Fenster sanieren oder tauschen. Wann sich welche Variante wirklich lohnt und worauf Sie in Oberösterreich achten sollten.
Bei einer alten Fensterkonstruktion stellt sich oft dieselbe Frage. Lohnt sich die Fenstersanierung in Oberösterreich noch oder ist der komplette Tausch der bessere Weg? Die ehrliche Antwort lautet, es kommt auf das Fenster an. Manchmal reicht ein Glastausch und neue Dichtungen, manchmal ist alles andere als ein neues Fenster verschwendetes Geld. Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite, wann welche Variante Sinn ergibt, was eine Sanierung umfasst und welche Arbeiten Fenster-Schmidinger selbst übernimmt.
✎ Fenster sanieren oder tauschen, das Wichtigste auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
Die Entscheidung zwischen Sanierung und Tausch hängt von drei Faktoren ab. Erstens vom Zustand der vorhandenen Fenster, also Holzqualität, Beschläge, Glas sowie Dichtungen. Zweitens vom Anspruch an Wärmedämmung und Schallschutz. Drittens vom persönlichen Bezug zu den Bestandsfenstern, etwa bei alten Mahagoni-Fenstern oder Kastenfenstern mit Charakter.
Eine grobe Orientierung hilft schon vor dem Vor-Ort-Termin. Wenn das Holz noch fest ist, die Beschläge laufen und Sie die Optik erhalten möchten, lohnt sich oft eine Sanierung mit neuem Glas und neuen Dichtungen. Wenn Sie dagegen vor allem Heizkosten sparen wollen und Fenster aus den 70er- bis 90er-Jahren im Haus haben, dann führt am Tausch praktisch kein Weg vorbei. Die alten Profile sind in der Regel zu schlecht gedämmt und die Verglasung erreicht längst nicht die U-Werte moderner 3-fach-Verglasung mit Ug 0,5 bis 0,6 W/m²K.
Eine kleine Faustregel aus der Praxis. Sobald die Fenster älter als 30 Jahre sind und die Heizkosten der Hauptauslöser für Ihre Überlegung sind, ist der Tausch fast immer sinnvoller. Mehr dazu finden Sie auf der Übersichtsseite zum Fenstertausch in Linz und Oberösterreich.
Es gibt mehrere Situationen, in denen die Sanierung der bessere Weg ist und dem Tausch vorzuziehen ist. Wir gehen die wichtigsten kurz durch.
Kastenfenster im Altbau sowie denkmalgeschützte Häuser. Wenn Sie alte Kastenfenster besitzen, die den Charakter Ihres Hauses prägen oder im Denkmalschutz vorgeschrieben sind, ist der Tausch oft gar nicht möglich. Hier geht es um Glastausch, Pflege der Holzteile und eventuell neue Dichtungen. Die Optik bleibt erhalten, die Bauphysik verbessert sich trotzdem spürbar.
Hochwertige Mahagoni-Fenster und Massivholz. Bei alten Mahagoni-Fenstern, bei denen Holz und Beschläge noch in gutem Zustand sind, lohnt sich oft eine Sanierung. Die Voraussetzung ist, dass die Wärmedämmung nach den Arbeiten besser wird und nicht zu viel Wärme über undichte Maueranschlüsse verloren geht. Wer dazu mehr lesen möchte, findet einen guten Einstieg im Beitrag Fenster undicht, was tun.
Kastenfenster sind die Königsklasse der Altbau-Fenster. Sie bestehen aus einem äußeren und einem inneren Flügel, oft mit einem Hohlraum dazwischen, in dem früher das Wäschetrocknen oder die Lebensmittellagerung stattfand. In Oberösterreich findet man sie vor allem in Linzer Gründerzeithäusern, in Stadtvillen aus der Monarchie und in alten Bauernhäusern im Mühlviertel.
