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Soll ich neue Fenster einbauen oder besser dämmen?

Erst neue Fenster einbauen oder lieber dämmen? Wir schauen uns in diesem Ratgeber die richtige Vorgehensweise an und geben Ihnen Tipps, ob neue Fenster einbauen oder doch lieber dämmen vorteilhafter ist!

Das Thema des energieeffizienten Wohnens gewinnt zunehmend an Bedeutung. Energetische Sanierungen werden daher in Österreich finanziell gefördert, vor allem vor dem Hintergrund der zukünftig angestrebten Klimaneutralität.

Um Ihre Immobilie energetisch nachhaltig zu verbessern, sind verschiedene Optionen denkbar, darunter ein Austausch von älteren Fenstern und das Dämmen der Fassade, des Daches oder der Kellerdecke. Alles dient dem Ziel, einen Wärmeverlust zu vermeiden und damit verbunden Ihre Energiekosten zu senken und die Umwelt dadurch weniger zu belasten.

Doch soll ich nun Fenster tauschen und später dämmen oder umgekehrt? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Denn welche der Varianten für Ihr Gebäude am besten geeignet ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die wir Ihnen im nachfolgenden Ratgeber genauer vorstellen.


✎ Neue Fenster einbauen oder besser dämmen? So treffen Sie die richtige Entscheidung.

Inhaltsverzeichnis

Vor- und Nachteile von neuen Fenstern versus Dämmung

Die Entscheidung zwischen dem Einbau neuer Fenster und der Dämmung Ihrer Gebäudefassade ist jeweils mit einigen Vor- und Nachteilen verbunden und hängt insgesamt von mehreren Einflussvariablen ab.

Bevor Sie sich festlegen, ist es hilfreich, die einzelnen Aspekte sorgfältig abzuwägen und sich gegebenenfalls auch fachlich kompetent beraten zu lassen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Person überlegt zwischen neuen Fenstern und Dämmung vor Hausmodell - Entscheidungshilfe gefragt.

Neue Fenster einbauen oder lieber dämmen? Die Wahl zwischen neuen Fenstern und Dämmung hängt von verschiedenen Kriterien ab. Beides hat Vor- und Nachteile; eine sorgfältige Abwägung und fachliche Beratung sind entscheidend.

Vorteile des Einbaus von neuen Fenstern

Wenn Sie sich für neue energieeffiziente Fenster mit Mehrfachverglasung entscheiden, können Sie üblicherweise mit erheblichen Einsparungen Ihrer Energiekosten rechnen. Die Fenster sind mit isolierendem Glas sowie Rahmen mit wärmedämmender Funktion ausgestattet. Das führt zu einer deutlichen Verringerung des ansonsten typischen Wärmeverlusts.

Darüber hinaus bieten energieeffiziente Fenster aus Oberösterreich nicht nur die Möglichkeit, Ihre Räume im Winter effektiver warmzuhalten. Während der heißen Sommermonate schützen die Fenster auch vor dem Eindringen von zu viel Hitze und regulieren dadurch die Temperatur im Raum.


Nachteile des Einbaus von neuen Fenstern

Vor allem, wenn Sie viele Fenster austauschen wollen, können die Gesamtkosten schnell steigen. Je nach Erscheinungsbild der Immobilie bedeuten neue und moderne Fenster häufig eine deutliche optische Veränderung des Gesamtbildes. Hier ist eine Beratung hilfreich, um das Design gut aufeinander abzustimmen. Besonders wenn die Fenster zuerst und dann die Fassade anschließend gedämmt wird, ist eine fundierte Planung empfehlenswert und man sollte sich auch über die zukünftige Fassadengestaltung zudem Gedanken machen und Farben abstimmen.


Vorteile einer Verbesserung der Dämmung

Die umsichtige und moderne Dämmung Ihrer Hausfassade senkt den Wärmeverlust umfassend, was insgesamt ebenfalls zu deutlichen Einsparungen Ihrer Energiekosten führt. Die Dämmung schützt das Gebäude vor Kältebrücken und bietet ein insgesamt positives Raumklima. Ideal ist auch der Schimmel- und Feuchtigkeitsschutz, der mit einer Fassadendämmung einhergeht. Wichtig dabei ist, dass die Dämmung fachgerecht ausgeführt wird und man die Luftdichtheit berücksichtigt. Wichtig ist hier eine diffusionsoffene, aber schlagregendichte Außenschicht.

