Die Planung neuer Fenster stellt Sie heute vor ganz andere Entscheidungen als noch vor zehn Jahren. Zur Wahl steht weit mehr als Glas und Rahmen. Egal, ob Sie modernisieren oder neu bauen möchten, Sie erhalten in jedem Fall Fenster einer nie zuvor dagewesenen Qualität. Sie sind leiser, warmhaltender und sicherer als früher. In den letzten Jahren hat sich viel verändert. Moderne Fenster sind technisch ausgereifte Bauteile, die Energie sparen, den Schall dämpfen und den Wohnkomfort spürbar verbessern.
Ihre Profile sind schlanker, die Glasflächen großzügiger und die Farben mutiger geworden. Oft sind innovative, intelligente Funktionen integriert. Viele Details, die früher als Sonderausstattung galten, sind heute Standard.
Was sich konkret verändert hat und was Sie von einem modernen Fenster heute erwarten dürfen, zeigt Ihnen dieser Ratgeber. Hier erfahren Sie, welche Fenstertrends derzeit wirklich relevant sind und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
✎ Die wichtigsten Fenstertrends im Überblick
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Inhaltsverzeichnis
Der sichtbarste Trend bei modernen Fenstern ist die Reduktion auf das Wesentliche. Rahmen werden schlanker, Glasflächen größer. Die Resultate sind mehr Tageslicht, eine offenere Raumwirkung und eine moderne Optik.
Gerade im Mühlviertel und im Raum Linz sehen wir, dass Bauherren bewusst auf große Fensterflächen setzen möchten. Dadurch wirken Räume heller und freundlicher. Gleichzeitig kann das ganze Jahr lang und auch in den kühleren Jahreszeiten mehr Sonne einstrahlen. Das hebt die Stimmung, lässt Zimmerpflanzen besser gedeihen, lässt die Augen langsamer ermüden und senkt die Heizkosten.
Technisch werden größere, sprossenlose Fensterflächen beispielsweise durch moderne Kunststoff-Alu-Fenster mit stabilen Mehrkammerprofilen und einer Bautiefe von rund 88 Millimetern möglich. In Kombination mit einer Alu-Vorsatzschale entsteht ein System, das sowohl optisch schlank als auch langlebig ist. Außen schützt Aluminium vor Witterungsschäden, innen sorgt Kunststoff für gute Dämmwerte.
Ein klarer Trend sind flächenbündige Fenster. Der Rahmen tritt optisch zurück und bildet mit dem Flügel eine Ebene. Klassisch gerundete Profile werden kaum noch nachgefragt.
Eine hohe Bedeutung kommt auch der Statik zu. Große Glasflächen haben viel eigenes Gewicht. Bei bodentiefen Elementen oder breiten Fensterfronten muss die Konstruktion dementsprechend kraftvoll und stabil ausgelegt sein. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen einer Standardlösung und einer fachgerechten Planung.
Wenn Sie mehr über großflächige Lösungen erfahren möchten, finden Sie Details unter: Bodentiefe Fenster und Glasfronten und einen Überblick zu Fenstertypen unter: Welche Fenstertypen gibt es – Material, Typen und Eigenschaften.
Der Übergang zwischen Innen und Außen wird immer fließender. Bodentiefe Fenster sind längst kein Luxus mehr, sondern in vielen Neubauten Standard. Auch bei Sanierungen werden sie immer häufiger umgesetzt.
Besonders gefragt sind französische Fenster mit Absturzsicherung sowie großflächige Hebeschiebetüren. Öffnungsbreiten von drei bis sechs Metern sind heute keine Ausnahme mehr. Damit wird der Wohnraum optisch in den Garten erweitert.
Französische Fenster werden bodentiefe Fenster mit einer Sicherheitsvergitterung im unteren Bereich genannt. Man spricht auch oft von einem französischen Balkon. Beim Öffnen der Fenster bekommt ein Teil des Raumes automatisch eine Balkonfunktion. Wie bei einem Balkon, schützt das Gitter vor dem Abstürzen und sorgt für ein sicheres Gefühl der Geborgenheit. Dieser Fenstertrend ist vor allem in Verbindung mit Fußbodenheizung oft Bestandteil der Neuplanung. Durch die moderne Heizungsform entfallen die Heizkörper unter den Fenstern. Der gewonnene Platz wird für mehr Lichteinfall genutzt.