Wenn Holz und Beschläge noch in Ordnung sind, lohnt sich die Sanierung praktisch immer. Aus drei Gründen. Erstens, der Tausch ist bei denkmalgeschützten Objekten oft gar nicht erlaubt. Zweitens, gut gepflegte Kastenfenster halten noch viele Jahrzehnte, wenn man sich um Glas, Dichtung und Anstrich kümmert. Drittens, der Charakter des Hauses bleibt erhalten, was bei vielen alten Linzer Bauten ein echter Wertfaktor ist.
Was bei einer Kastenfenster-Sanierung typisch gemacht wird. Glastausch bei den Innenflügeln, oft auf moderne 2-fach-Verglasung mit U-Wert um 1,1 W/m²K. Dichtungstausch mit Einfräsung einer neuen Nut, das macht aber ein spezialisierter Dichtungsbetrieb, nicht wir. Aufarbeitung der Holzoberfläche durch einen Tischler, der auf Altbau spezialisiert ist. Beschlag-Service mit Originalteilen, was bei alten Modellen aber zur Detektivarbeit werden kann.
Worauf wir bei Schmidinger ehrlich hinweisen. Wir liefern und tauschen das Glas, alles andere am Kastenfenster machen wir nicht selbst. Das ist klassische Tischler- und Dichtungsfachbetrieb-Arbeit. Wenn Sie eine vollumfängliche Kastenfenster-Sanierung wollen, vermitteln wir Ihnen gerne passende Spezialisten in Linz und im Mühlviertel.
Eine Sonderform sind alte Mahagoni-Fenster, die in den 60er- und 70er-Jahren in besseren Linzer Wohnvierteln verbaut wurden. Mahagoni ist extrem witterungsfest, das Holz ist nach 50 Jahren oft noch in besserem Zustand als manches Fichtenfenster aus den 90ern. Wenn die Beschläge laufen und das Holz fest ist, lohnt sich bei diesen Fenstern eine Sanierung mit Glastausch und neuem Anstrich fast immer mehr als der Komplettaustausch.
Einzelne defekte Glasscheiben. Wenn nur ein einzelnes Glas blind geworden ist oder einen Sprung hat, reicht ein reiner Glastausch. Das Fenster bleibt im Rahmen, nur die Scheibe wird ausgewechselt. In vielen Fällen ist das die wirtschaftlichste Lösung.
Knappes Budget bei noch funktionierenden Fenstern. Wenn die Fenster grundsätzlich noch dicht sind und nur einzelne Komponenten Probleme machen, lohnt sich oft ein Service statt eines kompletten Tauschs. Hier reden wir über Beschlag-Justierung, neue Griffe oder Dichtungstausch bei modernen Fenstern.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann fragen Sie eine Fensterfirma in Ihrer Nähe. Diese kann dann gut beurteilen, ob sich ein Fenstertausch oder Sanierung für die Fenster und Terrassentüren noch auszahlt.
Bei den meisten gewöhnlichen Altbau- und Neubau-Fenstern aus den 70er- bis 90er-Jahren ist der komplette Tausch die ehrliche Empfehlung. Die alten Profile sind zu dünn, die Verglasung ist nur 1-fach oder 2-fach und die Dichtungsebenen reichen nicht aus. Selbst eine sehr gute Sanierung bringt diese Fenster nicht auf moderne Werte.
Auch bei Wasserschäden, Holzfäule oder verzogenen Rahmen ist der Tausch oft alternativlos. Hier helfen weder neue Dichtungen noch ein Glastausch, weil die Substanz selbst zerstört ist. Das gleiche gilt für alte Kastenfenster, deren Holz Risse zeigt oder bei denen die Beschläge gebrochen sind.
Wer in dieser Situation steckt und nach einem regionalen Fachbetrieb sucht, findet alle Details zum Ablauf, zur ÖNORM-Montage und zum Einsatzgebiet auf unserer Hauptseite zum Fenstertausch durch Fenster-Schmidinger in Oberösterreich. Eine ausführliche Kostenübersicht mit Beispielrechnungen finden Sie zudem im Beitrag Fenster austauschen Kosten.
