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Baugenehmigung Wintergarten in Oberösterreich

In Oberösterreich braucht jeder Wintergarten eine Bauanzeige bei der Gemeinde. Das gilt für den beheizten Wohnwintergarten genauso wie für den unbeheizten Sommergarten, und zwar unabhängig von der Größe. Die Gemeinde hat danach 8 Wochen Zeit, Ihr Vorhaben zu prüfen.

Die Frage nach der Genehmigung beantwortet unser Wintergartenexperte Reinhard Hofer deshalb mit einem klaren Ja. „Es gibt jedoch Unterschiede zwischen einem warmen Wohnwintergarten und einem Sommerwintergarten, auch Kaltwintergarten genannt“, erklärt Hofer. Beim Verfahren macht das in Oberösterreich kaum einen Unterschied, beide laufen über die Bauanzeige. Spürbar wird der Unterschied bei Wohnfläche, Wärmeschutz und Nutzung.

Welche Unterlagen die Gemeinde sehen will und wie genau sie prüft, handhabt jede Gemeinde etwas anders. Ein kurzes Gespräch am Bauamt vor der Bestellung erspart Ihnen Ärger und unnötige Kosten.

✎ Wintergarten und Baugenehmigung in Oberösterreich kurz erklärt

  • Bauanzeige ist Pflicht, egal ob Wohn- oder Kaltwintergarten und egal wie groß.
  • Einreichung bei der Gemeinde mit Plänen, Baubeschreibung und technischen Nachweisen, in Linz, Wels und Steyr beim Magistrat.
  • 8 Wochen Prüffrist ab vollständiger Bauanzeige, mit schriftlicher Mitteilung der Gemeinde auch früher.
  • Sie planen einen Wintergarten? Wir beraten Sie gerne unverbindlich, auch zum Thema Behördengänge.

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Baugenehmigung Wintergarten, Bauanzeige oder Baubewilligung?

Die Oö. Bauordnung nennt die Herstellung von Wintergärten ausdrücklich bei den anzeigepflichtigen Bauvorhaben (§ 25 Abs. 1 Z 5 Oö. BauO 1994). Statt einer Baubewilligung mit Bescheid reichen Sie also eine Bauanzeige ein. Im Alltag sprechen trotzdem fast alle von der Baugenehmigung. Gemeint ist in beiden Fällen die Freigabe durch die Gemeinde.

Ist der Wintergarten baulich und funktional mit dem Haus verbunden, gilt er als Zubau. Damit gelten auch die Abstände zur Nachbargrenze und die Vorgaben aus dem Bebauungsplan. Passt etwas nicht, kann die Gemeinde Auflagen vorschreiben oder die Ausführung innerhalb der 8 Wochen untersagen. Das passiert auch dann, wenn Ihr Vorhaben aus Sicht der Behörde eine Baubewilligung braucht. Dann folgt ein eigenes Bewilligungsverfahren oder eine geänderte Planung.

Für Ihren Wintergarten in Oberösterreich empfehlen wir deshalb, diese Punkte vor dem ersten Angebot am Bauamt zu klären.


Wie groß darf ein Wintergarten ohne Genehmigung sein?

Für Wintergärten gibt es in Oberösterreich keine Größe, unter der die Bauanzeige entfällt. Auch ein kleiner Kaltwintergarten mit 8 m² braucht die Anzeige bei der Gemeinde.

Die oft genannte Grenze von 15 m² betrifft etwas anderes. Bis zu dieser Fläche sind im Bauland freistehende Schutzdächer und kleine Nebengebäude, die nicht zum Wohnen dienen, bewilligungs- und anzeigefrei (§ 26 Oö. BauO 1994). Ein verglaster Anbau am Wohnhaus fällt nicht darunter. Auch Werte aus deutschen Bauordnungen oder aus anderen Bundesländern helfen in Oberösterreich nicht weiter.


Welche Unterlagen braucht die Bauanzeige für den Wintergarten?

Was Ihre Gemeinde genau sehen will, erfahren Sie am Bauamt. Diese Unterlagen verlangen die Gemeinden am häufigsten.