Bodentiefe Fenster wirken nicht nur belebend, sondern sie geben auch einen weiteren Blick auf die Landschaft oder die Stadt frei. Deshalb sind sie besonders an unverbauten Gebäudeseiten eine Option, die sich auszahlt. Das Ergebnis ist eine höhere Lebensqualität für Jung und Alt. Vor allem Personen, die für längere Zeit das Bett hüten müssen, sind für einen erweiterten Ausblick durch bodentiefe Fenster dankbar. Sie erweitern den Horizont und sorgen für mehr geistige Anregung.
Moderne Hebeschiebetüren erhöhen ebenfalls die Lebensqualität. Sie zeichnen sich durch einen hohen Bedienkomfort aus. Trotz ihres relativ großen Eigengewichts lassen sie sich leicht öffnen und schließen. Soft-Close-Funktionen und barrierefreie Schwellen erleichtern zusätzlich den Alltag und vermindern Gefahren durch Unfälle oder Verausgabung.
Bei bodentiefen Elementen ist Sicherheitsglas in Österreich verpflichtend. Ebenso sollten Sie die Beschattung von Anfang an mitdenken. Große Glasflächen können sich im Sommer stark aufheizen. Raffstore oder Rollläden sind daher ein fixer Bestandteil moderner Fensterlösungen. Diese Gesichtspunkte sollten bei der Planung nicht in Vergessenheit geraten. Nicht an jeder Seite des Hauses ist ein bodentiefes Fenster die beste Lösung. Fenster-Schmidinger hat für jeden Bedarf einen maßgeschneiderten Vorschlag parat.
Diese Übersicht vergleicht bodentiefe Fenstertypen hinsichtlich Lichtausbeute und Funktion. Während französische Fenster Balkon-Feeling bieten, ermöglichen barrierefreie XXL-Hebeschiebetüren fließende Übergänge zum Garten.
Neben klassischen bodentiefen Fenstern gewinnen raumhohe Schiebefenster in mehrteiliger Ausführung immer mehr an Bedeutung, besonders im Neubaubereich. Hersteller arbeiten unentwegt an neuen Systemen und Dimensionen, die uns noch großzügigere Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
Aber Vorsicht! Gerade bei diesen großflächigen Schiebesystemen kann es passieren, dass nach Ablauf der Garantie undichte Gläser zu erheblichen Kosten führen. Die spezielle Verglasung und die Kosten für De- und Montage können schon ein paar tausend Euro verschlingen, zusätzlich zum neuen Glas.
Deshalb ist es umso wichtiger, auf Qualität und einen verlässlichen Anbieter zu setzen.
XXL-Schiebefenster sind im Neubau beliebt und bieten großzügige Gestaltungsmöglichkeiten. Aber Vorsicht: Nach Garantieablauf können undichte Gläser und hohe Montagekosten erhebliche Kosten verursachen. Qualität und verlässliche Anbieter sind daher essentiell.
Weiße Fenster sind nach wie vor erhältlich, doch der Trend geht klar in Richtung dunkler Farben. Besonders RAL 7016 Anthrazitgrau dominiert seit Jahren die Nachfrage. Auch Schwarz und verschiedene Graunuancen gewinnen an Bedeutung.
Diese Farbgestaltung wird meist über eine Alu-Vorsatzschale umgesetzt. Außen erhalten Sie eine robuste, pulverbeschichtete Oberfläche in Ihrer Wunschfarbe. Innen bleibt das Fenster klassisch weiß oder wird in Holzoptik ausgeführt.
Matte Oberflächen sind stärker gefragt als glänzende Varianten. Sie wirken moderner und sind zudem im Alltag pflegeleichter, da sie Fingerabdrücke als auch Schmutz weniger sichtbar machen.
Ein Detail, das oft unterschätzt wird, ist die Abstimmung aller Bauteile. Fenster, Raffstore, Rollläden sowie Insektenschutz sollten farblich harmonieren. Erst dieses Zusammenspiel sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.