Eine Fenstersanierung Oberösterreich umfasst je nach Zustand sehr unterschiedliche Arbeiten. Die häufigsten Maßnahmen lassen sich in vier Bereiche einteilen.
Glastausch. Hier wechseln Fachleute eine defekte oder blinde Scheibe gegen eine neue Verglasung. Bei alten Einfachverglasungen ist auch ein Wechsel auf moderne Isolierverglasung möglich, sofern der Rahmen das hergibt als auch Glasleisten in entsprechenden Abmessungen noch vorhanden sind. Bei Kastenfenstern bleibt es meist beim klassischen 1-fach- oder 2-fach-Glas, weil die Konstruktion 3-fach-Glas nicht trägt bzw. die Glasdicke die Flügeltiefe übersteigt.
Dichtungstausch. Spröde, harte, zerquetschte oder geschrumpfte Dichtungen sind eine der häufigsten Ursachen für Zugluft am Fenster. Bei modernen Fenstern lassen sich Dichtungen relativ einfach wechseln. Bei alten Kastenfenstern braucht man dafür spezialisierte Firmen, die teilweise eine neue Nut in das Holz fräsen, damit die Dichtung sauber sitzt.
Beschlag-Service und Justierung. Mit den Jahren leiern Beschläge aus, der Flügel hängt und der Verschluss klemmt dadurch. Ein Beschlag-Service umfasst Schmieren, Einstellen und im Bedarfsfall den Tausch einzelner Teile. Bei modernen Fenstern geht das schnell, bei alten Modellen gibt es oft keine Ersatzteile mehr.
Oberflächenaufarbeitung bei Holzfenstern. Alte Holzfenster lassen sich abschleifen und neu lackieren oder lasieren. Damit halten sie wieder viele Jahre. Diese Arbeit ist allerdings sehr aufwendig und braucht einen Tischler, der auf Fensterbau spezialisiert ist.

Infografik Was bei einer Fenstersanierung gemacht wird – vier Sanierungsschritte Glastausch Dichtungstausch Beschlag-Service Oberflächenaufarbeitung
An dieser Stelle sind wir bewusst ehrlich, weil viele Anfragen daran scheitern. Fenster-Schmidinger ist in erster Linie ein Fachbetrieb für den Verkauf und die Montage neuer Fenster. Bei Sanierungen liegt unser Schwerpunkt auf Service-Arbeiten an Fenstern, die wir selbst verkauft und eingebaut haben.
Was wir machen. Glastausch bei eigenen Fenstern, Dichtungstausch bei eigenen Produkten, Beschlag-Justierung, Griffwechsel und Glaserarbeiten in Linz und Umgebung. Auch einzelne Glasreparaturen bei Wintergärten, Vordächern oder Stiegenhausfenstern übernehmen unser Glaser-Team in Linz regelmäßig.
Was wir nicht machen. Dichtungs-Nuten in alten Kastenfenstern fräsen gehört nicht zu unserem Leistungsspektrum, dafür gibt es spezialisierte Dichtungsfirmen. Abschleifen, Lasieren oder Lackieren von alten Holzfenstern übernehmen wir ebenfalls nicht, das ist klassische Tischler-Arbeit. Sanierungen an Dachflächenfenstern sind ebenfalls kein Teil unseres Angebots, weil wir diese Produkte nicht im Sortiment führen.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Fenster zu unseren Service-Produkten gehören oder ob eine Sanierung bei Ihnen wirtschaftlich ist, schauen Sie einfach vorbei oder schreiben Sie uns. Wir sagen Ihnen ehrlich, was geht und was nicht, und vermitteln im Zweifel weiter.

Neue Fenster senken die Heizenergie spürbar. Das gilt vor allem im Vergleich zu Bestandsfenstern aus den 70er- und 80er-Jahren mit nur 1-fach- oder 2-fach-Verglasung.