Handwerker misst und schneidet Fassadenplatten für Vollwärmeschutz präzise zu.

Moderne Fassadendämmung reduziert Wärmeverlust, senkt Energiekosten, verhindert Kältebrücken, verbessert das Raumklima und schützt effektiv vor Schimmel und Feuchtigkeit.

Nachteile einer Verbesserung der Dämmung

Die möglichen Nachteile beziehen sich primär auf den höheren Arbeits- und dadurch auch Kostenaufwand. Weiterhin macht das Dämmen als erster Faktor nur Sinn, wenn vorab sichergestellt wurde, dass sich Ihre Fenster in einem guten Zustand befinden, da Sie ansonsten möglicherweise später auch die Fenster erneuern müssten. Prüfen Sie dazu insbesondere die Dichtigkeit der Fenster, den Zustand der Dichtungen und die aktuellen Isolierglaswerte, um unnötige Folgekosten zu vermeiden.


Kostenvergleich – Erneuerung von Fenstern und Dämmung von Fassaden

Die Kosten für Ihre Fenstererneuerung beziehungsweise Fassadendämmung hängen von vielfältigen Umständen ab. Dazu zählen vor allem:

– die Größe Ihrer Immobilie

Art und Materialien der verbauten Fenster

Art der Hausfassade und das zum Dämmen verwendete Material

– die Art und Weise der Dämmungsdurchführung

Grundsätzlich ist das Dämmen einer Fassade kostspieliger als die ausschließliche Erneuerung von Fenstern. Das liegt nicht zuletzt am höheren und deutlich umfangreicheren Arbeitsaufwand. Alte Schichten und Materialreste müssen zunächst komplett von Ihrer Fassade entfernt werden. Der Untergrund muss aufbereitet und abgedeckt werden, die eigentliche Dämmung befestigt und anschließend verputzt werden.

Bei den Kosten für eine Erneuerung Ihrer Fenster kommt es auf die Anzahl der Fenster an, die Sie benötigen. Hier spielen auch die Fenstergröße und das verwendete Rahmenmaterial eine Rolle. Hochwertige Fenster kosten mehr, machen sich aber auf lange Sicht aufgrund der deutlichen Energieeinsparungen bezahlt.

Sollten Sie sich unsicher sein, welche Lösung für Ihr Haus die richtige ist, lassen Sie sich eine umfassende Kostenberechnung erstellen. Hierbei sollte nicht nur der Material- und Arbeitsaufwand berücksichtigt werden, sondern auch die damit verbundenen Einsparungen bei den zu erwartenden Energiekosten.


Kostenschätzungen in Zahlen – Fassadendämmung vs. Fenstertausch

Wenn Sie sich also fragen: „Neue Fenster einbauen oder lieber dämmen?“, hilft oft ein Vergleich der durchschnittlichen Kosten. Für den Austausch von Fenstern in einem Einfamilienhaus mit etwa 10 bis 12 Fenstern können Sie – je nach Ausführung, Glasart und Rahmenmaterial – mit Kosten zwischen 12.000 und 20.000 € rechnen. Inklusive Montage und Demontage der alten Fenster.

Für eine vollständige Fassadendämmung bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus liegen die Kosten in der Regel zwischen 17.000 und 35.000 € – abhängig von der Fassadengröße, dem Dämmmaterial (z. B. Mineralwolle, EPS oder Holzfaser) und der handwerklichen Ausführung.

Wichtig: Diese Beträge können natürlich variieren – besonders, wenn zusätzliche Arbeiten wie Gerüstbau, Putzsanierung oder Fensterlaibungen anfallen.

Ein detaillierter Kostenvergleich lohnt sich auf jeden Fall – insbesondere dann, wenn beide Maßnahmen zur Diskussion stehen. Oft zahlt sich die Kombination aus beiden sogar energetisch und finanziell besonders aus.


Wissenswertes zur Bauteilsanierung in Österreich

Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 unterstützt das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 durch die Förderung thermischer Gebäudesanierungen.

