Ein Fenster mit Rollladen ist mehr als Fenster plus Beschattung. Wer beides zusammen plant, spart Geld, bekommt eine sauberere Optik und vermeidet zudem die typischen Fehler, die bei einer späteren Nachrüstung auftreten. Die zentrale Entscheidung beim Neubau oder Fenstertausch lautet nicht „mit oder ohne Rollladen“, sondern Aufsatzrollladen, Unterputzrollladen oder Vorbaurollladen (Vorsatzrollladen), manueller Gurt oder Elektromotor, Aluminium oder Kunststoff.
Bei Fenster-Schmidinger in Gramastetten bauen wir seit über 45 Jahren Fenster mit Rollladen ein, im Neubau im Mühlviertel genauso wie bei Altbau-Sanierungen in Linz-Urfahr oder im Salzkammergut. In dieser Zeit haben wir gesehen, dass die meisten Probleme bei Rollläden nicht am Produkt liegen, sondern an der Planung. Der Rollladenkasten frisst wertvolle Fensterhöhe. Der Kabelweg zum Motor wurde vergessen. Die Führungsschiene passt nicht zur Laibung. Genau deshalb erklären wir Ihnen auf dieser Seite, worauf Sie bei Fenstern mit Rollladen wirklich achten müssen und wo Sie in Oberösterreich mit welchen Kosten rechnen.
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Inhaltsverzeichnis
Rollläden sind in Österreich fast schon Standard. Trotzdem lohnt sich der Blick auf die vier echten Nutzen, weil sie unterschiedlich stark ausfallen und bei der Kaufentscheidung helfen.
Der größte Vorteil ist der Hitzeschutz im Sommer. Ein geschlossener Rollladen blockt die Sonnenstrahlen vor dem Glas. Das ist der entscheidende Unterschied zu Plissees bzw. Innenjalousien, die die Wärme zwar streuen, aber trotzdem ins Zimmer lassen. Der Fc-Wert eines Rollladens liegt bei etwa 0,1 bis 0,25, was bedeutet, dass nur noch 10 bis 25 % der Sonnenenergie durchkommen. In Dachgeschoßwohnungen und bei Südfenstern macht das im Sommer locker 5 bis 8 Grad Unterschied im Raum aus.
Der zweite Nutzen ist die Verdunkelung. Ein geschlossener Rollladen macht einen Raum nahezu vollständig dunkel. Für Schlafzimmer, Kinderzimmer als auch dem Gästezimmer ist das oft der eigentliche Kaufgrund. Straßenlaternen, Sommernächte und früher Sonnenaufgang spielen dann keine Rolle mehr.
Den dritten Nutzen überschätzen viele. Die Wärmedämmung im Winter profitiert vom geschlossenen Rollladen, weil zwischen Glas und Panzer eine ruhende Luftschicht entsteht. Messungen aus dem IFT Rosenheim zeigen, dass sich der Uw-Wert bei geschlossenem Rollladen um etwa 0,1 bis 0,3 W/m²K verbessert. Das klingt nach viel, ist aber in der Jahresbilanz nur ein kleiner Effekt. Wer in den Rollladen wegen Heizkosten investiert, investiert am falschen Ende. Die Dämmung am Rollladenkasten selbst ist wichtiger, dazu gleich mehr.
Der vierte Nutzen ist der Einbruchschutz. Ein einfacher Rollladen hält einen geübten Einbrecher nicht lange auf, aber er erhöht den Aufwand deutlich. Mit Hochschiebesicherung sowie Motor wird aus dem Rollladen eine echte Hürde, weil der Einbrecher den Panzer nicht einfach nach oben drücken kann. Mehr dazu auf unserer Seite zu Beschattung und Sicherheit.

Ein Fenster mit Rollladen bietet in Österreich entscheidende Alltags-Vorteile. Der wichtigste Aspekt ist der Hitzeschutz, der die Raumtemperatur im Sommer um bis zu 8 Grad senkt. Hinzu kommen die vollständige Verdunkelung für besseren Schlaf und ein mechanischer Einbruchschutz.