Von uns bekommen Sie eine Ansichtsskizze der Verglasung, und meist zeichnen wir die Verglasung auch in Ihren Grundriss ein. Einen eigenen Einreichplan erstellen wir nicht. Technische Rückfragen der Behörde klären wir direkt mit dem Bauamt.

Infografik Schritt-für-Schritt-Anleitung zur reibungslosen Baugenehmigung Wintergarten.

In fünf Schritten zur Freigabe Ihres Wintergartens, von der Vorabklärung mit der Gemeinde bis zum Baubeginn. Wer früh fragt, spart sich spätere Planänderungen.


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Bauanzeige für den Wintergarten, der Ablauf Schritt für Schritt

Den Bauantrag bzw. die Bauanzeige stellen Sie, sobald Form, Größe und Material des Wintergartens feststehen. Ohne fertige Pläne hat die Gemeinde nichts zu prüfen.

  1. Vorabklärung am Bauamt. Fragen Sie nach Bebauungsplan, Grenzabständen und den Unterlagen, die Ihre Gemeinde sehen will.
  2. Planung und Angebot. Mit dem fixen Entwurf entstehen Pläne, Baubeschreibung und bei Bedarf die Statik.
  3. Bauanzeige einreichen. Die Unterlagen gehen vollständig an die Gemeinde, in Linz, Wels und Steyr an den Magistrat.
  4. 8 Wochen Prüffrist. Die Frist beginnt erst mit der vollständigen Bauanzeige. Fehlt ein Plan, zählt erst das Nachreichen.
  5. Baubeginn. Untersagt die Gemeinde innerhalb der 8 Wochen nicht, dürfen Sie bauen. Teilt sie Ihnen schon vorher schriftlich mit, dass sie nicht untersagt, geht es früher los. Schreibt sie Auflagen vor, dürfen Sie bauen, sobald dieser Bescheid rechtskräftig ist.
  6. Drei Jahre Zeit. Mit dem Bau müssen Sie innerhalb von drei Jahren beginnen, sonst verliert die Anzeige ihre Wirkung.

Planen Sie vom ersten Gespräch am Bauamt bis zum Baubeginn rund drei Monate ein. Bestellen Sie den Wintergarten erst, wenn die Frist ohne Einwand abgelaufen ist oder die schriftliche Mitteilung vorliegt.


Kommt es zu einer Bauverhandlung mit den Nachbarn?

Im Anzeigeverfahren gibt es normalerweise keine Bauverhandlung. Die Gemeinde prüft Ihre Unterlagen und meldet sich, wenn etwas fehlt oder nicht passt.

Anders wird es, wenn die Gemeinde die Ausführung untersagt, weil Ihr Vorhaben eine Baubewilligung braucht. Im Bewilligungsverfahren haben die Nachbarn Parteistellung, und es kann eine Bauverhandlung geben.

Reden Sie trotzdem vorher mit Ihren Nachbarn. Ein Wintergarten verändert den Blick über den Zaun, und am Abend fällt Licht in den Nachbargarten. Wer früh informiert und die Pläne zeigt, räumt Missverständnisse aus, bevor daraus Streit wird. Eine kurze schriftliche Bestätigung, dass die Nachbarn die Pläne kennen, schadet nie.


Wann ist ein Wintergarten Wohnfläche?

In Österreich rechnet man mit der Nutzfläche nach Mietrechtsgesetz und Wohnungseigentumsgesetz. Ein beheizter Wintergarten, den Sie das ganze Jahr wie einen Wohnraum nutzen, zählt dabei als Teil der Nutzfläche. Ein unbeheizter Kaltwintergarten zählt meist nicht dazu, er ähnelt eher einer verglasten Terrasse.

Die Regel, nach der ein beheizter Wintergarten nur zur Hälfte zählt, stammt aus der deutschen Wohnflächenverordnung. In Österreich gilt sie nicht. Für Verkauf, Vermietung oder ein Nutzwertgutachten entscheiden Heizung, Dämmung und tatsächliche Nutzung. Im Zweifel klärt das ein Sachverständiger.

Grundrissplan eines Wintergartens mit Baugenehmigung Wintergarten zur Berechnung der Wohnfläche.