Dies betrifft im Bereich der privaten Gebäude die Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser und auch mehrgeschossige Wohngebäude. Ebenso sind Förderungen für betriebliche Gebäude, Vereinsgebäude, kirchliche Einrichtungen und Gemeindegebäude vorgesehen.

In Österreich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Bauteilsanierung. Sie hängen von der Art und dem Zustand des Gebäudes ab.

Gefördert werden thermische Sanierungen von Bestandsgebäuden, die mindestens 15 Jahre alt sind (Stichtag: Datum der Baubewilligung).
Auch Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs um mindestens 40 % führen, sind förderungsfähig.

Bei der Bauteilsanierung werden beispielsweise folgende Maßnahmen unterstützt und im Rahmen der Förderprogramme finanziell begünstigt:

Wärmedämmung von Gebäude-Außenwänden
Sanierung sowie Austausch von Haustüren (Außentüren) und Fenstern
Wärmedämmung von Dächern (oberste Geschoßdecken)
Wärmedämmung von Kellerböden (unterste Geschoßdecken)

Neue Fenster einbauen oder lieber dämmen Infografik bezüglich Fördermöglichkeiten zeigt Zuschüsse für Sanierungen und Fenstertausch 2026 in Österreich

Egal, ob Sie nun die Fenster austauschen, lieber dämmen oder doch alles in allem gleich erledigen möchten, informieren Sie sich über die aktuellen Förderungen, die es für die thermische Sanierung gibt.

Empfehlungen für U-Werte in Österreich – einfach erklärt

Wenn es um den Wärmeschutz eines Hauses geht, ist der sogenannte U-Wert entscheidend. Er beschreibt, wie stark ein Bauteil Wärme nach außen abgibt. Angegeben wird er in Watt je Quadratmeter und Kelvin (W/m²K).

Grundsätzlich gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.

Ein hoher U-Wert weist darauf hin, dass viel Energie durch das Bauteil verloren geht – zum Beispiel über Fenster, Außenwände oder das Dach. Liegt der Wert hingegen niedrig, bleibt mehr Wärme im Gebäude. Das verbessert die Energieeffizienz und senkt die Heizkosten.

In Österreich gelten bestimmte Mindestanforderungen, die in der Bautechnikverordnung (ABTV) sowie in der ÖNORM B 8110 geregelt sind. Diese Richtlinien geben klare Empfehlungen, welche U-Werte bei einzelnen Bauteilen sinnvoll sind – etwa bei Fenstern, Türen oder Dämmstoffen.

Unser Tipp: Wenn Sie einen Fenstertausch oder eine Sanierung planen, lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten. So stellen Sie sicher, dass die U-Werte stimmen – und Sie langfristig Energie und Geld sparen.

Für eine gute Wärmedämmung empfehlen wir folgende U-Werte:

U-Werte für Dach

Für die Dämmung eines Dachs beziehungsweise einer Decke zum Schutz von Außenluft und den Wärmeerhalt in Dachräumen gilt ein U-Wert von 0,18 W/m²K oder weniger.

U-Werte für Wände

Bei einem Wärmeschutz von Dachräumen und Wänden gegen die Außenluft liegt die Empfehlung bei einem U-Wert von 0,25 W/m²K oder darunter.

U-Werte für Fußböden

Als Schutz von Fußböden sowie Wänden gegen die Kälte aus Kellerräumen beziehungsweise dem Erdreich ist ein U-Wert von 0,35 W/m²K oder weniger sinnvoll.

U-Werte für Fenster

Bei einem vollständigen Fenstertausch von sowohl Rahmen als auch Glas liegt der Uw-Wert bei 1,0 W/m²K oder darunter (w = engl.: window).

Infografik zeigt, wie neue Fenster einbauen mit Dreifachverglasung den Uw-Wert sogar unter 0,9 W/m²K senkt für Top Wärmeschutz.

Mit neuen Fenstern und moderner Dreifachverglasung lässt sich der Wärmeschutz stark verbessern – der Uw-Wert kann sogar auf unter 0,9 W/m²K sinken. Das spart Heizkosten und sorgt für mehr Wohnkomfort.

U-Werte für Fensterglas

Wird lediglich das Glas des Fensters getauscht, ist ein Ug-Wert von 1,0 W/m²K oder weniger ratsam (g = engl.: glass).