Die wichtigste technische Entscheidung beim Fenster mit Rollladen ist die Bauweise. Drei Systeme stehen zur Auswahl, und jedes hat seine typische Einsatzsituation. Welche Variante bei Ihnen passt, hängt vom Baujahr des Hauses, vom Zustand des Mauerwerks und von der Frage ab, ob Sie neu bauen, sanieren oder nachrüsten.
| Bauweise | Geeignet für | Von außen sichtbar | Nachrüstung möglich | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Aufsatzrollladen | Neubau und Fenstertausch mit Laibungseingriff | Kaum, der Kasten wird eingeputzt | Nein | Bildet mit dem Fenster eine Einheit, einfache Wartung. Kasten braucht 150 bis 240 mm Höhe. |
| Unterputzrollladen | Fast nur Neubau | Nein, vollständig in der Mauer | Nein | Architektonisch sauberste Lösung, muss aber vor dem Rohbau feststehen. Wartung aufwendiger. |
| Vorbaurollladen | Sanierung, Altbau, reine Nachrüstung | Ja, in jeder RAL-Farbe fertigbar | Ja | Einzige Lösung, wenn bestehende Fenster erhalten bleiben sollen. Fenster bleibt unberührt. |
Der Aufsatzrollladenkasten sitzt direkt auf dem Fensterrahmen und bildet mit dem Fenster eine Einheit. Wir montieren beides im Werk vor, liefern es als ein Element und setzen es gemeinsam ein. Den Kasten putzen wir später ein, und von außen ist er kaum noch zu sehen.
Diese Bauweise passt nur beim Neubau oder beim Fenstertausch mit Laibungseingriff. Der Grund ist einfach. Der Aufsatzkasten braucht Platz in der Höhe, meistens 150 bis 240 mm je nach Panzergröße. Diese Höhe muss in der Fensteröffnung vorhanden sein, sonst müssen wir mit einem kleineren Fensterflügel ausgleichen. Bei niedrigen Altbau-Fenstern funktioniert das oft nicht, weil sonst die Glasfläche zu klein wird.
Der Unterputzrollladen ist die unsichtbare Variante und kommt fast ausschließlich im Neubau zum Einsatz. Der Kasten wird bereits während der Rohbauphase ins Mauerwerk integriert, gedämmt und anschließend komplett überputzt. Von außen sieht man nur die Fassade, von innen nur die Laibung. Der Kasten selbst verschwindet.
Diese Bauweise ist die architektonisch sauberste Lösung. Keine Kastenlinie über dem Fenster, keine sichtbare Konstruktion, nichts, was die Fassade optisch unterbricht. Das macht Unterputzrollläden besonders beliebt bei modernen Flachdachhäusern oder bei Architekten, die auf reduzierte Formensprache Wert legen.
Der Nachteil liegt in der Planung. Der Kasten muss vor dem Rohbau feststehen, weil er Teil der Mauerkonstruktion wird. Spätere Änderungen sind nur mit größerem Aufwand möglich. Dazu ist die Revisionsöffnung aufwendiger, weil der Kasten von innen zugänglich gemacht werden muss, meist über eine Revisionsklappe in der Laibung. Bei Motorwartung oder Panzertausch dauert das entsprechend länger.
Dämmtechnisch spielt der Unterputzrollladen auf gutem Niveau mit. Moderne Systeme erreichen Uk-Werte ähnlich dem Aufsatzkasten, wenn die Dämmung um den Kasten sauber ausgeführt wird. Das setzt allerdings voraus, dass die Bauausführung sorgfältig passiert. Bei schlampiger Montage entstehen Wärmebrücken, die später schwer zu beheben sind.
Für Altbau-Sanierungen ist diese Bauweise nicht praktikabel, weil sie einen Eingriff ins Mauerwerk erfordert, der wirtschaftlich keinen Sinn macht. Wer im Altbau einen sichtbaren Kasten vermeiden will, ist mit einem modernen Vorbaurollladen besser bedient.