Die Qualität und die Nutzbarkeit des Wintergartens spielen eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung als Wohnfläche.


Braucht ein Sommergarten in Oberösterreich eine Genehmigung?

Ja. Ein Sommergarten ist leichter gebaut und bleibt unbeheizt. Sobald seine Seiten mit Glas geschlossen sind, behandelt ihn die Behörde aber wie einen Wintergarten, und Sie brauchen die Bauanzeige bei der Gemeinde.

Auch beim Sommergarten zählen Bebauungsplan, Grenzabstand und Brandschutz. Manche Gemeinden verlangen eine Statik, andere kommen mit Lageplan, Grundriss und Schnitt aus. Die Prüfung dauert wie beim Wintergarten bis zu 8 Wochen ab vollständiger Anzeige.

Extra-Tipp

Erst die Gemeinde fragen, dann bestellen

Es ist schon vorgekommen, dass ein Sommergarten fertig geplant war und erst das Bauamt den Haken fand. Typische Stolpersteine sind ein zu knapper Grenzabstand oder Vorgaben aus dem Bebauungsplan, etwa zur Dachform. Dann wird umgeplant, und der Montagetermin rutscht nach hinten. Drehen Sie die Reihenfolge deshalb um. Zuerst klären Sie mit der Gemeinde, was auf Ihrem Grundstück möglich ist, danach legen wir Maße und Ausführung fest. Das kostet am Anfang ein paar Tage, erspart Ihnen aber später Ärger und Kosten.

Baugenehmigung Sommergarten Infografik zeigt den Genehmigungsprozess Schritt für Schritt.

Ob Sommergarten oder Wintergarten, in Oberösterreich führt der Weg über die Gemeinde. Ein Gespräch am Bauamt vor der Bestellung klärt die wichtigsten Vorgaben.


Terrassenüberdachung oder Wintergarten, wo liegt die Grenze?

Die Grenze ziehen die Seitenwände. Ein offenes Terrassendach gilt in Oberösterreich als Schutzdach. Freistehend und bis 15 m² dürfen Sie es im Bauland ohne Anzeige errichten. Bis 50 m² ist ein Schutzdach anzeigepflichtig, egal ob freistehend oder am Haus angebaut (§ 25 Abs. 1 Z 9b Oö. BauO 1994). Schließen Sie die Seiten mit Glas, wird daraus ein Wintergarten, und der ist ohne Größengrenze anzeigepflichtig.

Wer Glasschiebewände später nachrüstet, braucht dafür eine eigene Bauanzeige. Mit der Verglasung entsteht rechtlich ein Wintergarten, auch wenn das Dach schon steht und sich die Elemente ganz öffnen lassen. Wer die Verglasung gleich mit dem Dach einreicht, spart sich das zweite Verfahren. Mehr zu Dach, Statik und Ausführung finden Sie auf unserer Seite zur Terrassenüberdachung.


Grenzabstand für den Wintergarten in Oberösterreich

Als Zubau muss der Wintergarten den gesetzlichen Abstand zur Nachbargrenze einhalten. In Oberösterreich sind das mindestens 3 m (§ 40 Oö. BauTG 2013). Gibt es für Ihr Grundstück einen Bebauungsplan, können dort eigene Abstände und Baufluchtlinien festgelegt sein.

Blick von oben auf dicht bebaute Siedlung mit Wintergarten Grenzbebauung in Österreich

Je dichter die Siedlung, desto wichtiger der Abstand. In Oberösterreich planen Sie den Wintergarten als Zubau mit mindestens 3 m zur Nachbargrenze.

Näher an die Grenze dürfen nur bestimmte Bauten und nur unter engen Bedingungen (§ 41 Oö. BauTG 2013). Dazu gehören Grenzen bei Länge und Höhe. Innerhalb von 2 m zur Grenze sind zur Nachbarseite außerdem keine Fenster und keine Verglasung erlaubt. Ein Wintergarten lebt aber vom Glas. Planen Sie deshalb mit mindestens 3 m Abstand und klären Sie knappere Lösungen vorab mit der Gemeinde.