Auch in Bezug auf die Farbauswahl erwarten wir daher, dass der Trend weiterhin zu eher neutralen, von der Natur inspirierten Außenfenster-Farben tendiert. Beige, Schwarz, Grautöne und Blautöne sind die Farben der Wahl für Fenster mit einer Aluminiumvorsatzschale.
Einen besonderen Stellenwert nehmen hier unsere Prognosen für weitere Trend-Fensterfarben ein.
Für diese Fensterfarben erwarten wir 2027 eine steigende Nachfrage.
Diese Farben repräsentieren eine Bandbreite von neutralen, warmen bis hin zu kräftigen Tönen, die sich perfekt in eine zeitlose, natürliche Ästhetik einfügen.
Die Sehnsucht nach Natürlichkeit wird auch im Innenbereich immer wichtiger, daher wird das Holz/Aluminium-Fenster zunehmend gefragt sein. Hier treffen zwei Trends aufeinander: Außen lässt sich die Farbe nach persönlichen Vorlieben pulverbeschichten, während innen die natürliche Optik für Wärme und Gemütlichkeit sorgt. Viele Fensterinteressenten werden jedoch weiterhin von den höheren Kosten für Holz/Aluminium-Fenster abgeschreckt sein. Daher bleiben für viele die kostengünstigeren Kunststoff/Aluminium-Fenster eine beliebte Wahl. Welche Farben aktuell wie stark nachgefragt sind, zeigt unser Beitrag Moderne Fensterfarben 2026.
Die 3-fach Verglasung hat sich im Neubau und in vielen Sanierungen durchgesetzt. Uw-Werte (also auf das komplette Fenster) zwischen 0,7 und 0,8 W pro Quadratmeter und Kelvin sind heute üblich.
Zum Vergleich. Alte Fenster mit Einfachverglasung erreichen Werte um 5,0. Der Unterschied ist enorm. Sie sparen Heizenergie und verbessern gleichzeitig den Wohnkomfort, da die Innenoberfläche der Scheibe deutlich wärmer bleibt.
Ein wichtiger Punkt ist die Gesamtsituation des Gebäudes. In einem unsanierten Altbau ohne Fassadendämmung kann eine sehr gute Verglasung dazu führen, dass sich Feuchtigkeit an anderen Stellen niederschlägt. Häufig sind das Außenwände oder Raumecken.
In solchen Fällen kann eine 2-fach Verglasung in Kombination mit einem Fensterfalzlüfter sinnvoll sein. Es geht nicht darum, die beste Technik einzubauen, sondern die passende Lösung für das jeweilige Gebäude zu finden.
Details zur Verglasung finden Sie unter Mehrfachverglasung.
Unsere Welt wird immer lauter und uns umgibt ständig eine Vielzahl von Geräuschen. Ebendarum sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Ruhepol in ihrer Wohnung, frei von störenden Lärmquellen aus der Umgebung. Dies ist besonders in städtischen Gebieten Österreichs spürbar, wo der empfundene Lärm durch Straßenverkehr und öffentliche Verkehrsmittel zunehmend ansteigt.
Fenster, die mit speziellen schalldämmenden Gläsern ausgestattet sind, können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Ihr Zuhause in eine persönliche Rückzugsoase zu verwandeln. Zwar sind Lärmschutzfenster keine neue Erfindung, aber in einer immer lauter werdenden Welt verzeichnen wir ein starkes Interesse an solchen schalldämmenden Fenstern.
Für uns ist dies ein klarer Trend in den kommenden Jahren: Mehr und mehr wird der Fokus auf Fenster mit erhöhtem Schallschutz gelegt.
Sie möchten mehr erfahren, ob Schallschutzfenster wirksam sind? Klicken Sie einfach auf den Beitrag um mehr darüber zu erfahren: Bringen Schallschutzfenster etwas?
In unserem immer lauteren Alltag sehnen wir uns nach Ruhe und Geborgenheit zu Hause. Deshalb sind Lärmschutzfenster in Städten weiterhin sehr gefragt – ein Trend, der sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.