Den Vorbaurollladen (oder auch Vorsatzrollladen genannt) schrauben wir vor dem Fenster auf die Fassade oder in die Laibung. Das Fenster selbst bleibt unberührt. Das macht diese Bauweise zur einzig sinnvollen Lösung für die Nachrüstung, wenn Sie Ihre bestehenden Fenster behalten wollen.
Der Kasten bleibt von außen sichtbar, lässt sich aber in jeder RAL-Farbe fertigen. Die meisten Kunden wählen ihn passend zur Fensterfarbe oder zur Fassade. Wer eine einheitliche Optik will, greift zu Kasten und Führungsschienen in der gleichen Farbe wie das Fenster.
Den ausführlichen Vergleich zu anderen Beschattungsarten finden Sie unter Rollläden oder Raffstore.

Der Vorbaurollladen (auch Vorsatzrollladen) wird vor dem Fenster auf die Fassade oder in die Laibung geschraubt, das Fenster selbst bleibt unberührt. Das macht ihn zur idealen Nachrüstlösung, wenn bestehende Fenster erhalten bleiben sollen.
Die Faustregel aus unserer Praxis sieht so aus. Im Neubau haben Sie die volle Wahl zwischen Aufsatzkasten und Unterputzrollladen. Der Aufsatzkasten ist die häufigere Wahl, weil er einfacher zu planen und zu warten ist. Der Unterputzrollladen kommt ins Spiel, wenn die Fassadenoptik ganz ohne sichtbaren Kasten bleiben soll, was vor allem bei moderner Architektur ein Thema ist.
Bei Sanierungen und im Altbau dreht sich die Logik. Hier ist der Vorsatzrollladen die bevorzugte Lösung. Bei reiner Nachrüstung ohne Fenstertausch bleibt der Vorbaukasten die einzige sinnvolle Möglichkeit.
Dazwischen gibt es Grenzfälle, vor allem bei niedrigen Altbau-Fenstern. Hier hilft nur die Vor-Ort-Besichtigung. Was bei Ihnen am besten passt, klären wir am schnellsten direkt vor Ort.
Ein großer Teil unserer Rollladen-Anfragen betrifft ältere Häuser in Linz, Urfahr und im Mühlviertel. Die gute Nachricht vorweg. Fenster mit Rollladen funktionieren auch im Altbau. Es führen nur zwei Wege dorthin, je nachdem, ob die bestehenden Fenster bleiben oder ein Tausch ansteht.
Wenn Ihre Fenster drin bleiben, ist der Vorbaurollladen die passende Lösung. Wir montieren ihn vor dem Fenster, ohne in die Fensterkonstruktion einzugreifen. Den Kasten fertigen wir in jeder RAL-Farbe, passend zur Fassade oder zum Fensterrahmen. Auch elektrisch ist das im Altbau kein Problem. Ein Funkmotor braucht nur einen Stromanschluss in Fensternähe, Stemmarbeiten für lange Kabelwege entfallen.
Steht ohnehin ein Fenstertausch an, prüfen wir zuerst den Aufsatzrollladen. Der Knackpunkt im Altbau ist die Fensterhöhe. Der Aufsatzkasten braucht 150 bis 240 mm Platz, und bei den oft niedrigen Altbau-Fenstern bleibt dann zu wenig Glasfläche übrig. In solchen Fällen kombinieren wir neue Fenster mit einem Vorbaurollladen. Das Ergebnis wirkt trotzdem wie aus einem Guss, weil Farben und Profile aufeinander abgestimmt sind.