Wenn der Tausch die bessere Wahl ist und neue Fenster eingebaut werden, läuft das bei einer Sanierung deutlich anders ab als beim Neubau. Beim Neubau steht die Mauer frisch da, der Wärmedämmverbund kommt erst auf die fertige Fassade, und die Einbauposition lässt sich frei planen. Bei der Sanierung müssen die neuen Fenster in eine Bestandskonstruktion, die ihre eigenen Eigenheiten mitbringt. Das hat handfeste technische Folgen, die viele Bauherren erst beim Vor-Ort-Termin erfahren.
Beim Neubau mit Vollwärmeschutz sitzt das Fenster in der Dämmebene, also leicht außerhalb des tragenden Mauerwerks. Das ist energetisch optimal, weil der Rahmen umlaufend von Dämmung umgeben ist und keine Wärmebrücke entsteht. Bei der Sanierung im Altbau ohne neue Fassadendämmung ist das nicht möglich. Hier sitzt das neue Fenster meist in der gleichen Position wie das alte, also tief im Mauerwerk. Das ist nicht falsch, aber es bedeutet, dass die Laibung zur Schwachstelle werden kann.
Die Anschlussfuge ist der Übergang vom Fensterrahmen zum Mauerwerk. Bei modernen Fenstern hat diese Fuge nach ÖNORM B 5320 drei Ebenen zu erfüllen. Innen luftdicht, in der Mitte wärmedämmend, außen schlagregendicht und dampfdiffusionsoffen. Im Sanierungsfall ist die mittlere Ebene oft die Herausforderung, weil die alte Maueröffnung Risse oder Ausbrüche hat, die ausgebessert werden müssen, bevor der Schaum sauber sitzt.
Beim Neubau wird einfach gedämmt und abgedichtet. Bei der Sanierung muss vorher oft die Laibung gereinigt, ausgebessert oder gespachtelt werden. Wenn das nicht sauber gemacht wird, hilft der beste Fensterrahmen nichts. Die Energie verschwindet trotzdem über die Fuge, oder schlimmer, an der falschen Stelle entsteht Tauwasser im Mauerwerk.
Wer nur die Fenster tauscht und die Fassade unverändert lässt, schafft sich eine bauphysikalische Stolperfalle. Das neue Fenster ist hochwärmedämmend mit Uw um 0,8 bis 0,9 W/m²K, das Mauerwerk daneben hat unverändert einen U-Wert von 1,5 oder schlechter. Die Folge ist eine Wärmebrücke in der Laibung, weil die Wärme nun nicht mehr durch das Fenster verschwindet, sondern an ihm vorbei.
Im schlimmsten Fall kühlt die innere Laibung im Winter so stark ab, dass dort Tauwasser ausfällt und sich Schimmel bildet. Das ist kein theoretisches Risiko, das sehen wir in der Praxis bei Sanierungen, die ohne Vorprüfung der Bauphysik gemacht wurden. Eine Lösung ist die Laibungsdämmung, also eine zusätzliche Dämmung von 2 bis 4 Zentimetern in der Fensterlaibung. Das bricht die Wärmebrücke und verhindert das Tauwasser-Problem.
Alte Fenster waren undicht. Klingt erstmal schlecht, hat aber einen unbeabsichtigten Nebeneffekt gehabt. Sie haben ständig für Luftaustausch gesorgt, ohne dass jemand das Fenster öffnen musste. Mit den neuen luftdichten Fenstern ist dieser Luftaustausch weg. Die Feuchtigkeit aus Kochen, Duschen, Atmen sammelt sich in der Wohnung und schlägt sich an der kältesten Stelle nieder. Oft an der schon erwähnten Laibung, an Fensterstürzen oder in Raumecken.
Was Sie nach einem Fenstertausch in einem Altbau unbedingt brauchen ist ein konsequentes Stoßlüften, mindestens drei Mal am Tag für 5 bis 10 Minuten mit weit geöffnetem Fenster und Querlüftung. Bei größeren Sanierungen empfehlen wir auch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, weil das Stoßlüften in der Praxis oft im Alltag untergeht.