Wintergarten bei einer Eigentumswohnung

In einer Wohnungseigentumsanlage reicht die Bauanzeige allein nicht. Ein Wintergarten verändert die Fassade und betrifft allgemeine Teile des Hauses. Dafür brauchen Sie die Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer, erste Anlaufstelle ist die Hausverwaltung.

In einer Mietwohnung kommt die Zustimmung des Vermieters dazu. Wie das bei Balkon und Loggia läuft, zeigen wir im Beitrag zur Genehmigungspflicht bei Balkonverglasungen.


Was droht beim Wintergarten ohne Bauanzeige?

Wer ohne Bauanzeige baut, begeht eine Verwaltungsübertretung. Die Oö. Bauordnung sieht dafür Geldstrafen bis 36.000 € vor (§ 57 Oö. BauO 1994). Zusätzlich kann die Gemeinde verlangen, dass Sie die Anzeige nachholen oder den Wintergarten wieder entfernen.

Teuer wird es oft erst später. Beim Verkauf des Hauses fragen Käufer und Sachverständige nach den Unterlagen, und ein Anbau ohne Freigabe kann den Preis drücken. Die Bauanzeige kostet ein paar Wochen Geduld, der Ärger danach meist deutlich mehr.


Was kostet die Baugenehmigung für den Wintergarten?

Die Gebühren der Gemeinde für die Bauanzeige sind im Vergleich zum Wintergarten überschaubar. Mehr ins Gewicht fallen die Pläne, wenn die Gemeinde einen eigenen Einreichplan verlangt. Den erstellt ein Planer oder Baumeister, die Ansichtsskizze der Verglasung bekommen Sie von uns.

Eine Position übersehen viele. Vergrößert der Wintergarten die Fläche Ihres Hauses, berechnet die Gemeinde die Beiträge für Kanal und Wasser anteilig nach. Fragen Sie am Bauamt nach dem aktuellen Satz pro m², dann gibt es bei der Endabrechnung keine Überraschung. Was der Wintergarten selbst kostet, zeigt unsere Übersicht zu den Wintergarten-Preisen in Österreich.


Häufige Fragen zur Baugenehmigung für Wintergarten und Sommergarten

Im österreichischen Recht wird die Wohnfläche eines Gebäudes nach bestimmten Kriterien berechnet. Ein beheizter Wintergarten (Warmer Wintergarten), der fest in die Gebäudestruktur integriert ist, zählt in der Regel zur Wohnfläche.

Bei einem Kaltwintergarten, der nicht beheizt ist und eher saisonal genutzt wird, ist dies nicht immer eindeutig. Die Entscheidung, ob ein Kaltwintergarten zur Wohnfläche zählt, hängt von verschiedenen Rahmenbedingungen ab, wie der Art der Nutzung, der Bauweise und dem verwendeten Wintergarten-System. Es empfiehlt sich, dies im Einzelfall mit einem Experten für Baurecht oder der zuständigen Behörde zu klären, bevor man tiefer in die Planung des Projekts einsteigt.

Bitte beachten Sie, dass dies eine allgemeine Auskunft ist und die spezifischen Umstände Ihres Falles eine detaillierte rechtliche Prüfung erfordern könnten.
Zählt ein Kaltwintergarten zur Wohnfläche Gelber Zollstock aufgefaltet auf weißem Hintergrund als Symbol für Flächenberechnung und Maße

In Österreich zählen beheizte Wintergärten in der Regel zur Wohnfläche, da sie dauerhaft nutzbar sind. Für unbeheizte Kaltwintergärten gilt das nicht automatisch. Die Einstufung hängt von Nutzung, Bauweise und rechtlichen Vorgaben ab und sollte im Einzelfall geprüft werden.

Ob ein neuer Bauantrag erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Baubehörde oder der Gemeinde ab. In den meisten Fällen muss bei Veränderungen ein neuer Antrag gestellt werden, insbesondere wenn es sich um einen Austausch handelt.