Ein Sonderfall sind Häuser aus den 1960er bis 1980er Jahren. Dort sitzt über dem Fenster oft ein alter Einbau-Rollladenkasten. Ungedämmt, zugig und eine klassische Wärmebrücke. Wer nur die Fenster tauscht und den alten Kasten unverändert lässt, riskiert Kondensat und Schimmel rund um den Sturz. Beim Fenstertausch dämmen wir deshalb den Bestandskasten fachgerecht oder legen ihn still und setzen außen einen neuen Vorbaurollladen. Was sinnvoller ist, zeigt sich beim Aufmaß vor Ort.
Kein Altbau gleicht dem anderen. Deshalb schauen wir uns Sturz, Laibung und Kasten immer persönlich an, bevor wir ein Angebot erstellen. Wenn Sie noch überlegen, ob Ihre alten Fenster eine Sanierung wert sind oder ein Tausch die bessere Wahl ist, finden Sie die Entscheidungshilfe in unserem Beitrag Fenster sanieren.
Nach der Bauweise ist die Bedienung die zweite große Entscheidung. Früher war der Gurtwickler Standard, heute bauen wir in mehr als 80 % der Fälle Fenster mit elektrischen Rollläden ein. Es gibt trotzdem Situationen, in denen der manuelle Gurt die bessere Wahl ist.
Der klassische Gurtwickler ist die günstigste Lösung und funktioniert ohne Strom. Für kleine bis mittlere Fenster bis etwa 1,2 m Breite und 1,5 m Höhe reicht er meist problemlos. Im Keller, im WC oder im Nebenraum, wo der Rollladen selten bedient wird, sparen Sie mit dem Gurt rund 150 bis 200 € pro Fenster gegenüber der Motorlösung. Der Gurt ist übrigens ein Verschleißteil. Bei täglicher Nutzung hält er etwa 10 bis 15 Jahre, dann reißt er und Sie tauschen ihn für rund 80 bis 120 €. Die Lebensdauer wird auch dadurch beeinflusst, wie man den Rollladengurt bedient. Wenn man hier nicht ruckartig den Rollladen herunterlässt, dann kann der Gurt auch noch länger halten.
Bei größeren Fenstern über 1,4 m Breite wird der Panzer schwer. Ein 1,5 m breiter Rollladen mit Aluminiumpanzer wiegt rund 15 bis 25 kg, und dieses Gewicht am Gurtwickler zu bedienen wird auf Dauer anstrengend. Bei Terrassentüren mit 2,5 m Breite ist der Motor sogar Pflicht unserer Meinung, weil der Gurt den Panzer kaum noch halten kann.
Ein Elektromotor kostet bei uns je nach Fabrikat und Steuerung 80 bis 150 € Aufpreis pro Fenster. Ein Fenster mit elektrischem Rollladen liegt damit preislich nur knapp über der Gurtvariante. Dazu kommt der Kabelweg, der beim Neubau problemlos möglich ist, beim Nachrüsten aber oft unschön wird. Wer bestehende Rollläden elektrisch nachrüsten möchte, ist mit Funkmotoren gut bedient. Sie brauchen nur einen einzelnen Stromanschluss und laufen per Handsender oder Smart-Home-App.
Moderne Motoren wie die von Somfy (io-homecontrol) oder Becker (Centronic II) lassen sich in KNX-, Loxone- oder Homematic-Systeme einbinden. Der praktische Nutzen liegt nicht in der Technik-Spielerei, sondern in zwei konkreten Funktionen. Erstens die Zeitsteuerung, die morgens automatisch hochfährt und bei Sonnenuntergang schließt. Zweitens der Windwächter, der bei Sturm die Rollläden der Terrasse automatisch öffnet, bevor der Wind sie beschädigen kann. Wir haben im Mühlviertel in den letzten Jahren einige Schadensfälle gesehen, bei denen Sturmböen geschlossene Rollläden aus der Führungsschiene gerissen haben. Ein Windwächter hätte das verhindert.

Heute werden bei über 80 % der Projekte Rollladenmotoren verbaut. Der klassische Gurtwickler bleibt eine preiswerte Lösung für kleine Fenster in selten genutzten Räumen, ist jedoch ein Verschleißteil. Elektromotoren sind bei großen Flächen über 1,4 m Breite sowie bei Terrassentüren nahezu unverzichtbar.