Nachhaltigkeit ist bei der Fensterwahl vom Nebenthema zum Kaufkriterium geworden. Kunststofffenster mit recycelten Materialien haben sich in Österreich flächendeckend etabliert, und immer mehr Menschen suchen gezielt nach nachhaltigen Fenstern und Betrieben. Als Klimabündnis-Betrieb begrüßen wir diese Entwicklung.
Beim reinen Holzfenster erwarten wir weiter steigendes Interesse. Der nachwachsende Rohstoff, die lange Nutzungsdauer und die gute Reparierbarkeit sprechen dafür, der höhere Preis bremst. Beim Wärmeschutz ist der Markt mit der 3-fach-Verglasung bereits auf hohem Niveau, große Sprünge bei den Dämmwerten sind kurzfristig nicht zu erwarten.
Die Nachhaltigkeit von Produkten, Geschäftsabläufen und regionalen Engagements ist ein wichtiger Faktor im modernen Produktdesign. Immer mehr Firmen achten darauf, mehr auf die Umwelt acht zu geben.
Smart Home ist ein großes Thema. Auch im Fensterbereich gibt es zahlreiche Entwicklungen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass nicht jede Innovation sinnvoll ist.
Was sich im Alltag bewährt hat, sind einfache und zuverlässige Lösungen. Dazu zählen Verschlusssensoren. Sie zeigen Ihnen, ob ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist. Gerade vor dem Verlassen des Hauses oder im Urlaub ist das ein echter Mehrwert.
Ebenfalls gefragt sind motorisierte Beschattungssysteme. Rollläden oder Raffstore können zeitgesteuert oder abhängig von der Sonneneinstrahlung betrieben werden. Das verbessert den Komfort und schützt vor Überhitzung.
Fensterfalzlüfter sind eine weitere sinnvolle Ergänzung. Sie sorgen für einen kontrollierten Luftaustausch, ohne dass das Fenster geöffnet werden muss. Gerade nach einem Fenstertausch im Altbau kann das helfen, Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
Technologien wie elektrochromes Glas oder vollautomatische Fenstersteuerungen sind zwar interessant, spielen im klassischen Einfamilienhaus in Oberösterreich aktuell aber kaum eine Rolle. Die Kosten stehen derzeit oft nicht im Verhältnis zum Nutzen.
Eine sinnvolle Neuerung sind NFC-Chips im Fensterrahmen. Einige Hersteller hinterlegen dort Maße, Glasaufbau und Beschlagsdaten, die sich per Smartphone auslesen lassen. Bei einer Reparatur oder einem Glastausch nach vielen Jahren erspart das die Suche nach alten Unterlagen. Verschlussüberwachungen lassen sich zudem mit Alarmanlage oder Heizung koppeln, sodass die Heizung abschaltet, sobald ein Fenster geöffnet wird.
Smarte Fenster in der Praxis. Verschlusssensoren und motorisierte Beschattung setzen sich durch, NFC-Chips im Rahmen erleichtern Reparatur und Glastausch. Aufwendige Systeme scheitern meist am Preis.
Moderne Fenster bieten heute ein deutlich höheres Sicherheitsniveau als noch vor einigen Jahren am Fenstermarkt üblich war. Pilzkopfverriegelungen, Sicherheitsglas sowie abschließbare Griffe gehören bei vielen Systemen zur Grundausstattung.
Empfohlen wird dabei mindestens die Widerstandsklasse RC2. Diese sorgt dafür, dass ein Gelegenheitseinbrecher mit einfachem Werkzeug für mehrere Minuten am Eindringen gehindert wird, was ihn dann oft den Versuch abbrechen lässt. In der Praxis reicht das nämlich oft aus, um einen Einbruch zu verhindern.
Besonders wichtig ist dieser Standard bei Fenstern im Erdgeschoss, bei Kellerfenstern ebenso wie bei Terrassentüren.
Zusätzliche Sicherheit erreichen Sie durch motorisierte Rollläden. Diese lassen sich von außen nicht einfach hochschieben und können zudem bei Abwesenheit automatisch gesteuert werden.