Es ist daher wichtig, sich bei der zuständigen Behörde oder dem Bauamt zu erkundigen, um die genauen Anforderungen und Verfahren zu klären.
Bedarf es einem neuen Bauantrag wenn ich bereits einen bestehenden Wintergarten ersetzen möchte Symbolbild mit Richterhammer und Modellhaus

Ob beim Austausch eines Wintergartens ein neuer Bauantrag erforderlich ist, hängt von den Vorgaben der jeweiligen Gemeinde oder Baubehörde ab. In vielen Fällen ist ein neuer Antrag notwendig. Daher sollte man vorab direkt beim zuständigen Bauamt nachfragen, um Verfahren und Anforderungen eindeutig zu klären.

In Oberösterreich läuft der Wintergarten über eine Bauanzeige bei der Gemeinde, in Linz, Wels und Steyr über den Magistrat.
  1. Vorabinformation beim Bauamt
    Klären Sie Bebauungsplan, Grenzabstand und die nötigen Unterlagen. Gefragt sind meist Lageplan, Baupläne und eine Baubeschreibung.
  2. Einreichung der Unterlagen
    Reichen Sie die Bauanzeige vollständig ein. Erst ab dann läuft die Frist der Behörde.
  3. Prüfung durch die Behörde
    Die Gemeinde hat 8 Wochen Zeit. In dieser Frist kann sie das Vorhaben untersagen oder Auflagen vorschreiben.
  4. Baubeginn
    Kommt innerhalb der 8 Wochen keine Untersagung, dürfen Sie bauen. Mit einer schriftlichen Mitteilung der Gemeinde geht es auch früher.
Beginnen Sie mit Bau und Produktion erst, wenn die Frist abgelaufen ist oder die Mitteilung vorliegt. Sonst drohen Strafen und im schlimmsten Fall ein Beseitigungsauftrag.
Wie läuft ein Bauantrag beim Wintergarten ab Mann im Anzug stempelt Dokumente für ein behördliches Genehmigungsverfahren

In Oberösterreich führt der Weg über die Bauanzeige. Nach vollständiger Einreichung hat die Gemeinde 8 Wochen Zeit, das Vorhaben zu prüfen.

Eine Baugenehmigung für einen Wintergarten ist notwendig, weil dieser als bauliche Veränderung gilt, die das Erscheinungsbild, die Statik und die Nutzung eines Gebäudes beeinflussen kann. Mit der Genehmigung stellt die zuständige Baubehörde sicher, dass der Wintergarten die geltenden baurechtlichen Anforderungen wie Abstandsregelungen zur Grundstücksgrenze, Brandschutzbestimmungen und statische Vorgaben erfüllt. Zudem vermeidet die rechtzeitige Beantragung der Baugenehmigung mögliche rechtliche Konsequenzen, wie Verwaltungsstrafen oder sogar den Rückbau des Wintergartens.
Warum brauche ich eine Baugenehmigung für einen Wintergarten zeigt Planunterlagen und verdeutlicht die Bedeutung baurechtlicher Vorgaben.

Ein Wintergarten braucht eine Baugenehmigung, da er das Gebäude verändert und verschiedene baurechtliche Vorgaben erfüllen muss. Die Genehmigung schützt vor rechtlichen Problemen, Verwaltungsstrafen oder einem möglichen Rückbau.

Zuständig ist die Baubehörde Ihrer Gemeinde, also der Bürgermeister. In den Statutarstädten Linz, Wels und Steyr übernimmt das der Magistrat. Beim Wintergarten reichen Sie dort eine Bauanzeige mit Plänen und Baubeschreibung ein, bei Bedarf auch eine Statik.

Einen Baubescheid bekommen Sie dabei nicht automatisch. Die Gemeinde untersagt das Vorhaben innerhalb von 8 Wochen oder teilt Ihnen schriftlich mit, dass sie nicht untersagt. Bestellen Sie den Wintergarten erst, wenn diese Freigabe da ist.
Wer stellt eine Genehmigung für meinen Wintergarten aus zeigt Stempel mit Bestätigung und verweist auf behördliche Freigaben

Zuständig ist die Gemeinde, in Linz, Wels und Steyr der Magistrat. Gebaut wird erst nach Ablauf der 8 Wochen oder mit schriftlicher Mitteilung.

Eine Sanierung eines bestehenden Wintergartens benötigt in der Regel keine neue Baugenehmigung, solange die ursprüngliche Konstruktion nicht wesentlich verändert wird. Wesentliche bauliche Veränderungen, wie etwa eine Erweiterung, Änderung der Dachform oder neuer Anbau, erfordern hingegen meist eine erneute Genehmigung durch das zuständige Bauamt.