Bei jeder Hitzewelle steigt die Frage nach der mobilen Klimaanlage. Verständlich, aber technisch greift sie zu spät. Eine Klimaanlage kühlt die Luft erst, wenn die Hitze bereits im Raum ist. Ein Rollladen verhindert, dass die Wärme überhaupt hineinkommt. Das ist der entscheidende Unterschied.
Der geschlossene Rollladen blockt die Sonnenstrahlen vor dem Glas. Bis zu 90 % der Sonnenenergie bleiben draußen, je nach Verglasung und Panzer meist 70 bis 90 %. Die mobile Klimaanlage dagegen arbeitet gegen die Hitze an, die durch ungeschütztes Glas längst eingedrungen ist. Sie verbraucht Strom, macht Lärm und kühlt meist nur einen Raum. Der Rollladen braucht keinen Strom und wirkt an jedem Fenster.
Dazu kommt ein praktisches Problem, das viele erst im Sommer bemerken. Eine mobile Klimaanlage braucht einen Abluftschlauch nach draußen. Der läuft meist durch das gekippte Fenster. Dadurch strömt warme Luft von außen wieder herein, und nebenbei kommen Gelsen und Fliegen mit. Die Kühlleistung verpufft zu einem guten Teil genau an dieser undichten Stelle.
| Kriterium | Rollladen | Mobile Klimaanlage |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Hält die Hitze vor dem Glas ab | Kühlt die Luft, wenn die Hitze schon im Raum ist |
| Stromverbrauch | Keiner, beim Motor minimal | Hoch, oft 800 bis 1.500 Watt im Betrieb |
| Abluftschlauch nötig | Nein | Ja, meist durch das gekippte Fenster |
| Wirkung pro Fenster | An jedem Fenster gleichzeitig | Meist nur ein Raum |
| Lautstärke | Lautlos | Deutlich hörbar, im Schlafzimmer störend |
Unsere ehrliche Einschätzung. Die beste Wirkung erzielen Sie, wenn die Hitze gar nicht erst hereinkommt. Deshalb ist der außenliegende Rollladen die wirksamere und günstigere Grundlage. Eine Klimaanlage kann an besonders heißen Tagen sinnvoll ergänzen, ersetzt aber niemals einen guten außenliegenden Sonnenschutz. Wer beides kombiniert, fährt am besten, denn die Klimaanlage muss dann deutlich weniger leisten.
Viele behelfen sich im Sommer mit einer Fensterabdichtung für den Abluftschlauch oder bohren in der Not ein Loch in Rahmen oder Mauer. Im Winter steht man dann vor der Frage, wie man das wieder dicht bekommt. Bei einer textilen Schlauchdurchführung am gekippten Fenster ist das einfach. Sie nehmen die Abdichtung heraus und schließen das Fenster normal.
Heikel wird es, wenn jemand ein Loch in den Fensterrahmen gebohrt hat. Ein Loch im Kunststoffprofil lässt sich nicht einfach sauber verschließen, weil die Kammern im Profil ihre Funktion verlieren und Feuchtigkeit eindringen kann. Hier raten wir klar ab. Wer eine feste Klimaanlage plant, sollte die Durchführung fachgerecht durch die Mauer und nicht durch das Fenster legen lassen. Wenn bei Ihnen bereits ein Rahmen beschädigt ist, schauen wir uns das gerne an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Reparatur reicht oder ob sich ein Tausch lohnt.
Die Kosten für ein Fenster mit Rollladen setzen sich aus drei Komponenten zusammen. Dem Fenster selbst, dem Rollladen als Zusatzbauteil und der Montage. Bei Fenster-Schmidinger rechnen wir grob mit folgenden Richtwerten, jeweils inklusive fachgerechter Montage nach ÖNORM B 5320.