Mehr Informationen finden Sie unter:
– Sicherheitsfenster Preise
– Wie mache ich meine Fenster einbruchsicher
– Beschattung & Sicherheit
Die Fensterpreise haben sich in den letzten Jahren stark bewegt, da es auch genügend Krisen bzw. Ereignisse gab. Nach einer Phase der Beruhigung sehen wir aktuell, dass die Fensterpreise wieder anziehen. Hauptursache sind die angespannten politischen Lagen weltweit. Sie wirken sich spürbar auf Rohstoffe, Energiekosten sowie die Lieferketten aus.
Glas, Aluminium und Beschläge werden teurer. Hinzu kommen weiter steigende Lohn- und Gehaltskosten in der Branche. In Summe heißt das, dass die Phase der leicht sinkenden oder stabilen Preise vorbei ist.
Im Fenstermarkt ist der Wettbewerb um die wenigen Investoren weiterhin hoch. Wer den Tausch der Fenster plant, sollte das nicht zu lange aufschieben. Mit jeder Verzögerung steigt das Risiko, dass weitere Preissteigerungen kommen. Gleichzeitig lohnt sich der Vergleich mehrerer Angebote nach wie vor. Die Entwicklung im Detail und unsere Prognose lesen Sie im Beitrag Preisentwicklung Fenster 2026.
Extra-Tipp: Spartipps für die Anschaffung neuer Fenster
Wie Sie den besten Preis herausholen können, sehen Sie schnell am Vergleich von mindestens drei unterschiedlichen Angeboten verschiedener regionaler Anbieter. Achten Sie dabei nicht nur auf den Endpreis, sondern auch auf Glasqualität, Beschläge, Sicherheitsausstattung und vor allem auf eine fachgerechte Montage nach ÖNORM.
Mit 2. Februar 2026 wurde der Sanierungsbonus gestoppt. Damit fällt einer der wichtigsten staatlichen Anreize für die thermische Sanierung in Österreich weg. Für 2027 hat der Bund Geld reserviert, die Regeln dafür sind noch offen.
Die Folgen sind im Markt deutlich spürbar. Viele Eigenheimbesitzer halten geplante Fenstertauschprojekte zurück oder verschieben sie. Die Sanierungstätigkeit bleibt verhalten, weil die Förderkulisse fehlt und die Planungssicherheit leidet.
Wer einen Fenstertausch trotzdem angeht, sollte sich vor dem Auftrag nach den laufenden Landes- und Gemeindeförderungen erkundigen. Diese sind regional unterschiedlich und ändern sich laufend. Den aktuellen Stand beim Bund finden Sie im Beitrag Sanierungsbonus 2026 in Österreich, die Landesmittel unter Förderungen für Fenster und Türen in Oberösterreich. Im persönlichen Gespräch rechnen wir die Möglichkeiten für Ihr Projekt durch.
Förder-Alarm
Für 2027 ist das Geld reserviert, die Regeln sind noch offen. Wir sagen Ihnen Bescheid, sobald es Neues gibt.
Sie bekommen eine persönliche Antwort mit dem aktuellen Stand und danach nur bei echten Neuigkeiten eine Nachricht. Abmeldung mit einem Satz per Antwortmail. Details in der Datenschutzerklärung.
Aktuell laufen viele Pilotprojekte und Forschungen im Bereich der Vakuumgläser.
Doch auch in der nächsten Zeit wird sich voraussichtlich noch kein serienreifes Produkt für den Massenmarkt durchsetzen. Die Vision hinter den Vakuumgläsern ist es, die aktuell sehr schweren Dreifachverglasungen durch neue Vakuumtechnologie obsolet zu machen und wieder auf Zweischeibengläser zurückzugreifen.
Wir werden diesen Trend weiterhin aufmerksam verfolgen und Sie über neue Entwicklungen in diesem Bereich informieren.
Ein hochwertiges Fenster kann erst dann alle seine Stärken zeigen, wenn es fachgerecht eingebaut wird. Der fehlende fachgerechte Einbau ist einer der häufigsten Fehler, den Bauherren unterläuft.