Bevor Sie einen Auftrag an die Wintergartenfirma erteilen, informieren Sie sich aber vorab, ob es in Ihrer Gemeinde diesbezüglich eine andere Regelung gibt.
Brauche ich für eine Wintergarten-Sanierung eine Baugenehmigung zeigt Person beim Zeichnen von Bauplänen und Modell auf dem Tisch

Eine Sanierung braucht in der Regel keine neue Baugenehmigung, solange der Wintergarten nicht wesentlich verändert wird. Erweiterungen oder bauliche Änderungen müssen meist erneut vom Bauamt genehmigt werden. Vorab immer bei der Gemeinde nachfragen.

Die Gemeinde hat 8 Wochen ab der vollständigen Bauanzeige Zeit, das Vorhaben zu prüfen. Untersagt sie in dieser Frist nicht, dürfen Sie bauen. Teilt sie Ihnen früher schriftlich mit, dass sie nicht untersagt, geht es entsprechend schneller.

Fehlende Unterlagen verlängern das Ganze, weil die Frist erst ab der vollständigen Anzeige läuft. Planen Sie samt Vorbereitung rund drei Monate ein und erteilen Sie den Auftrag für den Wintergarten erst, wenn die Freigabe da ist.
Wie lange dauert die Genehmigung eines Wintergartens zeigt wartende Personen auf Stühlen als Symbol für längere Bearbeitungszeit

Nach vollständiger Bauanzeige hat die Gemeinde 8 Wochen Zeit. Wer von Anfang an alle Unterlagen einreicht, verliert keine Zeit mit Nachforderungen.

Wenn ein Wintergarten nicht den geltenden Bauvorschriften oder örtlichen Genehmigungsauflagen entspricht, kann das ernsthafte Folgen haben. Die Baubehörde kann eine Nachbesserung, die Stilllegung der Nutzung oder im schlimmsten Fall sogar den kompletten Rückbau anordnen. Zusätzlich drohen Verwaltungsstrafen oder Probleme beim Verkauf der Immobilie, wenn keine ordnungsgemäße Genehmigung vorliegt.

Bereits vor der Planung sollte man sich bei der Gemeinde über alle baurechtlichen Anforderungen informieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, beauftragt einen erfahrenen Anbieter, der auch die Einreichunterlagen und die Kommunikation mit der Behörde übernimmt.
Was passiert wenn ein Wintergarten nicht den Bauvorschriften entspricht zeigt einen gestressten Mann am Schreibtisch als Symbol für rechtliche Folgen

Nicht eingehaltene baurechtliche Vorgaben können zu behördlichen Auflagen, Strafen und erheblichen Mehrkosten führen. Eine sorgfältige Planung und Abstimmung mit den Behörden verhindert Konflikte.

In Oberösterreich bei jedem Wintergarten. Die Oö. Bauordnung zählt die Herstellung von Wintergärten zu den anzeigepflichtigen Bauvorhaben, unabhängig von Größe und Nutzung. Eine Bauanzeige brauchen Sie also auch für einen kleinen Kaltwintergarten.

Größe, Höhe, Grenzabstand und Nutzung entscheiden dann darüber, ob die Gemeinde zustimmt, Auflagen vorschreibt oder eine Baubewilligung verlangt. In anderen Bundesländern gelten eigene Regeln. Klären Sie die Vorgaben deshalb vor der Planung am Bauamt.
Wann ist eine Genehmigung für den Bau eines Wintergartens erforderlich zeigt Bauarbeiter mit Plan auf Baustelle zur Orientierung und Planung

In Oberösterreich braucht jeder Wintergarten eine Bauanzeige. Größe, Grenzabstand und Nutzung entscheiden, ob die Gemeinde zustimmt oder Auflagen vorschreibt.

Ja, rechnen Sie in Oberösterreich fix mit einer Bauanzeige bei Ihrer Gemeinde. Der Grund ist einfach. Sobald ein Sommergarten rundum verglaste Seitenwände hat, bewertet ihn die Baubehörde wie einen Zubau am Haus und nicht wie ein offenes Dach.