So setzen sich die Kosten für ein typisches Fenster mit Rollladen zusammen:
| Position | Kosten |
|---|---|
| Kunststofffenster inkl. Montage | 650 bis 1.200 € |
| Aufsatzrollladen, Standardausführung | 250 bis 500 € |
| Elektromotor (optional) | 80 bis 150 € |
| Rollladenmontage | 50 bis 70 € pro Stück |
| Gesamt mit Motor und Montage | ca. 1.050 bis 1.900 € pro Einheit |
Mehrere Faktoren treiben den Preis spürbar nach oben. Aluminium-Panzer sind um rund 80 bis 150 € teurer als Kunststoff-Panzer, bieten aber deutlich bessere Stabilität und längere Lebensdauer. Ein Insektenschutz-Rollo im gleichen Kasten kostet 120 bis 200 € Aufpreis. Sonderfarben und passende Führungsschienen in RAL-Farbe rechnen wir mit etwa 50 € pro Fenster. Bei großen Elementen über 2 m Breite verdoppelt sich der Grundpreis des Rollladens, weil stärkere Motoren und verstärkte Führungsschienen eventuell nötig werden.
Der praktische Tipp aus unserer Werkstatt. Wenn Sie beim Fenstertausch ohnehin neue Fenster planen, lohnt sich der Aufsatzrollladen fast immer, weil die Integration in einem Arbeitsgang passiert. Wer später nachrüstet, zahlt für Vorbaukasten und zusätzliche Montagefahrt schnell 100 bis 200 € mehr pro Fenster. Alle Preise verstehen sich als Richtwerte, Stand 2026, Irrtümer vorbehalten.

In Oberösterreich liegen die Kosten für ein Kunststofffenster inklusive Rollladen, Motor und Montage im Jahr 2026 bei etwa 1.050 € bis 1.900 € pro Einheit.
Ein Fenster mit Rollladen ist technisch anspruchsvoller als ein normales Fenster, weil mehrere Gewerke da zusammenkommen. Nach der ÖNORM B 5320 montieren wir das Fenster luft- sowie schlagregendicht in die Laibung, den Rollladenkasten putzen wir zusätzlich ein oder dichten ihn ab, und der Motor braucht einen normgerechten Stromanschluss.
Beim Neubau legt der Elektriker das Kabel vor dem Verputzen. Kein Problem. Beim Fenstertausch im Altbau ist das anders. Wir führen das Kabel dann entweder durch den Rollladenkasten nach innen und von dort über die Laibung zur nächsten Steckdose oder wir arbeiten mit Funkmotoren und einer Unterputz-Dose pro Raum. Welche Variante sinnvoll ist, klären wir bei der Vor-Ort-Besichtigung. Im Regelfall sind diese baulichen Maßnahmen vom Elektriker zu erledigen, da wir aus Konzessionsgründen solche Anschlussarbeiten nicht durchführen können bzw. dürfen.
Wer Rollläden wegen der Wärmedämmung kauft, sollte nicht auf den Panzer achten, sondern auf den Kasten. Ein schlecht gedämmter Rollladenkasten ist eine klassische Wärmebrücke und kann im Winter dann zur Kondensatbildung an der Innenseite führen. Das Ergebnis sehen wir bei Sanierungen regelmäßig. Schimmelflecken rund um den Kasten im Schlafzimmer. Wir setzen deshalb nur auf Kästen mit durchgehender Dämmschale und einem Uk-Wert unter 0,8 W/m²K.
Bei Altbauten in Linz, Gmunden und Urfahr stoßen wir oft auf unregelmäßige Laibungen. Hier passt die Standardführungsschiene nicht plan an die Wand. Wir arbeiten dann mit Ausgleichsprofilen oder setzen die Schiene auf einen kleinen Anputzstreifen. Das kostet 30 bis 60 € Aufpreis pro Fenster, ist aber notwendig, damit der Rollladen später nicht klemmt.