Bei einer Sanierung gehört oft mehr dazu als das reine Tauschen der Fenster. Häufig müssen wir die Laibung ausbessern, weil beim Demontieren des alten Rahmens Putz abbricht. Manchmal sind die Fensterstürze brüchig und müssen statisch geprüft werden. Bei alten Holzkastenfenstern ist häufig die ganze Fensterbank inkl. Anschluss zur Mauer zu erneuern, weil das alte Holz verfault ist.
Diese Vorarbeiten besprechen wir bei der Begutachtung vor Ort und kalkulieren sie transparent in das Angebot ein. Eine ehrliche Kostenschätzung ist ohne Vor-Ort-Termin praktisch nicht möglich, weil zu viele Variablen reinspielen. Mehr zur Vorbereitung auf eine Fenstermontage finden Sie in unserem Beitrag Fenstermontage richtig vorbereiten.
Eine ehrliche Antwort vorweg. Den reinen Einbau eines Fensters bekommen handwerklich versierte Heimwerker meistens hin. Eine fachgerechte Anschlussfuge nach ÖNORM B 5320 in einer Sanierungssituation mit unebenem Mauerwerk und Wärmebrückenrisiko ist aber kein DIY-Projekt. Hier gehört wirklich ein Fachbetrieb ran, weil sonst der ganze Sinn des neuen Fensters verloren geht. Ein hochwertiges Fenster mit Uw 0,8 W/m²K, das schlecht eingebaut wurde, hat in der Realität schnell einen effektiven Uw von 1,3 oder schlechter, weil die Fuge undicht ist.
Bei Schmidinger arbeiten ausschließlich eigene, geschulte Monteure. Keine Fremdfirmen, keine Subunternehmer. Das hat einen Grund. Bei einer Sanierung ist das Risiko von Fehlern deutlich höher als beim Neubau, und die Folgekosten bei einer schlechten Montage sind ein Vielfaches der Ersparnis. Mehr dazu auf unserer Seite zur ÖNORM B 5320 Fenstermontage.
Bei der Fenstersanierung Oberösterreich ist eine pauschale Preisangabe noch schwieriger als beim kompletten Tausch. Der Aufwand hängt vom Zustand jedes einzelnen Fensters ab. Ein einfacher Glastausch in einem Standardrahmen kostet etwas anderes als die komplette Aufarbeitung eines historischen Kastenfensters.
Als grobe Hausnummer können Sie für einen reinen Glastausch mit etwa 200 bis 400 € pro Quadratmeter Glasfläche rechnen, abhängig vom Glastyp und der Einbausituation. Ein Dichtungstausch bei modernen Fenstern liegt meist im niedrigen dreistelligen Bereich pro Fenster. Eine Komplettaufarbeitung alter Holzfenster mit Schleifen, Lasieren und neuen Beschlägen kann pro Fenster auch 600 bis 1.200 € kosten, also durchaus den Bereich eines neuen Fensters erreichen.
Genau deshalb ist der Vergleich mit den Kosten für einen kompletten Tausch so wichtig. Wenn die Sanierung 70 oder 80 Prozent eines neuen Fensters kostet, lohnt sich der Tausch fast immer. Eine detaillierte Übersicht der Tausch-Preise mit Rechenbeispielen finden Sie im Beitrag Fenster austauschen Kosten. Damit haben Sie eine solide Vergleichsbasis.
Preise und Irrtümer vorbehalten. Ein exakter Preis ergibt sich erst nach der Begutachtung vor Ort.
Eine reine Fenstersanierung Oberösterreich ist in den meisten Förderprogrammen nicht direkt vorgesehen. Die OÖ-Landesförderung für Fenster gilt nur, wenn die neuen Fenster den geforderten U-Wert von maximal 1,1 W/m²K erreichen. Das schafft eine klassische Sanierung mit alten Rahmen meist nicht. Wer die Förderung nutzen will, muss daher in der Regel auf einen kompletten Tausch setzen.