U-Werte für Haustür

Haustüren benötigen eine gute Isolierung, beispielsweise durch die Ausstattung mit einem Paneel, das mit einer dämmenden Füllung ausgestattet ist.

Auch Mehrfachverglasungen eignen sich zur Verbesserung des Wertes. Für den Ud-Wert von Haustüren (d = engl.: door) werden etwa 0,9 W/m²K oder darunter empfohlen.

Die Werte sind alle als Richtwerte zu verstehen und orientieren sich immer an den gegebenen unterschiedlichen Anforderungen.

Die grundsätzlich besten Ergebnisse bei einer Bauteilsanierung werden durch das Zurate ziehen eines Experten beziehungsweise Energieberaters ermöglicht.


Entscheidungshilfe – erst Fenster oder Dämmung?

Wenn Sie vor der konkreten Entscheidung stehen, ob sich bei Ihrer Immobilie die Investition in neue Fenster oder erst eine Dämmung eher lohnt, können Ihnen die nachfolgenden Punkte eine Anregung bieten.

Grundsätzlich ist es auf lange Sicht und auch für die Energieeffizienz Ihres gesamten Gebäudes wichtig, beide Faktoren zu berücksichtigen. Mit welchen Maßnahmen Sie beginnen, hängt vom Zustand Ihres Hauses ab, hier insbesondere von den Fenstern und der Fassade.

Eine Fassadendämmung hat meist eine umfassendere und damit etwas größere Wirkung auf die Energieeffizienz einer Immobilie. Ist die Fassade vollständig und auch hochwertig gedämmt, sinkt Ihr Bedarf an Heizenergie drastisch.

Auch ein Fenstertausch ist mit deutlichen positiven Effekten auf Ihren Wärmebedarf verbunden. Die messbaren Unterschiede im Bereich der Energieeffizienz von modernen zu alten Fenstern fallen im Vergleich zu einer vollständigen Wärmedämmung der Fassade üblicherweise etwas geringer aus.

Auch stellt sich die Frage, ob der Fenstertausch nach dem Anbringen der Fassadendämmung so einfach noch vonstattengehen kann oder ob in diesem Zuge sogar mit Beschädigung an der Dämmung zu rechnen ist. Einfacher ist es bestimmt, zuerst die Fenster zu wechseln und dann anschließend gleich mit der Dämmung der Hausfassade zu beginnen.

Um sich fachlich abzusichern und die für Ihr Gebäude beste Entscheidung zu treffen, ist die Konsultation eines Energieberaters eine sinnvolle Idee.

Infografik: Vor- & Nachteile von neuen Fenstern vs. Dämmung, um die beste Wahl zu treffen.

Entscheidungshilfe-Infografik: Neue Fenster einbauen oder lieber dämmen? Wir beleuchten beide Optionen, um Ihnen bei dieser wichtigen Entscheidung zu helfen.

Fensterlaibungen und andere kritische Bereiche fachgerecht dämmen

Moderne Fenster bieten Ihnen hervorragende Dämmeigenschaften, die jedoch nur dann wirklich gut und zuverlässig funktionieren, wenn auch die Laibung bei der Durchführung der Arbeiten berücksichtigt wird.

Sollten Sie die Dämmung an Ihren Fenstern selbst vornehmen wollen, ist es entscheidend, die Laibung ebenfalls umsichtig zu dämmen.

Wenn Sie darauf verzichten, kann Wärme abziehen, Kälte eintreten und auch die Gefahr von Schimmel durch die entstehende Feuchtigkeit wird zu einem relevanten Thema.

Undichtigkeiten dürfen nicht entstehen, damit die wärmedämmende Funktion des Fensters nicht verloren geht.

Bereiten Sie das Dämmmaterial genau nach den Herstelleranweisungen zu und achten Sie darauf, es exakt in die Fensterlaibungen einzupassen.

Auch andere kritische Bereiche, beispielsweise Fugen oder Spalten, müssen sehr umfassend mit der dafür vorgesehenen Dichtungsmasse und Folien abgedichtet werden, um undurchlässig zu sein.

Sollten Sie zurückgeschnittene Materialien haben, werden diese zum Schluss sorgfältig abgeschnitten, um sicherzustellen, dass die angebrachte Dämmung einen ebenen Abschluss aufweist und glatt ist.