Extra-Tipp
Insektenschutz gleich mitbestellen
Beim Fenster mit Rollladen gibt es einen Punkt, den fast jeder Kunde im ersten Gespräch vergisst. Den Insektenschutz. Im Sommer bleibt das Fenster oft stundenlang gekippt, während der Rollladen oben steht, und plötzlich sind Gelsen und Fliegen im Haus. Die saubere Lösung ist ein Insektenschutzrollo. Es sitzt im gleichen Kasten wie der Rollladen und Sie ziehen es bei Bedarf nach unten. Der Aufpreis liegt bei 120 bis 200 € pro Fenster, was deutlich günstiger ist als eine nachträgliche Außenmontage. Wer im Mühlviertel oder rund um die Donau wohnt, wo abends die Gelsen kommen, sollte das von Anfang an einplanen. Mehr dazu unter Fenster Zubehör und Ausstattung.
Den passenden Insektenschutz planen Sie am besten gleich mit. Alle Systeme im Überblick finden Sie auf unserer Seite über Fliegengitter und Insektenschutzgitter.
… Haben Sie noch eine Frage zum Thema? Dann senden Sie uns eine E-Mail und wir antworten Ihnen umgehend.
Unser Standort liegt in Gramastetten, mitten im Bezirk Urfahr-Umgebung. Von hier aus sind wir in ganz Oberösterreich unterwegs. Den Großteil unserer Rollladen-Projekte setzen wir im Mühlviertel, in Linz und im direkten Umland um. Dazu kommen Aufträge im Zentralraum bis Wels und im Salzkammergut rund um Gmunden.
Gerade in der Region zeigt sich, warum die Vor-Ort-Besichtigung so wichtig ist. Ein Neubau im Mühlviertel hat andere Voraussetzungen als ein Altbau in Linz-Urfahr. Im Neubau planen wir Aufsatz- oder Unterputzrollladen von Anfang an mit. Im sanierten Altbau stoßen wir dagegen oft auf unregelmäßige Laibungen und niedrige Fensterhöhen, wo nur der Vorbaurollladen sauber funktioniert.
Ein zweiter regionaler Punkt ist der Wind. In den höheren Lagen des Mühlviertels kommt es bei Sturm regelmäßig vor, dass ungesicherte Rollläden aus der Führung gerissen werden. Hier empfehlen wir bei Terrassen und großen Elementen einen Motor mit Windwächter. In geschützteren Lagen im Linzer Becken ist das weniger kritisch.
Wenn Ihr Bauvorhaben in maximal 1,5 Stunden Fahrtzeit von Gramastetten liegt, sind wir gerne für Sie da. Für Anfragen aus weiter entfernten Bezirken in Niederösterreich, Salzburg oder der Steiermark senden Sie uns am besten kurz eine E-Mail, dann prüfen wir das individuell.
Ein Fenster mit Rollladen ist immer eine individuelle Lösung. Wir starten mit einem unverbindlichen Gespräch in unserem Schauraum in Gramastetten oder direkt bei Ihnen vor Ort. Dabei messen wir die bestehenden Fenster auf, besprechen Bauweise, Antrieb und Extras und erstellen Ihnen ein konkretes Angebot mit allen Positionen.
Planung, Produktion und Montage laufen bei uns aus einer Hand. Wir arbeiten mit eigenen Monteuren, die seit Jahren im Team sind und unsere Qualitätsstandards kennen. Das Tätigkeitsgebiet umfasst ganz Oberösterreich sowie angrenzende Bezirke in Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark bei maximal 1,5 Stunden Fahrtzeit ab Gramastetten. Für weiter entfernte Anfragen bitten wir um eine kurze E-Mail, wir prüfen dann individuell.
Bringen Sie zum Beratungstermin wenn möglich einen Grundriss, Fotos der bestehenden Fenster und die ungefähren Maße mit. So kommen wir schnell zu einer ersten Einschätzung. Termine buchen Sie unkompliziert über die Online-Terminbuchung oder telefonisch unter +43 7239 7031.
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