,5 Stunden ab Gramastetten, damit Betreuung und Service langfristig sinnvoll bleiben (Salzburg, Niederösterreich und Steiermark prüfen wir je nach Projekt individuell).
Tel.: +43 7239 7031
E-Mail: office@fensterschmidinger.at
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