Praktische Tipps und Anregungen für die Erneuerung von Fenstern und die Dämmung in bereits bestehenden Gebäuden

Wenn Sie sich zu einer Erneuerung Ihrer Fenster oder der Dämmung Ihrer Hausfassade entschieden haben, können Ihnen die folgenden Tipps Unterstützung bieten.

Wirtschaftlichkeit berücksichtigen

Berechnen Sie die möglichen Einsparungen der Energiekosten, bevor Sie sich final für eine Sanierungsoption entscheiden. Sollten Sie die Möglichkeit haben, nutzen Sie mehrere Maßnahmen parallel.

Fachmann konsultieren

Auch wenn eine fachliche Beratung mit Kosten verbunden sein kann, können Sie immer sicher sein, die beste Lösung für Ihr Haus zu finden. Das gilt auch für aktuelle Informationen im Kontext des Alters und der Bauweise Ihres Hauses.

Ein Energieberater oder der Energiesparverband können auch unabhängig eine Beurteilung fällen und Ihnen eine entsprechende Empfehlung über die Sanierungsmaßnahmen nennen.

Professionelle Energieberatung für maßgeschneiderte Sanierungsempfehlungen basierend auf Hausalter und -bauweise.

Konsultieren Sie einen Fachmann oder Energieberater für eine kostenpflichtige, aber qualitativ hochwertige Beratung. Sie erhalten maßgeschneiderte Lösungen und Empfehlungen für Sanierungsmaßnahmen, die auf Alter und Bauweise Ihres Hauses abgestimmt sind.

Die richtige Fensterauswahl

Berücksichtigen Sie bei der Wahl Ihrer neuen Fenster die wärmedämmenden Eigenschaften. Hier hilft Ihnen der angegebene U-Wert weiter. Je niedriger er ausfällt, desto besser sind die dämmenden Eigenschaften.

Die richtige Fensterauswahl bei der thermischen Sanierung.

Bei der Auswahl neuer Fenster ist der U-Wert entscheidend; er misst die Wärmedämmung. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmleistung der Fenster. Wählen Sie Fenster mit niedrigem U-Wert für optimale Isolierung. Weitere Systeme auf Anfrage!

Professioneller Fenstereinbau

Setzen Sie beim Einbau Ihrer neuen Fenster nach Möglichkeit immer auf einen Fachmann. Auf diese Weise stellen Sie nicht nur sicher, dass die Fenster korrekt eingebaut wurden, sondern auch, dass sie perfekt abgedichtet werden und keine Lücken für spätere Kältebrücken hinterlassen. In Österreich müssen die Fenster nach den geltenden ÖNORMEN wie der B5320 montiert sein!

Wir zeigen Ihnen hier, wie wir die alten Fensterrahmen aus dem Mauerwerk entfernen: Fenstertausch (fast) ohne Beschädigung

Egal, ob Sie zuerst die Fenster tauschen oder dämmen, die Fenstermontage sollte immer von Profis erfolgen.

Egal, ob Sie zuerst die Fenster tauschen oder dämmen, die Fenstermontage sollte immer von Profis erfolgen.

Zeitfaktor bei der Fenstererneuerung

Nutzen Sie den Frühling oder die Sommermonate für den Fenstertausch, damit Ihr Wohnkomfort während dieser Zeit so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.

Fassadeninspektion zu Beginn

Setzen Sie an den Beginn einer Fassadendämmung immer eine umfassende Inspektion der Fassade. Achten Sie darauf, mögliche Schäden (Risse, lockere Stellen) zu beheben, bevor die Dämmung angebracht wird.

Professionelle Umsetzung

Lassen Sie im Idealfall Ihre Fassadendämmung von Fachleuten vornehmen. Die Expertise und Erfahrung sorgen dafür, dass die Dämmung auch effektiv und fachgerecht erfolgt.


Die richtige Reihenfolge bei einer Sanierung

An erster Stelle Ihrer Überlegungen sollte die Analyse Ihres Gebäudes stehen. Ihr Ziel ist in den meisten Fällen eine energetische Sanierung. Ein Energieberater kann Sie dabei unterstützen, einen sinnvollen Sanierungsplan zu erstellen, der sowohl die Gegebenheiten Ihres Hauses berücksichtigt als auch Ihre finanziellen Wünsche und Möglichkeiten. In der Regel zeigt eine solche Analyse genau, welche Maßnahmen dringlicher sind und gegebenenfalls priorisiert werden sollten.