Wie streng das Verfahren abläuft, entscheidet jede Gemeinde selbst. Manche begnügen sich mit Lageplan und Zeichnungen, andere verlangen zusätzlich eine Statikberechnung. Auch Bebauungsplan und Grenzabstände spielen mit hinein.

Klären Sie die Vorgaben deshalb vor der Bestellung direkt am Bauamt ab. Für das Ansuchen bekommen Sie von uns eine Ansichtsskizze der Verglasung, die wir meist auch in Ihren Grundriss einzeichnen.
Die Grenze verläuft bei den Seitenwänden. Ein offenes Terrassendach gilt baurechtlich als Schutzdach. Freistehend bleibt es bis 15 m² anzeigefrei, bis 50 m² genügt eine Bauanzeige. Schließen Sie die Seiten dagegen mit Glasschiebetüren oder Festverglasungen, entsteht ein umschlossener Raum. Und den behandelt die Behörde wie einen Wintergarten, anzeigepflichtig ohne Größengrenze.

Genau diese Grenze übersehen viele bei der Planung. Wer zuerst nur ein Dach errichtet und später Seitenelemente nachrüstet, braucht für diesen Schritt meist eine eigene Freigabe. Planen Sie die spätere Verglasung daher gleich beim ersten Ansuchen mit ein, das erspart ein zweites Verfahren.

Was für das offene Dach in Oberösterreich gilt, haben wir hier zusammengefasst. Zum Beitrag: Terrassenüberdachung und Baugenehmigung in Oberösterreich
Ja. Auch wenn sich die Glasschiebetüren komplett zur Seite schieben lassen, bleibt der Kaltwintergarten ein umschlossener Glasanbau. Die Behörde bewertet den geschlossenen Zustand, nicht den offenen. Die Hoffnung auf ein Schlupfloch über bewegliche Elemente hören wir in Beratungen öfter, sie hält in der Praxis aber nicht.

Als Faustregel gilt, dass jede fix montierte Verglasung der Seitenflächen genehmigungs- bzw. anzeigerelevant ist, egal ob Schiebe-, Falt- oder Festelement. Wie die einzelne Gemeinde das Verfahren handhabt, hängt vom Standort, vom Bebauungsplan sowie von den Grenzabständen ab.

Fragen Sie daher schon in der Planungsphase kurz am Gemeindeamt nach. Von uns kommt dafür eine Ansichtsskizze der Verglasung, einen Einreichplan erstellen wir nicht.
Ja, meist rechnet die Gemeinde nach. In Oberösterreich hängen die Beiträge für Kanal und Wasser (Interessentenbeiträge) an der bebauten Fläche bzw. der Geschoßfläche Ihres Hauses. Vergrößert der Wintergarten diese Fläche, berechnet die Gemeinde den Anschlussbeitrag anteilig neu.

Als Faustregel zählt die zusätzliche Fläche mal dem aktuellen Beitragssatz Ihrer Gemeinde. Es handelt sich um eine einmalige Ergänzungsabgabe, keine laufend höhere Gebühr. Die exakte Summe kennt nur das zuständige Bauamt, in Linz der Magistrat.

Fragen Sie schon in der Planungsphase nach dem Satz pro m². Dann gibt es bei der Endabrechnung Ihres Projekts keine Überraschung.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an office@fensterschmidinger.at, wir melden uns rasch bei Ihnen.


Beratung zur Baugenehmigung Wintergarten sowie Sommergarten in OÖ

Wir begleiten Sie von der ersten Planung über die Unterlagen für die Gemeinde bis zur Montage Ihres Sommergartens oder Wintergartens. Wir sind in ganz Oberösterreich für Sie unterwegs. Anfragen aus den angrenzenden Bezirken von Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark bis rund 1,5 Stunden Fahrzeit klären wir gerne per E-Mail.

Vereinbaren Sie Ihren unverbindlichen Beratungstermin unter +43 7239 7031-0 oder per E-Mail unter office@fensterschmidinger.at.

Oder nutzen Sie unsere Online-Terminbuchung, die auch am Wochenende funktioniert.

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