Die ÖNORM B 5320 regelt den korrekten Einbau von Fenstern in Österreich. Sie basiert auf einem dreistufigen Abdichtungssystem. Außen schützt die Ebene vor Witterung, in der Mitte sorgt sie für Wärmedämmung und innen stellt sie die Luftdichtheit sicher.
In der Praxis wird oft an der Montage gespart, um ein Angebot günstig zu halten. Das führt dazu, dass Fenster zwar gute technische Werte haben, diese aber nicht wirklich erreichen können. Zugluft, erhöhte Heizkosten und im schlimmsten Fall sogar Schimmel können die Folge sein. Hier können gesparte Einmalkosten in erhöhte regelmäßige Kosten münden, die weit höher zu Buche schlagen.
Bei Fenster-Schmidinger erfolgt die Montage durch eigene, geschulte Fachkräfte. Dadurch wird sichergestellt, dass die modernen Fenster ihre Vorzüge auch wirklich ausspielen können.
Weitere Details finden Sie unter: ÖNORM B 5320 Montage
Nicht jeder Trend passt zu jedem Haus. Diese Erfahrung machen wir täglich bei Projekten in Oberösterreich.
Große Glasflächen wirken modern, können aber an einer stark befahrenen Straße zu wenig Privatsphäre bieten. Außerdem sind sie bei einem fehlenden Freiblick verhältnismäßig nutzlos. Dunkle Fensterfarben sehen hochwertig aus und machen Verschmutzungen weniger sichtbar, sind aber bei denkmalgeschützten Gebäuden oft nicht zulässig. Große Hebeschiebetüren ohne Beschattung führen im Sommer schnell zu Überhitzung.
Deshalb ist oft eine individuelle Beratung empfehlenswert. Im Schauraum in Gramastetten können Sie verschiedene Systeme direkt vergleichen und erleben. Was am Bildschirm gut aussieht, entspricht nicht immer den individuellen Anforderungen. Es muss in der Praxis auch zu Ihrem Haus, Ihrem Budget und Ihrem Alltag passen.
Fenster-Schmidinger steht seit über 45 Jahren für Qualität sowie Erfahrung in Oberösterreich. Sie erhalten Beratung, Planung und Montage aus einer Hand. Die Montage erfolgt durch eigene Fachkräfte nach ÖNORM.
Unser Aktionsgebiet erstreckt sich auf ganz Oberösterreich sowie die angrenzenden Bezirke. Im Schauraum in Gramastetten können Sie moderne Fensterlösungen direkt erleben und vergleichen.
Mehr Informationen finden Sie unter Fenster kaufen in Oberösterreich
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Ein modernes Fenster erkennen Sie 2026 an vier Punkten. Schlanke, flächenbündige Profile mit großen Glasflächen, 3-fach-Verglasung mit Uw-Werten zwischen 0,7 und 0,8, Sicherheit ab RC2 und eine Montage nach ÖNORM B 5320. Dazu kommen dunkle Außenfarben über die Alu-Vorsatzschale, bodentiefe Elemente mit Hebeschiebetüren und einfache Smart-Home-Funktionen wie Verschlusssensoren und motorisierte Beschattung.
Nicht jeder Trend passt zu jedem Haus. Große Glasflächen brauchen Beschattung und Freiblick, dunkle Farben scheitern beim Denkmalschutz oft an der Behörde, und im unsanierten Altbau kann eine 2-fach-Verglasung mit Fensterfalzlüfter die bessere Wahl sein. Die Preise ziehen wieder an, der Sanierungsbonus des Bundes ist gestoppt. Wer den Tausch plant, sollte Angebote vergleichen, die Landesförderung mitnehmen und auf die Montage nach ÖNORM bestehen.
Falls Sie den Austausch Ihrer Fenster in Erwägung ziehen oder für einen Neubau Fenster benötigen, lassen Sie uns Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot unterbreiten. Wir sind für Interessenten in Linz und Umgebung, im gesamten Oberösterreich und den angrenzenden Bezirken der Bundesländer Salzburg, Niederösterreich und Steiermark bei einer maximalen Fahrtzeit von 1,5 Stunden von unserem Standort tätig.
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