Generell sind Experten der Ansicht, dass die energetische Sanierung eines Gebäudes besonders sinnvoll „von oben nach unten“ verläuft. Demzufolge ist die Dämmung Ihres Häuserdachs der wichtigste Faktor, denn hier geht ansonsten der größte Anteil Ihrer Heizwärme verloren.

Im weiteren Verlauf steht die Dämmung der obersten Geschossdecke Ihres Gebäudes an. Das gilt vor allem dann, wenn das Haus keinen ausgebauten Dachboden hat und ein besonderer Schutz der Wohnräume erforderlich wird.

Der nächste Sanierungsfaktor umfasst den Einbau von energieeffizienten Fenstern oder mindestens eine Modernisierung, etwa durch zusätzliche Glasscheiben.

Danach folgt die Dämmung Ihrer Kellerdecke, um die von unten kommende Kälte zu minimieren. Je dicker dabei das Material ausfällt, desto geringer ist der Wärmeverlust.

Im weiteren Verlauf eines Sanierungsplans stünde nun die Dämmung der Außenwände, um eine fachgerechte Fassadendämmung herzustellen. Je besser Ihre Fassade isoliert ist, desto geringer ist der Wärmeverlust über die Hauswände.

Icon Extra-TippEXTRA-TIPP: Beratung beim Energiesparverband beanspruchen
Sie fragen sich, ob Sie lieber erst neue Fenster einbauen oder lieber dämmen sollten? Eine Energieberatung kann Ihnen hier weiterhelfen. Kostenlose Energieberatungen bietet der Energiesparverband in Oberösterreich an. Diese Experten können Ihnen wertvolle Tipps zur Sanierung Ihres Vorhabens liefern:

Energiesparverband Oberösterreich
Landstraße 45, 5. Stock
A-4020 Linz, Österreich
Tel.: +43 732 7720-14380
E-Mail

https://www.energiesparverband.at/


Neue Fenster einbauen oder lieber dämmen – Wichtiges zusammengefasst

Energieeffizientes Wohnen spielt eine entscheidende Rolle sowohl bei der Verringerung der Kosten für den Energieverbrauch als auch hinsichtlich der CO₂-Emissionen und der angestrebten Klimaneutralität.

Sowohl für den Austausch der Fenster Ihres Gebäudes als auch für eine Fassadendämmung sprechen zahlreiche Gründe. Welche davon für Ihr Objekt am meisten zutreffen, hängt entscheidend von Ihrem individuellen Sanierungsplan, dem Zustand Ihres Hauses, hier vor allem auch Ihrer Fenster und den damit verbundenen finanziellen Herausforderungen ab.

Das Hinzuziehen eines fachlich versierten Beraters ist an dieser Stelle sehr hilfreich, damit Sie aus professioneller Sicht einschätzen können, welche der Optionen für Ihr Haus die höchste Energieeffizienz erzielen. Bedenken Sie dabei, dass unter anderem das Klimaschutzministerium verschiedene finanzielle Fördermöglichkeiten bereithält, die Sie in Anspruch nehmen können.

Mehr zum Thema Förderungen finden Sie auch in unserem Beitrag: Erhöhte Förderungen ab 2024 für Fenster und die thermische Sanierung in Österreich