Eine ausführliche Übersicht zu allen aktuellen Förderungen, inklusive Bundesländer-Vergleich und steuerlicher Möglichkeiten, finden Sie in unserem Beitrag Fenster Förderung Österreich. Dort sind alle aktuellen Programme aufgelistet und wir aktualisieren die Seite regelmäßig.
Bei einer umfangreichen Renovierung verlangt die EU-Richtlinie einen Energieausweis. Auch bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung eines Hauses oder einer Wohnung müssen Eigentümer seit 2009 einen Energieausweis vorlegen. Der Ausweis enthält wichtige Kennwerte wie den zu erwartenden Heizenergieverbrauch und liefert damit eine gute Entscheidungsgrundlage für eine Sanierung oder den Tausch.
Extra-Tipp: Baumeister oder Energieberater hilft bei der Erstellung des Energieausweises
Den Energieausweis erstellen Ihnen ein Baumeister oder ein Energieberater. Beide kennen die Anforderungen aus der Praxis und schauen sich Ihr Haus mit dem geübten Auge an. Nebenbei erkennen sie meist auch andere Schwachstellen an Dach, Fassade oder Dämmung und können Ihnen Tipps für eine sinnvolle Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen geben. Ein guter Energieberater spart Ihnen damit oft mehr Geld, als er selbst kostet, weil er Sie vor Investitionen in die falsche Stelle bewahrt. Beim Oberösterreichischen Energiesparverband finden Sie zudem eine Liste unabhängiger Berater in Ihrer Nähe.

Bei der Wahl des richtigen Fenstersystems zählen Materialqualität, Beschläge und ein regionaler Anbieter, der auch nach der Montage erreichbar bleibt.

Eine Sanierung ist nicht mehr möglich bei Fenstern mit verzogenem Rahmen, Holzfäule, gebrochenen Beschlägen oder verrotteten Maueranschlüssen. Auch bei Aluminium-Fenstern mit Korrosion am Profil ist eine sinnvolle Aufarbeitung praktisch ausgeschlossen. In all diesen Fällen ist der komplette Tausch die einzig saubere Lösung.

Schmidinger bietet auch reine Beratungstermine ohne Angebotsverpflichtung an. Bei Unsicherheit zwischen Sanierung oder Tausch wird das Objekt vor Ort begutachtet und eine ehrliche Einschätzung abgegeben.

Bei einem denkmalgeschützten Haus oder einem Altbau mit historisch wertvoller Bausubstanz führt meistens kein Weg an der Sanierung vorbei – oft auch deshalb, weil die Behörde es so verlangt.
… Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns eine E-Mail und wir antworten Ihnen umgehend.
Bei einer ehrlichen Sanierungs-Frage führt kein Weg an einem Vor-Ort-Termin vorbei. Aus der Ferne lässt sich nicht zuverlässig sagen, ob ein Fenster eine Sanierung verträgt oder ob der Tausch sinnvoller ist. Wir schauen uns deshalb jedes Objekt persönlich an und besprechen die Lage gemeinsam mit Ihnen.
Der Ablauf einer Begutachtung sieht so aus.
Die Begutachtung selbst ist unverbindlich und kostenlos. Wir empfehlen Ihnen ehrlich auch den Tausch, wenn das aus unserer Sicht die bessere Lösung ist. Falls eine reine Sanierung außerhalb unseres Leistungsspektrums liegt, sagen wir das offen und nennen Ihnen passende Spezialisten.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Rufen Sie uns einfach unter +43 7239 7031 an oder senden Sie uns eine Nachricht an office@fensterschmidinger.at. Beim Vor-Ort-Termin schauen wir gemeinsam, ob eine Sanierung sinnvoll ist oder ob der komplette Fenstertausch in Linz und Oberösterreich die bessere Lösung wäre.
Unser Tätigkeitsgebiet umfasst ganz Oberösterreich sowie die angrenzenden Bezirke in Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark bis zu einer Fahrtzeit von maximal 1,5 Stunden ab Gramastetten. Für weitere Entfernungen prüfen wir Ihre Anfrage individuell per E-Mail.
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