FAQ – Weitere Fragen zum Thema neue Fenster einbauen oder lieber dämmen

Ja, meistens ist ein bisschen häufigeres Lüften erforderlich. Neue Fenster sind dichter – die „Zwangslüftung“ durch alte Undichtigkeiten fällt weg. Wenn man dann gleich weiterlebt wie vorher (viel Feuchte durchs Kochen/Duschen), kann es schneller zu Beschlag an den kältesten Stellen kommen. Ein einfacher Rhythmus (kurz, kräftig lüften) und ein Blick auf die Luftfeuchte bringen da viel Ruhe rein.
Dann sollte man die Details rund ums Fenster bereits sauber planen: Laibung, Anschluss, Fensterbank, eventuelle spätere Dämmstärke. Sonst passiert es, dass man später bei der Dämmung „um das Fenster herumflicken“ muss oder unnötige Wärmebrücken baut. Gute Planung heißt daher hier: jetzt schon so ausführen, dass die spätere Dämmung sauber anschließen kann.
Das hängt vom Bestand und vom Sanierungsziel ab. Wenn eine dickere Fassadendämmung kommt, kann eine Position näher Richtung Dämmebene wärmetechnisch Vorteile bringen. Daher empfehlen wir gerade bei der Althaussanierung und Dämmung genau um Rücksprache mit der ausführenden Fensterfirma zu halten.
Oft ja, und das wird gern übersehen. Wenn der Kasten alt und undicht ist, bringt das beste Fenster weniger, weil die Zugluft eben „oben drüber“ reinkommt. Darum sollte man beim Termin gleich mitprüfen, ob der Kasten gedämmt/abgedichtet gehört oder ob man ihn im Zuge der Sanierung gleich sinnvoll diese komplett erneuert.
Technisch geht das meistens, aber man sollte es bewusst entscheiden. Unterschiedliche Fenster (alt/neu) können optisch und beim Wohngefühl auffallen – und manchmal auch beim Raumklima, wenn einzelne Räume plötzlich viel dichter sind als der Rest. Wenn man etappenweise saniert, hilft ein kleiner Plan damit man weiß welche Räume zuerst gemacht werden, welche Glas- bzw. U-Werte, und wie man das Lüften im Blick behält. Auch sind oft kleinere Etappen teurer von den Anschaffungskosten her, als wenn man gleich für das ganze Haus die Fenster auswechselt.
Manchmal reicht Glas, aber nur wenn Rahmen, Beschläge sowie die Dichtungen noch wirklich gut sind. In der Praxis ist das „Fenster“ oft nicht nur das Glasproblem, sondern Dichtungen sind hart, Rahmen verzogen oder der Anschluss vom Fenster zum Mauerwerk ist schwach. Darum zuerst anschauen, wo die Energie verloren geht – über die Scheibe, über die Fuge, oder über den Einbau?
Sehr oft ja – zumindest die Heizkurve sowie Thermostate und manchmal ist sogar ein hydraulischer Abgleich erforderlich. Wenn das Haus weniger Verlust hat, fährt man sonst schnell zu warm oder ungleichmäßig. Das ist kein Drama, aber es ist schade, wenn man investiert und dann wegen falscher Einstellungen wieder Komfort bzw. Geld verschenkt.
Wenn es schon Schimmel gibt, ist die Ursachenforschung wichtig! Kalte Ecke, Feuchte von innen, undichte Anschlüsse oder wirklich eine kalte Außenwand - woran liegt es, dass Sie Schimmel im Haus haben. Neue Fenster alleine lösen das nicht automatisch – manchmal verschiebt sich das Problem nur vom Fenster zur Wand. Sinnvoll ist daher eben die Ursache zu klären, Anschluss/Laibung richtig machen und Lüftung/Feuchte realistisch mitdenken.

… Sie haben eine Frage zum Thema? Senden Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden Ihnen dann umgehend unsere Antwort mitteilen!


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Mit über 45 Jahren Erfahrung im Fenstertausch sind wir Ihre vertrauenswürdigen Experten in Linz und Oberösterreich. Wir verstehen, dass jeder Fenstertausch einzigartig ist und bieten maßgeschneiderte Lösungen, die perfekt zu Ihrem Zuhause und Ihren Anforderungen passen.

Neue Fenster einbauen oder lieber dämmen? Wir helfen Ihnen, die für Sie beste Entscheidung zu treffen.

Wenn der Fenstertausch der nächste Schritt in Ihrer Gebäudesanierung ist, stehen Ihnen unsere Verkaufsberater für ein unverbindliches Beratungsgespräch bei Ihnen vor Ort oder in unserem Schauraum in Gramastetten zur Verfügung!

Vereinbaren Sie hierfür einfach einen Termin unter Tel.: +43 7239 7031 oder per E-Mail an: office@fensterschmidinger.at!

Nutzen Sie auch außerhalb unserer Geschäftszeiten die Möglichkeit, Ihren Beratungstermin über unsere Online-Terminbuchung zu vereinbaren. Diese ist rund um die Uhr und täglich für Sie erreichbar. Mit nur ein paar Klicks ist Ihr Wunschtermin gefunden und gebucht!

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